Der Handel mit Elfenbein bleibt verboten.- Namibias und Simbabwes Antrag auf Elfenbeinhandel scheiterte mit einem eindeutigen Ergebnis. Namibias Antrag erhielt 27 „Ja“- gegenüber „73“ Nein-Stimmen. Neun Enthaltungen gab es bei der Abstimmung. Für den Antrag von Simbabwe waren es 21 Ja“ gegen – 80 „Nein“-Stimmen bei 11 Enthaltungen. Über eine Hochstufung der Afrikanischen Elefanten auf Anhang I wird heute noch abgestimmt – dank des Widerstandes der EU, wo Deutschland leider gegen die Hochstufung argumentiert, eine kaum machbare Aufgabe.
Aber wir drücken die Daumen.
Die Rettung von Esampu
Am 6. Juli kontaktierte Richard Bonham von der Big Life Foundation Angela wegen eines verwaisten Elefanten, von dem ihm von den Narraengolo im Chyulu-/Amboseli-Gebiet berichtet wurde. Ein Wildhüter von Big Life, der gerade außer Dienst, aber in der Nähe war, bestätigte die Berichte und Craig Miller von Big Life schickte Scouts in die Gegend, in der es zuletzt gesehen worden war. Sie fanden ein sehr kleines, abgemagertes Kalb vor, ohne dass irgendwelche anderen Elefanten in der Nähe zu sehen gewesen wären. Bis heute ist nicht klar, warum es verlassen worden war.
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CITES – 17. Konferenz der Parteien des Artenschutzübereinkommens
Birgit Hampl,- Vorstandsmitglied unseres Vereins, ist für einige Tage in Johannesburg vor Ort, wo gerade die 17. Konferenz der Parteien des- Artenschutzübereinkommens tagt und u.a. über Änderungen im Schutzstatus der Elefanten berät.

Auch unsere Bundesministerin, Frau Dr. Barbara Hendricks, ist vor Ort – hier auf dem Bild mit CITES-Generalsekretär John. E. Scanlon.

Die Konferenz in Johannesburg dauert noch bis zum 5. Oktober 2016 – wir sind gespannt auf die Ergebnisse und werden berichten.
Umani Springs August 2016
Montag, 1. August 2016
Als die Waisen heute Morgen aus den Gehegen kamen und ihren Tag begannen, hörten sie viele wilde Elefanten im Wald herumjagen, laut trompeten und durch ihre Rüssel blasen. Sie versuchten damit wohl, die Waisen zu sich zu locken, als diese, von Lima Lima angeführt, in den Wald gingen. Faraja schlug sich auch tatsächlich ins Unterholz und suchte nach den wilden Elefanten, konnte sie aber nicht sehen. Daraufhin brach er einfach ein paar Zweige ab und fraß von den Blättern, bevor er sich wieder dem Rest der Gruppe anschloss.
Am Wasserloch nahm Sonje Mwashoti und Ziwa zum Schwimmen mit, nachdem sie ihre Mittagsmilchflaschen bekommen hatten. Quanza trat ans Ufer, war sich aber noch nicht sicher, ob sie baden sollte oder nicht. Schließlich beschloss sie, heute auf das Bad zu verzichten. Im Wald sah Lima Lima, wie Mwashoti versuchte, über ein paar große rutschige Felsen zu laufen. Wegen seines beschädigten Vorderbeins hatte er einige Schwierigkeiten dabei, und so schob sie ihn ein wenig, um ihm hinüber zu helfen.

Faraja geht auf dem Weg
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Die Geburt von Gawa, dem ersten Baby von Ex-Waise Galana
Die frischgebackene Mutter Galana, die jetzt 13 Jahre alt ist, wurde als kleines Baby gerettet, nachdem sie allein und verlassen in der Nähe des Flusses Galana an der Ostgrenze des Tsavo East Nationalparks gesichtet worden war. Ein Löwenrudel hatte sie schon eingekreist, sodass sie gerade noch rechtzeitig gerettet werden konnte, und so hatte sie großes Glück. Sie kam sehr abgemagert und mit vorstehenden Wangenknochen im Waisenhaus in Nairobi an, was vermuten ließ, dass sie schon ziemlich lange ohne ihre Mutter unterwegs gewesen war.
Zum Glück dauerte es nicht lange, bis sie wieder an Gewicht zulegte und ein gesundes kleines Kalb wurde. Die fürsorgliche Pflege und Unterstützung des Teams des DSWT und der Waisenherde in Nairobi halfen ihr dabei. Anfänglich war sie ein ziemlich freches und ungestümes Baby, und ihr forsches Auftreten zeigte sich später darin, dass sie eine der Mini-Leitkühe im Waisenhaus wurde.


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