{"id":1729,"date":"2010-07-19T18:51:39","date_gmt":"2010-07-19T17:51:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=1729"},"modified":"2010-07-19T18:51:39","modified_gmt":"2010-07-19T17:51:39","slug":"newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-juni-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-juni-5\/","title":{"rendered":"Newsletter aus Kenia \/ die Eli-Waisen im Juni"},"content":{"rendered":"<p>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe: Juni 2010 <\/p>\n<p>H\u00f6hepunkte im Juni waren der Transfer von <b>Kilaguni<\/b>, <b>Chaimu<\/b> und <b>Sabachi<\/b> aus Nairobi nach Ithumba am 7. Juni<br \/><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/07\/kilanguni-nasalot.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"kilanguni &amp; nasalot\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/07\/kilanguni-nasalot_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a><\/p>\n<p>und die Ankunft von J\u00e4hrling <b>Kandecha<\/b> am 18. Juni. <b>Kandecha<\/b> wurde aus der Region Aruba im Nationalpark Tsavo-Ost inmitten einer Gruppe von 25 riesigen Bullen gesichtet, ohne eine Elefantenkuh in der N\u00e4he. <\/p>\n<p><!--more--> <\/p>\n<p>Die IMAX Filmcrew positionierte sich in Ithumba, um die Ankunft der drei Nursery-Waisen <b>Kilaguni<\/b>, <b>Chaimu <\/b>und <b>Sabachi <\/b>zu filmen. Diese hatten um 5 Uhr morgens die Nursery verlassen und eine achtst\u00fcndige Fahrt hinter sich. Besonders der Abschnitt von Kibwezi bis zum Eingang des n\u00f6rdlichen Teils des Parks auf der erodierten Piste hatte es in sich. Kurz nach Mittag kamen sie v\u00f6llig ersch\u00f6pft an und wurden von den noch betreuten Ithumba-Waisen und allen Ex-Waisen unter <b>Yatta<\/b> begr\u00fc\u00dft. <b>Kinna<\/b> hatte sich bereits vorher, noch mitten im Busch, von <b>Yattas<\/b> Gruppe abgesetzt und eigenst\u00e4ndig auf den Weg zu den St\u00e4llen gemacht. Just in dem Moment, in dem die Lkws eintrafen, war auch sie vor Ort &#8211; wieder einmal ein Beispiel f\u00fcr die mysteri\u00f6se Elefantenkommunikation!<\/p>\n<p>Alle erwarteten, dass <b>Kibo<\/b> seinen ehemals besten Freund <b>Kilaguni<\/b> f\u00fcrchterlich vermissen w\u00fcrde, doch nach ausgiebiger Suche schien auch er zu verstehen, dass <b>Kilaguni<\/b> nicht mehr da war und musste es akzeptieren wie alle anderen. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/07\/Kibo-playing.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Kibo playing\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/07\/Kibo-playing_thumb.jpg\" width=\"164\" height=\"244\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Der Streit zwischen <b>Suguta<\/b> und <b>Olare<\/b> um den Anspruch auf ihr Lieblingsk\u00e4lbchen Klein <b>Sities<\/b> hielt an, aber die beiden K\u00fche schienen einen Kompromiss gefunden zu haben. <b>Olare<\/b> erlaubte <b>Suguta<\/b>, sich mit <b>Sities<\/b> um zu k\u00fcmmern, wenn sich die \u00e4lteren Nursery-Waisen von den j\u00fcngeren trennen, da die Gro\u00dfen weiter im Wald grasen. <b>Sities<\/b> bl\u00fchte sichtlich auf und hat gut zugenommen. Sie ist sehr verspielt und ein energisches Mitglieder der Gang. Die \u201eBaby-Gruppe\u201c der Nursery besteht aus <b>Kalama<\/b>, <b>Tano<\/b>, <b>Mutara<\/b>, <b>Shukuru<\/b> und <b>Sities<\/b>, und sie alle werden von <b>Suguta<\/b> betreut. In der Gruppe der \u00c4lteren finden sich <b>Olare<\/b>, <b>Kibo<\/b>, <b>Kudup<\/b>, <b>Melia<\/b>, <b>Tumaren<\/b>, <b>Turkwel<\/b> und <b>Chemi<\/b> <b>Chemi<\/b>. Letzterer ist inzwischen nicht mehr ganz so aggressiv wie bisher, aber kann immer noch schwer widerstehen, die anderen mit dem Kopf zu sto\u00dfen. Hinzugesellt hat sich in diesem Monat der Nursery-Neuzugang <b>Kandecha<\/b>. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/07\/Sities-with-Suguta-and-Simon.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Sities with Suguta and Simon\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/07\/Sities-with-Suguta-and-Simon_thumb.jpg\" width=\"164\" height=\"244\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Als er am Morgen des 18. Juni ankam, war er extrem \u00e4ngstlich und aggressiv gegen\u00fcber allen Menschen. Er ging in Verteidigungshaltung, sobald ein Zweibeiner in seine N\u00e4he kam und verweigerte jegliche Aufnahme von Milch und Wasser. Nur wenig sp\u00e4ter begann er zu Zittern, immer ein gef\u00e4hrliches Anzeichen f\u00fcr einen drohenden Kollaps. Als er schlie\u00dflich bewusstlos wurde, bekam er sofort eine glukosehaltige Infusion in seine Ohrvene, um seinen Kreislauf zu stabilisieren. Er kam zu sich und die Keeper hielten ihn aufrecht und versuchten, ihm zum Milchtrinken zu \u00fcberreden. Als er schlie\u00dflich probiert hatte, trank er die Flasche, der auch ein paar rehydrierende Elektrolyte zugesetzt waren, hastig aus. Ab diesem Zeitpunkt machten ihn jegliche wei\u00dfe Gegenst\u00e4nde, die Milch sein k\u00f6nnten, neugierig. Und nur zwei weitere Tage spielte er mit den anderen im Schlamm vor Besuchern, als w\u00e4re er schon immer Teil der Herde. Allerdings war er bis oben hin voll mit W\u00fcrmern, so dass er nach der Eingew\u00f6hnung erst einmal gr\u00fcndlich entwurmt wurde. Seitdem w\u00e4chst und gedeiht er. <b>Kandecha<\/b> ist ein sehr h\u00fcbscher kleiner Elefant, der au\u00dferdem viel Gl\u00fcck hatte, dass er gerettet werden konnte. <\/p>\n<p>Wir sorgen uns immer noch um die Gesundheit von <b>Mawenzi<\/b>, die an einer chronischen Erkrankung zu leiden scheint, denn sie w\u00e4chst nicht wie sie sollte. Es gibt keine auff\u00e4lligen Symptome, bei einer Blutuntersuchung wurde lediglich eine erh\u00f6hte Zahl an wei\u00dfen Blutk\u00f6rperchen festgestellt, was auf eine Infektion hindeuten k\u00f6nnte. Wir dachten an ein Darmulcus, so wie es <b>Nchan<\/b> hatte, und setzten ihrer Milch Medikamente bei. Allerdings wollte sie daraufhin ihre Flasche nicht annehmen. Das Medikament ist auch zur Injektion verf\u00fcgbar, aber dann m\u00fcsste sie \u00fcber zwei Wochen lang t\u00e4glich einmal gespritzt werden. Da unserer Ansicht nach beide Optionen kontraproduktiv sein k\u00f6nnten, versuchen wir vorerst eine hom\u00f6opathische Behandlung gegen Geschw\u00fcre und m\u00fcssen erst einmal abwarten. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/07\/Shukuru-playing.