{"id":137,"date":"2007-02-25T20:15:42","date_gmt":"2007-02-25T19:15:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=137"},"modified":"2008-04-13T22:00:23","modified_gmt":"2008-04-13T20:00:23","slug":"monatsbericht-januar-2007","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/monatsbericht-januar-2007\/","title":{"rendered":"Newsletter aus Kenia \/ die Eli-Waisen im Januar 2007"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Waisen in der Nairobi Nursery<\/strong><\/p>\n<p>Der 25. Januar begann mit der Ankunft eines drei Wochen alten Babyjungen, der von der Str\u00f6mung des Flusses Mogor in Trans Mara fortgerissen und erst nach etwa 200 Metern wieder ans Ufer gesp\u00fclt wurde. Allem Anschein nach lief er danach in das Rindergehege eines Massai-Bauern. Der lief mit ihm etwa 15 Kilometer bis zur Kilgoris Polizeistation, um den Kenya Wildlife Service (KWS) zu benachrichtigen. Einen Tag sp\u00e4ter wurde der kleine <strong>Kilgoris<\/strong> in die Nairobi Nursery geflogen. <!--more--><\/p>\n<p>Sorge machte uns <strong>Galdessa<\/strong>. Er nahm ab und war sehr matt, zeigte nach au\u00dfen allerdings keinerlei Anzeichen f\u00fcr die Ursache des Problems. <strong>Shimba<\/strong> entwickelt sich zu einem verspielten und rechthaberischen Boy, <strong>Lesanju<\/strong> nahm die Rolle der Mini-Leitkuh innerhalb der Baby-Gruppe ein; ihr besonderer Liebling ist <strong>Lempaute<\/strong>, ein sehr aktives, wenige Monate altes Baby. Am Anfang schenkte keiner der anderen Babys dem Neuank\u00f6mmling <strong>Kilgoris<\/strong> viel Interesse, doch innerhalb nur einer Woche war er integriert und nimmt jetzt auch an den Spielen der andern teil.<\/p>\n<p><strong>Kenze<\/strong> ist inzwischen in guter k\u00f6rperlicher Verfassung, bleibt aber ein ziemlicher Einzelg\u00e4nger. Sein Gegner aus den ersten Nursery-Tagen, <strong>Kamboyo<\/strong>, verh\u00e4lt sich, \u00e4u\u00dferst clever, inzwischen sehr h\u00f6flich gegen\u00fcber dem sechs Monate alten <strong>Kenze<\/strong>, dem n\u00e4mlich schon kleine Sto\u00dfz\u00e4hne wachsen&#8230; <strong>Lenana<\/strong> hat sich gut eingew\u00f6hnt, erinnert nicht mehr an ein d\u00fcrres B\u00fcndel Elend, sondern ist prall, gl\u00fccklich und gesund. <strong>Loijuk<\/strong> bleibt Ersatzmutter f\u00fcr Klein-<strong>Chyulu<\/strong>, und <strong>Makena<\/strong> verg\u00f6ttert <strong>Sian<\/strong>, die Mini-Leitkuh.<\/p>\n<p>Die Ankunft von <strong>Kilgoris<\/strong> erforderte eine Neumischung der Elefanten-Schlafordnung, und das beinhaltet immer jede Menge Psychologie. Wir wussten, dass ein Umzug von <strong>Loijuk<\/strong> eine gro\u00dfe Niedergeschlagenheit bei <strong>Chyulu<\/strong> verursachen w\u00fcrde und dass <strong>Makena<\/strong> und <strong>Zurura<\/strong> immerfort rangelten. <strong>Kenze <\/strong>w\u00fcrde sein Nachtquartier nicht teilen wollen, und somit war die einzige M\u00f6glichkeit, <strong>Makena <\/strong>mit<strong> Sian<\/strong> zusammenzulegen, die sich sehr gern mochten. <strong>Lempaute<\/strong> wurde dann in den freien Stall verlegt, stand somit im Stall neben <strong>Lesanju<\/strong>, und <strong>Kilgoris<\/strong> wurde in <strong>Lempautes<\/strong> Quartier untergebracht. So hat es gut funktioniert, und <strong>Makena<\/strong> ist sehr froh, die N\u00e4chte mit <strong>Sian<\/strong> zu verbringen.<\/p>\n<p><strong>Die Voi-Waisen <\/strong><\/p>\n<p>Es war wieder ein mit Freude erf\u00fcllter Monat; es gab jede Menge Futter, randvolle Wasserl\u00f6cher, in die man komplett eintauchen konnte, Schlammpf\u00fctzen, wohin man nur sah. Jeden Morgen tollten die Waisen um die Stallungen, naschten an frischer und \u00fcppiger Vegetation und badeten in einem gro\u00dfen nat\u00fcrlichen Wasserloch nahe dem Park-Hauptquartier.