Waisenblogs-Beitrag Voi, 24.08.2020

Montag, 24. August 2020
Als die Keeper am Morgen die Tore für die Waisen öffneten, sahen sie, dass Nelion zusammengebrochen war und auf dem Boden lag! Offenbar hatte er wieder Probleme gehabt, Stuhl zu lassen. Sofort wurde der Tierarzt gerufen, aber noch bevor er ankam, starb Nelion. Die Keeper waren bestürzt, denn Nelion war ein sehr freundlicher Bulle und ein gutgelaunter und verspielter Elefant gewesen. Eine Autopsie zeigte, dass sich wegen Nelions Verletzungen durch den Löwenangriff schon größere Mengen Stuhl in seinem Körper angesammelt und verhärtet hatten. Offenbar hatten auch die abführenden Medikamente nichts genützt, die er in den letzten Tagen bekommen hatte. Alle werden Nelion schmerzlich vermissen, Keeper wie Waisen, die danach den ganzen Tag in ziemlich bedrückter Stimmung waren.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 23.08.2020

Sonntag, 23. August 2020
Heute schien es Nelion wieder schlechter zu gehen, und er hatte offenbar Schmerzen. Mbegu und Godoma standen ihm zur Seite und machten ihm Mut. Beim Mittagsschlammbad war er dann der einzige, der sich ins Wasser traute. Er legte sich zum Baden hin und schien sich dann wieder etwas besser zu fühlen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 22.08.2020

Samstag, 22. August 2020
Beim Mittagsschlammbad spielte Nelion, dem es heute ganz gut zu gehen schien, mit einem wilden Teenager. Nachdem die beiden ihren Ringkampf im Wasser beendet hatten, folgte Nelion den Waisen, die wieder zum Grasen übergegangen waren.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 22.08.2020

Samstag, 22. August 2020
Heute Morgen wurde wieder einmal ein wenig an den Stallungen gespielt. Ngilai, Godoma, Emoli und Tahri kamen zur Milchfütterung gerannt und leerten ihre Flaschen im Eiltempo, bevor sie sich ans Luzernenheu und ans Spielen machten. Sagala nahm zusammen mit Araba und Emoli ein Staubbad, was Tagwa eifersüchtig werden ließ – sie kam angerannt und scheuchte Emoli und Araba weg. Emoli legte sich daraufhin auf den Boden und lud Araba und Godoma zum Spielen ein. Tundani streckte den Rüssel zu den Blättern an der Akazie aus, und Mudanda versuchte, an das Gras unter den Bäumen jenseits des Geländes heran zu kommen; sie war sehr vorsichtig dabei, um nicht an den Elektrozaun zu kommen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 21.08.2020

Freitag, 21. August 2020
Am Schlammloch bekamen die Waisen heute Gesellschaft von einer wilden Herde. Ishaq-B und Rorogoi begrüßten ihre Artgenossen, und sie kamen gut mit den Waisen aus. Tamiyoi freute sich ganz besonders, als einer der großen Elefanten der Herde sie mit dem Rüssel tätschelte.