Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.03.2018

Donnerstag, 8. März 2018
Als die Waisen am Morgen Luzernenheupellets fressen wollten, versuchten ein paar Paviane, ihnen das Futter streitig zu machen. Zongoloni vertrieb sie aber und überließ ihnen nichts von den leckeren Pellets. Beim Grasen achtete Sonje darauf, dass Mwashoti und Alamaya bei ihr blieben und nicht Ziwa und Faraja in die Hügel folgten. Einige Geier machten dort Spektakel, und die Waisen waren nicht gerade erfreut über den Lärm. Sie folgten Quanza zu einer Stelle, an der sie in Ruhe futtern konnten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 05.03.2018

Montag, 5. März 2018
Im Kibwezi-Wald gibt es jetzt Wasser im Überfluss. Heute schwamm eine Schildkröte in einem kleinen Wasserlauf herum, und Ziwa ging hin und schnupperte an ihr. Dann schien er ihr einen Tritt verpassen zu wollen, aber glücklicherweise war gerade ein Keeper dabei, der ihn davon abhielt und ihn woanders hin führte, damit er das Reptil in Ruhe ließ. Zongoloni und Quanza war die kleine Schildkröte unheimlich und sie rannten weg, weil sie nicht wollten, dass sie um ihre Füße herumkrabbelte. Die Waisen gingen zu den Umani-Hügeln, und Lima Lima und Alamaya suchten sich leckere Zweige an den Hängen. Weil es dort sehr rutschig war, hatten Murera und Mwashoti so ihre Schwierigkeiten. Murera und Sonje beratschlagten und beschlossen, mit Mwashoti am Fuß der Hügel zu grasen. Dort hatten sie auch jede Menge Grün zur Auswahl, das nach dem Regen der letzten Woche üppig wächst.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.03.2018

Samstag, 3. März 2018
Während der Nacht stießen die Waisen wie wild an den Gehegewänden herum, sodass die Keeper kaum schlafen konnten. Zongoloni und Quanza waren die lautesten, bis die Keeper schließlich herauskamen, um sicherzugehen, dass niemand ein Tor beschädigt oder geknackt hatte. Es war aber alles unversehrt. Am Tag war es kühl, und keines der Babys wollte schlammbaden. Sie schlidderten im Wald überall umher, und als sie zur Mittagsfütterung ankamen, schrie Ziwa laut auf. Lima Lima und Sonje kamen angerannt, um nachzusehen, was mit ihm los war, aber sie konnten sich vergewissern, dass alles in Ordnung war – Ziwa wollte nur laut kundtun, dass er zur Milchfütterung angekommen war!