Montag, 11. Januar 2021
Die meisten der Auswilderer haben sich jetzt seit fast zwei Wochen nicht mehr blicken lassen, aber in der Nacht erschienen sie vollzählig! Die Keeper freuten sich, sie alle gesund und munter wiederzusehen. Murera hat sie natürlich alle gern, aber nachdem die großen Jungs in letzter Zeit häufiger Sonje, Lima Lima und sie genervt hatten, ist sie etwas unleidlich geworden. Mit Hilfe der Keeper hält sie sie aber im Zaum. Ngasha und Alamaya wissen nur allzu gut, dass die Kühe und die Keeper schnell mit ihnen schimpfen, wenn sie zu frech werden. Die beiden blieben noch bei der Herde, nachdem Zongoloni, Ziwa, Faraja und Jasiri sich wieder verabschiedet hatten, was Shukuru und Enkesha nicht so recht behagte. Die beiden Mädchen haben keine Lust, von ihnen herumgescheucht zu werden, und hielten ordentlich Abstand, genau wie Luggard.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.12.2020
Mittwoch, 23. Dezember 2020
Zongoloni kam am frühen Morgen zur Auswilderungsstation; sie weiß genau, dass die Keeper sich dort um ihre Wunde kümmern können. Sie versuchten, sie mit etwas jodhaltigem Antiseptikum zu behandeln, aber Zongoloni war etwas schreckhaft. Also bekam sie ein paar Luzernenheupellets, damit sie abgelenkt war und die Keeper sich in Ruhe um die Verletzung kümmern konnten. Als alles fertig war, schien Zongoloni bereit zum Aufbruch zu sein, und sie trompetete ihre Auswildererkollegen zusammen. Diese verstanden sie aber offenbar falsch und dachten, sie würde um Hilfe rufen! Sie rannten alle zu ihr und verursachten eine kleine Panik in der ganzen Waisenherde. Murera schnappte sich Luggard, um ihn zu beschützen, und Lima Lima eilte zu den Keepern, damit ihnen nichts zustoßen würde! Schließlich merkten aber alle, dass nichts zu befürchten war, und als die Auswilderer schließlich aufgebrochen waren, sammelten die Keeper ihre Schützlinge zusammen und gingen mit ihnen hinaus in den Wald.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.12.2020
Dienstag, 22. Dezember 2020
Am Morgen kamen die auswildernden Waisen wieder zu Besuch. Zongoloni begrüßte gleich Murera und schuffelte sich dann an ihr. Die Waisen beschnüffelten Zongoloni an ihrem Hinterteil, und als die Keeper genauer hinschauten, bemerkten sie, dass sie dort eine kleine Wunde hatte. Die Keeper riefen gleich die Mobile Tierarzteinheit von SWT und KWS herbei, die Zongolonis Verletzung behandelte.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.12.2020
Mittwoch, 16. Dezember 2020
Als Alamaya und Ngasha sich heute zu den Waisen gesellten, zogen sich Shukuru und Quanza zurück und grasten ein Stück entfernt, denn sie hatten keine Lust auf Raufereien mit den übermütigen Jungs. Sonje schloss sich Zongoloni an, die natürlich mit Enkesha unterwegs war und ihr sicherlich Geschichten aus der Wildnis erzählte. Ziwa und Faraja kamen etwas später nach, und als die Keeper sie sich genauer anschauten, bemerkten sie, dass sie ein paar Kratzer hatten. Offenbar hatten sie sich in Kräftemessen mit wilden Bullen verwickelt und hatten Bekanntschaft mit dem einen oder anderen Stoßzahn gemacht! Alles in allem scheinen sie sich aber pudelwohl zu fühlen draußen in der Wildnis.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.12.2020
Dienstag, 15. Dezember 2020
Zwischen Quanza und Enkesha entwickelt sich eine schöne Freundschaft. Die beiden grasen viel zusammen und erkunden die eine oder andere Gegend, um frisches Wasser zu finden. So ist Enkesha in guter Gesellschaft, wenn Zongoloni einmal nicht auftaucht.

