Sonntag, 25. August 2019
Am Baobab-Wasserloch nahmen die Waisen heute ein kurzes Bad und soffen etwas Wasser, bevor sie sich dem Luzernenheu widmeten, das für sie bereitlag. Kenia legte sich ein Bündel auf den Kopf und ging damit zur Tränke, um es mit Wasser herunterzuspülen. Murit, Nelion und Araba gingen zum großen Baobab und kratzten sich ihre Hinterteile daran. Eine Herde von Eland-Antilopen näherte sich der Tränke, und die Waisen beschlossen, sie in Ruhe saufen zu lassen. Kihari schuffelte sich noch einmal am Baum, bevor sie den anderen folgte, die wieder zu Grasen aufgebrochen waren.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 24.08.2019
Samstag, 24. August 2019
Tagwa wurde heute bereit gemacht für ihre Reise zurück nach Nairobi. Sie hat ein wenig an Gewicht verloren, denn ihr Stoßzahn, der an der falschen Stelle herauskommt, macht ihr zu schaffen. Sie merkte, dass etwas besonderes passieren würde, und zuerst wollte sie gar nicht in den LKW einsteigen. Nach einer Weile konnten die Keeper sie aber überzeugen, und sie fuhr wieder ab Richtung Nairobi. Dort wird sie die beste medizinische Versorgung haben, und die Trockenzeit wird dort auch leichter zu ertragen sein für sie.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 23.08.2019
Freitag, 23. August 2019
Am Baobab-Wasserloch stellten sie heute Tagwa, Sagala, Lasayen, Ndotto und Murit vorbildlich um die Tränke herum auf und löschten ihren Durst mit dem frischen Wasser. Danach bekamen die Waisen noch ein wenig Luzernenheu als Ergänzung zur kargen Kost, die sie jetzt, zum Höhepunkt der Trockenzeit, im Busch vorfinden. Ndoria, die wieder zusammen mit Mbirikani die Nacht draußen verbracht hatte, kam von Norden her – gerade rechtzeitig zum Luzernenheu!
Waisenblogs-Beitrag Voi, 22.08.2019
Donnerstag, 22. August 2019
Nelion kratzte sich am Morgen an einem kleinen Felsen und ging dann staubbaden. Keiner der anderen Waisen wollte mitmachen, aber zwei große Pavian-Männchen kamen herbei und schauten interessiert zu, wie er sich einstaubte. Das schien ihn zu motivieren, und er tummelte sich auf den Staubhaufen, bis er sich schießlich auf machte, um den anderen zu folgen, die schon zu den Weidegründen aufgebrochen waren.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 21.08.2019
Mittwoch, 21. August 2019
Mashariki führte die Waisen am Morgen die Ostseite des Mazinga-Bergs hinauf. Kenia hat grast aber lieber am Fuß des Bergs, und so teilten sich die Waisen in zwei Gruppen. Embu, Arruba, Nelion, Rorogoi und Bada folgten Mashariki, und Suswa war hin und her gerissen. Sie stand da und schwang ein Vorderbein hin und her, wie es Elefanten häufig tun, wenn sie sich nicht so recht entscheiden können. Schließlich ging sie auch Mashariki hinterher, vermutlich weil ihre beste Freundin Arruba mit dieser Gruppe mitgegangen war. Auf dem Weg zum Wasserloch trafen sich dann alle wieder.

