{"id":118,"date":"2006-12-15T19:55:21","date_gmt":"2006-12-15T18:55:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=118"},"modified":"2008-04-13T22:08:56","modified_gmt":"2008-04-13T20:08:56","slug":"oktober-2006","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/oktober-2006\/","title":{"rendered":"Newsletter aus Kenia \/ die Eli-Waisen im Oktober 2006"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><strong><span style=\"font-size: 12pt\">Die Nursery-Waisen<\/span><\/strong><span style=\"font-size: 12pt\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\">Die Ankunft zweier winziger Babies war das gr\u00f6\u00dfte Ereignis des Monats in der Nairobi-Nursery: der sechs Wochen alter Eli-Junge namens <strong>Shimba<\/strong> eingeflogen, dessen Mutter einen Tag nach ihrer \u00dcberf\u00fchrung aus dem Shimba Hills Nationalreservat nach Tsavo starb.<!--more--> Sie besa\u00df nur noch einen kleinen Stumpf ihres R\u00fcssels, nachdem der gr\u00f6\u00dfte Teil fr\u00fcherdurch eine Drahtfalle abgetrennt wurde, und war nach diesem Trauma zu sehr geschw\u00e4cht. Baby \u201eShimba\u201c hingegen war bei seiner Ankunft in der Aufzuchtgruppe in einer guten Verfassung und w\u00e4chst und gedeiht seitdem. Er ist der Liebling aller jungen Eli-M\u00e4dchen in der Gruppe, ganz besonders von <strong>Loijuk<\/strong> &#8211; zumindest bis zur Ankunft  von <strong>Lesanju,<\/strong> einem dreiw\u00f6chigen weiblichen Babys, das man in der trockenen Milgis Lugga an der n\u00f6rdlichen Grenze Kenias in einer Grube fand. Es wurde vom Bruder des k\u00fcrzlich verstorbenen Warden gefunden und auf dessen Bitte hin nach ihm benannt. Traurigerweise haben die Samburu-Retter eine gro\u00dfe Kerbe in das eine Ohr geschnitten und das andere fast zweigeteilt &#8211; man praktiziert dies normalerweise mit dem Vieh, um die Eigent\u00fcmerschaft zu demonstrieren&#8230;<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img decoding=\"async\" id=\"image122\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2007\/01\/Laikipia%20&amp;%20Salama%20%282%29.jpg\" alt=\"Laikipia &amp; Salama\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\">Zu jung um das Gef\u00fchl von Angst zu verstehen, folgte <strong>Lesanju <\/strong>bei ihrer Ankunft in der Aufzuchtgruppe vertrauensvoll den Keepern in die Stockades, wo man ihr Milch und Fl\u00fcssigkeiten zur Rehydrierung gab. Trotz dem ernsthaften Schaden, der ihren Ohren zugef\u00fcgt wurde, und den anf\u00e4nglichen Bauchschmerzen, die meistens auftreten, wenn die Milch umgestellt wird, war sie in einer guten Verfassung, und seit sich ihre Verdauung stabilisiert hat, w\u00e4chst und gedeiht sie. Sofort wurde sie zum Mittelpunkt aller Eli-M\u00e4dchen in der Nursery-Gruppe, sogar von Klein-<strong>Chyulu<\/strong> &#8211; bemerkenswert, dass bei Elefanten bereits in der fr\u00fchen Kindheit ein solch starker Mutterinstinkt ausgepr\u00e4gt ist und alle f\u00fcr das j\u00fcngste Mitglied der Familie sorgen m\u00f6chten. Folglich waren alle zu \u201ekleinen M\u00fcttern\u201c geworden &#8211; namentlich die neue Leitkuh, <strong>Sian<\/strong>, <strong>Loijuk<\/strong> (die vorher <strong>Shimba<\/strong> mit Aufmerksamkeit \u00fcberh\u00e4ufte), <strong>Makena<\/strong> (allem Anschein nach am kompetentesten f\u00fcr die Nachfolge von <strong>Sian<\/strong>, wenn diese einmal in eine andere Gruppe wechselt) und Baby <strong>Chyulu<\/strong>. Nur <strong>Lenana<\/strong> hielt sich noch zur\u00fcck, denn sie leidet nach wie vor unter dem Verlust ihrer Elefantenfamilie und ist immer noch sehr vorsichtig gegen\u00fcber allen Menschen. Offensichtlich war sie Zeuge all der Gr\u00e4ueltaten, die ihrer Laikipia Population angetan wurden. Diese streift durch Gebiete, die mittlerweile von einer wachsenden menschlichen Bev\u00f6lkerung stark eingegrenzt werden. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong><span style=\"font-size: 12pt\">Lelanas<\/span><\/strong><span style=\"font-size: 12pt\"> Ankunft in der Aufzuchtgruppe fiel mit der Abreise von <strong>Kora <\/strong>und<strong> Lualeni<\/strong> nach Ithumba zusammen, und <strong>Kamboyo<\/strong>, der <strong>Kora<\/strong> anhimmelte, wurde an <strong>Koras<\/strong> Schlafplatz verlegt. <strong>Kamboyo<\/strong> scheint <strong>Lelana<\/strong> f\u00fcr <strong>Koras<\/strong> Verschwinden verantwortlich zu machen, und ist <strong>Lelana<\/strong> gegen\u00fcber ziemlich geh\u00e4ssig. Doch trotz dieser Sch\u00fcchternheit gegen\u00fcber den Menschen und der Zur\u00fcckweisung durch <strong>Kamboyo<\/strong>, beginnt <strong>Lenana<\/strong> seit ihrer Wurmkur zu wachsen. Die meisten der Waisen, die ihre Futterweiden mit dem domestizierten Vieh der Bauern teilen, erkranken an einer \u00dcbermenge von Magenparasiten und m\u00fcssen entwurmt werden, bevor sie ihre urspr\u00fcngliche k\u00f6rperliche Verfassung wiedererlangen. Sie wird au\u00dferdem mehr und mehr in die Gruppe integriert. Besonders deutlich wurde dies am Monatsende, als sie bei der abendlichen R\u00fcckkehr au\u00dfer Sichtweite war und alle anderen zu \u201eGrummeln\u201c begannen. Sie antwortete und alle anderen der Gruppe eilten umgehend zu ihr.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\">Ein aufregendes und sehr erschreckendes Ereignis f\u00fcr die Nursery-Waisen und ihre Keeper war die Begegnung mit zwei L\u00f6winnen. Eine Gruppe Paviane alarmierten sie lauthals, indem sie von Baum zu Baum sprangen und \u201ebellten\u201c. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong><span style=\"font-size: 12pt\">Die Ithumba-Waisen <\/span><\/strong><span style=\"font-size: 12pt\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\">Ein H\u00f6hepunkt die Ankunft von <strong>Kora <\/strong>und<strong> Lualeni<\/strong> aus der Nairobi-Nursery Sie wurden sofort von <strong>Naserian, Sunyei, Wendi, Challa, Sidai <\/strong>und<strong> Buchuma<\/strong> erkannt, mit denen sie bereits in der Nursery zusammen waren. <strong>Lualeni<\/strong> war damals <strong>Naserians<\/strong> Liebling und <strong>Kora<\/strong> war einst <strong>Buchumas<\/strong> bester Freund. <strong>Kora<\/strong> hat sich sofort eingelebt, aber <strong>Lualeni<\/strong> f\u00fchlte sich f\u00fcr ein bis zwei Tage etwas verloren, vermutlich weil sie <strong>Makena<\/strong> vermisste und sich au\u00dferdem unterordnen musste. Die \u00e4lteren Eli-M\u00e4dchen, vor allem Leitkuh <strong>Yatta<\/strong> sowie <strong>Nasalot, Mulika <\/strong>und<strong> Kinna<\/strong> haben sich sehr gefreut, zwei weitere Elefanten in ihrer Herde zu begr\u00fc\u00dfen. <strong>Kinna<\/strong> k\u00fcmmerte sich besonders um <strong>Kora<\/strong>.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\">In diesem Monat gab es gelegentlich Regenf\u00e4lle, und sie waren immer willkommen im hei\u00dfen und trockenen Norden von Tsavo. Jeder Schauer brachte eine Abk\u00fchlung und bedeutete ein gro\u00dfes Vergn\u00fcgen und viel Spa\u00df, denn die Elefanten tollen und toben dann in jeder Pf\u00fctze und rollen sich im Schlamm. Anf\u00e4nglich machte die Hitze besonders <strong>Kora <\/strong>und<strong> Lualeni<\/strong> zu schaffen, die daher mehr Zeit im Schlammbad verbrachten als die anderen. Au\u00dferdem hielten sie sich besonders oft in der N\u00e4he der Keeper auf. Doch schon nach zwei Tagen wirkten sie jedoch wie \u201eAlteingesessene\u201c, immer begleitet von den gleichaltrigen Freunden aus der Nursery.