<\/p>\n<p>Nach diesen guten Regenf\u00e4llen konnten bei allen Voi-Waisen, die vier Jahre und \u00e4lter sind, die regelm\u00e4\u00dfigen Milchmahlzeiten abgesetzt werden. Nur <strong>Mweigas<\/strong> Verfassung, die sich erst so gut verbessert hatte, verschlechterte sich nun wieder. <strong>Mweiga<\/strong> ist schon immer ein R\u00e4tsel gewesen-\u00a0 &#8211; offensichtlich ein schwacher Elefant, der an Gelenkproblemen leidet und, so vermuten wir es zumindest, an einem Herzfehler. Dennoch genie\u00dft sie den besonderen Schutz der anderen und erh\u00e4lt besondere Unterst\u00fctzung von ihren engsten Freunden <strong>Sosian, Mweya <\/strong>und<strong> Morani<\/strong>. Von den wilden Spielen im Schlammbad h\u00e4lt sie aber sicherheitshalber Abstand. Einmal tauchte dort <strong>Lolokwe Mukwaju<\/strong> so tief, dass auch dessen R\u00fcssel unter der Wasseroberfl\u00e4che verschwand und er keine Luft mehr bekam. <strong>Natumi<\/strong> (die Leitkuh) und <strong>Laikipia<\/strong> (der gr\u00f6\u00dfte Bulle) haben es sofort bemerkt und jagten <strong>Lokokwe<\/strong> aus dem Wasserloch hinaus ins Geb\u00fcsch, wo er zur Strafe eine Weile allein bleiben musste! Ein anderes Mal tauchte <strong>Seraa<\/strong> so weit ab, dass man nur die Spitze ihres R\u00fcssels sehen konnte, der sich wie ein Periskop an der Wasseroberfl\u00e4che hin- und herbewegte. Jedoch war sie vorsichtig und tauchte hin- und wieder auf, um nachzusehen, ob ihr auch niemand einen Streich spielen wollte.<\/p>\n<p>Ein wilder Bulle erregte die Aufmerksamkeit der Waisen, als sie gerade auf dem Mazinga-Berg waren. Er kollerte einen Gru\u00df und hob seinen R\u00fcssel, woraufhin ihm die Waisen mit der gleichen Geste antworteten. Jedoch war der Bulle offensichtlich in einer wichtigen Mission unterwegs und hatte keine Zeit f\u00fcr eine Pause. Sp\u00e4ter gesellten sich <strong>Emily<\/strong> und ihre Gruppe zu den Waisen im Wasserloch. W\u00e4hrend alle eine wunderbare Zeit miteinander verbrachten, war <strong>Ilingwezi<\/strong> hin- und hergerissen: Eigentlich wollte sie lieber bei ihren alten Freunden bleiben, wurde jedoch von <strong>Emily<\/strong> weggerufen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag bekamen die Waisen Besuch von <strong>Uaso<\/strong>, und sie hatten viel Spa\u00df dabei, an jeder Seite an ihm hoch zu klettern, als er sich hinlegte. Wieder einmal war er besonders interessiert an <strong>Edie<\/strong>, seiner Lieblingsfreundin, doch dieses Mal beschn\u00fcffelte er lediglich ihre Genitalien, ohne zu aufdringlich zu werden.<\/p>\n<p>Zwei Tage sp\u00e4ter kam <strong>Emily<\/strong> mit ihrer Gruppe wieder, und dieses Mal kehrte <strong>Ilingwezi<\/strong> abends zu den Stallungen zur\u00fcck wie in den guten alten Zeiten. <strong>Emily<\/strong> hatte es offenbar erlaubt, denn sie versuchte nicht, sie zur\u00fcckzurufen. So kam <strong>Ilingwezi<\/strong> in die Stockades, als w\u00e4re sie niemals weggewesen (mittlerweile ist sie ja seit Monaten ein wilder Elefant), und als sie getrunken hatte, gesellte sich freudig zu den anderen in ihren ehemaligen Stall. Bis zum Ende des Monats blieb sie bei den Waisen, und <strong>Emily<\/strong> kam bisher nicht zur\u00fcck, um sie zu holen.