{"id":171,"date":"2007-06-03T09:11:02","date_gmt":"2007-06-03T08:11:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=171"},"modified":"2017-05-01T08:41:24","modified_gmt":"2017-05-01T07:41:24","slug":"appell-an-cites-konferenz-rettet-afrikas-elefanten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/appell-an-cites-konferenz-rettet-afrikas-elefanten\/","title":{"rendered":"Appell an CITES-Konferenz: Rettet Afrikas Elefanten!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Am Vorabend der 14. CITES-Konferenz: Gr\u00fcnes Licht f\u00fcr Elfenbein-Handel<\/strong><\/p>\n<p>Eine Entscheidung gegen die Elefanten fiel bereits einen Tag vor dem Start der 14.-\u00a0 Konferenz des Washingtoner Artenschutz\u00fcbereinkommes (CITES) in Den Haag: Der St\u00e4ndige Ausschuss, dem auch Deutschland angeh\u00f6rt, hat den 2002 beschlossenen Verkauf von 60 Tonnen Elfenbein aus Botswana und Namibia nach Japan endg\u00fcltig freigegeben.<!--more--><\/p>\n<p>Ein schockierendes Ergebnis, so die Kritik von Artenschutz-Organisationen wie PRO WILDLIFE und IFAW (International Fund of Animal Welfare). Auch der Verein \u201eRettet die Elefanten Afrikas e.V.&#8220; hat bereits in der Vergangenheit immer wieder auf die Gefahren durch einen begrenzten Handel hingewiesen. Im November 2002 schrieb Hans-Helmut R\u00f6hring, Vereinsgr\u00fcnder und bis zu seinem Tod 1. Vorsitzender, auf dieser Website: Ein solches \u201eErgebnis wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit f\u00fcr viele afrikanische Elefanten den Tod bedeuten. Die Erfahrung der Vergangenheit hat gelehrt, dass selbst partielle Handelsgenehmigungen f\u00fcr Elfenbein stets zum Wiederaufleben der Wilderei f\u00fchrten.&#8220; Nach einem globalen Verbot im Jahr 1989 wurde der Handel mit dem \u201ewei\u00dfen Gold&#8220; vor zehn Jahren einigen wenigen L\u00e4ndern erlaubt. Mit erschreckenden Konsequenzen: Inzwischen werden jedes Jahr wieder etwa 20.000 Elefanten gewildert. Allein im Jahr 2006 wurden 22 000 Kilogramm geschmuggeltes Elfenbein sichergestellt. Und die Dunkelziffer d\u00fcrfte um ein Vielfaches h\u00f6her sein.<\/p>\n<p>Der Kilopreis f\u00fcr Roh-Elfenbein stieg in Asien seit Ende der 90-er Jahre von 80 Euro auf 570 Euro!!! Ein untr\u00fcgliches Indiz daf\u00fcr, in welcher Gefahr die Grauen Riesen mittlerweile wieder leben. Einige afrikanische L\u00e4nder, angef\u00fchrt von Kenia und Mali, wollen auf der CITES-Konferenz deshalb ein 20-j\u00e4hriges Handelsverbot durchsetzen, damit sich die Elefanten-Population in den afrikanischen L\u00e4ndern von dem Gemetzel der Vergangenheit endg\u00fcltig erholen kann. Dazu, so Patrick Omondi vom KWS (Kenya Wildlife Service) vor der CITES-Konferenz, \u201ebrauchen wir die Unterst\u00fctzung Deutschlands und Europas&#8220;.<\/p>\n<p>Warum geben wir sie ihnen nicht?<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/appell-an-cites-konferenz-rettet-afrikas-elefanten\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Vorabend der 14. 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