Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.08.2019

Dienstag, 20. August 2019
Draußen im Busch versuchten heute Ziwa und Zongoloni, den kleinen Alamaya zu ärgern. Das rief Sonje auf den Plan, die aufgeregt hinüber rannte, kollerte und trompetete und die beiden harsch aus dem Weg schubste. Sie ließ nicht locker, bis sie Ziwa weit weg von Alamaya geschoben hatte. Shukuru und Murera schauten sich das ganze aus sicherer Entfernung an.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.08.2019

Montag, 19. August 2019
Am Abend blieben Faraja, Ziwa und Ngasha wieder draußen im Wald, und diesmal schafften sie es, auch Lima Lima zu überreden, ihnen zu folgen. Die Keeper waren nicht gerade begeistert, dass sie Alamaya zurückließ, denn er und auch die anderen Waisen vermissen sie. In der Nacht hörten die Keeper dann Lima Lima trompeten, als sie zurück zur Auswilderungsstation kam, und als ein Keeper sie herein ließ, verlangte sie nach ihrer Flasche. Diese war aber schon von den anderen ausgetrunken worden, denn die Keeper hatten nicht damit gerechnet, dass sie mit den Jungs verschwinden würde. Also musste sie bis zum Morgen warten. Trotz allem gehört es natürlich zum Auswilderungsprozess dazu, dass die Waisen langsam ihre eigenen Wege gehen und ausprobieren, wie es ihnen in der Wildnis geht.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.08.2019

Samstag, 17. August 2019
Ziwa und Ngasha interessierten sich auch gar nicht für die Pellets, sondern machten sich gleich auf in den Wald. Einer der Keeper ging ihnen hinterher, um sie zurück zu bringen, aber Ziwa hatte es eilig, sodass er ihn seiner Wege gehen ließ. Am Nachmittag gerieten dann Ziwa, Ngasha und Faraja mitten in eine große Herde grasender Büffel. Die Büffel scheuchten die jungen Bullen davon, und sie trompeteten laut, um die Keeper um Hilfe zu rufen! Diese hörten es, pfiffen und riefen sie mit dem Namen, und bald kamen die drei Jungs aus dem Wald zurück zu ihren Keepern gerannt.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.08.2019

Mittwoch, 14. August 2019
Die Waisen waren heute nicht allzu sehr in Spiellaune, sondern fraßen nur ruhig ihre Luzernenheupellets. Shukuru futterte abseits der anderen, wie üblich, aber heute störte sie niemand dabei. Ngasha und Ziwa machten sich schon einmal auf den Weg, während Mwashoti und Murera noch die restlichen Pellets aufsammelten. Bei der Mittagsfütterung waren die älteren Jungs aber dann ganz vorne mit dabei, und die Mädchen kamen mit Alamaya und Mwashoti langsam hinterher. Sonje und Murera passen immer gut auf Mwashoti auf, damit er in Ruhe seine Milch trinken kann und die älteren Jungs ihn nicht ärgern können.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.08.2019

Dienstag, 13. August 2019
Als die Waisen heute in den Wald aufbrachen, machten die Jungs wieder ihr eigenes Ding. Ziwa hat keine Lust, den Leitkühen Sonje und Murera zu folgen und machte sich auf in die Hügel, und Ngasha und Faraja kamen mit. Ngasha und Ziwa scheinen beste Freunde geworden zu sein und sind mit Vorliebe zusammen unterwegs. Die beiden kamen auch nicht zum Mittagsschlammbad, sondern blieben in den Hügeln und grasten weiter. Murera und der Rest der Herde ließen sich dagegen ihre Milch schmecken und wälzten sich ausgiebig im Matsch, bevor sie wieder grasen gingen.