{"id":16780,"date":"2018-08-17T16:37:11","date_gmt":"2018-08-17T15:37:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=16780"},"modified":"2018-08-17T16:37:11","modified_gmt":"2018-08-17T15:37:11","slug":"ate-news-april-bis-mai-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ate-news-april-bis-mai-2018\/","title":{"rendered":"ATE News: April bis Mai 2018"},"content":{"rendered":"<p>News vom Amboseli-Trust-for-Elephants &#8211; die Monate April und Mai 2018:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die sogenannte &#8222;Gro\u00dfe Regenzeit&#8220; wurde dieses Jahr ihrem Namen wirklich gerecht! Sie begann ungew\u00f6hnlich fr\u00fch bereits im Februar und brachte au\u00dfergew\u00f6hnlich starke und ergiebige Regenf\u00e4lle mit sich. Die w\u00e4hrend der Monate M\u00e4rz bis Mai gefallenen Niederschl\u00e4ge entsprachen etwa 150 % der Menge eines gesamten durchschnittlichen Jahres!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zwar wurde dadurch fast der gesamte Park \u00fcberschwemmt aber das erschwerte &#8222;nur&#8220; die Fortbewegung der Menschen. Die Stra\u00dfen und Pisten standen zum gro\u00dfen Teil unter Wasser &#8211; auch wenn in Amboseli viele davon-\u00a0ohnehin auf D\u00e4mmen verlaufen. Das ATE-Team musste daher die Zufahrt zum Camp durch Pf\u00e4hle markieren um nicht versehentlich vom Weg ab zu geraten. Allerdings waren teilweise auch die richtigen Wege so hoch \u00fcberflutet, dass das Wasser durch die Autot\u00fcren ins Innere der Land-Rover gelangte&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-16776\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2018\/08\/Amboseli-2018-04-8-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"380\" height=\"253\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2018\/08\/Amboseli-2018-04-8-300x200.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2018\/08\/Amboseli-2018-04-8-768x512.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2018\/08\/Amboseli-2018-04-8-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2018\/08\/Amboseli-2018-04-8-200x133.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Elefantenkuh in bester Verfassung!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die meisten Tiere kamen mit den Folgen der ergiebigen Regef\u00e4lle wesentlich besser zurecht. Sie wichen einfach auf h\u00f6her gelegenes Land in der Nachbarschaft aus. Dort gab es kaum \u00dcberschwemmungen und trotzdem \u00fcppige Weidefl\u00e4chen.<\/p>\n<p>Wenn mit Beginn der n\u00e4chsten Trockenzeit die \u00dcberflutungen im Park zur\u00fcckgehen werden sich die \u00dcberschwemmungsfl\u00e4chen in gr\u00fcne Savannen mit saftigen Gras verwandeln, wodurch die Nahrungsversorgung f\u00fcr weitere Monate gesichert ist!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Elefanten befanden sich daher in bester k\u00f6rperlicher Verfassung und das wirkte sich auch deutlich auf ihr Verhalten aus. Vor allem die K\u00e4lber aber auch K\u00fche und sogar Bullen waren verspielt und ausgelassen. M\u00e4nnliche Elefanten sind ohnehin h\u00e4ufig dabei zu beobachten wie sie ihre Rangfolge durch Schiebeduelle kl\u00e4ren. Diese verlaufen grunds\u00e4tzlich freundlich und fair. Es kommt kaum zu ernsthaften Verletzungen. Nur zwischen Bullen von etwas gleichem Rang, die sich beide gerade in der Phase der &#8222;Musth&#8220; befinden, kann es zu ernsthaften K\u00e4mpfen kommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-16778\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2018\/08\/Amboseli-2018-04-10-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"380\" height=\"253\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2018\/08\/Amboseli-2018-04-10-300x200.