{"id":1261,"date":"2009-12-22T20:20:54","date_gmt":"2009-12-22T19:20:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=1261"},"modified":"2009-12-22T20:20:54","modified_gmt":"2009-12-22T19:20:54","slug":"newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-november-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-november-3\/","title":{"rendered":"Newsletter aus Kenia \/ die Eli-Waisen im November"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"S7\"><b>M<\/b><\/a><b>onatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe<\/b> <\/p>\n<p>Die Nursery musste in diesem Monat drei Todesf\u00e4lle verkraften, am 4. November starb die kleine <b>Mara<\/b>, am 13. Klein <b>Pesi<\/b> und am 30. November Baby <b>Sala<\/b>. Alle drei waren sie liebenswerte Elefanten und uns schon sehr ans Herz gewachsen. <b>Pesi<\/b> war immer besonders beliebt in der Baby-Gruppe, also bei <b>Tano<\/b>, <b>Shukuru<\/b>, <b>Mutara<\/b> und <b>Chaffa<\/b>, w\u00e4hrend <b>Mara<\/b> und <b>Sala<\/b> schon von Anfang an zerbrechlich waren, sich nie richtig erholt haben und immer ein wenig extra Aufmerksamkeit brauchten.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/12\/Nchan-enjoying-a-dust-bath.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Nchan enjoying a dust bath\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/12\/Nchan-enjoying-a-dust-bath_thumb.jpg\" width=\"164\" height=\"244\"\/><\/a> <\/p>\n<p><!--more--> <\/p>\n<p>Die Erkrankung von <b>Pesi<\/b> und <b>Sala<\/b> verlief \u00e4hnlich, anfangs hatten sie ein wenig Blut im Stuhl, der ansonsten jedoch von guter Konsistenz war. Einer der Hinterl\u00e4ufe war verformt und deutete auf einen Mineralstoffmangel hin. \u00dcber Nacht wurden sie auf einmal schwach, so schwach, dass sie nur wenig sp\u00e4ter verstarben. Der Tod von beiden traf uns v\u00f6llig unerwartet, denn bis zum Tag als sie pl\u00f6tzlich nicht mehr aufstehen wollten, hatten sie gut gefressen und machten einen stabilen Eindruck. Beide wurden behandelt, nachdem wir Blut im Stuhl gefunden hatten und so bestand kein Grund zur Annahme, dass sie sich ihr Zustand so schnell verschlechtern w\u00fcrde. Kurz vor ihrem Tod haben sie noch eine Infusion erhalten, die allerdings nur kurzfristig f\u00fcr Besserung sorgte. Die winzige <b>Mara<\/b> starb an der gef\u00fcrchteten Lungenentz\u00fcndung. Von einem Tag auf dem anderen atmete sie schwer, und als ihr schlie\u00dflich z\u00e4hfl\u00fcssiges Sekret aus dem R\u00fcssel lief, war uns klar, dass sie verloren war. Sie starb innerhalb nur einer Stunde und wurde im Wald begraben. Die K\u00f6rper von <b>Pesi<\/b> und <b>Sala<\/b> wurden zur Obduktion in die Pathologie gebracht.  <\/p>\n<p>Diese kleinen Elefantenbabys haben uns viel bedeutet, aber noch mehr ihren gleichaltrigen Artgenossen. Die vermissen ihre Freunde schmerzlich und warteten noch tagelang vor dem Stall darauf, dass sie morgens wieder herauskamen. Die Autopsie von <b>Pesi<\/b> ergab keine eindeutige Todesursache, alle lebenswichtigen Organe inklusive dem Darmtrakt waren intakt. <b>Salas<\/b> K\u00f6rper wurde ins veterin\u00e4rmedizinische Labor nach Kabete gebracht, und bisher liegen uns noch keine Ergebnisse vor. Allerdings w\u00fcrde es uns nicht \u00fcberraschen, wenn das Ergebnis ebenso nichtssagend ausfiele. Wir k\u00f6nnen nur Vermutungen anstellen, zum Beispiel, dass es den Babys in dieser schweren Jahreszeit an lebenswichtigen N\u00e4hrstoffen mangelte. Zum ersten mal in der Geschichte der Nursery sind in diesem Jahr mehr Waisen gestorben als wir retten konnten. Die Symptome, die <b>Pesi<\/b> und <b>Sala<\/b> zeigten, sind uns in den letzten 50 Jahren noch nie begegnet, und vor allem das merkw\u00fcrdige Fu\u00dfproblem wirft gro\u00dfe R\u00e4tsel auf.  <\/p>\n<p>In der Zwischenzeit macht uns auch <b>Shaba<\/b> Sorgen, der schon den ganzen Monat schw\u00e4chelte, obwohl er gut fra\u00df und normalen Kot absetzte.  <\/p>\n<p><b>Turkwel<\/b> hatte kurzzeitig&nbsp; Blut im Stuhl, allerdings besserte sich ihr Zustand schnell wieder. Dennoch ist auch sie ein wenig schwach. (Es war interessant, von den Voi-Keepern zu h\u00f6ren, dass auch <b>Emilys<\/b> Baby, die kleine <b>Eve<\/b>, die aufgrund der D\u00fcrre im letzten Monat von ihrer Mutter in die Stallungen gebracht wurde, auch schwarzen Stuhl absetzte. Da wir so etwas noch nie vorher erlebt haben, besteht also durchaus der Verdacht, dass es sich um eine Krankheit handelt, die durch die D\u00fcrre beg\u00fcnstigt oder sogar hervorgerufen wird.)  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/12\/Emily-and-her-wild-born-calf.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/12\/Emily-and-her-wild-born-calf_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Ganz fr\u00fch am Morgen des 4. November begann f\u00fcr <b>Kenia<\/b> und <b>Shira<\/b> die lange Reise ins Voi-Auswilderungszentrum. <b>Naimina<\/b>, <b>Enasoit<\/b> und <b>Meibai<\/b> sollten nach Ithumba gebracht werden, da sie <b>Lesanjus<\/b> Gruppe ohnehin nicht kannten, so wie <b>Kenia<\/b> und <b>Shira<\/b>. Das Verladen der f\u00fcnf halbw\u00fcchsigen Elefanten verlief au\u00dfergew\u00f6hnlich reibungslos. Aber schlie\u00dflich hatten sie sich schon zwei Monate an die Trucks mit der Laderampe gew\u00f6hnen k\u00f6nnen. Die Abfahrt sollte mit den ersten Regenf\u00e4llen in Tsavo stattfinden. Elefanten haben bekanntlich mysteri\u00f6se F\u00e4higkeiten der Wahrnehmung, die wir uns nur als telepathische Kr\u00e4fte erkl\u00e4ren k\u00f6nnen. Auch dieses Mal schien den Abreisenden klar zu sein, was ansteht und sie schenkten ihren j\u00fcngeren Freunden in der Nursery an diesem letzten Tag alle Aufmerksamkeit. <b>Kenia<\/b> klopfte bei jedem Einzelnen mit ihrem Kopf an die Stallt\u00fcr bis der jeweilige Keeper dahinter sie \u00f6ffnete. Sie und <b>Shira<\/b> traten ein, kollerten und liebkosten jeden einzelnen Elefantenwaisen, und auch im Busch waren sie an diesem letzten Tag extrem aufmerksam gegen\u00fcber allen, die zur\u00fcckbleiben w\u00fcrden.  <\/p>\n<p>Es ist interessant, dass alle Elefanten genau zu wissen scheinen, in welchem Stall die anderen schlafen. Noch beeindruckender, dass sie verstanden haben, dass ihnen die T\u00fcr ge\u00f6ffnet wird, wenn sie anklopfen!  <\/p>\n<p>So kann man auch verstehen, dass eine Umordnung der Schlafpl\u00e4tze jedes Mal Chaos verursacht. Die \u00dcbliche Verwirrung steht allerdings in keinem Verh\u00e4ltnis zu dem Riesenaufstand, den <b>Sabachi<\/b> veranstaltete, als er in <b>Shiras<\/b> Nachtlager umziehen sollte. Er bellte die ganze Nacht und stellte alles auf den Kopf, versuchte, \u00fcber die T\u00fcr hinaus zu steigen und trat mit seinem Hinterbein sogar nach den Keepern. So tat in dieser Nacht keiner auch nur ein Auge zu! Letzten Endes mussten wir kapitulieren und verlegten ihn und <b>Olare<\/b> zur\u00fcck dorthin, wo sie vorher waren und gl\u00fccklicherweise kehrte dann endlich Ruhe ein!  <\/p>\n<p>Wir freuen uns \u00fcber die Fortschritte unseres hei\u00dfgeliebten <b>Kilaguni<\/b>, dessen Anus nach einer Bi\u00dfwunde von einer Hy\u00e4ne durch Narbengewebe so sehr eingeengt war, dass er kaum Kot absetzen konnte. Nachdem seiner Milch in diesem Monat Molasse zugesetzt wurde, brauchte er nicht einmal mehr die Hilfe der Keeper. Er und <b>Kibo<\/b> sind beste Freunde und spielen fast jeden Tagen zusammen. <b>Kibo<\/b>, der noch vor einigen Monaten dem Tod n\u00e4her war als dem Leben, ist inzwischen ein gesundes und starkes kleines Elefantenbaby. <b>Kilaguni<\/b> ist sehr freundlich und liebevoll, ein gro\u00dfer Liebling aller in der Nairobi-Nursery. Wenn es um <b>Kibo<\/b> geht, erwacht sein Besch\u00fctzerinstinkt, und wann immer <b>Sabachi<\/b> versucht, ihn zu \u00e4rgern, ist <b>Kilaguni<\/b> sofort zur Stelle um ihm zu helfen.  <\/p>\n<p>Wir hatten erwartet, dass <b>Dida<\/b> nach <b>Kenias<\/b> Abreise die Rolle der Mini-Leitkuh \u00fcbernehmen w\u00fcrde. Stattdessen wetteifern <b>Ndii<\/b> und <b>Olare<\/b> um diese Rolle. <b>Dida<\/b> hingegen scheint uninteressiert und bleibt entspannt! Die Gruppe der \u00c4lteren besteht aus <b>Melia<\/b>, <b>Mawenzi<\/b>, <b>Olare<\/b>, <b>Kilaguni<\/b>, <b>Chaimu<\/b>, <b>Kalama<\/b>, <b>Kimana<\/b> und <b>Ndii<\/b>. Aber auch <b>Kibo<\/b> und <b>Sibachi<\/b>, die eigentlich zu <b>Sugutas<\/b> Gruppe geh\u00f6ren, sind oft mit von der Partie. Die Gruppe der J\u00fcngeren unter <b>Suguta<\/b> besteht aus <b>Kibo<\/b>, <b>Sabachi<\/b>, <b>Nchan<\/b>, <b>Turkwel<\/b>, <b>Tumaren<\/b>, <b>Kudup<\/b> und <b>Bhaawa<\/b>. <b>Melia<\/b> und <b>Mawenzi<\/b> sind die besten Freunde und <b>Melia<\/b> ist gl\u00fccklich, dass sie <b>Mawenzi<\/b> -\u00ab bemuttern -\u00bb darf. Diese saugt mit der gr\u00f6\u00dften Freude stundenlang an <b>Melias<\/b> Ohren. Die Baby-Gruppe, angef\u00fchrt von <b>Tano<\/b>, besteht aus <b>Mutara<\/b>, <b>Shukuru<\/b>, <b>Shaba<\/b> und <b>Chaffa<\/b>, manchmal auch <b>Bhaawa<\/b> und <b>Turkwel<\/b>. Wenn das Wetter zu kalt oder zu nass ist, bleiben die beiden \u00c4lteren, die noch sehr schwach sind, besser bei den Kleinsten.  <\/p>\n<p><b>Chaffa<\/b> und <b>Mutara<\/b> streiten sich oft um die Milch und die von Decken beh\u00e4ngten Trinkpl\u00e4tze. <b>Chaffa<\/b> ist sehr gierig und will von ihrer Milch um Himmels willen nichts abgeben, es scheint als will sie mit aller Macht verhindern, jemals wieder zu hungern. <b>Mutara<\/b>, <b>Shaba<\/b> und <b>Tano<\/b> vertragen sich sehr gut, und <b>Mutara<\/b> bem\u00fcht sich besonders um Klein <b>Shukuru<\/b>.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/12\/Chaimu-having-her-ear-tugged-at-by-kilaguni.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Chaimu having her ear tugged at by kilaguni\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/12\/Chaimu-having-her-ear-tugged-at-by-kilaguni_thumb.jpg\" width=\"164\" height=\"244\"\/><\/a> <\/p>\n<p>&nbsp; <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/12\/Chaimu-having-her-ear-tugged-at-by-kilaguni.jpg\"><\/a>&nbsp; <\/p>\n<p><a name=\"S2\"><b>M<\/b><\/a><b>onatsbericht f\u00fcr die Ithumba-Gruppe<\/b> <\/p>\n<p>Am 4. November fiel der erste Regen in Ithumba, genau dann als <b>Enasoit<\/b>, <b>Meibai<\/b> und <b>Naimina<\/b> aus der Nairobi-Nursery umgesiedelt wurden. <b>Meibai<\/b>, der alleine in einem Truck verladen war, fl\u00fcchtete sofort nach dem Ausladen und es dauerte eine ganze Weile, bis die Keeper ihn zum Bleiben \u00fcberreden konnten. Kurze Zeit sp\u00e4ter kam auch die Junior-Gruppe (unter <b>Naserian<\/b>) und bot den Neuank\u00f6mmlingen ein \u00fcberschwengliches Wilkommen. \u00dcberall wurde gekollert, trompetet und aufgeregt in alle Richtungen uriniert, und jeder wollte den drei Kleinsten aus Nairobi am N\u00e4chsten sein. Nachdem sich die ganze Aufregung ein wenig gelegt hatte, f\u00fchrte <b>Loijuk<\/b>, eine der Leitk\u00fche, alle in den Busch, wo sie auf die Gruppe mit den Ex-Waisen unter <b>Yatta<\/b> und <b>Wendi<\/b> trafen, und der Freudentaumel begann von vorn. Die Ithumba-Elefanten waren den ganzen Tag furchtbar aufgeregt und brachten die Neuzug\u00e4nge abends sogar zur\u00fcck zu den Stockades. Dort blieben sie auch die ganze Nacht, f\u00fcr den Fall, dass sie gebraucht w\u00fcrden und um sie gleich am Morgen nach ihrer ersten Nacht begr\u00fc\u00dfen zu k\u00f6nnen.  <\/p>\n<p>In diesem Monat gab es lediglich drei oder vier Tage, die die Ex-Waisen nicht mit den J\u00fcngsten verbracht haben. Sie erwarteten sie entweder schon morgens oder trafen sich sp\u00e4ter auf dem Weg in den Busch oder am Schlammbad. Manchmal kam nur eine kleine Delegation, um sich um die Kleinen zu k\u00fcmmern und die anderen kamen sp\u00e4ter zum Fressen hinzu. Die Ankunft von <b>Meibai<\/b>, <b>Enasoit<\/b> und <b>Naimina<\/b> war definitiv der H\u00f6hepunkt des Monats f\u00fcr die alteingesessenen Ithumba-Waisen. Diese organisieren sich in normalerweise in drei Gruppen: die inzwischen v\u00f6llig unabh\u00e4ngige Senior-Gruppe unter Hauptleitkuh <b>Yatta<\/b>; eine kleine Splittergruppe daraus, die von <b>Wendi<\/b> angef\u00fchrt wird und manchmal allein unterwegs, aber immer in Verbindung mit Yatta ist; und die Junior-Gruppe, in der die J\u00fcngsten leben, die immer noch Milch brauchen. Diese Gruppe wird von mehreren Junior-Leitk\u00fchen beisammen gehalten: <b>Naserian<\/b> und <b>Loijuk<\/b>, mit Unterst\u00fctzung von <b>Makena<\/b> und <b>Chyulu<\/b>.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/12\/mud-bath-time-at-ithmuba.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"mud bath time at ithmuba\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/12\/mud-bath-time-at-ithmuba_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a>  <\/p>\n<p><b>Meibai<\/b>, <b>Enasoit<\/b> und <b>Loijuk<\/b> h\u00e4tten keinen besseren Start in Ithumba haben k\u00f6nnen. Als j\u00fcngster Neuzugang genie\u00dft <b>Enasoit<\/b> die ganze Aufmerksamkeit von <b>Loijuk<\/b>, die ihn verg\u00f6ttert, so wie auch <b>Nasalot<\/b> aus <b>Yattas<\/b> Gruppe. Aber <b>Meibai<\/b> und <b>Naimina<\/b> werden genauso verh\u00e4tschelt, und weil sich in ihrer neuen Elefantenfamilie so r\u00fchrend um sie gek\u00fcmmert wurde, haben sich alle drei unglaublich schnell eingelebt. Alle drei sind alt genug f\u00fcr die Auswilderung, sobald sie ihre Kr\u00e4fte wieder erlangt haben. Es ist herzerweichend, ihre Entwicklung mitzuverfolgen und sie in ihrer Familie in Ithumba so gl\u00fccklich zu sehen.  <\/p>\n<p><b>Ol Malo<\/b> wurde in der ersten H\u00e4lfte des Monats wie \u00fcblich nicht gesehen. Sie tauchte erst am 21. November auf, m\u00fcde und abgeschlagen und mit einer Schwellung am Bauch. Der Tierarzt des Kenya Wildlife Service vermutete eine Hernie [einem Bruch], gegen die man nicht behandeln sondern nur abwarten konnte. <b>Ol Malo<\/b> bekam ein neues Nachtlager in den Stockades und wurde somit wieder zum dauerhaften Mitglied der Gruppe. Um sie ein wenig aufzup\u00e4ppeln, bekommt auch sie seither eine Extra-Portion Kraftfutter und es scheint ihr gut zu tun. <b>Ol Malo<\/b> ist und bleibt jedoch ein Sorgenkind.  <\/p>\n<p>Dank einiger heftiger Regenst\u00fcrme wurde es ein fr\u00f6hlicher Monat f\u00fcr alle alten und neuen Ithumba-Waisen. Wohin man auch blickte, gab es frisches Gr\u00fcnfutter, Schlammb\u00e4der und mit Regenwasser gef\u00fcllte Senken aus denen man jederzeit frisches Wasser trinken konnte. Der Regen befreite auch die wilden Elefanten von ihrer Abh\u00e4ngigkeit, zum Saufen in die Stallungen zu kommen. Daher hatten wir im November nur drei Mal Besuch aus der Wildnis: am 12. November, als ein wilder Bulle alleine zum Saufen kam und sich danach <b>Yattas<\/b> Gruppe anschloss; am 16. November kamen drei Bullen zum Saufen und noch einmal am 21. November.  <\/p>\n<p>&nbsp; <\/p>\n<p>Es ist bemerkenswert, dass <b>Loijuk<\/b> inzwischen herausgefunden hat, wie sie ohne fremde Hilfe das Tor zum Stallgel\u00e4nde \u00f6ffenen kann &#8211; so wie am 22. November. Au\u00dferdem ist erstaunlich, dass <b>Naimina<\/b> die Gruppe schon mehrfach zum Schlammbad oder zum Milchtrinken gef\u00fchrt hat &#8211; offensichtlich ist sie schon sehr vertraut mit der neuen Umgebung. <b>Meibai<\/b> und <b>Enasoit<\/b> haben sich ebenfalls gut eingelebt und werden von <b>Loijuk<\/b>, <b>Makena<\/b> und <b>Chyulu<\/b> umsorgt. Die Kleinsten verbringen viel Zeit mit <b>Wendis<\/b> oder <b>Yattas<\/b> Gruppe oder zumindest einem Teil davon. H\u00e4ufig waren auch alle Gruppen gemeinsam unterwegs, das hei\u00dft wir sprechen von einer Herde mit 33 Elefanten! Der November war definitiv ein wunderbarer Monat f\u00fcr <b>Enasoit<\/b>, <b>Meibai<\/b> und <b>Naimina<\/b> und f\u00fcr alle anderen aus der gro\u00dfen Elefantenfamilie in Ithumba.  <\/p>\n<p>&nbsp; <\/p>\n<p>&nbsp; <\/p>\n<p><a name=\"S1\"><b>M<\/b><\/a><b>onatsbericht f\u00fcr die Voi-Gruppe<\/b> <\/p>\n<p>Ein paar Regenf\u00e4lle in Tsavo (plus Kraftfutter aus Nairobi) kamen gerade rechtzeitig f\u00fcr die beiden Babys von <b>Emily<\/b> und <b>Edie<\/b>. Die jungen M\u00fctter hatten ihre Spr\u00f6\u00dflinge zu den Stockades gebracht, als sie nicht mehr ausreichend Milch geben konnten und die Babys immer schw\u00e4cher wurden. In Nairobi wurde Energiefutter organisiert, um die Milchbildung beider M\u00fctter anzukurbeln, und seitdem kann man den Kleinsten t\u00e4glich beim Zunehmen zusehen. Inzwischen kommen <b>Emily<\/b> und <b>Edie<\/b> regelm\u00e4\u00dfig und v\u00f6llig selbst\u00e4ndig zu den Stockades, um sich eine Extra-Portion Energie abzuholen.  <\/p>\n<p>So auch am 2. November, und leider verpassten sie nur knapp die Waisen, die an diesem Tag schon unterwegs zu Mazinga Hill waren. Einige erste Regenf\u00e4lle im November sorgte f\u00fcr saftiges Gr\u00fcn, besonders in dem ehemals eingez\u00e4unten Gel\u00e4nde, auf dem fr\u00fcher die St\u00e4lle standen, in denen die jetzt ausgewilderten Waisen untergebracht waren. Dort ist \u00fcber die Jahre so viel Elefantenkot angefallen, der den Boden ged\u00fcngt hat, und w\u00e4hrend die Keeper fr\u00fchst\u00fccken, schlagen sich die Elefantenwaisen hier jetzt t\u00e4glich den Bauch voll. Selbst die Kudu-Waisen Mkuki, Njia und Aruba, die sonst immer von den Elefanten verjagt werden, d\u00fcrfen sich hier satt fressen.  <\/p>\n<p>Die Ankunft der Nursery-Waisen <b>Kenia<\/b> und <b>Shira<\/b> am 4. November war (wie immer) ein aufregendes Erlebnis f\u00fcr alle Beteiligten, besonders die Waisen, die schon vor Ort waren: <b>Lesanju<\/b>, <b>Lempaute<\/b>, <b>Sinya<\/b>, <b>Wasessa<\/b>, <b>Shimba<\/b>, <b>Mzima<\/b>, <b>Siria<\/b>, <b>Tassia<\/b> und <b>Taveta<\/b>. Gemeinsam mit den beiden Neuzug\u00e4ngen hatten sie alle in der Nairobi-Nursery gelebt und so war der \u00fcbliche Freudentaumel zur Begr\u00fc\u00dfung sicher! Alle erkannten sich sofort wieder, und <b>Kenia<\/b> und <b>Shira<\/b> wurden sofort zur Stalltr\u00e4nke gef\u00fchrt um erst einmal ihren Durst zu l\u00f6schen. <b>Shira<\/b> z\u00f6gerte nicht lange und stieg komplett ins Wasser, offensichtlich war es ihr in Tsavo ein wenig zu hei\u00df! Und schon am n\u00e4chsten Tag, als alle im alten Stallgel\u00e4nde fra\u00dfen, war <b>Kenia<\/b> schon selbstbewusst genug und verjagte die Kudus vom Buffet!  <\/p>\n<p>Die beiden hatten sich ebenfalls unglaublich schnell eingelebt, f\u00fchlten sich offenbar gut aufgehoben und \u201ean der Hand genommen\u201c von denen, die schon l\u00e4nger da waren. Alle ehemaligen Nursery-Waisen, die jetzt in Voi leben, k\u00f6nnten im Moment wohl gar nicht zufriedener sein.  <\/p>\n<p><b>Emily<\/b> kam am Abend des 7. November wieder f\u00fcr ihre Ration und verpasste erneut die j\u00fcngeren Waisen, die bereits in ihren St\u00e4llen waren. <b>Mweya<\/b> und <b>Icholta<\/b> (aus <b>Emilys<\/b> Gruppe) tauchten am n\u00e4chsten Tag auf, und da sie \u00e4lter als die Leitkuh der Junior-Gruppe waren (<b>Lesanju<\/b>), gelang es ihnen, <b>Shira<\/b> zu \u201ekidnappen\u201c und sie mit zu <b>Edies<\/b> Gruppe zu nehmen, die ganz in der N\u00e4he fra\u00dfen. <b>Lesanju<\/b> war nicht gerade begeistert, aber <b>Shira<\/b> verlor ihre eigene Familie erst relativ sp\u00e4t, so dass sie sich an ihre Zeit mit der wilden Herde im Busch erinnerte und diesen kleinen Ausflug sehr genoss. <b>Salama<\/b>, der 10-j\u00e4hrige Bulle aus <b>Emilys<\/b> Gruppe, brachte sie sp\u00e4ter (und mit Sicherheit auf Anweisung von der Leitkuh) sicher zum Stall zur\u00fcck.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/12\/IMG_0002.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"IMG_0002\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/12\/IMG_0002_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Zwischen <b>Edies<\/b> und <b>Emilys<\/b> Gruppen gibt es schon immer regen (Mitglieder-) Austausch, so dass sie eigentlich alle Teil einer gro\u00dfen Familie sind. Splittergruppen sind h\u00e4ufig ohne ihre gro\u00dfen Leitk\u00fche unterwegs, weil alle K\u00fche ab und an gerne eine Gruppe anf\u00fchren. So nehmen sie einfach ein paar Herdenmitglieder mit auf die Reise, und trotzdem bleiben sie st\u00e4ndig per Infraschall mit dem Rest der Gruppe in Verbindung. Das Wissen um die Wichtigkeit der Milchmahlzeit f\u00fcr die J\u00fcngsten ist erstaunlich und eine Beobachtung, die seit Jahren immer wieder in den Aufzeichnungen der Keeper auftaucht. Auch, dass <b>Salama<\/b> (auf Gehei\u00df seiner Leitkuh) die kleine <b>Shira<\/b> zur\u00fcck zu ihren Keepern brachte, ist beachtlich!  <\/p>\n<p><b>Emily<\/b> kam schon am 9. November zum Fressen zur\u00fcck &#8211; und wieder waren die Waisen bereits in ihren Nachtquartieren (<b>Solango<\/b> und <b>Irima<\/b> stritten noch um Milchw\u00fcrfel). Es ist merkw\u00fcrdig, dass <b>Emily<\/b> den Kontakt zu den neuen Voi-Waisen noch meidet. <b>Edie<\/b> ist da aufgeschlossener. Am 10. November kam sie mit ihrem Baby <b>Ella,<\/b> <b>Mweya<\/b>, <b>Thoma<\/b>, <b>Ndara<\/b>, <b>Solango<\/b>, <b>Salama<\/b>, <b>Icholta<\/b>, <b>Morani<\/b>, <b>Lolokwe<\/b> und einem wilden Bullen, der noch gr\u00f6\u00dfer als <b>Salama<\/b> (also um die 11 oder 12 Jahre alt) war und dabei beobachtet wurde, wie er <b>Mweya<\/b> besteigen wollte.  <\/p>\n<p><b>Mweya<\/b> war schon immer sehr interessiert an kleinen Babys. Sie war das \u201eChef-Kinderm\u00e4dchen\u201c f\u00fcr <b>Edies<\/b> Baby <b>Ella<\/b> und sie kam schon am 11. November zur\u00fcck um die J\u00fcngsten zu <b>Edies<\/b> Gruppe zu holen und den ganzen Tag mit <b>Siria<\/b> zu spielen. Die wilden Bullen hielten sich an diesem Tag fern von der Gruppe.  <\/p>\n<p>Am 14. stie\u00df <b>Lesanjus<\/b> Gruppe auf Ex-Waise <b>Lissa<\/b> (inzwischen 24 Jahre alt und wieder hochtragend) inklusive ihrer drei in der Wildnis geborenen K\u00e4lber <b>Lara<\/b> (geb. im Januar 1999), <b>Lali<\/b> (geb. im November 2002) und <b>Lugard<\/b> (geb. im Januar 2007). Die vier waren gerade auf dem Weg zu den Stallungen, entschieden sich aber kurzerhand um und verbrachten den Vormittag mit den Waisen. Sogar im Schlammbad suhlten sie sich noch gemeinsam. Kenia war sehr angetan von <b>Lissa<\/b>, sie wollte sogar an ihr s\u00e4ugen, aber <b>Lissa<\/b> versperrte ihr den Zugang zur Milch mit ihrem Vorderbein!  <\/p>\n<p>Am 15. November kam <b>Seraa<\/b>, die eigentlich in <b>Emilys<\/b> Gruppe lebt, mit einer tiefen Wunde auf ihrem R\u00fccken in die Stockades. Unser Tierarzt Dr. Ndeereh gab ihr ein Beruhigungsmittel um sie gr\u00fcndlich zu untersuchen. Er vermutete eine Pfeilspitze als Grund des \u00dcbels, doch meinte anschlie\u00dfend, dass die Wunde eher von einer Speerfalle herr\u00fchrte. Bei dieser Form der Wilderei wird hoch oben im Baum ein Speer aufgehangen, der mit einem Seil am Boden befestigt ist und auf das Tier herabf\u00e4llt, sobald es beim Fressen auf den Strick tritt. Der Speer war so tief eingedrungen, dass er sogar eine Rippe absplitterte. Dr. Ndeereh vesorgte die Wunde, die mittlerweile gut verheilt.  <\/p>\n<p><b>Emilys<\/b> Gruppe kam am Abend des 17. November zur\u00fcck und auch dieses Mal waren die J\u00fcngsten bereits in ihren Nachtquartieren. <b>Laikipia<\/b> und <b>Salama<\/b> waren mit <b>Emily<\/b> gekommen, ebenso wie <b>Mweya<\/b>, die wieder von zwei wilden Halbw\u00fcchsigen umgarnt wurde. Zwei Tage sp\u00e4ter kam <b>Solango<\/b> (aus <b>Emilys<\/b> Gruppe) und fra\u00df in aller Ruhe und ohne Futterkonkurrenz eine Portion Kopra [Kokosnusskuchen]. Danach kehrte sie zum Rest der Gruppe in den Busch zur\u00fcck, so dass sich auch <b>Emily<\/b> und <b>Edie<\/b> ihre Ration Milchw\u00fcrfel abholen konnten.  <\/p>\n<p>Am 23. November holte sich <b>Emily<\/b> die n\u00e4chste Portion ab, aber dieses Mal mit 17 anderen Ex-Waisen im Gefolge. Am 25., als sich die Waisen im Schlamm abk\u00fchlten, konnte man sich aus einiger Entfernung eine wilde Herde n\u00e4hern sehen. Darunter erkannten die Keeper auch <b>Lissas<\/b> Familie und <b>Edies<\/b> Gruppe. An diesem besagten Tag hatten die Waisen Besuch von einigen wichtigen Amtsinhabern, und sobald die Elefanten sie bemerkten, kehrten sie um und nahmen die Flucht auf. Die Keeper riefen sie bei ihren Namen und siehe da! Die Herde stoppte und kehrte um zu den badenden Waisen. <b>Lissas<\/b> \u00e4lteste Tochter <b>Lara<\/b> war besonders interessiert an den beiden kleinen Bullen aus <b>Lesanjus<\/b> Gruppe (<b>Tassia<\/b> und <b>Kenia<\/b>) und <b>Siria<\/b> hat einen der wilden Bullen gleich zum Ringkampf herausgefordert! Es war auf jeden Fall ein Spektakel f\u00fcr die Besucher, die beobachten konnten, welches Urvertrauen die Elefantenwaisen in ihre Keeper entwickelt hatten und dass sie dennoch die angeborene Angst eines wilden Elefanten vor fremden Menschen bewahrt haben!  <\/p>\n<p><b>Edies<\/b> Gruppe traf die J\u00fcngsten am 26. November auf ihrem Weg zur\u00fcck in die Stockades und begleitete sie noch bis nach Hause. Begleitet wurden <b>Edie<\/b> und <b>Ella<\/b> an diesem Tag von <b>Thoma,<\/b> <b>Ndara<\/b>, <b>Solango<\/b>, <b>Salama<\/b>, <b>Icholta<\/b>, <b>Morani<\/b> und <b>Lolokwe<\/b>. <b>Lesanjus<\/b> Gruppe verbrachte noch ein bisschen Zeit mit den Ex-Waisen auf dem Stallgel\u00e4nde und als sie sich auf in den Busch machen wollten, war <b>Siria<\/b> sehr versucht, mit ihnen mitzugehen. Er weigerte sich sogar, mit den anderen ins Nachtquartier zu gehen und die Keeper mussten all ihre \u00dcberzeugungskraft aufwenden.  <\/p>\n<p>Der Monat November war sehr abwechslungsreich f\u00fcr <b>Lesanjus<\/b> Gruppe und die Keeper in Voi. Die haben sich vor allem gefreut, so viele ihrer ehemaligen Sch\u00fctzlinge wiederzusehen. Nur <b>Natumi<\/b>, <b>Illingwezi<\/b>, <b>Nyiro<\/b>, <b>Tsavo<\/b>, <b>Mukwaju<\/b>, <b>Sweet<\/b> <b>Sally<\/b>, <b>Burra<\/b>, <b>Sosian<\/b>, <b>Mpala<\/b> und <b>Irima<\/b> sind nicht aufgetaucht, sie halten sich allem Anschein noch auf dem Gel\u00e4nde der Rukinga Ranch auf. Wir sorgen uns nach wie vor sehr um <b>Aitong<\/b> (geb. 1994), die zur gleichen Zeit wie <b>Emily<\/b> tragend war und inzwischen ebenfalls Mutter eines wilden K\u00e4lbchens sein m\u00fcsste. Ihre beste Freundin war immer <b>Sweet<\/b> <b>Sally<\/b>, die seit einiger Zeit mit <b>Emilys<\/b> Gruppe unterwegs ist. Da sich die beiden immer so nah standen, sind wir davon ausgegangen, dass <b>Sweet<\/b> <b>Sally<\/b> <b>Aitong<\/b> mit ihrem Nachwuchs helfen w\u00fcrde. Jetzt, da <b>Sweet<\/b> <b>Sally<\/b> ohne <b>Aitong<\/b> zur\u00fcckgekehrt ist, m\u00fcssen wir vermuten, dass <b>Aitong<\/b> etwas zugestossen ist. Sie war schon von Anbeginn sehr zerbrechlich, als Baby war sie in der Masai Mara in eine trampelnde Elefantenherde geraten und nach einer schweren Kopfverletzung monatelang im Kreis gelaufen. Vielleicht ist sie bei der Geburt ihres Babys gestorben, so wie einst Elefantenwaise <b>Malaika<\/b> &#8211; oder die vielen Frauen, die nicht den Luxus moderner Geburtshilfe oder Zugang zu medizinischer Grundversorgung haben.<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-november-3\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe Die Nursery musste in diesem Monat drei Todesf\u00e4lle verkraften, am 4. November starb die kleine Mara, am 13. Klein Pesi und am 30. 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