{"id":1074,"date":"2009-08-18T20:55:25","date_gmt":"2009-08-18T19:55:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=1074"},"modified":"2009-08-18T20:55:25","modified_gmt":"2009-08-18T19:55:25","slug":"newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-juli-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-juli-4\/","title":{"rendered":"Newsletter aus Kenia \/ die Eli-Waisen im Juli"},"content":{"rendered":"<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe: <\/b> <\/p>\n<p>In diesem extrem trockenen Jahr, in dem die D\u00fcrre das gesamte Einzugsgebiet der Elefanten erfasst hat, stirbt eine ganze Generation an jungen Elefanten in ihren Herden, weil ihre M\u00fctter ihnen nicht gen\u00fcgend Milch geben k\u00f6nnen. Hinzu kommt die eskalierende Wilderei; gro\u00dfe Ladungen illegalen Elfenbeins wurden sowohl in Tansania als auch am Jomo Kenyatta Flughafen in Kenia abgefangen. All diese Umst\u00e4nde gef\u00e4hrden unsere Elefanten. So bitter die Wahrheit auch klingen mag, aber aus allen Schutzgebieten im Norden und auch aus dem Amboseli Nationalpark wird von massivem Elefantensterben berichtet, und auch in Tsavo wird es nicht anders aussehen. Die Beh\u00f6rden sollten sich f\u00fcr die n\u00e4chste Elefantenz\u00e4hlung schon mit Erkl\u00e4rungen wappnen! <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/Bhaawa-with-Kenia.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Bhaawa with Kenia\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/Bhaawa-with-Kenia_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\"\/><\/a> <\/p>\n<p><!--more--> <\/p>\n<p>Bei so vielen jungen Elefantenbabies in der Nursery, waren die Keeper ununterbrochen im Einsatz, vor allem wenn ein Neuank\u00f6mmling lebenserhaltende Ma\u00dfnahmen ben\u00f6tigte. Dann war die Manneskraft vieler Helfer gefragt, so dass die Gruppe Keeper, die die restlichen 21 Waisen betreute, stark unterbesetzt war. Bei jedem Neuzugang mussten die Schlafpl\u00e4tze teilweise umsortiert werden, was den gewohnten Tagesablauf durcheinanderbrachte und immer f\u00fcr Unruhe sorgt. Alle St\u00e4lle mussten inzwischen abgeteilt werden und werden nun f\u00fcr zwei statt f\u00fcr gew\u00f6hnlich nur ein Baby benutzt. Au\u00dferdem gibt es nur noch einen Keeper f\u00fcr jeweils zwei K\u00e4lbchen in der Nacht, so dass sich eines immer benachteiligt f\u00fchlt! <b>Sabachi<\/b> n\u00f6rgelt am meisten, wurde in diesem Monat aber von <b>Sugutu<\/b>, der Mini-Leitkuh, die komischerweise auch seine beste Freundin ist, zurechtgewiesen. Das bedeutet schlichtweg, dass sie ihre F\u00fchrungsrolle sehr ernst nimmt, obwohl sie gerade erst ein Jahr alt ist! <b>Tassia<\/b> ist der qu\u00e4ngeligste unter den \u00e4lteren Bullen und \u00e4rgert sich \u00fcber <b>Kenias<\/b> Zuneigung zu <b>Bhaawa<\/b>, der ihr andauernd am Ohr saugt. <b>Tassia<\/b> versucht sich am anderen Ohr, so dass die arme <b>Kenia<\/b> ziemlich \u00fcberfordert wird! <b>Naimina<\/b> \u00fcbernimmt langsam eine f\u00fchrende Rolle innerhalb der Gruppe mit den \u00e4lteren Nursery-Waisen und nimmt <b>Kenia<\/b> \u00f6fters die H\u00e4lfte ihrer Gruppe ab. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/Tassia-Bahaawa.