Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.09.2018

Sonntag, 23. September 2018
Im Wald bekamen die Waisen heute Besuch von einem stattlichen Bullen. Sie waren so mit futtern beschäftigt, dass sie ihn erst gar nicht bemerkt hatten. Als Lima Lima und Zongoloni durchs Gebüsch schauten, in dem Murera die Zweige herunterzupfte, sahen sie den Bullen, wie er mit seinem Rüssel Sonje tätschelte; sie machte sich nichts weiter daraus. Der Bulle blieb eine Weile bei den Waisen und ging dann seiner Wege, als sie sich auf dem Weg zum Wasserloch machten. Faraja und Ziwa gingen, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, in die Richtung, in der er verschwunden war, zu den Umani-Hügeln.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.09.2018

Samstag, 22. September 2018
In der Nacht kam eine wilde Kuh mit ihrem Kalb zur Tränke an den Stallungen. Die Mutter bespritzte ihr Kalb mit etwas Wasser, während sie soff, und es wurde ein wenig übermütig; es rannte aufgeregt trompetend auf das Tor zu. Ziwa hörte das Baby-Trompeten und rüttelte auch an seinem Gehegetor, während Mwashoti mit lautem Getröte antwortete. Auch Lima Lima und Zongoloni wären gerne herausgekommen, um das wilde Kalb kennenzulernen. Als sie am Morgen herauskamen, folgten Jasiri, Ngasha und Ziwa den Spuren der wilden Elefanten zu den Wasserquellen, aber sie konnten sie nicht wiederfinden.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.09.2018

Donnerstag, 13. September 2018
Lima Lima war heute Morgen eine echte Nervensäge und versuchte immer wieder, sich durch das Tor zu schleichen und an Shukurus Luzernenheupellets heranzukommen. Die Keeper brachten schließlich Zongoloni zu ihr, denn erfahrungsgemäß macht Lima Lima weniger Ärger, wenn sie in der Nähe ist. Ziwa und Faraja stritten sich unterdessen um eine schöne Kratzstelle, die Faraja nicht für Ziwa frei machen wollte. Sonje und Murera schritten ein, bevor es zu sehr ausarten konnte.