Donnerstag, 10. September 2020
Nach der Mittagsfütterung tauchten Zongoloni, Ngasha, Jasiri und Faraja aus den Büschen auf, die wohl den Waisen gefolgt waren. Quanza war die erste, die sie sah, und kollerte freudig. Die Keeper bekamen erst einmal einen Schrecken, weil sie nicht wussten, was Quanza zum Kollern veranlasst hatte, aber dann sahen sie, dass sie in Richtung der Büsche ging, um ihren auswildernden Freunden Hallo zu sagen. Gegen Abend bekamen die Waisen dann aber auch noch Besuch von wilden Elefanten, die sich ihnen am Schlammloch anschlossen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.09.2020
Donnerstag, 3. September 2020
Früh am Morgen ließen sich die auswildernden Nachteulen wieder einmal sehen. Ziwa, Faraja, Jasiri, Zongoloni, Alamaya und Ngasha, kommen in letzter Zeit sehr unregelmäßig und meistens auch nur recht kurz zu Besuch. Shukuru und Enkesha schauten sich die ausgelassenen Begrüßungszeremonien aus einiger Entfernung an – sie hatten wohl eher Lust auf etwas Ruhe. Dementsprechend beeilten sie sich auch, ein ruhiges Plätzchen zum Grasen zu finden, bevor Ziwa das Kommando übernehmen und die Herde auf große Wanderschaft führen würde!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.09.2020
Mittwoch, 2. September 2020
Alamaya graste heute zusammen mit den Waisen, während der Rest der Nachteulen-Gruppe sich nicht blicken ließ. Sie tauchen jetzt immer seltener auf, und wenn, dann scheinen Ziwa und Zongoloni die treibenden Kräfte zu sein. Alamaya fraß heute jede Menge von den Akazien, die während der Trockenzeit eine gute Nahrungsquelle für die Elefanten sind.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.08.2020
Montag, 31. August 2020
Die Keeper freuten sich, als am Morgen Zongoloni, Ziwa, Ngasha, Alamaya, Faraja und Jasiri zu Besuch kamen, die sie jetzt ein paar Tage lang schon nicht mehr gesehen hatten! Sie kamen aus dem dichten Wald, aus einer Richtung, in der sie die Keeper zuvor noch nie gesehen hatten. Sie blieben aber nicht allzu lange und waren vor der Mittagsfütterung schon wieder ihrer eigenen Wege gegangen. Am Abend wartete dann Alamaya vor den Stallungen auf die Waisen, als diese nach Hause kamen. Alle soffen noch einmal Wasser aus der Tränke, und während die Waisen es sich in ihren Gehegen gemütlich machten, tauchten die anderen Auswilderer auf und holten Alamaya ab. Sie verschwanden wieder im Wald, und die Keeper sahen nur noch ihre grauen Rücken und wedelnden Schwänze durch die Büsche hindurch.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.08.2020
Donnerstag, 27. August 2020
Seit Zongoloni und ihre Ausreißer unregelmäßiger auftauchen, sucht Enkesha nach anderen Freunden, an denen sie sich orientieren kann. Quanza scheint diese Rolle zu übernehmen. Heute ließen sich die Auswilderer wieder nicht blicken, und so blieb für die anderen wieder Extra-Milch übrig. Die Keeper sind gespannt, ob das nur eine vorübergehende Phase ist, oder sie sich nun komplett von der Milch entwöhnt haben.

