Montag, 29. Juli 2019
Das gestern gerettete Waisenkalb sah am Morgen nicht gut aus; seine Wunden wurden noch einmal gereinigt, und Mbegu, Godoma, Tagwa, Murit und Emoli kamen dazu und sprachen ihm Mut zu. Am Nachmittag wurde es nach Nairobi geflogen, wo seine Verletzung besser behandelt und er gut umsorgt werden kann. Die Waisen in Voi grasten am Morgen schön am Mazinga-Berg und gingen dann in Sechsergruppen zur Mittagsfütterung. Tagwa, Sagala, Emoli, Murit und Mbegu kamen als erste an, aber die anderen waren nicht weit hinter ihnen. Am Baobab-Wasserloch soff eine wilde Herde, und Nelion suchte sich einen wilden Artgenossen zum Spielen aus.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 28.07.2019
Sonntag, 28. Juli 2019
Um 10 Uhr morgens berichtete Bongo, einer der Piloten des Sheldrick Wildlife Trust, von einem offenbar verwaisten Elefanten, der Schwierigkeiten beim Laufen zu haben schien. Ein Team mit Tierarzt eilte zu der angegebenen Stelle, und die Helfer fanden einen etwa drei Jahre alten Elefanten am sandigen Ufer des Galana-Flusses vor, dem eine Kabelschlinge schon tief in einen Vorderfuß geschnitten hatte. Er ließ sich allerdings nicht überzeugen, auf festen Boden zu gehen, sodass er nicht einfach gerettet werden konnte. Es musste erst ein Kettenfahrzeug von einer Maisplantage in der Nähe herbei geschafft werden, sodass der Waise von dem Sandboden auf einen Pick-Up gebracht werden konnte. Erst gegen Mitternacht kam er schließlich an den Stallungen in Voi an.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 28.07.2019
Sonntag, 28. Juli 2019
Am Morgen wurde fleißig gegrast, und eine Herde wilder Elefanten schloss sich den Waisen dabei an. Zwei von ihnen forderten Nelion zum Kräftemessen heraus. Sie waren aber deutlich älter als Nelion, sodass er sich nach kurzer Zeit davonstahl und sich lieber einen Altersgenossen zum Spielen suchte. Die Waisen rangelten auch untereinander: Arruba nahm sich Tundani vor, Emoli rangelte mit Lasayen, und Ngilai spielte mit Sagala.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 27.07.2019
Samstag, 27. Juli 2019
Mashariki, Mudanda und Nguvu hatten nach der Fütterung am Morgen ihren Spaß beim Spielen auf den Erdhaufen. Mudanda versuchte kurz, auf den anderen herumzuklettern, gab es aber bald auf, um sie nicht allzu sehr zu verärgern. Nguvu hielt trotzdem Abstand von ihr, falls sie es sich noch einmal anders überlegen sollte. Schließlich kamen noch Tundani und Bada dazu, die auch mitspielen wollten.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 26.07.2019
Freitag, 26. Juli 2019
Mashariki genehmigte sich am Morgen eine ausführliche Kratzeinheit am Lieblingsfelsen der Waisen, während die anderen staubbadeten. Kenia ging schließlich zu ihr hinüber und schob sie zur Seite, um sich selbst zu kratzen, bevor es hinaus in den Busch ging.

