Die Rettung von Kauro

Kauro kam am 30. Januar zum DSWT, nachdem aus dem Sera Naturschutzgebiet über das Personal des Lewa-Gebiets gemeldet wurde, dass ein Elefantenkalb gerettet worden war. Das ungefähr einen Monat alte Kalb war in Sera in einen Brunnen gefallen und hatte das Glück, rechtzeitig gerettet worden zu sein. Trotzdem war es einem Schakal oder einem anderen kleinen Raubtier gelungen, die Spitze seines Rüssels anzubeißen.

 


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Ithumba April 2014

Dienstag, 1. April 2014
Wie üblich verließen die Waisen die Gehege früh am Morgen und fraßen vor den Stallungen das Luzernenheu. Sobald sie genug gefressen hatten, wurden sie von Mutara in den Busch geführt. Sie grasten heute im Kone-Gebiet.
Beim Schlammbad war es kühl und keiner der Waisen wollte sich wälzen.
Alle freuten sich, Yatta und ihre Herde am Abend bei den Stallungen wiederzusehen.

Mutara führt die Gruppe an

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Nairobi Nursery April 2014

Dienstag, 1. April 2014
Die kleine Kamok wachte mit guter Laune auf und ging direkt zu Ashakas Stall um sie abzuholen. Die beiden stießen spielend gegeneinander, als sie vor Kauros Tür standen und darauf warteten, dass die Keeper auch ihm öffneten. Sobald er herauskam, begrüßten sie ihn herzlich und die drei kleinen Elefanten machten sich auf den Weg in den Busch. Unterwegs machten sie eine Pause um ein Staubbad in gelockerter Erde zu nehmen. Da sie mit ihren kleinen Rüsseln nur wenig Erde aufheben können, halfen die Keeper ihnen dabei.

Kamok nuckelt an den Fingern der Keeper, Kauro folgt ihr

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Die Rettung von Sokotei

Alle beim DSWT, KWS, Save the Elephants (STE) und ihren Anhängern beobachteten Anfang April eine Woche lang einen Elefanten namens Cherie, der um sein Leben kämpfte. Cherie ist eine Elefantenkuh aus einer Familie, die als „First Ladys“ bezeichnet wird und in Samburu in Nordkenia lebt. Sie schien krank und hatte Magenschmerzen, bevor sie am 7. April 2014 zusammenbrach, während ihr 5-6 Monate altes Kalb hilflos daneben stand. Der KWS-Veterinär-Offizier Dr. Bernard Rono, der auch die vom DSWT unterstützte mobile Tierarzt-Einheit Meru anführt, wurde nach Samburu gerufen, um sie aus sicherer Entfernung zu begutachten, da sie offensichtlich zu schwach für eine Betäubung war. Dr. Rono konnte keine sichtbaren Verletzungen feststellen und war nicht sicher, was ihr fehlte. Es brach allen Anwesenden das Herz, einfach nur danebenzustehen, nichts tun zu können und nur auf die Wunderheilkräfte der Elefanten zu hoffen.

 

 

Cherie wurde während der Nacht beobachtet und ein Rettungsteam stand bereits bereit, damit ihr Kalb schnell gerettet werden kann, falls der schlimmste Fall eintritt. Doch am Morgen des 8. April war sie wieder auf den Beinen, säugte ihr Kalb und war von ihrer Familie umgeben. Alle Beteiligten schöpften wieder Hoffnung, doch leider hat es nicht sollen sein. Am Nachmittag legte sich Cherie an einem Flussufer nieder und schien dahinzuschwinden. Auch ihr Kalb schien nun schwächer und etwas apathisch zu sein, da es nicht genug Milch bekommen hatte. Das Team war hin- und hergerissen. Sie konnten entweder das Kalb retten, was bedeuten würde, dass Cherie eingeschläfert werden müsste, oder ihr noch eine Chance auf eine Genesung geben.

Sokotei umrüsselt seine MutterSokotei versucht zu trinken

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Sechs Elefanten wurden niedergeschossen – wofür?

Am Freitag, den 25. April, erhielt der DSWT früh morgens einen Anruf von einem Beamten des Kenya Wildlife Service (KWS). Am Abend zuvor wurden Schüsse im privaten Farmgebiet südlich vom Tsavo Ost Nationalpark gemeldet und der KWS wurde um Berichterstattung aus der Luft gebeten, um diesen Verdacht zu bestätigen.

 

Die Cessna 185 des DSWT hob sofort Richtung Süden ab. Das Flugzeug machte einen kurzen Zwischenstopp auf einer holprigen Busch-Landepiste auf dem Farmland, um einen KWS-Beamten abzuholen, bevor es zu dem Gebiet weiterging, wo die Schüsse gehört worden waren. Am Boden durchkämmten bereits KWS Ranger das Gebiet.

 

Als das Flugzeug eintraf, berichteten die Ranger, dass sie gerade zwei frische Kadaver gefunden hatten, das wurde auch aus der Luft bestätigt. Dabei handelte es sich um eine erwachsene Elefantenkuh, der man in den Kopf geschossen hatte und die Stoßzähne heraus gehackt hatte. In der Nähe lag ihr Elefantenkalb, angeschossen, aber noch am Leben. Aus der Luft war zu erkennen, dass das Kalb stundenlang gekämpft haben muss. Im Sand zeichnete sich ein großer Kreis von seinem Körper ab, der entstand, als das Kalb kämpfte, aufzustehen. Seine Stoßzähne waren nur ca. 4 Inches lang (4 Inches entsprechen 10,16 cm) und für die Wilderer lohnte es sich nicht, ihre Zeit darauf zu verschwenden, diese zu entfernen. Die KWS Ranger erlösten das Elefantenkalb von seinem Leiden.

 

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Junge Elefanten wurden getötet

 

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