Die Rettung von Olsekki

Am 3. September informierte Dr. Limo, der Veterinäroffizier des KWS und der mobilen Tierarzt-Einheit des DSWT in der Maasai Mara, Angela Sheldrick über einen tragischen Fall. Dr. Limo und das mobile Tierarzt-Team hatten gerade ein paar wohlverdiente freie Tage und waren zu der Zeit woanders im Land, doch sie hatten eine Meldung über eine verletzte Elefantenkuh in der Maasai Mara erhalten. Wegen ihrer Abwesenheit wurden die fliegenden Tierärzte des DSWT angefordert.

Olsekki
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Die Rettung von Bada

Das waise Bullkalb wurde zum ersten Mal am 25. August 2014 alleine gesehen, als es zum Saufen zum Galana-Fluss auf dem Gelände der Galana-Farm lief. Das Kalb blieb dicht am Fluss, an dem viele wilde Elefantenherden vorbeikamen. Alle untersuchten das kleine Kalb und es versuchte mehrfach, sich einer Herde anzuschließen, wurde aber immer wieder zurückgewiesen. Der kleine Elefant fühlte sich dadurch noch verlassener und hilfloser. Auch nach mehreren Stunden gab es noch keine Spur von seiner Mutter.

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Die Waisen im September

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: September 2014

 

Vier neue Waisen haben wir in diesem Monat in der Nursery aufgenommen. Die gute Nachricht ist, daß sie ihre Familien nicht durch Wilderer verloren haben. Das erste Baby kam am 3. September bei uns an. Seine Mutter hatte ein gebrochenens Hinterbein und niemand kann sich erklären, wie sie sich diese Verletzung zugezogen haben könnte. Der Tierarzt der Kenianischen Wildtierbehörde (KWS) mußte sie schweren Herzens einschläfern und das ca. einjährige Kälbchen muß jetzt mit der Flasche aufgezogen werden. Wir haben ihn nach seinem Fundort in der Masai Mara, Olsekki, genannt.

 

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Ithumba September 2014

Montag, 1. September 2014
Nachdem sie aus dem Gehege gekommen war, ging Shukuru zum Kratzfelsen, statt wie ihre Artgenossen das Luzernenheu zu fressen. Während des Frühstücks kam unser wilder Freund Half Trunk mit acht anderen Waisen zur Tränke und Sugutas Gruppe schloss sich zum Luzernenheu an. Nach dem Frühstück gingen die Waisen zum Grasen und ließen Sugutas Gruppe zurück. Im Busch war alles ruhig und die Waisen versuchten, das Beste aus der trockenen Vegetation zu machen. Heute morgen hatten Bongo und Vuria einen Streit auszutragen und begannen einen Ringkampf. Vuria musste sich Bongo ergeben, indem er ihm den Rücken zudrehte.
Zum Schlammbad war es sehr kühl und niemand wälzte sich. Die Waisen tranken nur ihre Milch und gingen dann zur Tränke. Hier hatten Vuria und Bongo noch ein Kräftemessen, das zu einem jähen Ende kam, als Kanjoro sich einmischte, Bongo wegschubste und Vuria herausforderte. Vuria wollte aber nicht mit ihm spielen und gab auf.
Die Waisen gingen dann zum Grasen zurück und suchten bis zum Abend nach mehr Futter. Dabei entkamen Sities, Shukuru, Mutara und Kanjoro den Blicken der Keeper. Als es Zeit für den Heimweg war, war von den vier Elefanten noch immer keine Spur. Der Rest der Waisen wurde dann zu den Stallungen gebracht, und die Keeper kehrten anschließend in den Busch zurück, um die fehlenden Waisen zu suchen. Um 18 Uhr fanden sie die unschuldig grasenden Waisen und brachten auch sie zu den Gehegen zurück.

Bongo und Vuria raufen

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Voi September 2014

Montag, 1. September 2014
Die Waisen kamen aus den Gehegen und begannen einen neuen Tag voller Grasen und Spielen. Mzima und Layoni waren die Anführer der Gruppe, während die Babys Panda, Mudanda, Ishaq-B und Kihari loyal ihren Leitkühen Wasessa, Lesanju und Lempaute folgten. Die zwei Waisenherden grasten den Großteil des Tages getrennt voneinander. Layoni war sehr pünktlich und sie kamen rechtzeitig zur Mittagsfütterung den Berg herunter. Er rannte an allen anderen Waisen vorbei und erinnerte sie daran, dass jetzt Milch-Zeit ist! Nach der Fütterung gingen die Waisen zum Schlammloch, wo sie alle ins Wasser sprangen. Nach einem unterhaltsamen Nachmittag führte Panda die Waisen nach Hause zurück.

Layoni wartet auf seine Milch

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