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2018\/08\/Amboseli-2018-04-10-768x512.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2018\/08\/Amboseli-2018-04-10-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2018\/08\/Amboseli-2018-04-10-200x133.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">K\u00e4mpfende Elefantenbullen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Einige Elefantenfamilien arrangierten sich besonders gut mit den \u00dcberschwemmungen und hielten sich auch im April und Mai die meiste Zeit innerhalb des Parks auf. Hierzu geh\u00f6rten beispielsweise die AA&#8217;s, die EB&#8217;s und die GB&#8217;s, also einige der bekanntesten Familien Amboselis.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die AA&#8217;s hatten das Gl\u00fcck, dass ihre wichtigsten Weidegr\u00fcnde ohnehin zum Gro\u00dfteil von den \u00dcberflutungen verschont geblieben waren. So konnten Sie problemlos in ihrem Kerngebiet bleiben, und dort einer ihrer Lieblingsbesch\u00e4ftigungen nachgehen: Dem Weiden in den S\u00fcmpfen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nachdem die letzte Leitkuh der AA&#8217;s ein Opfer der D\u00fcrre geworden war nahm nun Astrid ihren Platz ein. Sie scheint ihrer Aufgabe gewachsen zu sein &#8211; und m\u00f6glicherweise auch einen etwas anderen F\u00fchrungsstil zu praktizieren. In der Vergangenheit duldete die AA-Familie fremde Jungbullen nicht besonders gerne in ihrer Mitte. Sie vertrieben diese meistens ziemlich schnell. Nun hielt sich Garango, ein jugendlicher Bulle aus der GB-Familie, einen ganzen Tag zwischen den AA&#8217;s auf! Vielleicht bedeutet dies, dass Astrid den Jungbullen gegen\u00fcber mehr Toleranz zeigt als ihre Vorg\u00e4ngerinnen &#8211; vielleicht war es aber auch nur eine Ausnahme. Das ATE-Team wird die Entwicklung jedenfalls im Auge behalten! Es ist immer faszinierend zu beobachten welche Verhaltensweisen Elefanten entwickeln, beibehalten oder auch ver\u00e4ndern! All dies belegt die stark ausgepr\u00e4gten individuellen Charakterz\u00fcge der Grauen Riesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-16775\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2018\/08\/Amboseli-2018-04-7.jpg\" alt=\"\" width=\"380\" height=\"253\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2018\/08\/Amboseli-2018-04-7.jpg 5184w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2018\/08\/Amboseli-2018-04-7-300x200.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2018\/08\/Amboseli-2018-04-7-768x512.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2018\/08\/Amboseli-2018-04-7-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2018\/08\/Amboseli-2018-04-7-200x133.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Elefantenpaarung w\u00e4hrend der Regenzeit<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine weitere Ver\u00e4nderung konnte man in der r\u00e4umlichen Verteilung der Familienmitglieder feststellen. Vor und w\u00e4hrend der D\u00fcrre hatten sich die AA&#8217;s meistens in kleinere Untergruppen aufgeteilt. Nun waren h\u00e4ufig alle in einer Gruppe zusammen anzutreffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sehr erfreulich ist die Entwicklung von Astrids k\u00fcrzlich geborenem Sohn. Ihm geht es sehr gut! Es ist gro\u00dfartig zu sehen wie ausgelassen er herumtobt! Eines Tages spielte er fr\u00f6hlich er mit Artemis Sohn, der letzten Dezember geboren wurde. Die AA&#8217;s hielten sich gerade am Observation-Hill auf und das absch\u00fcssige Gel\u00e4nde sorge f\u00fcr aufregende Entwicklungen bei den Schiebe-Duellen der beiden Jungs! Da sie fast dasselbe Alter haben sind sie ideale Spielgef\u00e4hrten. Und das werden sie bleiben, bis sie eines Tages zu unabh\u00e4ngigen jungen Bullen herangewachsen sind &#8211; vielleicht sogar dar\u00fcber hinaus! Denn Elefanten &#8211; auch Bullen &#8211; bilden oft lebenslange Freundschaften.