Die Rückkehr nach Hause für Emoli

Emoli hat schon ein wechselhaftes Leben hinter sich: Im August 2017 wurde er während der schrecklichen Dürre, die den südlichen Teil des Tsavo East Nationalparks heimsuchte und über 390 bekannten Elefanten das Leben kostete, gefunden; er war zusammengebrochen, regte sich kaum noch und sprang sprichwörtlich dem Tod von der Schippe, als er gerettet wurde. Er hatte das große Glück, gerade noch rechtzeitig gefunden zu werden, und die Helfer gaben ihn nicht auf, obwohl er eine ganze Weile nicht bei Bewusstsein war. Man hätte meinen können, dass für ihn alles zu spät gewesen war und es sich nicht mehr lohnte, den Helikopter anzufordern, um ihn ins Waisenhaus nach Nairobi zu fliegen. Glücklicherweise ließen sich seine Retter davon nicht beeindrucken, und Emoli erwachte schließlich wieder, nachdem er jede Menge Flüssigkeit über Infusionen bekommen hatte.
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Emoli, Sagala und Tagwa ziehen nach Voi um

Am 4. Juni 2019 – passenderweise an Daphne Sheldricks Geburtstag – wurden die nächsten drei Waisen aus dem Waisenhaus des Sheldrick Wildlife Trust in Nairobi in die altehrwürdige Auswilderungsstation in Voi, im Tsavo East Nationalpark gebracht.

In Voi begann seinerzeit die Geschichte des Sheldrick Wildlife Trust, wo Daphne mit ihrem Mann David und ihrer Tochter Angela 25 Jahre lang lebte. Und für zwei der verwaisten Elefantenkinder, Emoli und Sagala, war es auch eine Reise zurück in ihre Heimat, denn sie wurden 2017 dort als abgemagerte Dürreopfer vor dem sicheren Tod gerettet. Jetzt sind sie wieder gesund und munter, und sie sind inzwischen alt genug, um den nächsten Schritt in ihrem Leben zu gehen. Sie werden noch viele Jahre in der Auswilderungsstation leben, bevor sie soweit sind, wieder ihr eigenes, unabhängiges Leben in der Wildnis zu führen. Das dritte Waisenkind, das mit ihnen umzog, ist Tagwa, die Mini-Leitkuh der Waisenherde in Nairobi. Zum Glück gibt es dort inzwischen auch ambitionierte Mädchen wie Tamiyoi und Enkesha, die als nächste die Rolle als kleine Matriarchinnen übernehmen werden, sodass für die Herde gesorgt ist.
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Die kleinen Bullen Ambo und Jotto auf dem Weg zur Auswilderung

Im Juni war beim Sheldrick Wildlife Trust (SWT) einiges los: es gab gleich drei Umzüge von Elefantenwaisen zu den Auswilderungsstationen, bei denen insgesamt acht Bewohner des Waisenhauses nach Tsavo gebracht wurden. Dort werden sie jetzt auf wilde Elefantenherden treffen und von diesen alles lernen, was man über das Dasein als Elefant wissen muss, um einmal selbst wieder in der Wildnis leben zu können.

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REA GEBURTSTAGS-COUNTDOWN – Tag 4

Dr. Cynthia Moss zusammen mit Elefanten im Camp des Amboseli Trust for Elephants

REA GEBURTSTAGS-COUNTDOWN – Tag 4 🎉

 

„Elephant Memories“ ist ein faszinierendes Buch über 14 Jahre Elefantenforschung im kenianischen Amboseli Nationalpark. Autorin und Leiterin des Studienprojekts ist Cynthia Moss. 1990 verlegt Hans-Helmut Röhring, Gründer unseres Vereins, ihr Buch „Die Elefanten vom Kilimandscharo“ auf deutsch. Wir unterstützen seit vielen Jahren Cynthias weltweit anerkannten „Amboseli Trust for Elephants“ (ATE).

REA BIRTHDAY COUNTDOWN – Day 4 🎉

 

„Elephant Memories“ ist a fascinating book about 14 years’ elephant research in Kenya’s Amboseli National Park. Author and Head of this research project ist Cynthia Moss. In 1990 Hans-Helmut Röhring, the founder of our NGO, published her book in German, under the title „Die Elefanten vom Kilimandscharo“ („The elephants oft the Kilimanjaro). We support Cynthia’s globally recognized organization „Amboseli Trust for Elephants“ (ATE) since many years.

 

Dr. Cynthia Moss zusammen mit Elefanten im Camp des Amboseli Trust for Elephants
Dr. Cynthia Moss zusammen mit Elefanten im Camp des Amboseli Trust for Elephants

REA GEBURTSTAGS-COUNTDOWN – Tag 3

Dr. Ian Douglas-Hamilton

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1990 bekommt unser Verein einen Hilferuf aus Kenia: Der renommierte Elefantenforscher Iain Douglas-Hamilton ist mit seinem Flugzeug bei einer wichtigen Zählaktion gestrandet. Propellerschaden. Wir können helfen. Schnell und unbürokratisch mit 25.000 D-Mark.

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In 1990 our NGO receives a call for help from Kenya: Iain Douglas-Hamilton, the renowned elephant researcher, is stranded with his plane during an important elephant census. Propeller damage. We can help with 25,000 Deutsche Mark: quickly and unbureaucratically.

 

Dr. Ian Douglas-Hamilton
Dr. Iain Douglas-Hamilton