Waisenblogs-Beitrag Voi, 16.11.2018

Freitag, 16. November 2018
Am Morgen wurde wieder ausführlich an den Stallungen gespielt. Panda setzte sich auf einen flachen Felsen und kratzte sich den Hintern daran. Kihari forderte Ndotto zum Ringkampf heraus, und als sich das Kräftemessen dem Ende näherte, tat sie so, als ob sie aufgeben und weglaufen würde. Ndotto war begeistert von seinem Sieg und tobte trompetend herum, bis es zu den Weidegründen ging. Arruba und Rorogoi kuschelten lange miteinander und legten liebevoll ihre Rüssel auf den Rücken der jeweils anderen. Am Nachmittag nieselte es ein wenig, und die Waisen konnten feuchtes Gras naschen. Sie machten sich nicht die Mühe, zum Wasserloch zu gehen, sondern grasten einfach den ganzen Nachmittag nördlich des Mazinga-Bergs.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 15.11.2018

Donnerstag, 15. November 2018
Nelion und Nguvu übernahmen heute die Führung der Waisen, als es zur Westseite des Mazinga-Bergs ging. Es ist jetzt wieder überall grün, und so konnten sie sich das leckerste Futter aussuchen. Nach dem Spaß beim Mittagsschlammbad grasten sie in der Nähe des Baobab-Wasserlochs weiter, als eine wilde Elefantenherde sich ihnen anschloss. Darunter war eine Kuh, der der rechte Stoßzahn fehlte – genau wie bei Kihari! Sie näherte sich Kihari und begrüßte sie, indem sie ihren fehlenden Stoßzahn berüsselte. Danach grasten die beiden gemeinsam. Ngilai, Lasayen und Murit mischten sich unter die Herde und grasten bei einem kleinen Kalb. Die zwei Gruppen blieben zusammen bis die Waisen am Abend zur Auswilderungsstation zurückkehrten und die Wilde herde zum Wasserloch zum Saufen ging.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 14.11.2018

Mittwoch, 14. November 2018
Nach der morgendlichen Milchfütterung forderte Murit seinen besten Freund Ngilai zu einem spielerischen Ringkampf heraus. Lasayen drängelte sich zwischen die beiden und beendete so das Spiel. Araba und Tahri hielten sich dicht bei ihren Adoptivmamas Kenia und Ndii. Nguvu, der meistens nicht viel mit den anderen spielt, wurde mit der Zeit langweilig, und er brach schon einmal zu den Weidegründen auf. Mbegu machte sich als letzte auf den Weg, weil sie noch jedes einzelne Luzernenheupellet aufsammeln musste; danach rannte sie los, um die anderen wieder einzuholen. Beim Mittagsschlammbad tat sich Godoma mit Lasayen und Rorogoi zusammen, und die drei planschten und bespritzten sich mit schlammigem Wasser. Nach dem Schlammbad ging es dann wieder zum Grasen.