<\/p>\n<p><strong>Loisaba<\/strong> ist mittlerweile wie besessen vom f\u00fcnfj\u00e4hrigen <strong>Morani<\/strong>. Sie bewacht ihn beim Tollen im Wasserloch, h\u00e4lt alle anderen auf Abstand und weicht ihm beim Fressen nicht von der Seite. Bis jetzt war <strong>Ndara<\/strong> immer <strong>Loisabas<\/strong> Liebling; doch jetzt erh\u00e4lt <strong>Morani<\/strong> die uneingeschr\u00e4nkte Aufmerksamkeit von <strong>Loisaba<\/strong> und von <strong>Ndara<\/strong> &#8211; er hat also einen Gl\u00fccksgriff gemacht! Als Leitkuh hat <strong>Natumi<\/strong> augenscheinlich keinen besonderen Liebling und teilt sich die Aufsicht der ganzen Gruppe mit Big Boy <strong>Laikipia<\/strong>, der inzwischen acht Jahre alt ist und sehr gro\u00df f\u00fcr sein Alter.<\/p>\n<p>Serena, das verwaiste Zebra-Fohlen, und Rukinga, das verwaiste Kudu-Baby, die beide Teil der Waisen-Gruppe sind, haben bereits mit der ans\u00e4ssigen Impala-Herde gegrast. Diese Herde besteht aus Abk\u00f6mmlingen von Daphnes geliebter Impala-Waiser Bunty, die sich entschied, zw\u00f6lf Jahre ihres Lebens im Garten von Daphne und David Sheldrick zu verbringen, die N\u00e4chte jedoch bei einer wilden Herde zu bleiben. Daraus entstanden acht Nachkommen, die Daphne als Hebamme alle zur Welt bringen half. Wegen Bunty beh\u00e4lt diese Impala-Herde einen besonderen Platz in Daphnes Herz.<\/p>\n<p><strong>Die Ithumba-Waisen<\/strong><\/p>\n<p>Nach zeitweilig heftigen Regenst\u00fcrmen am Monatsbeginn trocknete das Land gegen Ende des Monats bereits wieder aus. Die Waisen genossen einen weiteren wundervollen Monat mit einem \u00dcberma\u00df an Futter, Wasser und Schlammw\u00e4lzen.<\/p>\n<p>Wie immer haben die ans\u00e4ssigen Wildhunde f\u00fcr einen regelm\u00e4\u00dfigen Adrenalinsto\u00df gesorgt. <strong>Sunyei<\/strong>, die die Waisen anf\u00fchrte, stie\u00df auf die Gruppe von normalerweise vier Wildhunden, als <strong>Yatta, Kinna, Mulika, Nasalot <\/strong>und<strong> Napasha <\/strong>sich zusammenschlossen, um die Eindringlinge zu stellen. Sie trompeteten, drohten und zertrampelten B\u00fcsche, um die Hunde einzusch\u00fcchtern und ihre St\u00e4rke zu beweisen. Ein paar Tage sp\u00e4ter trafen <strong>Sunyei, Tomboi<\/strong> und <strong>Wendi<\/strong> noch einmal auf das gleiche Rudel, und diesmal haben sie selber allen Mut zusammengenommen und sich gegen die Hunde gestellt, nat\u00fcrlich immer mit R\u00fcckendeckung der \u00e4lteren Elefanten.<\/p>\n<p>Der aufregendste Zwischenfall ereignete sich an den Ufern des Flusses Kalovoto, der nach einem schweren Regenfall geflutet war. Ein L\u00f6we br\u00fcllte ein paar Kilometer entfernt, doch dann antwortete ein anderer ganz in der N\u00e4he, was Waisen und Keepern sofort in Panik die Flucht ergreifen lie\u00df. In dieser Situation war jeder auf sich allein gestellt. Die Elefanten rissen ihren Weg in verschiedene Richtungen durch das Geb\u00fcsch, jedoch alle mit dem Ziel, die sch\u00fctzenden Stallungen zu erreichen; und die Menschen folgten ihnen. Die Waisen kamen zuerst an, gl\u00fccklicherweise vollz\u00e4hlig und unversehrt. Die W\u00e4rter kehrten viel sp\u00e4ter zur\u00fcck, keuchend und mit zerschlissenen Regenjacken, die auf der Flucht von den Dornen im Dickicht zerrissen wurden. Die arme <strong>Lualeni<\/strong> rutschte w\u00e4hrend der Flucht aus, fiel hin und verletzte ihr Bein, das am Abend von den W\u00e4rtern massiert werden musste, weil sie immer noch humpelte. Sie hatte au\u00dferdem das volle Mitgef\u00fchl der anderen Elefanten, und vor allem ihre besten Freunde aus der Aufzuchtgruppe, <strong>Naserian <\/strong>und<strong> Kora<\/strong>, standen ihr zur Seite, bis es ihrem Bein wieder besser ging.