Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.07.2019

Mittwoch, 31. Juli 2019
Faraja verwickelte heute Sonje in ein sehr langes Kräftemessen. Als die Waisen ihre Mittagsmilch getrunken hatten, gingen die beiden davon, um weiter zu machen. Sonje gab nicht nach und machte Faraja ganz schön zu schaffen, aber er wollte nicht aufgeben. Irgendwann stellte sich Zongoloni zwischen die beiden, aber sie hörten nicht auf sie. Faraja wollte unbedingt demonstrieren, wie kräftig er ist, aber Sonje musste natürlich zeigen, dass sie immer noch eine der Leitkühe der Waisenherde ist. Am Ende kam Jasiri dazu und schob Faraja weg, damit Sonje sich wieder um Mwashoti kümmern konnte, der die ganze Zeit schon darauf gewartet hatte, dass sie fertig werden würde.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.07.2019

Dienstag, 16. Juli 2019
Zongoloni und Jasiri waren heute unzertrennlich, was die Keeper etwas überraschte. Sie liefen den ganzen Tag zusammen herum und setzten sich von den anderen ab, um ihrer eigenen Wege zu gehen. Als die Keeper sie riefen, dauerte es eine Weile, bis sie schließlich zusammen mit Mwashoti aus dem Wald kamen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.07.2019

Samstag, 13. Juli 2019
Faraja und Ziwa liefen früh am Morgen gleich wieder in den Wald, ohne Luzernenheupellets zu fressen – sie blieben nur, um ihre Flaschen auszutrinken! Ziwa hatte am Tag zuvor leckeres Grün gefunden und wollte es offenbar Faraja zeigen. Ngasha überlegte, ob er ihnen hinterher laufen sollte, genehmigte sich dann aber doch erst noch ein paar Pellets. Murera warnte Jasiri laut kollernd, Mwashoti nicht zu ärgern, der seine eigenen Pellets futterte. Sie hat immer ein wachsames Auge auf ihren Liebling Mwashoti. Als es hinaus in den Busch ging, übernahmen Zongoloni, Quanza und Lima Lima das Kommando und brachten die Herde zu den Kenze-Hügeln, wo es jede Menge Vegetation zu fressen gibt.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.07.2019

Montag, 8. Juli 2019
Zongoloni und Jasiri drängelten sich am Morgen bei der Milchfütterung vor, und Lima Lima und Quanza schienen sich schon Sorgen zu machen, dass sie nichts mehr ab bekommen würden. Quanza rannte zu dem Keeper, der ihre Flasche bereit hielt und schlang ihre Milch herunter; aber noch bevor sie die Flasche komplett geleert hatte, ließ sie sie fallen und rannte zu den Luzernenheupellets weiter. Murera und Ziwa hielten sich dort nicht lange auf, sondern gingen die Trampelpfade der wilden Elefanten entlang in Richtung der Berge. Shukuru wollte Ziwa folgen, aber Faraja und Ngasha überzeugten sie, ihn gehen zu lassen – er läuft manchmal sehr schnell, wenn er seine wilden Freunde sucht und kümmert sich nicht darum, ob die anderen hinterher kommen. Es ist aber gut, dass er nach ihnen sucht, denn so kann er viel von ihnen lernen!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.07.2019

Sonntag, 7. Juli 2019
Im Wald lagen heute etliche Bäume im Weg, die in der Nacht von Elefanten umgestoßen worden waren. Murera hatte einige Schwierigkeiten durchzukommen, und so versuchten die Keeper, etwas aus dem Weg zu räumen. Alamaya und Zongoloni schauten zu, wie die Keeper die Äste klein hackten, und Alamaya wollte helfen, indem er an einem Ast zog. Er war ihm aber doch zu schwer, und so ließ er ihn liegen, bis die Keeper ihn etwas zerkleinert hatten. Lima Lima dagegen dachte eher ans Futtern! Sie ließ sich die herumliegenden Zweige schmecken und dachte gar nicht daran, zu helfen. Allerdings sorgte sie dafür, dass die Keeper sich nicht allzu sehr darum kümmern mussten, dass sich keine wilden Tiere näherten, denn Lima Lima passt immer sehr gut auf und schlägt Alarm, wenn es ernst wird.