Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.04.2021

Mittwoch, 28. April 2021
Enkesha und Mwashoti waren am Morgen in Spiellaune. Nach einer Weile übertrieb es Mwashoti allerdings etwas, und Zongoloni, die zugeschaut hatte, ging dazwischen. Sie schob Mwashoti zur Seite, damit er mit Enkesha nicht zu ruppig umspringen konnte.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.04.2021

Montag, 26. April 2021
Ngashas verstauchter Fuß erholt sich wieder ganz gut. Heute passte er allerdings nicht auf und trat auf einen scharfkantigen Stein, woraufhin er laut aufschrie! Zongoloni, die nicht weit entfernt mit Enkesha graste, wurde hellhörig und kam angerannt, um nach dem Rechten zu sehen. Ngasha hatte sich aber von dem Schrecken schon wieder erholt und rannte zum Schlammloch. Als Zongoloni sah, wie er sich schon wieder fröhlich im Matsch wälzte und das Wasser mit dem Rüssel herumspritzte, wusste sie, dass sie sich keine Sorgen machen musste und ging wieder zu Enkesha zurück. Faraja und Ziwa schlossen sich ihnen an, machten sich später aber auf den Weg in Richtung der Chyulu-Berge, wo sie offenbar ihre wilden Freunde gewittert hatten. Zongoloni folgte ihnen kurz darauf, und Enkesha schloss sich wieder den anderen an.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.04.2021

Samstag, 24. April 2021
Raufbold Ngasha scheint es nun endgültig übertrieben zu haben, denn als er am Morgen an den Stallungen ankam, humpelte er deutlich! Die Keeper riefen den Tierarzt; während sie warteten, wollten sie sich seinen Fuß genauer anschauen, aber Ngasha schien so starke Schmerzen zu haben, dass er sie nicht heran lassen wollte! Auch dem Tierarzt wurde von Zongoloni, die mitbekommen hatte, dass Ngasha sich unwohl fühlte, der Weg zu ihm versperrt, und Zongoloni musste erst einmal mit ein paar Luzernenheupellets abgelenkt werden. Der Tierarzt gab Ngasha eine Betäubung und untersuchte ihn dann. Er hatte sich offenbar ordentlich den Fuß verstaucht – möglicherweise war er von einem Felsen abgerutscht oder umgeknickt. Er bekam entsprechende Medikamente, und während er wieder zu sich kam und langsam aufstand, passten die Keeper gut auf ihn auf, für den Fall, dass er noch desorientert war. Den Rest des Tages konnte Ngasha dann wieder langsam laufen und humpelte noch ein wenig, und ein paar Keeper blieben immer in seiner Nähe, um sich um ihn zu kümmern, wenn er unsicher wirkte.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.04.2021

Mittwoch, 21. April 2021
Es ist ein paar Tage her, seit Zongoloni und ihre Jungs das letzte Mal da waren; sie hat ihre Rasselbande inzwischen gut im Griff, mit ein wenig Hilfe von den netten Bullen Ziwa und Faraja. Heute besuchten sie die Waisen wieder einmal, und sie hatten einen jungen wilden Bullen dabei, der ein wenig unfreundlich zu sein schien. Als er die Waisen und die Keeper sah, trompetete er laut los und schüttelte den Kopf, um bedrohlich zu wirken. Zongoloni weiß aber inzwischen gut, was in solchen Situationen zu tun ist, und sie stellte sich zwischen ihn und ihre Waisenfamilie, damit er nicht zu nahe kommen konnte. Der wilde Bulle ging ein paar Schritte auf sie zu, aber Zongoloni ließ sich nicht einschüchtern, und zog er sich schließlich etwas zurück. Er wurde dann von Jasiri und Faraja wieder zurück in den Wald eskortiert, die ihm sicherlich erklärten, wie er sich bei der Waisenherde zu benehmen hatte!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.04.2021

Freitag, 16. April 2021
Zongoloni, Alamaya, Jasiri und Faraja waren heute sehr früh am Morgen da – die Sonne war noch nicht einmal aufgegangen, und auch die Keeper waren noch in ihrer Nacht-Unterkunft und hatten noch nicht einmal angefangen, die Milch vorzubereiten. Die ungeduldigen Auswilderer machten aber draußen so einen Krach, dass sie Lima Lima und Quanza weckten. Lima Lima befürchtete gleich, dass sie ihre Flasche verpasst hatte und begann, an ihrem Tor zu rütteln. Die Keeper beruhigten ihre Schützlinge schließlich wieder, bis sie die Flaschen fertig hatten. Als dann das Tor geöffnet wurde, kümmerte sich Enkesha gar nicht um ihre Milch, sondern schoss gleich hinaus, weil sie Zongoloni schon gesehen hatte! Auch Zongoloni war begeistert, ihren Schatz wiederzusehen. Die Keeper überzeugten Enkesha schließlich, doch noch ihre Milch zu trinken, und mussten die beiden dann gut im Auge behalten, damit Zongoloni sich nicht mit ihr davonstehlen konnte.