Mittwoch, 23. Januar 2019
Gegen Mitternacht bekamen die Waisen besuch von wilden Artgenossen. Es waren einige große Bullen dabei, und die Kühe trompeteten laut, um ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Die Waisen wären gern herausgekommen und hätten ihre Freunde begrüßt, aber sie mussten sich damit begnügen, aus ihren Gehegen heraus zu kollern. Tagsüber trafen sie dann in den Hügeln jenseits der Wasserquellen einen wilden Bullen. Zongoloni und Quanza gingen zu ihm und hießen ihn Willkommen, aber der Bulle begann, Ngasha und Jasiri weg zu schubsen, als sich die beiden ihm näherten. Bald ging er wieder seiner Wege, und die Waisen folgten ihren Keepern, um weiter zu grasen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.01.2019
Montag, 21. Januar 2019
Ziwa und Ngasha brachten die Waisen am Morgen hinaus in den Wald. Lima Lima und Zongoloni waren damit aber gar nicht einverstanden und meinten offenbar, die Herde sollte von einer Leitkuh angeführt werden, wie es sich gehört! Sie schoben ihn nach hinten, sodass sie selbst das Kommando übernehmen konnten. Sie gingen mit den Waisen in den Wald, wo sie grasten, bis es Zeit für die Mittagsmilch wurde.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.01.2019
Mittwoch, 16. Januar 2019
Alamaya und Mwashoti bekamen heute zum ersten Mal auch nur noch eine Flasche Milch, genau wie die anderen Waisen. Sie schienen etwas verwirrt zu sein darüber, denn sie schnappten sich beide eine weitere Flasche, nachdem sie die erste leer getrunken hatten. Es dauerte seine Zeit, aber schließlich hatten die Keeper die beiden überzeugt, dass alles seine Richtigkeit hatte. Murera und Lima Lima schienen die Jungs danach zu trösten, denn sie blieben die ganze Zeit bei ihnen, als sie wieder beim Grasen waren. Ziwa schien Alamaya zu ärgern, denn dieser ging von ihm davon und suchte Lima Limas und Zongolonis Nähe.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.01.2019
Sonntag, 6. Januar 2019
Heute Morgen übernahm Shukuru das Kommando von Murera und Sonje, die noch mit Mwashoti und Alamaya bei den Luzernenheupellets blieben, während Shukuru und Zongoloni die Waisen schon einmal in Richtung der Umani-Hügel führten. Nach der Mittagsfütterung ging Shukuru wieder als erste im Wasserloch baden, und als ihre Freunde ihre Milch ausgetrunken hatten und auch baden gingen, war sie schon beim Staubbad. Am Nachmittag ging es wieder zurück in den Wald, und eine Herde Antilopen und eine Gruppe Paviane schlossen sich den Waisen an. Sonje und Mwashoti waren bald genervt von den ungebetenen Gästen und scheuchten sie weg.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 04.01.2019
Freitag, 4. Januar 2019
Zongoloni hat angehalten, um sich einzustauben
Shukuru und Faraja grasen
Die Waisen auf dem Weg in den Wald