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die AA&#8217;s machten insgesamt einen sehr gl\u00fccklichen Eindruck! Nur Astrid&#8217;s Tochter Annan war eine Ausnahme &#8211; aus mehr als verst\u00e4ndlichem Grund: Sie hatte im April ihr kleines Kalb verloren! Es war bereits ihr viertes gewesen &#8211; und keines davon hatte \u00fcberlebt! Annan blieb nahe bei ihrer Mutter und unterst\u00fctzte sie in dem sie auf ihren kleinen Bruder aufpasste. Gerade in diesen Situationen wird der soziale Charakter der Grauen Riesen besonders deutlich. Sie trauern um ihre Toten &#8211; beginnen aber bald wieder sich um die Lebenden zu k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-16774\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2018\/08\/Amboseli-2018-04-5-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"380\" height=\"253\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2018\/08\/Amboseli-2018-04-5-300x200.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2018\/08\/Amboseli-2018-04-5-768x512.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2018\/08\/Amboseli-2018-04-5-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2018\/08\/Amboseli-2018-04-5-200x133.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Elefantenkuh und-\u00a0Kalb vor dem Kilimanjaro<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch von den EB&#8217;s wurden viele Familienmitglieder \u00f6fters innerhalb der Parkgrenzen gesichtet. Ella und ihre T\u00f6chter hielten sich allerdings, wie schon in den Vormonaten, au\u00dferhalb des Parks im Selengai-Conservancy auf. In diesem Gebiet ist das Futterangebot besonders reichhaltig &#8211; vermutlich ein Hauptgrund f\u00fcr ihre Aufenthaltswahl.<\/p>\n<p>Die meisten anderen Angeh\u00f6rigen der EB-Familie verbrachten jedoch viel Zeit innerhalb Amboselis. Am 9. Mai brachte hier Elana, eine Urenkelin der ber\u00fchmten Echo, ein weibliches Kalb zur Welt. Nachdem sie ihr erstes Kalb verloren hatte (was h\u00e4ufig bei Elefanten vorkommt) hofften alle sie w\u00fcrde bald eine zweite Chance erhalten. Nun war es so weit und die Bedingungen dieses Jahres h\u00e4tten hierf\u00fcr nicht besser sein k\u00f6nnen! Nur extrem selten gibt es ein so reiches Nahrungsangebot. Elana sollte es unter diesen Umst\u00e4nden leicht fallen ausreichend Milch f\u00fcr ihr Baby zu produzieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Mitglieder der GB-Familie befanden sich ebenfalls in bester Verfassung. Was f\u00fcr ein Unterschied zur Situation gegen Ende der nur wenige Monate zur\u00fcckliegenden D\u00fcrre! Jetzt trafen sich Gruppen der GB&#8217;s gerne mit anderen Familien und genossen die Annehmlichkeiten dieser guten Zeiten!<\/p>\n<p>Au\u00dferdem gab es auch bei ihnen Familienzuwachs: Garamba brachte am 13. Mai ein weibliches Kalb zur Welt! Auch sie hatte bisher leider nur wenig Gl\u00fcck mit ihrem Nachwuchs gehabt. Sie bekam zwar bereits f\u00fcnf K\u00e4lber, doch diese waren fast alle in noch sehr jungem Alter gestorben. Letztlich hatte bisher nur eines ihrer Babys \u00fcberlebt: Gakuo, welches 2011 zur Welt kam. Nun hoffen nat\u00fcrlich alle, dass es auch ihre neue kleine Tochter schaffen wird. Dank der au\u00dfergew\u00f6hnlich guten Bedingungen dieses Jahres hat sie hierf\u00fcr auch die besten Chancen!