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Shukuru playing\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/07\/Shukuru-playing_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Vier L\u00f6wen aus dem Nairobi-Park wurden in diesem Monat dabei beobachtet, wie sie ganz in der N\u00e4he den Warzenschweinen auflauerten. Die Warzenschweine leben im Prinzip auf dem Gel\u00e4nde des Trusts und hoffen darauf, dass in der Kantine etwas f\u00fcr sie abf\u00e4llt. Drau\u00dfen im Busch sind sie oft in der N\u00e4he der Waisen und deren Keeper, weil sie sich dann sicherer f\u00fchlen. Eines Abends wurde ein Warzenschwein direkt hinter <b>Sugutas<\/b> Stall von den L\u00f6wen geschlagen. Die Waisen waren bereits in ihrem Nachtlager und bis auf das Mark erschrocken, als sie den Todesschrei des Opfers h\u00f6rten. Sie fanden die ganze Nacht keinen Schlaf, und auch die Keeper wurden in einen ordentlichen Adrenalin-Rausch versetzt! Drei andere L\u00f6wen haben sich auf den Felsen neben Daphnes Haus niedergelassen und konnten so am Abend von den Elefantenpaten beobachtet werden! <\/p>\n<p>Abgesehen von der Sorge um <b>Mawenzi<\/b> war der Juni ein gl\u00fccklicher Monat f\u00fcr unsere Nursery-Waisen. Besonders die erfolgreiche Rettung von <b>Kandecha<\/b> und die Fortschritte von <b>Sities<\/b> (nach ihrem schweren Zahnwechsel) haben uns sehr gefreut. <\/p>\n<p>&nbsp; <\/p>\n<p>Monatsbericht f\u00fcr die Ithumba-Gruppe: Juni 2010 <\/p>\n<p>Die Ithumba Keeper, wir selbst und alle Elefanten-Waisen in Ithumba, die j\u00fcngeren unter <b>Loijuk<\/b> und die inzwischen ausgewilderten unter <b>Yatta<\/b> und <b>Wendi<\/b>, wurden am 25. Juni vom pl\u00f6tzlichen Tod <b>Sians<\/b> \u00fcberrascht und unglaublich traurig zur\u00fcckgelassen. <b>Sian<\/b> ging es schon eine ganze Weile nicht gut, ohne ersichtlichen Grund verlor sie immer mehr Gewicht und wurde zunehmend schw\u00e4cher. Kurz vor ihrem Tod brach sie zusammen, und es war sehr bewegend, wie <b>Loijuk<\/b> nicht von ihrer Seite wich, selbst als ihre Gruppe in den Busch gef\u00fchrt wurde. Eine Obduktion ergab, dass eine von <b>Sians<\/b> Lungen unterentwickelt war, es handelte sich wahrscheinlich um einen angeborenen Defekt. Als sie gr\u00f6\u00dfer wurde, konnte die verbleibende Lunge ihren K\u00f6rper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgen, was f\u00fcr lebenswichtige Organe wie zum Beispiel ihre Nieren fatal war. <b>Sian<\/b> war einfach nicht f\u00fcr ein langes Leben bestimmt, so wie einst <b>Mweiga<\/b> in Voi, deren schwaches Herz im Alter von zehn Jahren aufgab. Zumindest bleibt uns der Trost, dass wir nicht mehr f\u00fcr sie h\u00e4tten tun k\u00f6nnen, als ihr ihre Kindheit so gl\u00fccklich wie m\u00f6glich zu gestalten. Das sorgenfreie Leben, das sie seit ihrer Rettung bis zu ihrem Tod bei uns hatte, w\u00e4re ihr sonst nicht verg\u00f6nnt gewesen.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/07\/junior-group-taking-water-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"junior group taking water (2)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/07\/junior-group-taking-water-2_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a>  <\/p>\n<p><b>Loijuk<\/b> und der Jungbulle <b>Zurura<\/b> waren ganz offensichtlich im Bilde \u00fcber <b>Sians<\/b> Zerbrechlichkeit und k\u00fcmmerten sich in letzter Zeit ganz besonders f\u00fcrsorglich um sie. Einer von beiden war immer an ihrer Seite, sei es beim Fressen oder wenn sie beim Laufen in der Gruppe den Anschluss verlor. Und immer hatte sie einen tr\u00f6stenden R\u00fcssel zur Hand. Auch die Ex-Waisen schenkten ihr besonders viel Aufmerksamkeit, wann immer die Gruppen aufeinander trafen. Sie zeigten sich sehr besorgt und liebevoll ihr gegen\u00fcber. So