Donnerstag, 7. Januar 2021
Draußen im Busch trafen die Waisen auf Wendi, die ihr Baby Wema dabei hatte sowie einen wilden Bullen. Roi spielte eine Weile Babysitter für Wema, wogegen Wendi gar nichts einzuwenden hatte – sie freut sich immer, wenn jemand ihre Kleinen beaufsichtigt! Auch Wanjala spielte ein wenig mit der kleinen Wema, bevor Wendi sie wieder mitnahm zu den anderen Ex-Waisen. Diese tauchten zum Mittagsschlammbad vollzählig auf – nur die großen Jungs fehlten. Yatta, Kinna, Nasalot, Mulika, Wendi, Galana, Sunyei, Sidai, Lualeni, Loijuk, Lenana, Chyulu und alle ihre Babys waren versammelt, dazu noch Naserian, Vuria, Orwa, Kilabasi, Makireti, Kasigau, Teleki, Makena, Narok, Ithumbah, Ishanga, Olare, Kitirua, drei wilde Elefanten und außerdem noch das neueste Mitglied der Ex-Waisenherde: Ukame! Als die Waisen zur Mittagsfütterung kamen, gab es großes Getröte und Gekoller, und sie begrüßten Ukame ausgiebig. Sie kam sogar, um eine Milchflasche zu bekommen, aber die Flasche Wasser, die die Keeper ihr anbieten konnten, lehnte sie dankend ab. Nachdem sie den Waisen Hallo gesagt hatte, ging sie wieder ihrer Aufgabe als Kindermädchen von Lapa nach. Sie machte auch keinerlei Anstalten, sich wieder der Waisenherde anschließen zu wollen, sondern schien bei den Ex-Waisen ganz in ihrem Element zu sein. Falls sie doch noch einmal zur Waisenherde zurückkehren will, ist sie natürlich jederzeit willkommen, aber fürs erste scheint sie nun ihr Leben in der Wildnis begonnen zu haben.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 07.12.2020
Montag, 7. Dezember 2020
Wanjala schien am Morgen mit dem falschen Fuß zuerst aufgestanden zu sein! Er suchte Streit mit jedem, dem er über den Weg lief, und wurde schnell sehr ruppig. Die anderen jungen Bullen, wie Namalok, Mundusi, Karisa und Jotto, gingen ihm lieber aus dem Weg, bis sich seine Laune wieder gebessert hatte. Beim Grasen im Kanziku-Gebiet suchte sich Mundusi Tusuja für ein Kräftemessen aus; es dauerte aber nicht lange, denn Tusuja war ihm doch zu stark.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 05.12.2020
Samstag, 5. Dezember 2020
Es war ein schöner Tag für die Waisen, aber ein anstrengender für die Keeper! Da es jetzt überall grünt und sprießt, gibt es frisches Futter zuhauf in der Wildnis, und die Waisen wissen gar nicht, wo sie zuerst Halt machen sollen. Sie verteilten sich heute weiträumig, und als es Zeit für die Mittagsfütterung wurde, hatten sich Kamok, Ambo, Wanjala und Tusuja davon gemacht und waren nicht mehr ausfindig zu machen! Die Keeper brachten den Rest der Herde zum Schlammloch und beschlossen, nach der Fütterung weiter nach den Ausreißern zu suchen. Während sie noch beim Mittagessen waren, kamen die vier von allein herbei spaziert und schlossen sich ihren Freunden im Schlammloch an, als wäre nichts gewesen! Am Nachmittag grasten die Waisen dann nordöstlich des Schlammlochs, und als es am Abend Zeit für den Heimweg wurde, fehlten insgesamt 18 Elefanten – darunter auch die vier Frechdachse vom Vormittag! Einige Keeper brachten die Waisen, die noch da waren, zurück zu den Stallungen, während die anderen sich auf die Suche machten. Sie fanden sie schließlich am Kalovoto-Fluss, ein ganzes Stück entfernt von dort, wo sie am Nachmittag gegrast hatten! Beim Durchzählen stellte sich allerdings heraus, dass Naseku, Rapa, Tusuja, Barsilinga und Namalok nicht unter ihnen waren. Da es schon fast dunkel war, blieb keine Zeit mehr, noch länger nach ihnen zu suchen. Gegen 19 Uhr stand dann plötzlich Barsilinga vor der Auswilderungsstation, und kurz darauf tauchten auch die anderen noch auf. Es ging ihnen prima, und sie bekamen noch ihre Milchflasche, bevor sie ins Gehege gelassen wurden und die Keeper sich endlich ausruhen konnten!
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 02.12.2020
Mittwoch, 2. Dezember 2020
Beim Grasen legten am Vormittag Musiara, Wanjala und Tusuja eine Kratzpause an einem großen Felsen ein. Nach einer Weile ging Tusuja sich seinen Freunden Namalok und Galla anschließen und futterte mit ihnen zusammen weiter, bis es zum Mittagsschlammbad ging. Das Schlammloch ist jetzt ein kleiner See – voll bis zum Rand mit Wasser und ziemlich tief in der Mitte. Die Waisen tummelten sich eher am Rand, wo sie noch stehen konnten.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 26.11.2020
Donnerstag, 26. November 2020
Beim Schlammbad waren die Waisen heute in Spiellaune. Barsilinga spielte im Wasserloch mit Olsekki und kletterte dabei auf ihm herum. Wanjala badete neben den beiden und ließ sich von ihnen anstecken; er suchte sich Malkia zum klettern aus. Tusuja und Kauro starteten einen Ringkampf, direkt nachdem sie herausgekommen waren. Auch Barsilinga war nach einem Kräftemessen, und er suchte sie Siangiki dafür aus.