<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich gab es in vielen Familien Nachwuchs. Ein ganz besonderes Ereignis fand allerdings in der PA-Familie statt: Die junge Kuh Paru brachte Zwillinge zu Welt! Ein m\u00e4nnliches und ein weibliches Kalb! Zwillingsgeburten kommen bei Elefanten nur extrem selten vor. In Amboseli fand die letzte vor 38 Jahren statt. Damals wurde Estella aus der EA-Familie die Mutter von Eclipse und Equinox, ebenfalls einem M\u00e4dchen und einem Jungen. Beide K\u00e4lber haben \u00fcberlebt! Das ist gar nicht selbstverst\u00e4ndlich, da viele Elefantenk\u00fche kaum in der Lage sind genug Milch f\u00fcr zwei Babys zu produzieren. So h\u00e4tte es Paru also gar nicht besser treffen k\u00f6nnen als ihre Zwillinge in einem Jahr mit so au\u00dfergew\u00f6hnlich ergiebiger Regenzeit zur Welt zu bringen! Das ATE-Team wird die Entwicklung ihrer K\u00e4lber nat\u00fcrlich genau im Auge behalten!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-16779\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2018\/08\/Amboseli-2018-05-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"380\" height=\"253\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2018\/08\/Amboseli-2018-05-300x200.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2018\/08\/Amboseli-2018-05-768x512.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2018\/08\/Amboseli-2018-05-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2018\/08\/Amboseli-2018-05-200x133.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Eine Elefantenherde wird von einem Bullen besucht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Letztlich bestimmen verschiedene Faktoren, wie viele Babys eine Elefantenkuh ihm Laufe ihres Lebens zur Welt bringt &#8211; und wie viele davon \u00fcberleben.<\/p>\n<p>Einer davon ist die L\u00e4nge des Zeitraums, w\u00e4hrenddessen sie grunds\u00e4tzlich in der Lage ist Babys zu bekommen: Also in welchem Alter sie zum erste Mal zur Paarung bereit ist und in welchem dies zum letzten Mal geschieht. Dies h\u00e4ngt ebenso von genetischen Veranlagungen wie von mehr oder weniger g\u00fcnstigen Umweltbedingungen ab.<\/p>\n<p>Von gro\u00dfer Bedeutung ist auch die Unterst\u00fctzung, die eine Kuh von ihrer Familie erh\u00e4lt. Gibt es viele junge K\u00fche so steht immer eine gro\u00dfe Zahl von Babysittern zur Verf\u00fcgung, die eine Mutter entlasten. Und weniger Stress erleichtert ihr die Produktion von ausreichend Milch.<\/p>\n<p>Besonders wichtig ist die Anzahl erfahrener \u00e4lterer K\u00fche in einer Familie. Diese helfen gerade jungen und unerfahrenen K\u00fchen die richtigen Entscheidungen zu treffen um ihren K\u00e4lbern zu m\u00f6glichst optimalen \u00dcberlebenschancen zu verhelfen.<\/p>\n<p>Und schlie\u00dflich ist auch das Geschlecht der K\u00e4lber ein wichtiger Faktor: Bullenk\u00e4lber ben\u00f6tigen deutlich mehr Kalorien als Kuhk\u00e4lber, da sie schneller wachsen. Gerade in Jahren mit schlechter Nahrungsversorgung sinken daher ihre \u00dcberlebenschancen deutlich. Falls eine Kuh viele m\u00e4nnliche K\u00e4lber bekommt und gleichzeitig h\u00e4ufig D\u00fcrreperioden herrschen, kann sich das sehr negativ auf ihren Fortpflanzungserfolg auswirken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dieses Jahr sorgte die Gro\u00dfe Regenzeit jedenfalls daf\u00fcr, dass die \u00dcberlebenschancen aller neugeborenen K\u00e4lber au\u00dfergew\u00f6hnlich gut sind. So kann das ATE-Team ziemlich optimistisch in die Zukunft blicken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ate-news-april-bis-mai-2018\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>News vom Amboseli-Trust-for-Elephants &#8211; die Monate April und Mai 2018: &nbsp; Die sogenannte &#8222;Gro\u00dfe Regenzeit&#8220; wurde dieses Jahr ihrem Namen wirklich gerecht! Sie begann ungew\u00f6hnlich fr\u00fch bereits im Februar und brachte au\u00dfergew\u00f6hnlich starke und ergiebige Regenf\u00e4lle mit sich. 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