{"id":1282,"date":"2010-01-21T19:19:15","date_gmt":"2010-01-21T18:19:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=1282"},"modified":"2010-02-07T18:34:56","modified_gmt":"2010-02-07T17:34:56","slug":"newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-dezember-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-dezember-2\/","title":{"rendered":"Newsletter aus Kenia \/ die Eli-Waisen im Dezember"},"content":{"rendered":"<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe:<\/b> <\/p>\n<p>Die Nursery erlitt im Dezember zwei weitere Verluste: zuerst starb am 13. der kleine <b>Bhaawa<\/b>, und am 21. folgte ihm Baby <b>Shaba<\/b>. Nat\u00fcrlich wurde die Weihnachtsvorfreude dadurch stark gebremst und wir blieben mit 20 Babies in der Nursery zur\u00fcck. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/01\/Orphan-returning-in-the-evening-for-the-night.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Orphan returning in the evening for the night\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/01\/Orphan-returning-in-the-evening-for-the-night_thumb.jpg\" width=\"164\" height=\"244\"\/><\/a> <\/p>\n<p><!--more--> <\/p>\n<p><b>Bhaawa<\/b> war f\u00fcnf Monate alt als er am 15. Oktober aus Maralal in Nord-Kenia eingeflogen wurde, wo ihn Hirten aus dem Schlamm eines austrocknenden Wasserloches befreit hatten. Obwohl er sehr abgemagert und traumatisiert war, wuchs er zu Beginn ganz ordentlich. Sp\u00e4ter jedoch bezeichneten die Keeper seine Entwicklung als schwerf\u00e4llig, was man auch \u201ek\u00fcmmern\u201c (schlecht wachsen) nennt. Seit <b>Kenia<\/b> ihn zur\u00fcckwies, wenn er an ihren Ohren saugen wollte, schien er den Lebenswille verloren zu haben. Seinen Appetit hatte er allerdings nie verloren und trank bis zum Tag vor seinem Tod noch t\u00e4glich 23 Liter Milch. Ganz offenbar konnte er die Nahrung im Darm nicht absorbieren. Das brachte alle unsere Tier\u00e4rzte zur Verzweiflung, weil andere die Behandlung bei gleicher Symptomatik gut verkraften hatten. Die Obduktion nach seinem Tod ergab keine Ver\u00e4nderungen in den lebenswichtigen Organen, aber sowohl D\u00fcnn- als auch Dickdarm waren schleimig und mit schwarzen Punkten \u00fcbers\u00e4t. Das w\u00fcrde die Farbe des Stuhls erkl\u00e4ren, etwas, das auch bei <b>Emilys<\/b> Baby Eve beobachtet werden konnte. Die in der Wildnis geborene Eve war von ihrer Mutter zum Aufp\u00e4ppeln in die Voi-Stallungen gebracht worden, weil sie durch die schlimme D\u00fcrre im Land v\u00f6llig ausgezehrt war. Nur kurz vor seinem Tod hatte auch <b>Bhaawa<\/b> seinen Fu\u00df verdreht, ein Symptom, das wir bei all unseren K\u00e4lbchen beobachten konnten, die an der mysteri\u00f6sen Krankheit dahinsiechten. Wir haben auch schon von einem Kamelk\u00e4lbchen im Norden Kenias geh\u00f6rt, die an den gleichen Symptomen zu leiden scheinen. <\/p>\n<p>Auch Baby <b>Shaba<\/b> wurde einfach immer schw\u00e4cher und starb in einem Zust\u00e4nd erb\u00e4rmlicher Abmagerung, obwohl auch sie bis kurz vor ihrem Tod am 21. Dezember ordentlich fra\u00df. Aber auch er litt am \u201eFu\u00df-Schiefhaltungs-Syndrom\u201c und auch er wirkte bei seiner Ankunft am 20. September gesund, aber wuchs nie ordentlich. <\/p>\n<p><b>Suguta<\/b>, <b>Ndii<\/b> und <b>Olare<\/b> teilen sich die Pflichten der Leitkuh mit <b>Dida<\/b>, die aufgrund ihres ruhigen und freundlichen Charakters kein Problem damit hat, dass man ihr ein paar Aufgaben abnimmt. <b>Suguta<\/b> beh\u00e4lt die J\u00fcngsten im Auge und weist die Ausrei\u00dfer zurecht. Sie hat immer noch eine Schw\u00e4che f\u00fcr <b>Kibo<\/b> und spielt oft mit ihm im Wasser. Klein <b>Mutara<\/b> ist ebenfalls wundervoll, selbstbewusst und verspielt; sie setzt sich oft f\u00fcr <b>Chaffa<\/b> und <b>Shukuru<\/b> ein, wenn sie von <b>Tano<\/b> herum geschubst werden. <b>Mutara<\/b> interessiert sich mittlerweile aber auch sehr f\u00fcr die \u00e4lteren Elefanten, spielt gerne mit ihnen oder fordert sie heraus. Die \u00e4lteren Waisengruppen haben sich inzwischen zusammengeschlossen. Die Gruppen von <b>Suguta<\/b> und <b>Dida<\/b> bleiben inzwischen den ganzen Tag zusammen, au\u00dfer zwischen 11 und 12 Uhr, wenn sie gef\u00fcttert und besucht werden. Die \u00e4lteren Waisen sind gern zusammen und es bahnen sich wieder viele neue Freundschaften an. <b>Turkwel<\/b> geht es inzwischen sehr gut, und sie hat sogar zugenommen. Sie entwickelt sich sogar zu einem eifers\u00fcchtigen und ausgebufften Schlitzohr, wenn es um die Milchmahlzeit geht. Dann schubst sie gerne die anderen Waisen oder Keeper herum.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/01\/A-break-for-a-game-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/01\/A-break-for-a-game-2_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a>  <\/p>\n<p><b>Chaffa<\/b> hat uns in diesem Monat gro\u00dfe Sorgen bereitet, als sie pl\u00f6tzlich zusammenbrach und Sekret aus ihrem R\u00fcssel lief. Das ist immer ein Indiz f\u00fcr die gef\u00fcrchtete Lungenentz\u00fcndung. Sie bekam sofort und f\u00fcr f\u00fcnf Tage Enrofloxazin (ein Breitbandantibiotikum, dass <b>Kibo<\/b> aus einer \u00e4hnlichen Misere rettete). Und auch <b>Chaffa<\/b> scheint die Lungenerkrankung \u00fcberstanden zu haben. Allerdings leidet sie jetzt an einer Fu\u00df-Schiefhaltung. Im Unterschied zu den anderen Waisen mit diesem Symptom, legt sie aber wieder an Gewicht zu, so dass wir hoffen, dass ihr Fu\u00dfproblem nur eine Folge der starken Abmagerung war und es sich fr\u00fcher oder sp\u00e4ter wieder gibt. Nur die Zeit wird dies zeigen. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/01\/Chaffa-with-Mutara-in-the-back.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Chaffa with Mutara in the back\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/01\/Chaffa-with-Mutara-in-the-back_thumb.jpg\" width=\"164\" height=\"244\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>In der Zwischenzeit haben wir Urin und Blut untersucht. Es gab keinen Hinweis auf eine von Zecken \u00fcbertragene Krankheit der roten Blutk\u00f6rperchen und keinen Proteinverlust \u00fcber die Nieren. Da unsere M\u00f6glichkeiten f\u00fcr konventionelle Laboranalysen nunmehr ersch\u00f6pft sind, versuchen wir jetzt alternative Heilmethoden wie K\u00f6rpersprache, Hom\u00f6opathie und alles andere, was uns noch auf die F\u00e4hrte der mysteri\u00f6sen Krankheit bringen k\u00f6nnte, die in diesem Jahr der D\u00fcrre so viele Elefantenbabys das Leben