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong><span style=\"font-size: 12pt\">Sunyei<\/span><\/strong><span style=\"font-size: 12pt\"> trieb ihre \u00fcblichen Streiche, indem sie die anderen unn\u00f6tig erschreckte. Dann hatten sie jedoch allen Grund zur Angst, denn sie trafen auf eine Gruppe Afrikanischer Wildhunde, die in der Gegend lebten. Sie erschienen bei den Stockades, um zu trinken, und als sie wieder gingen, verursachten Angst und Verwirrung.<strong> Lualeni, Kora, Challa, Naserian, Wendi, Rapsu <\/strong>und<strong> Madiba<\/strong> flohen in die sicheren Stockades, w\u00e4hrend Mulika und der Rest in die entgegengesetzte Richtung rannten. Nur Leitkuh <strong>Yatta<\/strong> und die Keeper blieben stehen, um sich den Eindringlingen zu stellen, und sie dann erfolgreich zu verjagen. <strong>Yatta<\/strong> wie auch einige der Keeper rannten sofort zur\u00fcck in die Stockades, um die Kleinsten zusammen zu treiben. Die anderen Keeper machten sich auf die Suche nach <strong>Mulika<\/strong> und ihrer Gruppe. Bald waren alle wieder gl\u00fccklich vereint, wenn sie auch noch f\u00fcr eine ganze Weile nerv\u00f6s blieben.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\">Die Wildhunde tauchten noch einmal auf, um zu trinken, allerdings waren die Waisen zu dieser Zeit bereits in ihren Nachtlagern. Dennoch wurde die Anwesenheit der Hunde sofort bemerkt von <strong>Nasalot, Orok, Ndomot und Wendi<\/strong>. <strong>Nasalot<\/strong> stie\u00df ein schrilles Trompeten aus und jagte die Hunde davon. Die Gruppe leidet wahrscheinlich immer noch an Sp\u00e4tfolgen des traumatischen Erlebnisses mit enem tollw\u00fctigen Hund vor einigen Jahren.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img decoding=\"async\" id=\"image123\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2007\/01\/Bura%20riding%20on%20an%20ant%20hill.jpg\" alt=\"Burra\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\">An einem anderen Tag war es ein Leopard, der <strong>Yatta und Nasalot <\/strong>alarmierte, als er zum Trinken an die Stockades kam. Auch er wurde mit einem gellenden Trompeten davon gejagt. Der Regen im Norden brachte einen gr\u00fcnen Guss, und so  konnten sich die Ithumba-Waisen gen\u00fcsslich satt fressen. Zwischenzeitlich vergn\u00fcgten sie sich an Schlammb\u00e4dern in den nat\u00fcrlichen Suhlen des Busches und hatten einfach Spa\u00df<strong>. <\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong><span style=\"font-size: 12pt\">Napasha<\/span><\/strong><span style=\"font-size: 12pt\"> hat seine Kraft mit <strong>Yatta, Nasalot <\/strong>und<strong> Kinna<\/strong> messen wollen &#8211; jedoch ohne Erfolg. Wie immer haben die kleinen Bullen viel Zeit damit verbracht sich gegenseitig herauszufordern und miteinander zu ringen. <strong>Tomboi<\/strong> hat sich selbst bei <strong>Kinna<\/strong> und den Keepern unbeliebt gemacht, weil er <strong>Kora<\/strong> angriff.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong><span style=\"font-size: 12pt\">Orok<\/span><\/strong><span style=\"font-size: 12pt\"> h\u00e4ngt nach wie vor an <strong>Naserian<\/strong>, w\u00e4hrend <strong>Ol Malo<\/strong> immer noch <strong>Yattas<\/strong> Liebling ist, und <strong>Selengai<\/strong> bleibt <strong>Mulikas<\/strong> Favoritin. Die Keeper fragen sich, ob Kinna sich auch <strong>Kora<\/strong> annehmen wird, weil sie ihm den ganzen Monat \u00fcber viel Aufmerksamkeit schenkte. