Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.06.2019

Mittwoch, 19. Juni 2019
Als die Waisen heute ihre mittägliche Milch tranken, bekamen sie Besuch von ein paar wilden Elefanten. Ngasha kam mit einem wilden Freund am Wasserloch an, der sich im Gebüsch versteckt hielt, während die Waisen gefüttert wurden. Er hatte große Stoßzähne und war nicht besonders scheu – kaum hatten die Waisen fertig getrunken, kam er herüber zu Ngasha und Ziwa. Murera und Quanza gefiel das gar nicht, und sie gingen nervös zurück in den Wald, und auch die Keeper hielten Abstand zu dem Bullen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.06.2019

Donnerstag, 13. Juni 2019
Die Waisen besuchten heute ein neues Gebiet zum Grasen, zu dem sie von Faraja und Ziwa geführt wurden – die beiden stromern gern in unbekannten Gegenden herum und suchen ihre wilden Artgenossen. Murera und Sonje schienen etwas verwirrt zu sein von der unbekannten Gegend und trompeteten herum, sodass die Keeper zu ihnen gingen und sie beruhigten. Es ist wichtig, dass die Waisen lernen, sich gut in der Umgebung auszukennen, damit sie viele verschiedene Orte zum Grasen finden, wenn sie einmal ausgewildert sind.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 12.06.2019

Mittwoch, 12. Juni 2019
Die Waisen bekamen heute im Wald wieder Gesellschaft von vielen wilden Herden. Faraja war lange bei seinen wilden Artgenossen, sodass die Keeper schon dachten, er wollte gar nicht mehr zurückkommen! Auch Ziwa wollte bei ihnen bleiben, aber er benahm sich wohl daneben und wurde von den jungen Bullen der Herde weggescheucht. Mwashoti und Alamaya versuchten, sich den wilden Elefanten entgegen zu stellen, aber es waren zu viele, und so mussten die Waisen schließlich Platz machen. Bei der Mittagsfütterung war Zongoloni die erste, dicht gefolgt von Alamaya und Jasiri. Auch die jüngeren Waisen bekommen jetzt nur noch eine Flasche Milch, denn sie sind auch schon alt genug, um langsam entwöhnt zu werden.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.06.2019

Montag, 3. Juni 2019
Bei dem spärlichen Regen, der zurzeit fällt, kommen wieder mehr wilde Herden in den Kibwezi-Wald, wo es viel Wasser und Grün gibt. Die Waisen schnüffeln in alle Richtungen, wenn sie unterwegs sind, weil sie an so vielen Herden vorbeikommen. Ziwa und Faraja wollen nicht mehr so richtig auf Sonje und Lima Lima hören, sondern lieber ihr eigenes Ding machen. Sie wachsen zu jungen Bullen heran und sind neugierig, was sie in der Wildnis erwartet. Ab und zu haben sie sogar schon die Keeper ignoriert, wenn diese sie am Abend nach Hause zurück rufen wollten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.05.2019

Freitag, 31. Mai 2019
Am Morgen gab es Verspätung beim Aufbruch in den Wald, weil etliche wilde Herden vor dem Tor zur Auswilderungsstation herumlungerten. Den Keepern waren es ein bisschen zu viele Elefanten da draußen, und so wollten sie noch warten, bevor sie das Tor für die Waisen öffneten. Ziwa und Faraja kollerten und beschwerten sich, weil sie hinaus und ihre wilden Freunde kennenlernen wollten, aber als die Keeper schließlich einwilligten und ihnen aufmachten, bereute es Faraja bald: Die wilden Elefanten waren nicht gerade freundlich zu ihm und er wurde herumgeschubst, sodass er bald zur Waisenherde zurück kam, dorthin, wo die Keeper zusammen mit Murera und Sonje warteten.