Dienstag, 4. Juni 2019
Es war ziemlich kühl heute, und so wollte keiner der Waisen nach der Mittagsfütterung im Schlamm baden. Shukuru soff nur einen kleinen Schluck Wasser, um dann gleich wieder zurück in den Wald zu gehen. Die Keeper folgten ihnen, nachdem sie mit ihrem Mittagessen fertig waren, aber sie hatten einige Schwierigkeiten, die Babys im dichten Wald zu sehen. Als sie nach ihnen pfiffen, dauerte es nur ein paar Sekunden, bis Lima Lima, Zongoloni und Quanza alle aus dem Gebüsch kamen, dicht gefolgt vom Rest der Herde.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.05.2019
Mittwoch, 29. Mai 2019
Murera war am Morgen offenbar schlecht gelaunt und schubste alle weg, die den Pellets um sie herum zu nahe kamen. Sie verscheuchte Zongoloni von ihren Pellets, die dabei auf Mwashoti fiel, der daraufhin beinahe in der Tränke landete! Sonje schien sehr erstaunt über Mureras schlechte Laune zu sein. Mwashoti gab allerdings nicht auf und wollte sie hinaus in den Wald begleiten. Murera blieb stehen und kollerte ihm einladend zu, und er konnte sich glücklich ihr anschließen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.05.2019
Dienstag, 28. Mai 2019
Faraja machte sich am Morgen wieder mit ein paar anderen auf den Weg, um seine wilden Freunde zu finden. Ngasha, Ziwa und Jasiri rannten mit ihm in den Wald hinein, aber Jasiri überlegte es sich bald anders und wollte lieber bei Sonje und Zongoloni bleiben. Er ist noch nicht so unabhängig wie Faraja, der auch schon einmal nachts draußen bleibt – in der Wildnis gibt es nämlich seine geliebte Milch nicht! Am Abend kam Jasiri dann mit Murera und Sonje zeitig nach Hause zurück, während Faraja, Ngasha und Ziwa erst später auftauchten, nachdem wie bemerkt hatten, dass außer ihnen niemand mehr draußen in der Wildnis war. Da war ein Keeper schon dabei, die Milchflaschen zu säubern, und sie ließen ihm keine Ruhe, bis er nicht drei frische Flaschen zubereitet hatte und sie diese leer getrunken hatten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.05.2019
Mittwoch, 22. Mai 2019
Die Waisen spielten am Morgen fröhlich, nachdem sie ihre Milchflaschen geleert hatten. Lima Lima und Faraja begannen einen Ringkampf, der eine ganze Weile andauerte, bis Faraja auf eine Ameisenstraße trat! Die Wanderameisen krabbelten an ihm hinauf und fingen an, ihn zu beißen, sodass er wild herum rannte. Die anderen ließen sich anstecken, und Faraja wusste nicht, wohin er laufen sollte – die Ameisen waren sogar in seinen Rüssel gekrabbelt! Die Ameisen breiteten sich aus, und Zongoloni kam schließlich auf die Idee, mit dem Rüssel im Wasser herum zu planschen, sodass die kleinen Biester weggespült wurden. Nach einer Weile schauten die anderen sich das bei ihr ab, und kamen ebenfalls zur Tränke. Murera und Mwashoti waren schlau genug, einen großen Bogen um den Ameisenstaat zu machen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.05.2019
Sonntag, 19. Mai 2019
Faraja war am Morgen so voller Tatendrang, dass er sich gar nicht weiter um die Luzernenheupellets kümmerte; er schnappte sich nur einen Rüsselvoll und ging damit in den Wald. Shukuru lief ihm hinterher, sodass die Keeper sich beeilen mussten, die beiden nicht aus den Augen zu verlieren! Im Wald kam dann Faraja zurück zur Waisenherde, aber von Shukuru war keine Spur. Die Keeper fingen an, nach ihr zu suchen, und nach kurzer Zeit trafen sie auf Zongoloni und Lima Lima, die sie gefunden hatten und zu den anderen zurück brachten. Sonje und Quanza waren so mit Spielen und Herumrollen beschäftigt, dass sie gar nicht gemerkt hatten, dass die Mädchen weg gewesen waren.