verlebte sie ihre f\u00fcnf Lebensjahre inmitten von Liebe und Mitgef\u00fchl sowohl von Menschen als auch von ihren Artgenossen. Ruhe in Frieden, <b>Sian<\/b>. In den Herzen deiner Familie wirst Du f\u00fcr immer einen besonderen Platz haben! <\/p>\n<p>Die Umsiedelung der Nursery-Waisen <b>Kilaguni<\/b>, <b>Chaimu<\/b> und <b>Sabachi<\/b> nach Ithumba fand am 7. Juni statt und wurde wie immer und auf mysteri\u00f6se Art und Weise von den bereits in Ithumba lebenden Elefanten-Waisen erwartet. Wir beobachten dieses Verhalten nun schon seit Jahren. Die Ex-Waisen, die von <b>Yatta<\/b> und <b>Wendi<\/b> angef\u00fchrt werden, waren schon seit dem Vorabend auf dem Stallgel\u00e4nde. Das allein war nicht weiter ungew\u00f6hnlich, aber am n\u00e4chsten Morgen verlie\u00dfen <b>Kinna<\/b> und <b>Kenze<\/b> den Rest der Gruppe und blieben bei den j\u00fcngeren Waisen mit Leitkuh <b>Loijuk<\/b>. Diese verbrachten den ganzen Vormittag in der N\u00e4he des Stallgel\u00e4ndes. Dann, p\u00fcnktlich um 20 Minuten vor der erwarteten Ankunft um 11 Uhr, kamen <b>Rapsu<\/b>, <b>Buchuma<\/b>, <b>Taita<\/b> und <b>Yattas<\/b> wilder Rekrut namens Mgeni dazu um die Neuank\u00f6mmlinge ebenfalls zu begr\u00fc\u00dfen! Es verbl\u00fcfft uns immer wieder, woher die Waisen wissen, dass etwas passiert. Aber es ist ganz offensichtlich, <i>dass<\/i> sie es wissen! <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/07\/loijuk-with-her-three-babies.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"loijuk with her three babies\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/07\/loijuk-with-her-three-babies_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>F\u00fcr <b>Kilaguni<\/b>, <b>Chaimu<\/b> und <b>Sabachi<\/b> war alles \u00fcberw\u00e4ltigend: pl\u00f6tzlich inmitten einer Gruppe gro\u00dfer, fremder Elefanten, die sie alle einzeln mit ihrem R\u00fcssel ber\u00fchren und begr\u00fc\u00dfen wollen. Nur <b>Meibai<\/b> k\u00f6nnte ihnen bekannt vorkommen, da er vor seinem Transfer nach Ithumba (zusammen mit <b>Enesoit<\/b> und <b>Naimina<\/b> Anfang des Jahres) eine zeitlang in der Nursery lebte. Noch am gleichen Nachmittag kam auch der Rest der inzwischen ausgewilderten Gruppe zusammen mit <b>Yatta<\/b> und <b>Wendi<\/b>. Die Keeper hatten alle H\u00e4nde voll zu tun, damit, dass die drei kleinen Babys inmitten der 34 gro\u00dfen, aufgeregten Elefanten nicht zu Schaden kamen. Auch Mgeni war mit von der Partie, <b>Yattas<\/b> wilder Freund und inzwischen fester Bestandteil der Gruppe, der auch kein Problem mit menschlichen Betreuern und Besuchern hat! <\/p>\n<p><b>Nasalot<\/b> hat sich sofort Klein <b>Kilaguni<\/b> ausgesucht, und diese Konstellation hat sich den ganzen Monat \u00fcber nicht ge\u00e4ndert. Aber nicht nur sie, sondern auch alle anderen \u00e4lteren K\u00fche inklusive <b>Loijuk<\/b> haben <b>Kilaguni<\/b> zu ihrem Liebling erkl\u00e4rt. Auch bei seiner Menschenfamilie ist er sehr beliebt, weil er einfach sehr freundlich und empfindsam ist und so ein gewinnendes Gem\u00fct hat.