Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.05.2018

Montag, 28. Mai 2018
Ziwa fackelte am Morgen nicht lange, sondern machte sich gleich in den Wald davon und ließ Sonje und Quanza mit den kleineren Jungs zurück. Nach einigem Gekoller folgten Sonje und Zongoloni ihm auf dem Weg zu den Chyulu-Bergen. Ziwa und Ngasha riefen, und Quanza ging schließlich mit dem Rest der Herde hinterher. Den Keepern blieb nichts anderes übrig, als ihnen zu folgen. Im Waisenhaus in Nairobi folgen die kleinen Babys ihren Keepern, doch den Auswilderungsstationen sind es die langsam unabhängiger werdenden Elefanten, die entscheiden, wo es hin geht – je nachdem, wo das beste Futter zu finden ist, wo gerade wilde Elefanten sind, oder wie sie sich an diesem Tag gerade fühlen. Die Elefanten bekommen viele Dinge mit, die die Keeper nicht sehen! Die größeren Jungs Jasiri, Faraja und Ngasha werden nie müde, ihren Ringkämpfen nachzugehen; das bereitet sie auf die Begegnungen mit wilden Bullen vor, die häufig viel größer sind als sie.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.05.2018

Samstag, 26. Mai 2018
Zongoloni und Lima Lima sorgten am Morgen dafür, dass die Babys nach der Milchfütterung auch noch ein paar Lurzernenheupellets bekamen. Zongoloni ging dann zur Laderampe und schuffelte sich dort die Zecken vom Hals ab. Sonje kam dazu und legte sich hin, damit Alamaya auf ihr herumklettern konnte. Es dauerte allerdings nicht lange, dann kamen auch die anderen an und kletterten auf sie, sodass sie keine Chance hatte, wieder hoch zu kommen. Murera musste erst alle weg schieben, bis nur noch die kleinen Jungs Alamaya und Mwashoti mit ihr spielten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.05.2018

Donnerstag, 24. Mai 2018
Die Waisen und ihre Keeper freuten sich am Morgen über den Besuch einer wilden Herde. Nachdem die Waisen herausgekommen waren, gingen Alamaya und Lima Lima zu ihren wilden Artgenossen und begrüßten sie. Faraja stellte sich aber in den Weg, und die beiden riefen Zongoloni und Sonje zu Hilfe. Sie schoben Faraja schließlich beiseite, und so konnten Alamaya und Lima Lima ihren wilden Freunden Hallo sagen. Alamaya spielte ein wenig mit einem wilden Kalb, bevor dessen Mutter es zurückrief, als sie Jasiri kommen sah. Jasiri ist reichlich vorlaut geworden und hält sich für größer und stärker als er eigentlich ist.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.05.2018

Mittwoch, 16. Mai 2018
Seit Mwashoti in Umani Springs ist, wächst er zu einem freundlichen und stattlichen kleinen Bullen heran. Er ist immer ruhig und macht keinen Ärger; manchmal verwickelt ihn Alamaya in Rangeleien, aber Mwashoti hat immer die Ruhe weg. Das hat er vermutlich seinen verlässlichen Adoptivmüttern Murera und Sonje zu verdanken, die sich vorbildlich um ihn kümmern. Auch wenn Pateneltern ihn in Umani Springs besuchen kommen, begrüßt er sie freundlich. Die Waisen in Kibwezi sehen alle gesund und wohlgenährt aus, da es das ganze Jahr genug Futter gibt. Zongoloni kam heute eilig zur Fütterung um 11 Uhr gerannt, und als Alamaya ihr im Weg stand, schubste sie ihn zur Seite, um zu ihrer Milch zu gelangen. Obwohl sie es manchmal eilig hat, schnappt sie sich nie die Flaschen ihrer Freunde, sondern trinkt immer nur ihre eigene Flasche leer und macht dann Platz – ganz im Gegensatz zur nimmersatten Lima Lima!