<\/p>\n<p>Verst\u00e4ndlicherweise dauerte es eine geraume Zeit, bis die Waisen sich wieder einen Besuch am Kalavoto Fluss zutrauten, und als sie es endlich wagten, lie\u00dfen sie sich sogar von einem winzigen Dikdik erschrecken, das aus den B\u00fcschen auftauchte. Offenbar erinnerten sie sich an den L\u00f6wen, denn sie waren f\u00fcr mindestens eine halbe Stunde aus der Fassung gebracht, trompeteten, rissen \u00c4ste von den B\u00e4umen, und die J\u00fcngeren suchten Schutz bei ihren W\u00e4rtern!<\/p>\n<p><strong>Orok<\/strong> ist der kleinste der Gruppe und der verw\u00f6hnte Liebling von <strong>Nasalot<\/strong>; doch in diesem Monat haben <strong>Sunyei<\/strong> und <strong>Wendi<\/strong> beide versucht, ihn \u201eabzuwerben&#8220; &#8211; jedoch ohne viel Erfolg. Einmal, w\u00e4hrend des t\u00e4glichen Schlammbads, br\u00fcllte <strong>Orok<\/strong> aus dem naheliegenden Busch, was einen unverz\u00fcglichen Abbruch des Schlammbades zur Folge hatte. Angef\u00fchrt von <strong>Nasalot<\/strong> eilten alle herbei, um der Ursache seiner Aufregung auf den Grund zu gehen. Es stellte sich heraus, dass es sich nur um ein paar Paviane handelte, doch alle Waisen versammelten sich um <strong>Orok<\/strong> und versuchten ihn zu beruhigen. Sie liebkosten ihn mit ihren R\u00fcsseln und zeigten ihm somit ihre Unterst\u00fctzung und Besorgnis. Und die Keeper waren einmal mehr beeindruckt vom Mitgef\u00fchl und dem Miteinander innerhalb einer Elefantengruppe.<\/p>\n<p><strong>Sunyei<\/strong> war wieder mal zu ihren ber\u00fcchtigten Streichen aufgelegt, n\u00e4mlich falschen Alarm bei den anderen auszul\u00f6sen, indem sie so tut, als ob etwas Gef\u00e4hrliches hinter dem n\u00e4chsten Busch lauert. Dieses Mal wurde sie unterst\u00fctzt von <strong>Wendi<\/strong>, einem anderen Schelm in der Gruppe. W\u00e4hrend beide zun\u00e4chst den gew\u00fcnschten Effekt ausl\u00f6sten, begriffen die anderen Elefanten aber ziemlich schnell,-\u00a0 dass sie wieder auf die alten Tricks hereingefallen waren.<\/p>\n<p>Wie immer waren die Jungs besch\u00e4ftigt mit ihren gew\u00f6hnlichen Kr\u00e4ftemessen und Ringk\u00e4mpfen und lie\u00dfen keine Gelegenheit aus, eins der jungen Elefanten-M\u00e4dchen besteigen zu wollen, die sich aber vern\u00fcnftigerweise in den Schutz der gr\u00f6\u00dferen K\u00fche zur\u00fcckzogen. Besonders <strong>Kora<\/strong> forderte die \u00e4lteren Bullen wie <strong>Madiba<\/strong>, dem er eigentlich sehr nahe steht, heraus. Dennoch ist er so hartn\u00e4ckig, dass die W\u00e4rter in ihm einen zuk\u00fcnftigen \u201eChampion&#8220; sehen! (Zum Gl\u00fcck hat er den Monat ohne Zwischenf\u00e4lle mit seiner Kieferwunde \u00fcberstanden.) <strong>Challa<\/strong> erlernte seine \u201eSchubs-Fertigkeiten&#8220; von <strong>Selengai<\/strong> &#8211; eine sehr ungew\u00f6hnliche Entwicklung, die von <strong>Tomboi<\/strong> aber bald unterbunden wurde.<\/p>\n<p>In diesem Monat gab es keine Besuche von wilden Elefanten. Nur einmal versuchten <strong>Yatta<\/strong> und ihre Gruppe am sp\u00e4ten Abend, frischen Spuren zu folgen; weil es allerdings schon zu war, gaben sie die Suche bald auf und kehrten in ihre Nachtlager, die Stockades, zur\u00fcck.<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/monatsbericht-januar-2007\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Waisen in der Nairobi Nursery Der 25. Januar begann mit der Ankunft eines drei Wochen alten Babyjungen, der von der Str\u00f6mung des Flusses Mogor in Trans Mara fortgerissen und erst nach etwa 200 Metern wieder ans Ufer gesp\u00fclt wurde. Allem Anschein nach lief er danach in das Rindergehege eines Massai-Bauern. 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