gekostet hat. Vor allem die Wildtiere, egal welcher Art sie angeh\u00f6rten, erlitten hohe Verluste. Da die globale Erw\u00e4rmung nicht mehr abzuwenden scheint, v.a. auch nach der erfolglosen Klimakonferenz in Kopenhagen, wird es wohl auch 2010 wieder \u00e4hnlich viel Ungl\u00fcck f\u00fcr alle Lebewesen geben, die sich diesen kleinen Planeten mit der selbstgef\u00e4lligen und gierigen Spezies Mensch teilen m\u00fcssen. Der wird sich allerdings ultimativ auch selbst vernichten. <\/p>\n<p>&nbsp; <\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Ithumba-Gruppe:<\/b> <\/p>\n<p>Die Freude \u00fcber die Neuank\u00f6mmlinge des letzten Monats (Meibai, Naimina und Enasoit) ist ungebrochen. Die Ex-Waisen haben die J\u00fcngsten regelm\u00e4\u00dfig besucht, und Enasoit wird von allen K\u00fchen verg\u00f6ttert. Er wird rund um die Uhr besch\u00fctzt und umsorgt. Besonders Loijuk, Yatta und Nasalot haben sich in ihn verliebt. Oft fressen sie gemeinsam und baden als gro\u00dfe Herde zusammen im Schlamm. Die Ex-Waisen waren aber nicht nur da, um die Kleinen beim Verlassen der Stallungen zu begr\u00fc\u00dfen, sondern auch, um sie abends zur\u00fcck zu begleiten. <\/p>\n<p><b>Ol Malo<\/b> geht es ein wenig besser, sie schl\u00e4ft momentan mit den drei neuen Babys in den Stallungen. Einige Male ist sie auch nachts mit <b>Yatta<\/b> in den Busch gegangen, da <b>Yatta<\/b> sorgf\u00e4ltig auf sie Acht gibt und sie jederzeit zu den Kleinen zur\u00fcckbringt, wenn sie das m\u00f6chte.  <\/p>\n<p>&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/01\/challa-rapsu-yatta-mud-bathing.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/01\/challa-rapsu-yatta-mud-bathing_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Die Regenst\u00fcrme setzten sich auch in diesem Monat fort und haben Ithumba von einem vertrockneten Buschland in ein wundersch\u00f6nes, saftig-gr\u00fcnes Schlemmerparadies verwandelt. Die Vegetation hat sich weitestgehend erholt und die Waisen genie\u00dfen das in vollen Z\u00fcgen. Es gibt so viel Gr\u00fcnzeug um sie herum, dass sie meistens schon mit \u00e4sen beginnen, wenn sie gerade erst die Stallungen verlassen haben und Richtung Schlammbad laufen. Schon auf dem Weg dorthin haben sie herrlich viel Freude daran, im Schlamm hin und her zu rutschen oder sich schon in kleinen Suhlen am Wegesrand zu w\u00e4lzen. Da es jetzt \u00fcberall genug Futter und Wasser gibt, haben sich die Wildtiere wieder verstreut, und so hatten wir in diesem Monat kaum wilde Elefanten an der Stalltr\u00e4nke. Gegen Ende des Monats stattete Rafiki, zusammen mit den Ex-Waisen, den Kleinsten in den Stallungen einen Besuch ab. Er wollte sie offenbar noch begr\u00fc\u00dfen, denn er kam von weit her. Sowohl die Keeper als auch die Waisen waren gl\u00fccklich, ihn wohlauf zu sehen. W\u00e4hrend sich <b>Yatta<\/b> und <b>Nasalot<\/b> \u00fcberschw\u00e4nglich freuten, hielten die Neuank\u00f6mmlinge noch respektvoll Abstand. <\/p>\n<p>Es gab in diesem Monat ein paar Ver\u00e4nderungen in der Gruppe der Ex-Waisen: <b>Wendi<\/b> verbrachte die meiste Zeit mit <b>Yattas<\/b> Gruppe und trat ihre Leitkuh-Position vorerst an <b>Galana<\/b> ab. <b>Napasha<\/b> und <b>Rapsu<\/b> dagegen wechselten in <b>Wendis<\/b> Gruppe. Auch <b>Kamboyo<\/b> schloss sich am 5. <b>Wendis<\/b> Gruppe an und scheint dort seinen Platz gefunden zu haben. Er f\u00fchlt sich in der Gruppe der wilden Waisen offenbar sehr wohl und macht keinen Anschein, zu den J\u00fcngeren zur\u00fcckkehren zu wollen. Einmal kam er mit <b>Wendis<\/b> Gruppe an die Stallungen und prahlte ein bisschen mit seiner St\u00e4rke, indem er drau\u00dfen mit <b>Taita<\/b> und <b>Rapsu<\/b> spielte, bevor die Gruppe wieder weiterzog. Auch <b>Kenze<\/b> geht ab und an mit auf Nachtwanderung, aber er kehrt anschlie\u00dfend lieber zu seinen jungen Freunden zur\u00fcck. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/01\/orphans-taking-water-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"orphans taking water (4)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/01\/orphans-taking-water-4_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Am 30. Dezember, auf dem R\u00fcckweg zu den Stallungen, verdr\u00fcckten sich <b>Sidai<\/b>, <b>Naserian<\/b>, <b>Meibai<\/b> und <b>Zurura<\/b> heimlich vor ihren Keepern. <b>Loijuk<\/b> bekam den Auftrag, den Rest der Gruppe schon einmal zur\u00fcck nach Hause zu bringen, w\u00e4hrend sich die Keeper auf die Suche nach den Vermissten machten. Nur zehn Minuten sp\u00e4ter kehrten alle zusammen zur\u00fcck. Aufgrund des unersch\u00f6pflichen Nahrungsangebotes wollen die \u00e4lteren Waisen aus <b>Naserians<\/b> Gruppe neuerdings nachts lieber drau\u00dfen bleiben. Da <b>Meibai<\/b> und <b>Naimina<\/b>, die auch sehr an <b>Naserian<\/b> h\u00e4ngen, daf\u00fcr allerdings noch zu jung sind, ist es besser, sie noch ein bisschen in der alten Gewohnheit zu lassen. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/01\/zurura-in-water-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"zurura in water (4)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/01\/zurura-in-water-4_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a> <\/p>\n<p><b><\/b>&nbsp; <\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Voi-Gruppe:<\/b> <\/p>\n<p>Seit dem Einsetzen der Regenf\u00e4lle erholt sich die Region um Voi endlich wieder von den Folgen der D\u00fcrre. Die Waisen haben an Gewicht zugelegt und genie\u00dfen das frische Gr\u00fcn. Jetzt, da es \u00fcberall wieder Futter in H\u00fclle und F\u00fclle gibt, verbringen die Elefanten fast den ganzen Morgen mit Fressen, am sp\u00e4ten Vormittag spielen sie zusammen, bevor sie dann ihre Milch bekommen und zum Schlammbad aufbrechen. <b>Emilys<\/b> und <b>Edies<\/b> Gruppen waren viel in der N\u00e4he, auch wenn sie im Dezember nicht mehr so oft bei den Stockades auftauchten wie noch im Vormonat. Wahrscheinlich liegt das daran, dass es nun wieder \u00fcberall Wasser und Gr\u00fcnfutter gibt.<a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/01\/Idie-her-calf-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/01\/Idie-her-calf-3_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a> <\/p>\n<p>Die Neuank\u00f6mmlinge <b>Kenia<\/b> und <b>Shira<\/b> werden von allen Waisen verg\u00f6ttert und haben sich sehr gut eingelebt. <b>Shira<\/b> ist \u00f6fters mit <b>Mzima<\/b> schwimmen gewesen und <b>Kenia<\/b> f\u00fchlt sich wie zu Hause, wieder vereinigt mit ihren alten Freunden aus der Nursery. Manchmal f\u00fchrt sie am Morgen sogar die Herde zum Grasen nach Msinga Hill. