Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.01.2019

Dienstag, 29. Januar 2019
Am Morgen erwartete die Waisen leichter Regen, als sie herauskamen. Alles war nass und rutschig, und die Elefanten versuchten, das feuchte Gras und die matschigen Stellen so gut es ging zu meiden. Lima Lima und Zongoloni hielten sich in der Mitte der Trampelpfade, um nicht allzu nass zu werden. Ziwa und Faraja dagegen gingen schnurstracks hinaus in den Wald und wollten so schnell es ging anfangen zu futtern. Nach der Mittagsfütterung hatte niemand Lust auf ein Schlammbad; stattdessen gingen die Waisen gleich wieder zurück zum Grasen, nachdem sie ihre Milch leer getrunken und etwas Wasser gesoffen hatten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.01.2019

Montag, 28. Januar 2019
Auf dem Heimweg setzten sich ein paar der älteren Waisen von den anderen ab und kamen etwas verspätet an. Murera, Sonje und Ziwa hatten unterwegs Dung von wilden Elefanten entdeckt und versucht, ihre Artgenossen ausfindig zu machen. Sie fanden schließlich zwei wilde Kühe, die sie aus einiger Entfernung begrüßten, bevor sie ihren Heimweg fortsetzten. Als sie an der Auswilderungsstation ankamen, waren Mwashoti und Alamaya schon unter Lima Limas Führung nach Hause gekommen und hatten ihre Milch getrunken.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.01.2019

Samstag, 26. Januar 2019
Es war kalt und bewölkt, und die Waisen gingen so langsam hinaus in den Wald, dass Murera und Mwashoti mithalten konnten, obwohl ihre Glieder noch etwas steif vor Kälte waren. Sonje setzte sich an die Spitze und sagte Alamaya, wohin es gehen sollte. Murera bleib ein wenig zurück und schuffelte sich erst einmal an einem Ameisenhügel; die anderen warteten und ließen sich inzwischen das Grün schmecken, während sie auf sie warteten. Als es zur Fütterung ging, waren Ziwa und Ngasha nicht gerade begeistert, dass die Kraniche um sie herumschwirrten. Sie versuchten trompetend, sie zu verscheuchen, aber die Vögel flogen immer nur kurz auf, um ihnen auszuweichen.