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong><span style=\"font-size: 12pt\">Die Voi-Waisen <\/span><\/strong><span style=\"font-size: 12pt\"><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 12pt; text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\">Es gab nur leichte und sehr unregelm\u00e4\u00dfige Regenschauer in diesem Monat, so dass die D\u00fcrre immer noch nicht vor\u00fcber ist. Zumindest hat der wenige Regen gereicht, um einen gr\u00fcnen Teppich auszurollen, an dem sich alle vergn\u00fcgten. <strong>Emily<\/strong> hat die Waisen in diesem Monat drei Mal besucht, einmal brachte sie auch <strong>Ilingwezi<\/strong> und <strong>Uaso<\/strong> mit. <strong>Emily <\/strong>und<strong> Ilingwezi<\/strong> machten sich dann bald wieder auf den Weg, doch <strong>Uaso<\/strong> blieb, um die J\u00fcngsten zu unterhalten, was er gro\u00dfherzig tat. <strong>Uaso<\/strong> wurde zum hei\u00df geliebten Favoriten, alle jungen Bullen wollten ihm so nah wie m\u00f6glich sein und himmelten ihn an. Nur <strong>Edie<\/strong>, die er sich f\u00fcr seine \u201ePaarungs\u00fcbungen\u201c ausgesucht hatte, hielt von diesen sexuellen Ann\u00e4herungsversuchen \u00fcberhaupt nichts.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 12pt; text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\">Emily und Ilingwezi kamen noch einmal zu den Stockades, um zu trinken, und begaben sich dann in Richtung Voi River. F\u00fcr den Rest des Monats hielten sie sich offensichtlich an anderen Orten auf.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 12pt; text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\">Es war sehr erfreulich, <strong>Mpenzi<\/strong> wieder zu sehen &#8211; zum ersten Mal, seit ihr Baby von L\u00f6wen ganz in der N\u00e4he der Lodge get\u00f6tet wurde. Sie kehrte zur\u00fcck mit <strong>Lissa<\/strong> und deren zwei in der Wildnis geborenen K\u00e4lbern und machte einen gl\u00fccklichen und entspannten Eindruck. <strong>Lissas<\/strong> kleine Familie hat ihr \u00fcber den Verlust offenbar gut hinweg geholfen. Wir beten, dass sie bei der n\u00e4chsten Geburt in <strong>Lissas<\/strong> N\u00e4he bleibt, so dass das Neugeborene den Schutz von anderen Elefanten hat. <strong>Lissa,<\/strong> ihre Familie, <strong>Mpenzi<\/strong> und zwei gro\u00dfe wilde Bullen besuchten die Waisen noch einmal und begleiteten sie am Abend zur\u00fcck zu den Stockades. Die beiden Bullen zogen sich dann zur\u00fcck. W\u00e4hrend <strong>Uaso<\/strong> mit den J\u00fcngsten im Schlammbad tollte, spielten die anderen mit <strong>Lissas <\/strong>beiden Babies, die sie bereits sehr gut kannten. <strong>Uaso<\/strong> blieb bei den Waisen, als sich <strong>Lissa<\/strong> mit ihrer Familie verabschiedete. Als schlie\u00dflich auch er sich davon machte, nahm er <strong>Sosian<\/strong> mit hinauf auf den Mazinga-H\u00fcgel, wo auch <strong>Lissa<\/strong> und ihre Familie fra\u00dfen. <strong>Sosian<\/strong> kam an diesem Tag sehr sp\u00e4t &#8211; um 8 Uhr abends &#8211; zur\u00fcck, lange nachdem sich alle anderen bereits zur Nachtruhe begeben hatten.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 12pt; text-align: justify\"><strong><span style=\"font-size: 12pt\">Mweiga<\/span><\/strong><span style=\"font-size: 12pt\">, der es viel besser geht, schafft es mittlerweile aus eigener Kraft mit den anderen bis auf den Mazinga-H\u00fcgel. Sie h\u00e4lt jetzt mit den anderen Schritt, wobei sie wilde Spielereien noch vermeidet. Sie rollt sich sogar im Schlamm umher, was sie sich vorher nie traute.