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/01\/Mzima-goes-down-attracting-all-others-for-a-game-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/01\/Mzima-goes-down-attracting-all-others-for-a-game-2_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Den 3. Dezember verbrachten die jungen Waisen mit <b>Emilys<\/b> und <b>Edies<\/b> Gruppen, die von einem wilden Bullen begleitet wurden. Alle spielten wunderbar zusammen; <b>Lolokwe<\/b> und <b>Sosian<\/b> interessierten sich besonders f\u00fcr <b>Kenia<\/b>, w\u00e4hrend <b>Mweya<\/b> besonderes Augenmerk auf <b>Shira<\/b> legte. <b>Wasessa<\/b> war h\u00f6chst bedacht darauf, dass ihr keiner der Ex-Waisen <b>Tassia<\/b> wegnahm. Die beiden sind inzwischen sehr eng befreundet, fressen meistens in der N\u00e4he des anderen, und <b>Tassia<\/b> darf sogar an <b>Wasessas<\/b> Ohren saugen. <\/p>\n<p>&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/01\/Laikipia-playing-with-Siria-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/01\/Laikipia-playing-with-Siria-2_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a>  <\/p>\n<p><b>Edies<\/b> Gruppe kam schon am n\u00e4chsten Tag wieder zum Schlammbad. <b>Laikipia<\/b> hat inzwischen ein Faible f\u00fcr <b>Siria<\/b> entwickelt und die beiden waren die ganze Zeit damit besch\u00e4ftigt, ihre Kr\u00e4fte zu messen. <b>Laikipia<\/b> erlaubte <b>Siria<\/b> ihn zu schubsen, obwohl er eigentlich viel gr\u00f6\u00dfer und st\u00e4rker ist. Elefanten verhalten sich oft so wie wir Menschen, ihre sozialen Bindungen und ihre Art, Freundschaften zu pflegen, \u00e4hnelt den unseren. <b>Lempaute<\/b> interessierte sich vor allem f\u00fcr <b>Edies<\/b> K\u00e4lbchen. Unter <b>Edies<\/b> Aufsicht durfte sie den ganzen Tag mit Ella spielen. <b>Salama<\/b> besch\u00e4ftigte sich mit <b>Kenia<\/b> und <b>Mweya<\/b> spielte mit <b>Mzima<\/b>. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/01\/Siria-touching-Mzimas-back.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/01\/Siria-touching-Mzimas-back_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Am 22. Dezember um 6 Uhr morgens kam <b>Edies<\/b> Gruppe noch einmal zu den Stallungen und erwischten die Waisen bei ihrem Weg zum Fressplatz. <b>Laikipia<\/b> und <b>Siria<\/b> begannen gleich wieder mit ihren Kraftspielchen und <b>Laikipia<\/b> zeigte <b>Siria<\/b> ein paar wichtige Tricks. Die Ex-Waisen begleiteten die J\u00fcngsten zum Msinga Hill.  <\/p>\n<p>Die Gruppe, die nach wie vor die Betreuung der Keeper braucht, verlebte noch einen wundervollen letzten Monat im Jahr 2009, ein Jahr, dass von den Wildtieren Kenias und auch den Waisen einiges abverlangte. Es gab im letzten Monat zahlreiche fr\u00f6hliche Momente, vor allem als der Regen einsetzte und sie viele ihrer alten Freunde wiedersahen.<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-dezember-2\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe: Die Nursery erlitt im Dezember zwei weitere Verluste: zuerst starb am 13. der kleine Bhaawa, und am 21. folgte ihm Baby Shaba. 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