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/07\/loijuk-taking-her-group-home-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"loijuk taking her group home (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/07\/loijuk-taking-her-group-home-1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Den ganzen Monat \u00fcber hat es <b>Nasalot<\/b> kaum einen Tag vers\u00e4umt, <b>Kilaguni<\/b> zu besuchen. Manchmal kam sie zusammen mit <b>Kinna<\/b> und \u00fcbernahm <b>Kilaguni<\/b> gleich von <b>Loijuk<\/b>, indem sie ihn \u201ek\u00fcsste\u201c, also ihren R\u00fcssel in seinen Mund legte und seinen wiederum in ihrem Mund akzeptierte. Sie brachte ihn zu seinen Milchflaschen und wich nicht von seiner Seite, w\u00e4hrend er sie austrank. Danach begleitete sie ihn bis zum \u201ePool\u201c und lie\u00df den Blick nicht mehr von ihm, damit ihm ja nichts zustie\u00df. Die inzwischen wilden Ex-Waisen sind jetzt fast t\u00e4glich bei der j\u00fcngeren Gruppe unter <b>Loijuk<\/b>, entweder treffen sie sich morgens nach dem Aufwachen, sp\u00e4ter beim Suhlen im Schlamm oder eskortieren sie abends zur\u00fcck in die St\u00e4lle. <b>Yatta<\/b> selbst und der Rest ihrer Gruppe waren ebenfalls sehr aufmerksam und verbrachten viel Zeit mit den J\u00fcngeren. Ab und an hatten sie auch einen unbekannten wilden Bullen dabei, wahrscheinlich ein Bekannter ihres ebenfalls wilden Freundes Mgeni.  <\/p>\n<p>Am 21. Juni brachte <b>Wendi<\/b> ihre Splittergruppe mit zum Schlammbad. <b>Naserian<\/b> und <b>Galana<\/b> \u00fcbernahmen sofort die Aufsicht \u00fcber die drei J\u00fcngsten und auch sie waren begeistert von <b>Kilaguni<\/b>. <b>Loijuk<\/b> ist sich des \u201eBaby-Kidnapping-Syndroms\u201cdurchaus bewusst, denn unter Elefantenk\u00fchen ist es weit verbreitet. Daher f\u00fchlt sie sich immer sichtlich unwohl, wenn die \u00e4lteren Weibchen ihren drei kleinen Sch\u00fctzlingen zu viel Aufmerksamkeit entgegenbringen.  <\/p>\n<p>Am 27. Juni kam <b>Naserian<\/b> gemeinsam mit <b>Kora<\/b>, <b>Lualeni<\/b> und <b>Challa<\/b>, und gemeinsam gelang es den Dreien tats\u00e4chlich, <b>Meibai<\/b> und <b>Sabachi<\/b> heimlich aus <b>Loijuks<\/b> Gruppe mitzunehmen. Als <b>Loijuk<\/b> ihr Verschwinden bemerkte und zu Kollern und Suchen begann, verstanden die Keeper, dass irgendetwas abhanden gekommen war. Sie versuchten, <b>Naserians<\/b> Gruppe aufzusp\u00fcren und fanden sie sp\u00e4ter auf dem Weg Richtung Kalovoto Fluss, der nur saisonal Wasser f\u00fchrt und einer der Lieblingsfresspl\u00e4tze unserer Ex-Waisen ist. <b>Naserian<\/b> war sehr ungl\u00fccklich, als die Keeper ihr die beiden Babys wieder abnahmen und zur\u00fcck zum Rest der Gruppe in die Stallungen brachten. Sie folgte den Keepern bis zum Stallgel\u00e4nde und wartete noch eine ganze Weile kollernd am Zaun. Erst als es dunkel wurde, zog sie sich zur\u00fcck. <\/p>\n<p><b>Meibai<\/b> dagegen, bisher das Nesth\u00e4kchen in Ithumba und bis dato der Liebling aller \u00c4lteren, war nicht besonders gl\u00fccklich dar\u00fcber, dass er diese Sonderstellung nun an <b>Kilaguni<\/b>, <b>Sabachi<\/b> und <b>Chaimu<\/b> abtreten musste. Er versuchte ihnen zu zeigen, wer der \u201eBoss\u201c ist, indem er sie st\u00e4ndig bestieg. W\u00e4hrend ihrer ersten Nacht, die die drei Neuzug\u00e4nge im selben Stall mit <b>Meibai<\/b> verbrachten, musste der St\u00f6renfried sogar nach nebenan verlegt werden. <b>Loijuk<\/b> und Keeper Mischak wurden zu den drei ver\u00e4ngstigten Babys gebracht, und Trost war auch n\u00f6tig, weil <b>Kilaguni<\/b> seine Decke aus der Nursery vermisste (sagte Mischak)! <b>Kinna<\/b>, die schon immer streng mit Querschl\u00e4gern war, hatte <b>Meibai<\/b> schon