WAG Scouts nehmen 2 Wilderer fest

Die guten Meldungen aus Malawi gehen weiter:

„Am Freitagnachmittag erhielt ich einen Anruf von einem Informanten, dass zwei mit Gewehren bewaffnete Wilderer in Richtung Thuma Forest unterwegs sind“ berichtet mir Lynn am frühen Abend. Lynn Clifford, die Managerin der WAG zögerte nicht und schickte alle verfügbaren Einheiten direkt los. Und schon am späten Abend kam die Erfolgsmeldung aus dem Busch: „Beide Wilderer verhaftet“ berichtet Lynn stolz.

Helfen Sie uns dieses Projekt weiter auszubauen, es lohnt sich!

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Lynn mit den stolzen WAG-Scouts

 

Erfolgsmeldungen aus Malawi

Seit 2006 unterstützt REAeV die Arbeit der Wildlife Action Group (WAG) im Thuma und Dedza-Salima Forest Reserve in Malawi. Aus ursprünglichen sechs Scouts, die von einem Basis-Camp in Thuma aus agiert haben, sind mittlerweile 36 Scouts in 5 strategisch angeordneten Camp geworden.

 

Eine Anfang November 2015 durchgeführte Elefanten-Zählung kam auf 140 Elefanten, ein Plus von 12 Elefanten in einem Jahr. Und wenn man sich vorstellt, das man vor 16 Jahren gerade mal zwei Dutzend Graue Riesen dort finden konnte, ist es ein riesiger Erfolg.

 

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Und weitere gute Nachrichten gibt es zum Projekt. Bei meinem Besuch im September lernte ich Reto Güttinger, einen jungen Volontär aus der Schweiz kennen.

 

Als Reto den Satz sagte „Ein Leben hier im Busch und- für die Tiere wäre mein Traum“ konnte ich einfach- nicht anders, als ihn zu bitten Mitglied bei REAeV zu- werden. Und damit nicht genug. REAeV wird Reto- als Manager-Assistent in Thuma einsetzen um damit die Managerin der Wildlife Action Group- Lynn Clifford, die mindestens für drei Leute arbeitete, zu entlasten.- „Für- mich wird- ein Traum- wahr“- sagte- Reto,- und- wir haben keinen Zweifel daran, die richtige Wahl- getroffen- zu haben.

 

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Reto (rechts im Bild) ist zudem ein Experte für Schlangen.

 

Die Rettung des Spitzmaulnashorns Baraka

Als der Kenya Wildlife Service (KWS) und der DSWT am 10. Oktober von einem Vorfall in Kenntnis gesetzt wurden, musste umgehend reagiert werden. Es wurde ein Nashorn gemeldet, das einen Baumstamm hinter sich her zog, an dem eine Schlinge befestigt war, die sich um den Hals des Nashorns zog. Der KWS organisierte ein Flugzeug, um sofort den KWS Tierarzt Fred Oliang’a (einer der SKY VETS) aus Nairobi abzuholen. Auf dem Weg wurde auch der KWS Tierarzt Dr. Limo, der die vom Trust finanzierte Mobile Vet Einheit der Mara unterstützt, aus der Masai Mara abgeholt, um bei dieser Operation zu helfen.

Das Nashorn namens Baraka ist ein sehr bekannter Nashornbulle mit einer langen Geschichte. Er wurde 1976 geboren und 2005 vom Nakuru National Park in das damals neu gegründete Mugie Rhino Sanctuary umgesiedelt. Er blieb viele Jahre im Mugie Rhino Sanctuary, als dieses Gebiet 2011 jedoch stark von der Nashornwilderei betroffen war, traf der KWS die Entscheidung, die übrigen Nashörner in Gebiete umzusiedeln, von denen man glaubte, dass sie dort sicherer sein würden. Baraka wurde in den Ruma National Park gebracht, wo er sich heute noch befindet.

Die Schlinge wird durchtrennt, um sie zu entfernen.
Die Schlinge wird durchtrennt, um sie zu entfernen.

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Voi September 2015

Dienstag, 1. September 2015
Der Tag begann schön mit den üblichen Aktivitäten der Elefanten. Sie leerten die Milchflaschen, bevor sie zum Frühstück mit dem Zusatzfutter gingen und auf dem Gelände miteinander spielten. Danach machten sie sich in den Busch auf, um den Tag über zu grasen. Das Waisenzebra Ngulia stand Wache, um den Pavianen, die in den Morgenstunden herunterkamen, den Weg zu versperren. So konnten die Elefanten in Ruhe ihr Kopra genießen.
Beim Grasen verlief alles planmäßig. Lentili suchte unter einem großen Baum Schutz vor der brennenden Sonne. Sie bemerkte nicht, als ihre Freunde zur Mittagsfütterung aufbrachen, aber dann hörte sie den Lärm, den sie machten, als sie ihre Milch genossen. Sie war überrascht, alleine zurückgeblieben zu sein und rannte zu den Älteren in Lesanjus Herde, um die Milch zu trinken. Danach hatten sie ein großartiges Bad. Anschließend grasten sie den Rest des Tages gewissenhaft weiter. Es gab keine Zeit zu verlieren, da es mitten in der Trockenzeit ist und die ganze Gegend nun ziemlich ausgetrocknet ist.

Ngulia bei den Stallungen

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Umani Springs September 2015

Dienstag, 1. September 2015
Am frühen Morgen führten Murera und Sonje die Kleinen Richtung Umani-Hügel, und die anderen Waisen gingen ihnen brav hinterher. Auf ihren Wanderungen kamen sie heute an einem großen Baum vorbei, den wilde Elefanten in der Nacht umgestoßen hatten. Die Babys hatten deshalb viel zu futtern, und sie genossen es. Der Baum lag auf dem Kopf, und seine Wurzeln lagen frei. Die Waisen gingen einmal um den Baum herum, und Lima Lima und Ngasha begannen, um die Wurzeln zu streiten. Später am Tag näherten sich drei wilde Bullen den Babys und versuchten, Murera und Sonje zu folgen, die etwas weiter weg waren. Die Bullen wollten sich unter die Waisen mischen, doch als Lima Lima sie witterte, kollerte sie den anderen Babys zu und machte sie auf die Bullen aufmerksam. Quanza, Ziwa und Faraja schreckten auf, nachdem sie die Bullen bemerkt hatten, und rannten zu ihren Keepern. Die wilden Elefanten kommen immer häufiger und dichter an uns heran. Sie versuchen sogar am Tag, sich unter die Babys zu mischen und das zeigt uns, dass sie sich langsam an uns gewöhnen.

Wilde Bullen besuchen die Babys

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