Donnerstag, 21. November 2019
Am Nachmittag wurde Karisa zu den Stallungen zurück gebracht, damit er vom Tierarzt behandelt werden konnte. Die anderen fragten sich, wo er wohl geblieben war. Rapa, Pare und Wanjala begrüßten ihn überschwenglich, als sie am Abend zurückkamen und ihn schon im Gehege vorfanden. Er sah schon gleich besser aus, futterte fleißig Grün und hatte auch schon seine Milch getrunken.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 13.11.2019
Mittwoch, 13. November 2019
Als die Waisen am Morgen herauskamen, nieselte es. Sie stellten sich unter der Akazie vor den Gehegen unter, aber nachdem es nicht aufhören wollte, gingen sie schließlich doch los. Karisa führte die Herde an, und draußen im Busch rollten sich Sana Sana, Wanjala, Kithaka und Garzi begeistert in der feuchten Erde herum. Enkikwe, dessen Verletzungen in letzter Zeit gute Fortschritte gemacht haben, genehmigte sich ein kleines Kräftemessen mit Tusuja.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 05.11.2019
Dienstag, 5. November 2019
Als die Keeper am Abend ihre Schützlinge zusammensammelten, um mit ihnen nach Hause zurückzukehren, fehlten Maramoja, Wanjala und Kauro! Die anderen machten sich schon einmal auf den Heimweg – vorbei am Schlammloch, wo es noch einmal eine abendliche Abkühlung gab – während ein paar Keeper die drei Ausreißer suchten. Nach einer halben Stunde hatten sie sie gefunden; sie grasten etwa einen Kilometer von den anderen entfernt. Die drei machten schnell kehrt und schlugen den Weg zurück zur Auswilderungsstation ein, als sie die Keeper sahen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 02.11.2019
Samstag, 2. November 2019
Während die Waisen am Morgen auf ihre Milch warteten, wärmten sich Kauro und Wanjala mit einem kleinen Ringkampf auf. Nach der Fütterung vertrieb sich dann Sana Sana die Zeit, bis die Tore geöffnet wurden, mit einer Kratzeinheit an der Tränke im Gehege. Mundusi legte sich hin und streckte und dehnte sich ausführlich.
Die Waisen im Januar
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Januar 2020
Am 2. Januar retteten wir ein Elefantenkälbchen in der Masai Mara. Die kleine Kuh war ca. ein halbes Jahr alt und kam spät Abends in der Nursery an. In der ersten Nacht war sie sehr unruhig und lief in ihrem Stall auf und ab. Wir nannten sie Naleku und nach einer weiteren unruhigen Nacht dachten wir, es sei das Beste, sie zu den anderen Waisen zu lassen, die ähnliche Traumata hinter sich haben und sie wahrscheinlich besser beruhigen können. Ihre neue Familie wusste auch sofort genau, wie sie mit viel Liebe, Aufmerksamkeit und Zuneigung auf sie eingehen mussten. „Die Waisen im Januar“ weiterlesen