am Schlammbad f\u00fcr seine Besteigungsversuche abgestraft, indem sie ihm f\u00fcr eine Weile eine Auszeit verordnete! Er und <b>Sabachi<\/b>, die beiden Kampfh\u00e4hne, scheinen sich in Anbetracht der Konkurrenz noch enger zu verb\u00fcnden, offenbar wollen sie demn\u00e4chst mit <b>Naserian<\/b> in die Wildnis ziehen. <b>Meibai<\/b> f\u00fchlt sich sehr wohl bei den Gro\u00dfen, er ist immer sehr wissbegierig, besonders wenn es um neue Kampftechniken geht, die ihm die \u00e4lteren Bullen beibringen. Mit ihnen kann er sich ewig hin und herschubsen, und manchmal lassen sie ihn auch gewinnen. Die Keeper spekulieren, dass er sich eher fr\u00fcher als sp\u00e4ter den \u00c4lteren anschlie\u00dft, vielleicht sogar noch vor seinem f\u00fcnften Geburtstag. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/07\/kilanguni-nasalot1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"kilanguni &amp; nasalot\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/07\/kilanguni-nasalot_thumb1.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Interessant war auch eine Begegnung am 4. Juli, als ein uns unbekannter gro\u00dfer wilder Bulle die J\u00fcngsten an sich nahm, gleich als sie morgens aus ihren St\u00e4llen kamen. Er wollte sie nicht an ihre Keeper \u00fcbergeben und drohte ihnen sogar, wenn sie sich der Gruppe n\u00e4herten. M\u00f6glich, dass es der gleiche wilde Bulle war, den sie vorher beim Schlammbad kennen gelernt hatten. Damals stand er sehr dicht bei ihnen, so als ob er ihnen irgendetwas beibrachte. Es war ungew\u00f6hnlich, dass die drei kleinen K\u00e4lbchen \u00fcberhaupt keine Angst vor diesem gro\u00dfen wilden Bullen zu haben schienen. Offenbar hatte er eine sehr sanfte K\u00f6rpersprache und ein freundliches Wesen. <\/p>\n<p>Als der Monat Juni vorbei war, hatten sie die drei Neuzug\u00e4nge gut in Ithumba eingelebt. Sie Lernen viele Kniffe von <b>Loijuk<\/b>, zum Beispiel wie man trockene Samenst\u00e4nde von Akazienb\u00e4umen pfl\u00fcckt. Sie f\u00fchrte die Drei auf s\u00e4mtlichen Elefantenpfaden um das Stallgel\u00e4nde herum und zeigte ihnen die \u201eNachbarschaft\u201c. Die Babys werden von allen gro\u00dfen M\u00e4dchen verg\u00f6ttert, besonders aber von <b>Nasalot<\/b>, und lernten schon die ersten wilden Elefanten kennen. Trotz <b>Sians<\/b> Tod war es ein sch\u00f6ner Monat f\u00fcr die Ithumba-Waisen. Auch wenn <b>Sian<\/b> jetzt nicht mehr bei uns ist, so sind wir erleichtert, dass sie endlich von ihrem Leiden erl\u00f6st wurde, das uns so lange Kopfzerbrechen bereitet hat. <\/p>\n<p>&nbsp; <\/p>\n<p>&nbsp; <\/p>\n<p>Monatsbericht f\u00fcr die Voi-Gruppe: Juni 2010 <\/p>\n<p>An der westlichen Grenze des Nationalparks Tsavo-Ost liegt die Ngutuni Ranch. Auf dem Gel\u00e4nde verlaufen nicht nur zahlreiche Wanderrouten der Elefanten, sondern im vergangenen Jahr fielen hier sogar mehr Niederschl\u00e4ge als im Park selbst. Die Vegetation ist viel saftiger und es wachsen viele Sternb\u00fcsche (Grewia\/ Malvengew\u00e4chse), deren Rinde sehr mineralstoffhaltig und bei Elefanten sehr beliebt ist. Daher sind auch unsere (Ex-)Waisen und auch wilde Herden besonders angetan von der Region und passieren von Zeit zu Zeit den heruntergekommenen Elektrozaun, der vom Kenya Wildlife Service und den Eigent\u00fcmern der Ranch nicht ordnungsgem\u00e4\u00df instand gehalten