Amboseli News: Juni und Juli 2023

Esposito unternahm eine außergewöhnliche Wanderung

Juni und Juli waren wundervolle Monate in Amboseli. Auch wenn es allmählich wieder trockener wurde, gab es weiterhin eine ausreichende Menge und Vielfalt an Vegetation für die Tiere. Wie erwartet kehrten jetzt viele Elefanten, die während der Regenzeit über die Grenzen des Nationalparks hinaus gewandert waren, wieder zurück. Darunter befanden sich auch Familien, die sonst nicht so häufig zu sehen sind, wie beispielsweise die RAs. Wir freuen uns besonders, dass auch Rea, Risas Tochter, die nach der Kurzform unseres Vereinsnamens benannt wurde, dabei war und sich in sehr guter Verfassung befand. Ganz offensichtlich hatte sie sich wieder von den Auswirkungen der Dürre erholt.

 

Rea, Risas Tochter aus der RA-Familie
Rea, Risas Tochter aus der RA-Familie

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Wir stellen vor: Wyclif Nedison, WAG-Ranger in Malawi

Wyclif Nedison (c/o Kristina Rösel)

Wyclif Nedison ist 29 und wohnt in Chagunda, auf der Seite des REA-Namwili-Camps im Osten des Dedza-Salima Waldreservates. Er ist verheiratet, und das gleich zwei Mal! Seine Frauen kennen sich aber, und er ist Vater von drei Jungs und einem Mädchen. Er kam 2012 als Vorarbeiter zur Wildlife Action Group (WAG), wurde später zum Wildhüter und schließlich zum bewaffneten Ranger ausgebildet. Seine einprägsamste Erinnerung ist erst ein paar Jahre alt: Nach einer beschwerlichen Patrouille ist er kurz vor dem Basislager zusammengeklappt. Zum Glück hat das britische Militär in dieser Zeit gerade eine Truppenübung mit den WAG-Rangern in Thuma absolviert (so schroff ist das Gelände!). Sie konnten sofort Erste Hilfe leisten und brachten Wyclif schnell ins Krankenhaus nach Lilongwe, wo seine akute Dehydratisierung mit ein paar Stunden Infusion behandelt wurde.

 

Die Waisen im Juli

Mzinga

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Juli 2023

Mit Choka und Taabu begann der Monat alles andere als ruhig. Die jungen Bullen waren schon vor dem Morgengrauen wach, und statt die anderen weiter schlafen zu lassen, begannen sie laut zu kollern. Das weckte natürlich alle auf, und es dauerte nicht lange und alle kollerten laut und schepperten an ihren Gattern. Als die Keeper die Stalltüren aufmachten, schossen Tingai, Rafiki, Mukutan und Wembi wie von Blitz getroffen heraus und begannen mit dem Haschen. „Die Waisen im Juli“ weiterlesen

Wir stellen vor: Diverson Konde, WAG Camp-Guard in Malawi

Diverson Banda (c/o Kristina Rösel)

Diverson Konde ist 39 Jahre alt und der Camp-Guard des Mt. Thuma Satellitencamps. Das heißt, er hält alles in Schuss, trägt täglich frisches Wasser vom Bach zum Camp und kocht für die Ranger, wenn sie nach der Patrouille zurückkehren. Er kam 2019 zur Wildlife Action Group (WAG), ist verheiratet und Vater von zwei Jungs und zwei Mädchen. Wie Seklarani stammt auch er von der Westseite des Thuma Waldreservates, und da sein Arbeitsort das Mt. Thuma Satellitencamp ist, ist er dorthin „nur“ vier Stunden zu Fuß unterwegs. Eine Stunde davon muss er durch das Waldreservat laufen und auf die Elefanten achten. Aber vor den Elefanten hat er keine Angst, es sind eher die Büffel, die ihm Herzrasen verursachen. Eines Tages war er mit 20 Litern Wasser auf dem Kopf auf dem Weg (bergauf!) ins Satellitencamp und rannte fast in einen Büffel, der im hohen Gras stand! Aber er kam glücklicherweise ungeschoren davon.

Mehr zum REA-Projekt in Malawi hier…

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Wir stellen vor: Macford Banda, WAG-Ranger in Malawi

Macford Banda (c/o Kristina Rösel)

Macford Banda ist 28 Jahre alt, verheiratet und Vater eines Dreijährigen. Er stammt von der Westseite der beiden Reservate und kam 2018 zur Wildlife Action Group (WAG), weil er gerne im Natur- und Umweltschutz arbeiten wollte. Er liebt es, im Busch zu sein, und obwohl ihm seine Familie oft fehlt, ist er stolz, dass er für sie sorgen kann. Mit einem Teil seines Gehaltes kauft er Dünger, und den Rest spart er für ein Haus aus Ziegeln mit einem Wellblech. Er und seine Kollegen schätzen es sehr, dass sie außer ihrem Monatsgehalt von der WAG noch gut ausgerüstet werden. Pro Monat gibt es für jeden 20 Kilo Maismehl (für ihr Grundnahrungsmittel, das Nsima), 1 Liter Speiseöl, 25 Päckchen à 90g getrocknetes Soja, 1 Kilo Kidneybohnen sowie Seife, Salz, Zucker, Schwarztee, Schuhputzmittel und Zahnpasta.

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