Auch Garzi, Vuria und Ziwa entdecken Ithumba

Kurz nach dem Umzug von Orwa, Bomani und Teleki sind drei weitere der Nairobi-Waisen ausgewählt worden, um die gleiche Reise nach Ithumba im nördlichen Tsavo-East anzutreten. Drei weitere Bullen, Garzi, Vuria und Ziwa, hatten das Einsteigen in den Umzugs-LKW nun jeden Morgen geübt, um sich auf den großen Tag vorzubereiten. Sie haben die Milch von den Keepern an Bord des stehenden LKW bekommen und konnten sich so an die Gehege gewöhnen, in denen sie auf der langen Fahrt nach Süden untergebracht sind. Diese drei Bullen wurden ausgesucht, da sie nun bereit sind und das richtige Alter haben, um sich den anderen keeperabhängigen Waisen in Ithumba anzuschließen und die nächste Phase ihrer allmählichen Auswilderung zu beginnen.

 

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Orwa, Bomani und Teleki ziehen nach Ithumba um

Es war sehr früh am Mittwochmorgen des 28. Mai, als Orwa, Teleki und Bomani sich auf ihren nächsten Schritt zu ihrer vollständigen Auswilderung vorbereiteten. Wir haben nun 31 Waisen im Waisenhaus in Nairobi und warten schon lange auf passende Wetterbedingungen in Tsavo, um einige der älteren Waisenhauskinder in die Auswilderungsstationen im Tsavo-East Nationalpark umzusiedeln. In Tsavo haben die Elefanten eine perfekte Umgebung mit viel Platz zum Umherstreifen und vielen wilden Elefanten, von denen sie das Leben in der Wildnis lernen können. In der ersten von zwei Umsiedlungen nach Ithumba waren Orwa, Bomani und Teleki an der Reihe – drei junge Bullen, die bereit für den nächsten Schritt sind, für die neue Phase, in der sie die ersten Jahre noch von ihren Keepern und den älteren Tsavo-Waisen abhängig sind.

 

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Die dramatische Rettung von Mbegu

Am 15. Mai 2014 erhielt Angela Meldung über ein winziges Kalb, das vom Naibunga Naturschutzgebiet in Ol Lentille gerettet werden musste. Es war eine schwierige Situation: Ein Elefant hatte eine Frau aus der Gemeinde getötet und wurde daraufhin vom KWS erschossen. In dem darauffolgenden Aufruhr floh die panische Herde und das kleine Kalb blieb zurück. Aufgrund der schwierigen Umstände war es unmöglich, sie mit ihrer Herde wiederzuvereinen. Die wütenden lokalen Bewohner von Kimanjo sahen daraufhin in dem Baby ein Racheobjekt und griffen es mit Speeren an. Das Kalb suchte Schutz auf dem Gelände einer nahegelegenen Schule, wo die Kinder es mit Steinen bewarfen. Gerade rechtzeitig konnte sich noch der Wildhüter des Naibunga Schutzgebiets einmischen und dem Kalb zur Rettung eilen. Er beschützte sie vor der lokalen Gemeinde, die nach den tragischen Ereignissen auf Blutrache an den Elefanten aus war.

 


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Damit muss jetzt endlich Schluss sein: 300 Stoßzähne in Mombasa beschlagnahmt

Folgende Meldung erreichte uns vom Internationalen Tierschutz-Fonds (IFAW) – und sie belegt aufs Neue, wie wichtig ein dauerhaftes globales Handelsverbot für Elfenbein ist. Helfen Sie mit, unterschreiben Sie die REA-Online-Petition!- 

 

300 Stoßzähne in Mombasa beschlagnahmt

 

Hamburg, 6. Juni 2014 – 300 Elfenbein Stoßzähne von gewilderten Elefanten konnte die Polizei mit Unterstützung der kenianischen Wildtierbehörde KWS (Kenya Wildlife Services) heute in Mombasa sicherstellen.

 

Die Beamten konfiszierten das Schmuggelgut, als es gerade in Plastikfolien und Sisalsäcke für den Export verpackt wurde.

 

„Natürlich ist diese erfolgreiche Aktion der Polizei gut“, sagt James Isiche, IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) Direktor des Regionalbüros in Ostafrika. „Aber die kenianische Regierung und die Behörden müssen noch sehr viel mehr tun, damit Kenia nicht ein Drehkreuz für Schmuggler von Elfenbein bleibt.“

 

Laut Angaben des KWS töteten Wilderer dieses Jahr schon 51 Elefanten und 18 Nashörner; 2013 waren es 302 Elefanten und 59 Nashörner und 2012 384 Elefanten und 30 Nashörner. Trotzdem seit dem 1. Januar 2014 härtere Strafen gegen Wilderer verhängt werden können, bleibt die illegale Jagd nach dem „weißen Gold“ ungebrochen.

 

„So sehr wir diesen Erfolg begrüßen: die betroffenen Regierungen dürfen sich nicht mehr nur auf Beschlagnahmung beschränken, sondern müssen endlich darüber hinausgehen“, sagt Robert Kless, deutscher Kampagnenleiter Wildtierhandel des IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds). „Eine intensivere internationale Aufklärung der Strukturen und Hintermänner ist notwendig, um die Wilderei und den illegalen Elfenbeinhandel zu stoppen.“

 

Meist wird das Elfenbein nach Asien transportiert und dort zu hohen Summen verkauft

 

Allein 2013 wurden über 41 Tonnen illegales Elfenbein weltweit beschlagnahmt, die bisher größte Menge innerhalb eines Jahres. Zum Vergleich: 2011, wurden über 35 Tonnen, 2010 etwa 23 Tonnen Elfenbein beschlagnahmt.

 

 

Helfen Sie mit, unterschreiben Sie die- REA-Online-Petition!- 

 

 

 

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Die Waisen im April

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: April 2014

Klein Kamok, unsere Mini-Leitkuh, ist sehr beschützerisch gegenüber Ashaka. Sie holt sie morgens von der Stalltür ab und begleitet sie und Kauro zum Fressen in den Busch. Ihre Tage verbringen sie meist mit Spielen und Rempeln, Wälzen auf der roten Erde und natürlich mit ihren Keepern. Ihre winzigen Rüssel können nur kleine Mengen Erde aufnehmen, so dass die Keeper ihnen ein bisschen zur Hand gehen. Den drei neuen Babys geht es sehr gut und sie nehmen gut zu.

 

taita, laragai & narok

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