Waisenblogs-Beitrag Voi, 06.08.2019

Dienstag, 6. August 2019
Zur morgendichen Milchfütterung kamen Ngilai und Godoma im Höchttempo gerannt, dicht gefolgt von Tahri und Tagwa. Sagala hatte es offenbar nicht eilig und kam ganz gelassen zu ihrer Flasche. Nach der Milch kam dann das Luzernenheufrühstück. Ndoria, die letzte Nacht mit Mbirikani zusammen draußen geblieben war, kam ein paar Minuten nachdem die anderen aufgebrochen waren und verpasste sie so knapp. Sie ging ihnen hinterher, um sie irgendwann auf dem Weg zum Baobab-Wasserloch einzuholen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 05.08.2019

Montag, 5. August 2019
Ndoria beschloss, am Abend nicht mit den anderen zu den Stallungen zurückzukehren. Sie verbrachte die Nacht zusammen mit Mbirikani draußen in der Wildnis.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 05.08.2019

Montag, 5. August 2019
Die Waisen folgten heute Lentili und Bada hinaus in den Busch. Nachdem sie am Vormittag gegrast hatten, schlossen sie sich nach der Mittagsfütterung am Baobab-Wasserloch einer wilden Herde an. Emoli, Sagala und Tundani spielten kurz mit ein paar wilden Elefanten, die frisches Wasser aus der Tränke soffen. Dann kamen auch ihre Freunde dazu, sodass die wilde Herde wieder aufbrach. Lentili kletterte mit den Vorderfühen in die Tränke und bespritzte Rorogoi mit etwas Wasser – woraufhin diese sich lieber zurückzog, da sie das Wasser wohl sehr kalt fand!

Waisenblogs-Beitrag Voi, 04.08.2019

Sonntag, 4. August 2019
Am Morgen liefen Sagala und Mbegu schnurstracks an ihren Milchflaschen vorbei, um sich gleich Kenias Herde bei den Luzernenheupellets anzuschließen! Godoma sah die vier Flaschen stehen und streckte vorsichtig den Rüssel aus, wie um Erlaubnis zu fragen, ob sie sie haben könnte. Die Keeper versteckten sie schnell im Milch-Zubereitungs-Raum, bis Mbegu und Sagala zurückkamen und sie doch noch trinken konnten. Schließlich brachen die Waisen auf und folgten Lentili und Arruba zum Grasen hinaus in den Busch.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 03.08.2019

Samstag, 3. August 2019
Als die Waisenelefanten am Vormittag an der Westseite des Mazinga-Bergs angekommen waren, rannte Tawi, der kleine Waisen-Eland, an den Stallungen los und folgte ihnen. Tagwa und Sagala passte es gar nicht, den Antilopen-Bullen dabei zu haben, und wollten ihn verscheuchen. Er hörte allerdings nicht auf sie und schloss sich der ersten Gruppe an, als es zur Mittagsfütterung zum Baobab-Wasserloch ging. Dort ließ Tagwa erst einmal ihre Milch stehen, um ihn weg zu schicken, bevor sie zurückkam und sich wieder ihrer Milchflasche widmete. Beim Saufen an der Tränke musste Kenia dann den Frieden zwischen Araba und Tahri wiederherstellen – Araba wurde offenbar neidisch, weil Tahri sich zu sehr an Kenia kuschelte. Beim Grasen am Nachmittag waren dann alle wieder versöhnt.