{"id":17091,"date":"2018-09-07T19:42:19","date_gmt":"2018-09-07T18:42:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=17091"},"modified":"2018-09-07T19:42:19","modified_gmt":"2018-09-07T18:42:19","slug":"turkwel-wird-von-loewen-angegriffen-und-muss-behandelt-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/turkwel-wird-von-loewen-angegriffen-und-muss-behandelt-werden\/","title":{"rendered":"Turkwel wird von L\u00f6wen angegriffen und muss behandelt werden"},"content":{"rendered":"<p>Am 24. Juli kam Mutaras Herde von Ex-Waisen zu den Stallungen, und es war klar erkennbar, dass Turkwel mit L\u00f6wen gek\u00e4mpft hatte, von denen einer ihr offenbar sogar auf den R\u00fccken gesprungen war. Sie hatte tiefe Krallenspuren um ihren Schwanzansatz herum und an den Hinterbeinen. Es sah aber so aus, als wenn die Verletzungen nicht allzu schlimm waren. Sie wurde gleich in ein Gehege gelassen, und die Wunden wurden ges\u00e4ubert und behandelt. Sie verstand auch sehr gut, dass die Keeper ihr helfen wollten und machte es ihnen leicht, und auch ihre Freunde aus der Herde protestierten nicht, als sie die Nacht im Gehege verbringen sollte. Turkwel ist jetzt neun Jahre alt und lebt seit etlichen Monaten unabh\u00e4ngig von den Keepern in der Wildnis; die L\u00f6wen, die sie angegriffen hatten, waren wohl von dem gleichen Rudel, das den Waisen nun schon seit l\u00e4ngerem Sorgen bereitet.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" border=\"0\" alt=\"Turkwels Wunden am Schwanz\" title=\"Turkwels Wunden am Schwanz\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/8142018838-pic3.jpg\"\/><img decoding=\"async\" border=\"0\" alt=\"Mutaras Herde besucht Turkwel\" title=\"Mutaras Herde besucht Turkwel\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/8142018838-pic2.jpg\"\/><\/center><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>In der Nacht kam ihre Herde wieder zu Besuch und quartierte sich vor den Stallungen ein. Offenbar \u00fcberredeten sie dabei ihre Gef\u00e4hrtin, wieder mitzukommen; gegen Morgen war sie jedenfalls aus dem mit Elektrozaun gesicherten Gehege ausgebrochen und mit ihren Freunden im Nationalpark verschwunden. Obwohl die Keeper nach ihr suchten, blieb sie bis zum 5. August verschwunden, als sie mit ihrer Gruppe wieder an den Stallungen auftauchte. Die Keeper waren nun sehr besorgt, denn sie sahen, dass sich die Wunde inzwischen \u00fcbel infiziert hatte!<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" border=\"0\" alt=\"Turkwels Wunde hat sich infiziert\" title=\"Turkwels Wunde hat sich infiziert\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/814201810038-pic1.jpg\"\/><\/center><\/p>\n<p>Eilig wurde KWS-Tierarzt Dr. Poghon von der mobilen Tierarzteinheit in Tsavo, die vom DSWT finanziert wird, von einem DSWT-Piloten nach Ithumba geflogen, um Turkwel zu operieren.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" border=\"0\" alt=\"Turkwel wird f\u00fcr ihre Operation mit einem Pfeil bet\u00e4ubt\" title=\"Turkwel wird f\u00fcr ihre Operation mit einem Pfeil bet\u00e4ubt\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/8142018838-pic5.jpg\"\/><img decoding=\"async\" border=\"0\" alt=\"Turkwel muss der Schwanz amputiert werden\" title=\"Turkwel muss der Schwanz amputiert werden\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/8142018838-pic6.jpg\"\/><\/center><\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" border=\"0\" alt=\"Die Waisen und Mutaras Herde dr\u00e4ngeln sich, um zu sehen, wie es Turkwel geht\" title=\"Die Waisen und Mutaras Herde dr\u00e4ngeln sich, um zu sehen, wie es Turkwel geht\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/8142018100-pic2.jpg\"\/><img decoding=\"async\" border=\"0\" alt=\"Turkwel ohne ihren Schwanz\" title=\"Turkwel ohne ihren Schwanz\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/8142018838-pic4.jpg\"\/><\/center><\/p>\n<p>Die Infektion hatte sich schon so weit ausgebreitet, dass sie die Blutzufuhr zum Schwanz abgeschnitten hatte, und so musste er leider amputiert werden. Danach wurden die Wunden noch einmal gereinigt, und diesmal verstand Turkwel, dass sie besser wieder nachts im Gehege bleiben sollte, damit sie gut genug behandelt werden kann. So hat sie sich nun vor\u00fcbergehend wieder den abh\u00e4ngigen Waisen angeschlossen; sie bleibt tags\u00fcber in der N\u00e4he der Kleinen und geht nun auch abends wieder bereitwillig ins Gehege, damit sie sich wieder vollst\u00e4ndig erholen kann.<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/updates\/updates.asp?ID=1099\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/turkwel-wird-von-loewen-angegriffen-und-muss-behandelt-werden\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 24. 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