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 12pt; text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\">Unsere Elefanten trafen auf  zwei gro\u00dfe K\u00fche mit einem Kalb und drei Teenagern, und keine Geringere als <strong>Mweiga<\/strong>, begleitet von Laikipia, nahm Kontakt zu den Fremden auf, w\u00e4hrend sich die anderen im Hintergrund hielten. Als das Eis gebrochen war, stimmten die anderen mit ein, und die wilde Kuh tat ihnen einen gro\u00dfen Gefallen, indem sie sich in das Schlammloch legte, mit <strong>Mweiga <\/strong>und<strong> Laikipia<\/strong> in der Mitte. <strong>Solango<\/strong> unterhielt in der Zwischenzeit ihr Kalb. <strong>Laikipia<\/strong> forderte wenig sp\u00e4ter einer der Teenager heraus, doch <strong>Burra<\/strong> ging dazwischen und unterbrach das Spiel. <\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 12pt; text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\">Einmal machten die Voi-Waisen Bekanntschaft mit einer gro\u00dfen Kuh, die sehr besitzergreifend ihrem kleinen Kalb gegen\u00fcber war und den Waisen nicht erlaubte, sich ihm zu n\u00e4hern. Jedoch hatte sie auch einen halbw\u00fcchsigen Bullen bei sich, der aufgeschlossener war und sich hinlegte, so dass <strong>Morani und Thoma<\/strong> sich daneben platzieren konnten und ihre K\u00f6pfe auf seinem Bauch ausruhten.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 12pt; text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\">Einmal brach ein wilder Bulle durch den elektrischen Zaun und gelangte in das Camp mit den Unterk\u00fcnften der Angestellten. Der Zaun wurde herabgelassen, und man holte die Waisen hinzu, die ihn hinausgeleiteten, ohne dass er in Panik versetzt wurde. Jedoch war er zur\u00fcck, noch bevor der Zaun repariert und der Strom wieder flie\u00dfen konnte. Dieselbe Taktik wurde noch einmal angewendet und schien wirksam zu sein.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 12pt; text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\">Da die kleinen Regenschauer dennoch f\u00fcr ein bisschen Gr\u00fcnfutter sorgten und auch einige kleine Wasserl\u00f6cher f\u00fcllten, war es f\u00fcr die Voi-Gruppe ein gl\u00fccklicher, geruhsamer und verspielter Monat, denn sie mussten nicht allzu weit laufen um ihre B\u00e4uche zu f\u00fcllen. Der Mazinga-H\u00fcgel scheint ihr Lieblingspl\u00e4tzchen zu sein; <strong>Mukwaju<\/strong> ist der beste Bergsteiger, immer eifrig bem\u00fcht, den Aufstieg anzuf\u00fchren. <strong>Laikipia <\/strong>und<strong> Burra<\/strong> f\u00fchren die Gruppe meistens nach Hause, wobei sich <strong>Solango<\/strong> im Kampf um diese begehrte Aufgabe inzwischen als Herausforderer stellt. <\/span><\/p>\n<p><\/span><\/p>\n<p><\/span><\/p>\n<p><\/span><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/oktober-2006\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nursery-Waisen Die Ankunft zweier winziger Babies war das gr\u00f6\u00dfte Ereignis des Monats in der Nairobi-Nursery: der sechs Wochen alter Eli-Junge namens Shimba eingeflogen, dessen Mutter einen Tag nach ihrer \u00dcberf\u00fchrung aus dem Shimba Hills Nationalreservat nach Tsavo starb.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,1],"tags":[],"class_list":["post-118","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-monatsberichte","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=118"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=118"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=118"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=118"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}