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Tassia &amp; Bahaawa\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/Tassia-Bahaawa_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\"\/><\/a>  <\/p>\n<p><b>Chaimus<\/b> Augen gaben uns Grund zur Sorge, denn schon bei ihrer Ankunft schienen sie eingetr\u00fcbt. Sie bekam kortisonhaltige Augentropfen und Dr. Schwendemann, ein Augenspezialist f\u00fcr Menschen, hat sie sich regelm\u00e4\u00dfig angeschaut. Wenigstens ein Auge scheint zu heilen, so dass weiterhin Grund zur Hoffnung besteht. Klein <b>Isiolo<\/b>, der im letzten Monat sehr krank war, hatte offenbar eine Klebsiellen-Infektion und erholt sich inzwischen gut. Ebenso <b>Kibo<\/b>, der vor ein bis zwei Monaten die gleichen Symptome zeigte. Klein <b>Kilaguni<\/b> dagegen, dessen Hinterende von Hy\u00e4nen angefressen wurde, hat inzwischen einen durch Narben verengten Darmausgang, so dass er nur schwer Kot absetzen kann. Der Tierarzt hat empfohlen, ihm mit jeder Milchmahlzeit einen L\u00f6ffel voll Paraffin\u00f6l zu geben, das als Gleitmittel dienen soll und hoffentlich einen chirurgischen Eingriff verhindert.  <\/p>\n<p><b>Nchan<\/b>, dieMitglied in <b>Sugutas<\/b> Gruppe ist, zeigt gro\u00dfes Talent als Anf\u00fchrerin innerhalb der kleinen Elefantengruppe und ist sehr freundlich und mitf\u00fchlend. <\/p>\n<p>Auf der Omaisor Ranch nahe Rumuruti im Bezirk Laikipia wurde am 8. Juli eine Elefantenherde offenbar von Wilderern attackiert.&nbsp; Ein einj\u00e4hriges Kalb wurde tot aufgefunden (Magenschuss) und ein anderes einj\u00e4hriges Weibchen wurde halbtot ganz in der N\u00e4he gefunden. Anscheinend war es bei seinem sterbenden Freund geblieben. Das \u00fcberlebende K\u00e4lbchen, ausgemergelt und traumatisiert, war mehr tot als lebendig als man es fand. Die Mitarbeiter der Ranch konnten es leicht \u00fcberw\u00e4ltigen und alarmierten uns, dass wir es schnell abholen kommen m\u00fcssten, wenn es noch eine \u00dcberlebenschance bekommen sollte. Auf dem R\u00fcckflug in die Nairobi-Nursery bekam sie eine Infusion in ihre Ohrvene. Ihre Ankunft verz\u00f6gerte sich, weil das Rettungsteam im Stau feststeckte, doch als sie gegen 19 Uhr eintraf gelang es ihr sogar, mit Hilfe aufzustehen. Jedoch blieb sie nicht lange auf den Beinen und brach in der Nacht erneut zusammen. Trotz 6 Litern Infusionsfl\u00fcssigkeit war sie am Morgen immer noch bewusstlos und starb nur wenige Stunden nach Tagesanbruch. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/Kilaguni.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Kilaguni\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/Kilaguni_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Ein weiterer Schock war, als die kleine <b>Melia<\/b>, ein Neuank\u00f6mmling aus Tsavo, ebenfalls zusammenbrach und infundiert werden musste &#8211; gerade als wir dachten, sie sei \u00fcber den Berg. Zum Gl\u00fcck erholte sie sich, und obwohl auch sie immer noch traumatisiert und abgemagert ist, wird sie sich hoffentlich erholen und \u00fcberleben. Bisher sieht es jedenfalls ganz danach aus. <\/p>\n<p>Ein anderes einj\u00e4hriges Weibchen wurde am 21. von der Tumaren Ranch in Laikipia zu uns gebracht. Diese Waise war durch die H\u00f6lle gegangen und hatte seine Mutter durch eine Vergiftung verloren. Sie war v\u00f6llig ver\u00e4ngstigt als sie bei uns ankam, doch lebte sich relativ schnell ein. Sie wird einmal ein wundervoller Elefant, denn sie ist \u00fcber alle Ma\u00dfen sozial und mitf\u00fchlend. <b>Shira<\/b> und ihre Gruppe haben es ihr besonders angetan. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/Mutara.