Dienstag, 9. Juli 2019
Mudanda blieb heute beim Aufbruch am Baobab-Wasserloch zurück, aber anstatt in Panik zu geraten, ging sie der Waisenherde ganz ruhig hinterher. Sie blieb sogar ab und zu stehen und graste noch ein wenig, bis sie ihre Freunde wieder eingeholt hatte. Tagwa, Sagala und Emoli führten dann die Waisenherde am Abend auf dem Heimweg an.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 08.07.2019
Montag, 8. Juli 2019
Am Morgen leerten die Waisen wie üblich ihre Milchflaschen, bevor sie sich ein paar Spiele an der Auswilderungsstation gönnten. Sagala forderte Ngilai zum Ringkampf heraus und nutzte dabei aus, dass sie oben auf dem Mauerabsatz stand. Ngilai merkte, dass er so nicht gewinnen würde und kletterte hinauf, woraufhin sich Sagala lieber zurückzog. Lasayen kratzte sich ausführlich und verscheuchte jeden, der ihn bei seiner Kratzeinheit stören wollte. Embu wollte aber irgendwann nicht mehr länger warten und schob ihn vom Felsen weg. So kam auch noch Mashariki zu ihrem Recht, bevor alle zum Grasen in den Busch aufbrachen. Nach der Mittagsfütterung schlossen sich Arruba, Nelion und Tahri einer wilden Herde an der Tränke an. Die anderen Waisen hielten lieber Abstand und warteten darauf, dass ihre wilden Artgenossen wieder aufbrechen würden. Nur Sagala schien sehr durstig zu sein und wollte die Gruppe verscheuchen, die sich aber nicht beeindrucken ließ. Erst als sie ihren Durst gestillt hatten, brachen die wilden Elefanten wieder auf.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 05.07.2019
Freitag, 5. Juli 2019
Als die Waisen heute am Baobab-Wasserloch ankamen, war eine große wilde Elefantenherde schon da und soff Wasser. Einer von ihnen begrüßte Tahri, aber die Waisen trauten sich nicht so recht heran. Mashariki wäre beinahe mit einem wilden Teenager aneinandergeraten, der ihnen den Weg versperrte. Suswa, die sehr durstig war, schlich sich um ihn herum, um an die Tränke zu kommen. Die anderen fassten sich schließlich ein Herz und folgten ihr. Nelion und Ishaq-B spielten dann sogar noch mit einigen der jüngeren wilden Elefanten, bevor sie ihren Freunden folgten, die wieder zum Grasen aufbrachen.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 04.07.2019
Donnerstag, 4. Juli 2019
Lentili, Arruba und Suswa übernahmen das Kommando auf dem Weg zu den Weidegründen. Mbegu tat ihr bestes, um ihre kleine Gruppe beisammen zu halten; schließlich hat sie jetzt auch Sagala, Tagwa und Emoli an Bord! Am Baobab-Wasserloch wimmelte es nur so von wilden Elefantenherden. Sagala stellte sich zu einer der Herden an die Tränke, um zu saufen. Als eine große Kuh ihr mit ihrer Familie entgegenkam und sie begrüßen wolle, verlor sie aber die Nerven und rannte davon! Zusammen mit den anderen Waisen fasste sie schließlich wieder Mut und kam mit ihnen zurück an die Tränke und zu ihren wilden Kollegen. Ishaq-B und Lasayen machten eine große Show aus ihrem Bad im Wasserloch, aber bald mussten die Waisen wieder aufbrechen, damit sie noch genug grasen konnten.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 03.07.2019
Mittwoch, 3. Juli 2019
Die Waisen waren am Morgen wie üblich mit ihrer Milch und dem Ergänzungsfutter beschäftigt. Ndoria und Mbirikani, die am Vorabend nicht mit zu den Stallungen gekommen waren, hatten die Nacht draußen im Busch verbracht und tauchten auch am Morgen nicht auf. Nguvu tobte herum um drohte dem Waisen-Eland Tawi, der hinter einem Zaun ebenfalls Pellets futterte. Tawi wusste aber, dass Nguvu ihm nicht gefährlich werden konnte, weil er nicht durch den Zaun kam, der die beiden trennte. Mittags trafen die Waisen dann am Baobab-Wasserloch auf Ndoria und Mbirikani. Nachdem sie ihre Milch getrunken, Wasser gesoffen und gebadet hatten, näherte sich noch eine wilde Herde. Mbegu wurde das unheimlich, und sie manövrierte ihre Schützlinge weg, sodass sie nicht weiter mit ihren wilden Artgenossen spielten.

