Die Rettung von Boromoko

Spät am 4. Januar erhielten wir einen Anruf von Brian Heath, dem Chef des Mara-Schutzgebiets, der uns über einen einsamen Babyelefanten informierte, der schon seit ein paar Tagen in den Weiten der Mara beobachtet wurde. Viele Elefanten wanderten durch diese Gegend, doch der kleine Bulle, offenbar ein Waise, konnte sich keiner der Herden anschließen. Die ganze Zeit über trank er keine Milch und hielt sich weit weg von den anderen Herden auf, manchmal mehrere Kilometer. Wir gaben dem Kalb noch einen Tag, um zu sehen, ob sich etwas ändert und seine Mutter zurückkehrt. Eine junge Kuh, die zu jung war, um seine Mutter zu sein, war sehr aufgeregt und besorgt um das kleine Baby. Sie war hin- und hergerissen, was sie tun sollte: bei ihrer Herde zu bleiben oder dem kleinen Baby Schutz zu bieten. Sie könnte die Schwester des Kleinen gewesen sein.

 

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Die Waisen im Dezember

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Dezember 2014

 

Ziwa hat uns einen ordentlichen Schreck eingejagt, als er nach einem schweren Sturm auf einmal verschwunden war. Er lief tief in den Park hinein und konnte trotz sofort eingeleiteter Suche nicht gefunden werden und verbrachte die ganze Nacht allein im Busch. Wir alle machten kein Auge zu, und während wir die Löwen und Hyänen hörten, bangten wir um sein Leben. Zum Glück wurde er am nächsten Morgen wohlbehalten gefunden.

 

In diesem Monat konnten wir nur staunen, wie toll sich die Babys entwickelten, besonders Ndotto und Lasayen. Auch Roi, die erst vor Kurzem zu uns kam, schien wieder einigermaßen glücklich. Klein-Mbegu, die durch ihre Speerwunden einen schweren Start hatte, ist inzwischen eine kleine Mini-Mutti geworden, obwohl sie selbst noch so klein ist. Sie kümmert sich rührend um die noch kleineren Elefantenwaisen. Das war Balsam auf unserer Seele in einem ansonsten so schwierigen Monat.

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REAeV Regionalgruppen

Liebe Elefantenfreunde, liebe REA-Unterstützer, liebe Paten,

 

unser Verein möchte einen Versuch starten, REA-Regionalgruppen zu gründen.

 

Wir fänden es schön, wenn sich Elefantenfreunde aus der gleichen Gegend persönlich kennenlernen würden. Bei den Treffen, die regelmäßig stattfinden sollen, soll vor allem über Aktuelles zum Thema „afrikanischer Elefant“ informiert und gesprochen werden und, falls die jeweiligen Gruppen einverstanden sind, auch gemeinsame Aktionen für Elefanten in Angriff genommen werden.

 

Wir möchten gerne mit den großen Städten Berlin, Köln und München beginnen.

 

Um beurteilen zu können, ob sich dort überhaupt Gruppen mit genügend Teilnehmern bilden könnten, würden wir Sie, wenn Sie interessiert sind, bitten, sich bei uns über das unten stehende Formular und mit Angabe Ihres Wohnsitzes (mit Postleitzahl und Ort) zu melden.

 

Wenn Sie woanders wohnen und auch interessiert wären, möchten wir Sie ebenfalls um Rückmeldung mit Angabe Ihres Wohnsitzes (mit Postleitzahl und Ort) bitten,- – wir überprüfen gerne, ob es in Ihrer Umgebung vielleicht auch klappen könnte!

 

Über Ihre positive und zahlreiche Resonanz würden wir uns sehr freuen!

 

 

    Ihr Name (Pflichtfeld)

    Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

    Ich interessiere mich für die Regionalgruppe in

    Oldenburg

    Ich wohne in:

    PLZ: Ort:

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    Ithumba Dezember 2014

    Montag, 1. Dezember 2014
    Es war ein ruhiger und kalter Morgen, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen. Nach der Milchfütterung waren sie nicht sehr aktiv, sondern waren offenbar von der Kälte etwas erstarrt. Orwa und Narok gingen ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Kratzen an den großen Felsen an den Stallungen nach. Später gingen die Waisen in den Busch, wo sie grasten und dank der kürzlichen Regenfälle gab es genug Futter für sie. Tatsächlich fressen sich die Waisen jetzt schnell den Bauch voll. Sie grasten dicht beieinander und leisteten sich gegenseitig Gesellschaft. Shukuru graste bei Sities und Bomani bei Teleki. Chyulu kam auch vorbei, um ihnen Gesellschaft zu leisten und sie genossen das grüne Futter.
    Beim Schlammbad wollten sie wegen des kalten Wetters nicht baden, sondern tranken nur ihre Milch und gingen dann zum Grasen und Spielen zurück.
    Shukuru führte die Waisen am Abend zu den Stallungen zurück, wo sie auf die halbunabhängigen Suguta, Melia, Tumaren, Kibo, Kandecha, Kalama und Chemi Chemi trafen, denen es in der Wildnis gut geht. Sie soffen Wasser, ehe sie wieder in den Busch gingen. Es regnete nicht, aber es gab recht kühlen Wind.

    Die Stallungen in Ithumba

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    Umani Springs Dezember 2014

    Montag, 1. Dezember 2014
    Es war ein anstrengender Tag für die Elefanten, als sie am Morgen aus ihren Gehegen kamen. Es begann zu regnen und es war sehr windig. Lima Lima rannte herum und suchte die Keeper, um herauszufinden, was los war und wo diese vor dem Gewitter Schutz suchten. Zongoloni kam mit Quanza zu Lima Lima hinübergelaufen, flüsterte ihr etwas zu und alle Babys antworteten mit lautem Kollern und legten ihre Rüssel aufeinander, um sich gegenseitig zu trösten.
    Murera und ihre beste Freundin Sonje hatten keine Angst vor dem windigen und stürmischen Wetter, das den ganzen Tag anhielt. Da sie älter sind, wissen sie, dass so etwas in der Wildnis vorkommt, doch die Babys haben noch nicht verstanden, dass man vor Gewittern keine Angst haben muss. Es regnete lange und die Babys hatten es im Busch schwer. Wann immer sie versuchten wegzurennen, rutschten sie aus und fielen auf die nasse Erde, doch sie genossen das dann und wälzten sich im Schlamm. Plötzlich fiel eine Akazie direkt neben ihnen und den Keepern zu Boden und alle rannten um ihr Leben. Murera und Sonje verhielten sich wie richtige Mütter und beschützten die Kleinen. Sie flohen nicht, denn sie wussten, dass umfallende Bäume zum Leben im Wald gehören.

    Lima Lima sucht die Keeper

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