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/Mutara_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Nur wenige Tage sp\u00e4ter, am 26. Juli, erhielten wir die Nachricht \u00fcber zwei weitere Waisen in Not. Das erste, ein kleines Weibchen, das wir <b>Tano<\/b> nannten, kam noch am selben Tag bei uns an. Ihre Mutter fiel Wilderern in Loisaba zum Opfer und bei ihrer Ankunft war sie in guter Verfassung. Einziger Grund zur Sorge war Blut in ihrem Stuhl. Allerdings verschwand dieser nach wenigen Tagen. Die zweite Elefantenwaise, ein kleines Weibchen namens <b>Mutura<\/b>, traf erst am 27. Juli bei uns ein, denn als uns der Anruf \u00fcber ihre Notlage erreichte, war es bereits zu sp\u00e4t, das Rettungsflugzeug zu starten. Sie verbrachte die Nacht im Ol Pejeta Schutzgebiet und wurde von dessen Managern betreut. Als wir bei ihr ankamen, fiel sofort auf wie jung sie noch war, denn ihre Nabelschnur hing noch am Bauch. Wir bef\u00fcrchteten, dass sie nicht gen\u00fcgend Kolostrum von ihrer Mutter bekommen hatte und riefen unseren Tierarzt Dr. Sanjay zu Rat, der sie untersuchte und ihr eine Dosis Blutplasma injizierte. Diese beiden Baby-K\u00fche wurden zusammen mit <b>Isiolo<\/b> untergebracht und bilden nunmehr eine eigene kleine Gruppe. Soweit geht es den beiden Neuank\u00f6mmlingen den Umst\u00e4nden entsprechend gut. <b>Isiolo<\/b> hingegen k\u00e4mpft immer noch mit seiner Erkrankung. Er ist sehr schwach und obwohl er gut frisst und sein Kot normal aussieht, hat er abgenommen. Die Tier\u00e4rzte haben gemeinsam mit Daphne und Angela Sheldrick unerm\u00fcdlich um sein Leben gek\u00e4mpft. Ein paar Mal musste er an den Tropf gehangen werden. Doch bisher hat er sich erfolgreich geschlagen und scheint sich ein wenig erholt zu haben. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/Ndii-leading-Kenias-group.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Ndii leading Kenia's group\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/Ndii-leading-Kenias-group_thumb.jpg\" width=\"164\" height=\"244\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>&nbsp; <\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Voi-Gruppe: <\/b> <\/p>\n<p><b>Siria<\/b> und <b>Mzima<\/b> sind weiterhin enge Spielgef\u00e4hrten und fechten ihre Kr\u00e4ftemessen im Stallgel\u00e4nde, beim Schlammbad und im Busch miteinander aus. Die Trockenzeit hat das ganze Gebiet erfasst und der Gro\u00dfteil der Pflanzen ist verdorrt, so dass die Waisen und auch die anderen Wildtiere gro\u00dfe Schwierigkeiten haben, frisches Futter zu finden. Die Elefantenwaisen verbrachten die meiste Zeit beim Grasen an den H\u00e4ngen von Mzinga Hill, manchmal stiegen sie auch in h\u00f6here Lagen hinauf, wo es noch mehr Gr\u00fcnfutter gibt. Wenn es zu warm wird, suhlen sie mittags ausgiebig im Schlamm oder im Dreck, um ihren K\u00f6rper vor der Hitze zu sch\u00fctzen. Die Spielereien der Waisen locken \u00f6fters auch die neugierigen Paviane an, die dann meist von den Babies umhergejagt werden! <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/Mzima-leading-back-to-the-stkd.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/Mzima-leading-back-to-the-stkd_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a>  <\/p>\n<p><b>Lesanju<\/b> ist nach wie vor die Leitkuh der Herde, manchmal gibt sie auch ein paar ihrer Befugnisse an <b>Mzima<\/b> und <b>Wasessa<\/b> ab. Der Rest der Gruppe zieht es vor, sich den dreien lieber anzuschlie\u00dfen und hat bisher keine Ambitionen gezeigt, die Herde anzuf\u00fchren.  <\/p>\n<p>Die Voi-Waisen trafen in diesem Monat dreimal auf eine Herde wilde Elefanten. Die Gruppe bestand aus einer Kuh mit ihrem jungen K\u00e4lbchen und drei Halbw\u00fcchsigen. Sie begegneten sich erstmals am 9. Juli, als die Herde an die Stalltr\u00e4nke kam, just als die Waisen auf dem Weg nach drau\u00dfen waren. Die wilden Elefanten schlossen sich unseren Waisen an, und sie fra\u00dfen alle gemeinsam am Mzinga Hill. <b>Lesanju<\/b> und <b>Mzima<\/b> waren v\u00f6llig hingerissen von dem kleinen K\u00e4lbchen. Seine \u00e4lteren Gef\u00e4hrten hielten die beiden aber auf sicherem Abstand. Die zweite Begegnung mit der gleichen Gruppe folgte schon am n\u00e4chsten Tag. <b>Wasessa<\/b> war allerdings die einzige, die sie begr\u00fc\u00dfen wollte. Auch sie wurde von den halbw\u00fcchsigen Herdenmitgliedern vehement davon abgehalten, dem K\u00e4lbchen zu nahe zu kommen. Das dritte Mal trafen die Waisen die Herde am 12., als sie abends wieder einmal an der Stalltr\u00e4nke vorbeischauten. Die Waisen waren bereits in ihren Nachtlagern und <b>Wasessa<\/b> die einzige, die die Besucher mit einem Kollern begr\u00fc\u00dfte. Die anderen waren zu sehr mit Fressen besch\u00e4ftigt. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/Can-i-ride-on-your-back-Lesanju-requests-Siria.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/Can-i-ride-on-your-back-Lesanju-requests-Siria_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a>  <\/p>\n<p><b>Shimba<\/b> k\u00e4mpfte f\u00fcr ein paar Tage mit Bauchschmerzen, sie begannen am 10. und die Keeper sahen, dass er an Bl\u00e4hungen litt und als letzter der Gruppe im Stall eintraf. Bereits am n\u00e4chsten Tag hatte er \u00fcberhaupt keinen Appetit mehr und sein Bauch war auff\u00e4llig aufgedunsen. Die Keeper benachrichtigten Dr. Dame Daphne Sheldrick, die ihnen riet, ihm Buscopan zu geben, das die Bl\u00e4hungen l\u00f6sen sollte. Angela Sheldrick meinte au\u00dferdem, dass es hilfreich sein k\u00f6nnte, mit den Waisen ein bisschen weiter zu laufen, da ein bisschen mehr Bewegung ebenfalls die Bl\u00e4hungen l\u00f6sen kann. Die Medizin in Verbindung mit zus\u00e4tzlicher Bewegung half <b>Shimba<\/b> und er erlangte seinen Appetit zur\u00fcck. Am 15. ging es ihm schon wieder so gut, dass er morgens als erster aus dem Stall sauste, um seine Milchration abzuholen. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/Lesanju-make-effort-to-reach-the-wld-calf-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/Lesanju-make-effort-to-reach-the-wld-calf-1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Nach wie vor gibt es kein Lebenszeichen von <b>Emilys<\/b> und <b>Natumis<\/b> Herde, die inzwischen mit ihren K\u00e4lbchen inmitten der wilden Herden leben. Jetzt da das Nahrungsangebot knapper wird, sind viele der Wildtiere in andere Gebiete gewandert, um Futter zu finden. Die, die hier geblieben sind, kann man an den des \u00c3\u2013fteren an den permanenten Wasserquellen der Region antreffen. Am 12. wurde eine wilde Elefantenkuh mit ihrem Kalb an der Ndara-Wasserstelle gesichtet. Die R\u00fcsselspitze der Kuh war verletzt und sie hatte deutlich sichtbare Schnittwunden. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/Shimbas-stomach-is-even-becoming-worse.