
Der zweite Elefanten-Urenkel in Ithumba: Mala
(übersetzt aus dem englischen Bericht des Sheldrick Wildlife Trust; alle Bilder © Sheldrick Wildlife Trust)
Wird ein Leben gerettet, ist das der Anfang für viele neue. In Ithumba wird das besonders deutlich: Von den vier Elefantenwaisen, die im Jahr 2004 die dortige Auswilderungsstation des Sheldrick Wildlife Trust (SWT) einweihten, gibt es inzwischen elf neue kleine Elefanten in zwei weiteren Generationen. Vor kurzem gab es nun den aktuellen Neuzugang dieser Familie zu bestaunen: das zweite Elefanten-Urenkelkind, Mwendes erstes Baby Mala!

Über die Jahre sind in Ithumba immer wieder neue Elefanten-Enkel geboren worden: Kälber von ehemaligen Waisen, die gerettet wurden und nun wieder in der Wildnis leben. Im letzten Jahr gab es eine Premiere, als Ex-Waise Yatta zum ersten Mal Großmutter wurde – was die Mitarbeiter des SWT damit sozusagen zu Urgroßeltern machte! Nun gab es ein zweites solches Baby in Ithumba zu bestaunen.
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Tumaren stellt ihr erstes Baby Tembo vor
(übersetzt aus dem englischen Bericht des Sheldrick Wildlife Trust; alle Bilder © Sheldrick Wildlife Trust)
Die Familie der Ex-Waisen des Sheldrick Wildlife Trust (SWT) in Ithumba wächst weiter. Tumaren ist zum ersten Mal Mutter geworden und hat einen bezaubernden kleinen Bullen zur Welt gebracht!

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Ngasha zieht nach Ithumba um
(übersetzt aus dem englischen Bericht des Sheldrick Wildlife Trust; alle Bilder © Sheldrick Wildlife Trust)
Für Ngasha, in Umani Springs inzwischen als Raufbold bekannt, hat ein neues Kapitel in seinem Leben begonnen. Nachdem er einige Jahre im Kibwezi-Wald gelebt hat, wird er nun im Tsavo East Nationalpark erwachsen werden.
Ngasha zog im Jahr 2015 in die Auswilderungsstation des Sheldrick Wildlife Trust (SWT) in Umani Springs um. Eine Weile fühlte er sich in seinem neuen Zuhause wohl, aber in den letzten Jahren ist er immer frecher und aufmüpfiger geworden. Während Bullen in seinem Alter normalerweise weit in der Gegend umherstreifen, blieb Ngasha weitestgehend in der Nähe der Waisen-Gehege. Dort schien er sich vor allem darauf zu konzentrieren, der unangefochtene Boss aller Bullen zu werden. Mit seinem aggressiven Verhalten verscherzte er es sich aber immer mehr mit seinen alten Freunden Jasiri und Faraja, und sein Gehabe machte sowohl den Waisen als auch den Keepern das Leben schwer.
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Neu im Patenschaftsprogramm – Sileita
(übersetzt aus dem englischen Bericht des Sheldrick Wildlife Trust; alle Bilder © Sheldrick Wildlife Trust)
Sileitas Rettung war eine herzzerreißende Angelegenheit. Ihr Leben begann genau so, wie ein Elefantenleben beginnen sollte – an der Seite ihrer Mutter durchstreifte sie die freie Wildnis von Kenia. Doch eine Gewehrkugel veränderte alles, und so fand sie sich an der Seite ihrer Mutter wieder, die von Menschen getötet wurde.
Am Nachmittag des 28. März 2022 alarmierte Dr. Mutinda, Tierarzt des Kenya Wildlife Service (KWS), den Sheldrick Wildlife Trust (SWT) und berichtete von einem Elefantenwaisen auf dem Gebiet der Il Ngwesi Group Ranch in Laikipia, dessen Mutter erschossen worden war. Das Kalb war erst 16 Monate alt und würde allein nicht lange überleben können. In dieser Gegend war zu der Zeit der Mensch-Wildtier-Konflikt besonders schlimm entbrannt, da es eine extreme Dürre gegeben hatte. Es war keine Zeit zu verlieren, und so wurde eine Rettungsaktion gestartet.
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