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/Shimbas-stomach-is-even-becoming-worse_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Unsere Voi-Keeper waren in diesem Monat an zwei Rettungsaktionen beteiligt, einmal am 20. und ein weiteres Mal am 27. Juli. Die erste Elefantenwaise wurde bei Finch Hattons entdeckt und war extrem schwach und ausgezehrt. Als es vom Rettungstrupp umzingelt war, rief es laut nach seiner Familie, die ganz in der N\u00e4he graste. Die wilden Elefanten kamen sofort herbei gerannt und trieben die menschlichen Retter auseinander. Das K\u00e4lbchen brach zusammen und starb nur wenig sp\u00e4ter im Beisein einer wilden Kuh, die h\u00f6chstwahrscheinlich seine Mutter war. Der zweite Rettungsruf kam von ein paar Touristen, die in der N\u00e4he des Campingplatzes in Ndololo ein Kalb entdeckt hatten. Auch dieses Baby war in erb\u00e4rmlicher Verfassung und starb nur eine Stunde nach seiner Rettung im Stall in Voi. <\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Ithumba-Gruppe: <\/b> <\/p>\n<p>Die Ithumba-Waisen, inzwischen insgesamt 30 an der Zahl, sind nach wie vor in drei feste Gruppen aufgeteilt. Deren Leitk\u00fche sind <b>Yatta<\/b>, <b>Wendi<\/b> und <b>Naserian<\/b>. Die beiden \u00e4lteren Gruppen haben mittlerweile viele wilde Freunde im gleichen Alter, die sie zu den Stallungen oder an die Wasserstellen begleiten. Die j\u00fcngste Gruppe verbringt die meiste Zeit beim Grasen mit <b>Naserian<\/b>, die das Ruder in der Hand hat. Sie treffen sich fast jeden Tag irgendwo mit den Ex-Waisen, wenn sie unterwegs sind. Manchmal verbringen sie den Vormittag zusammen und vergn\u00fcgen sich sp\u00e4ter beim mitt\u00e4glichen Schlammbad bevor sie anschlie\u00dfend wieder getrennte Wege gehen. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/yatta-kina-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"yatta &amp; kina (2)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/yatta-kina-2_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Obwohl es sehr trocken ist, sind in diesem Monat nur f\u00fcnf Mal wilde Elefanten zum Saufen an die Stallungen gekommen. Das wohl aufregendste Treffen ereignete sich am 13. Juli, als 22 wilde Elefanten zum Stallgel\u00e4nde kamen. Die erste Gruppe mit vier Wilden traf gegen 16.30 Uhr ein, und nach und nach folgte der Rest der Herde. Als <b>Wendi<\/b> und ihr Trupp schlie\u00dflich von ihrem Tag im Busch zur\u00fcckkehrten, waren so viele Elefanten an der Tr\u00e4nke, dass sie bis nach Einbruch der Dunkelheit anstehen mussten, bevor sie zum Saufen an der Reihe waren. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/wendi-showing-off-8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"wendi showing off (8)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/wendi-showing-off-8_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Auch im Juli herrschte ein reger Mitgliederwechsel zwischen den beiden \u00e4lteren Gruppen. <b>Napasha<\/b> war der Erste und wechselte von <b>Yattas<\/b> Gruppe in <b>Wendis<\/b>. Die Keeper glauben es lag daran, dass er von einem der halbw\u00fcchsigen Bullen in <b>Yattas<\/b> Herde bedr\u00e4ngt wurde, der ihn st\u00e4ndig in Zweik\u00e4mpfe verwickelte. Der wilde Bulle schien ihn so sehr zu vermissen, dass auch er wenig sp\u00e4ter in <b>Wendis<\/b> Gruppe \u00fcberlief. <b>Galana<\/b> und <b>Challa<\/b> verbrachten einige Zeit in <b>Yattas<\/b> statt in <b>Wendis<\/b> Gruppe, und <b>Ol<\/b> <b>Malo<\/b> hat sich in diesem Monat oft ganz von den \u00e4lteren Waisen abgesetzt und war viel mit ihrem wilden Freund unterwegs. Es gab zwischenzeitlich einige Tage, an denen man sie \u00fcberhaupt nicht zu Gesicht bekam. <b>Challa<\/b> hat sich schon immer gern f\u00fcr eine Weile von der Gruppe der Waisen abgesetzt, um Zeit mit ihren wilden Freunden zu verbringen. In diesem Monat hat sie sich auch manchmal <b>Ol Malo<\/b> angeschlossen. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/challa-olmallo-wild-elephants-at-stockade-water-trough-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"challa, olmallo &amp; wild elephants at stockade water trough (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/challa-olmallo-wild-elephants-at-stockade-water-trough-1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Obwohl <b>Naserian<\/b> die offizielle Leitkuh der J\u00fcngeren ist, so delegiert sie \u00f6fters einmal die anderen ab, um der Gruppe den Weg zu zeigen &#8211; am Morgen hinaus in den Busch oder zum mitt\u00e4glichen Schlammbad. Sie teilt sich ihre Aufgaben mit <b>Sidai<\/b>, <b>Sian<\/b> und <b>Makena<\/b>. Auch in diesem Monat verbrachten die j\u00fcngeren Waisen \u00f6fters Zeit mit wilden Elefanten beim Grasen oder Suhlen. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/sian-soil-bathing.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/sian-soil-bathing_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Die Vormittage sind ausgef\u00fcllt mit viel Spiel und Spa\u00df. Die Jungs sind vor allem mit ihren kleinen Ringk\u00e4mpfen und Kr\u00e4ftemessen besch\u00e4ftigt. <b>Kora<\/b>, <b>Buchuma<\/b>, <b>Zurura<\/b> und <b>Kamboyo<\/b> tragen ihre K\u00e4mpfe aber immer freundschaftlich aus, manchmal sogar noch auf dem Weg in den Busch und beim Schlammbad nachdem sie ihre Milch getrunken haben. Die Lieblingsstelle der Waisen zum Grasen sind Imenti, Kone, Kanziku und die H\u00e4nge von Ithumba Hill. Auf einem ihrer Ausfl\u00fcge brach zwischen <b>Sidai<\/b> und <b>Kora<\/b> Streit um ein St\u00fccken Rinde von einer Akazie aus, das <b>Sidai<\/b> vorher vorsichtig vom Baum abgezogen hatte. <b>Kora<\/b> wollte ihr die Rinde dann abnehmen, und da er viel gr\u00f6\u00dfer und st\u00e4rker ist, musste <b>Sidai<\/b> wohl oder \u00fcbel zusehen wie ihre Errungenschaft gen\u00fcsslich verspeist wurde! <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/kora-going-down.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/kora-going-down_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Die Sheldrick-Familie besuchte Ithumba in diesem Monat und hatte viel Freude, den Waisen beim Spielen zuzuschauen. Auf <b>Wendi<\/b> war wie immer Verlass, und so sorgte sie ganz exklusiv f\u00fcr die Unterhaltung unserer Besucher! <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/orphans-at-mud-bath.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/08\/orphans-at-mud-bath_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-juli-4\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe: In diesem extrem trockenen Jahr, in dem die D\u00fcrre das gesamte Einzugsgebiet der Elefanten erfasst hat, stirbt eine ganze Generation an jungen Elefanten in ihren Herden, weil ihre M\u00fctter ihnen nicht gen\u00fcgend Milch geben k\u00f6nnen. Hinzu kommt die eskalierende Wilderei; gro\u00dfe Ladungen illegalen Elfenbeins wurden sowohl in Tansania als auch am &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-juli-4\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eNewsletter aus Kenia \/ die Eli-Waisen im Juli\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-1074","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-monatsberichte"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1074","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1074"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1074\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1074"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1074"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1074"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}