wurde. <\/p>\n<p><b>Emily<\/b> und ihre Gruppe kamen in diesem Monat nun schon zum zweiten Mal in die Ithumba-St\u00e4lle, weil <b>Emily<\/b> ein Pfeil im Rumpf steckte. Ein anderer hatte sich in <b>Laikipias<\/b> R\u00fcssel eingegraben. Auch eine Vielzahl der wilden Elefanten wurde getroffen. Ngutuni Ranch ist offenbar ein Umschlagsort f\u00fcr Wil dfleisch (bush meat) und gewildertes Elfenbein. Dort leben \u00e4u\u00dferst elefantenfeindliche Menschen, und es herrscht ein hohes Konfliktpotenzial. Es ist unabdingbar, dass der Zaun zum Schutz von Mensch und Tier funktioniert und eine Schande, dass die mangelnde Wartung so viel Leiden f\u00fcr beide Seiten nach sich zieht. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/07\/Emily-grp-meet-Browse-with-the-youngsters-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Emily grp meet &amp; Browse with the youngsters (4)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/07\/Emily-grp-meet-Browse-with-the-youngsters-4_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Der Tierarzt unserer mobilen Tier\u00e4rztlichen Einheit in Tsavo hat an diesem Tag, als <b>Emily<\/b> und <b>Laikipia<\/b> verletzt bei uns auftauchten, gerade an einem Workshop in Moyale in Nordkenia teilgenommen, so dass der Trust ein Flugzeug chartern musste, um einen anderen Arzt vom Kenya Wildlife Service einzufliegen. Er immobilisierte <b>Emily<\/b> und <b>Laikipia<\/b> und entfernte die Pfeile. Der in <b>Laikipias<\/b> R\u00fcssel sa\u00df sehr tief und war nur schwierig zu entfernen. Er sah aus, als sei er mit einem Gift eingerieben worden, denn man sah die \u00dcberbleibsel eines Strickes am Schaft des Pfeils. Die beiden Elefanten wurden wieder aufgeweckt und bekamen eine Injektion mit einem Langzeitantibiotikum, um die Heilung zu unterst\u00fctzen. <b>Emilys<\/b> Gruppe, zu der auch Laikipia geh\u00f6rt, kamen am 19. und am 20. Juni noch einmal in die St\u00e4lle zur\u00fcck und die Wunden beider Elefanten schienen gut zu verheilen. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/07\/Taveta-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Taveta (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/07\/Taveta-1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Der Trust schaltete sich umgehend ein, um den Zaun der Ngutuni Ranch zu reparieren. Der Gleiszugang der Bahnstrecke wurde au\u00dferdem abgesperrt und seither hat kein Elefant mehr das Gel\u00e4nde betreten. Es sieht so als ob auch die Instandhaltung dieses Zauns ein weiteres Langzeitprojekt f\u00fcr den Trust wird, denn die Verantwortlichen scheinen sich keiner Pflicht bewusst zu sein. <\/p>\n<p>Die 13 verbleibenden Waisen (<b>Shira<\/b> ist nach wie vor mit einer wilden Herde unterwegs), die noch der F\u00fcrsorge der Keeper bed\u00fcrfen, wachsen und gedeihen unter der F\u00fchrung von <b>Lesanju<\/b> als deren Hauptleitkuh. Sie wird kr\u00e4ftig unterst\u00fctzt von <b>Lempaute<\/b>, <b>Sinya<\/b>, <b>Wasessa<\/b> und <b>Kenia<\/b>. <b>Kenia<\/b> k\u00fcmmert sich besonders um <b>Kimana<\/b>, das Nesth\u00e4kchen der Gruppe. <b>Wasessa<\/b> hat den Zweitj\u00fcngsten, <b>Tassia<\/b>, in ihrer Obhut, und beide K\u00fche lassen ihre Sch\u00fctzlinge nicht aus den Augen. <b>Shimba<\/b> und <b>Mzima<\/b> sind nach wie vor beste Freunde, <b>Siria<\/b> ist der Anf\u00fchrer unter den Jungbullen und auch der Kontaktfreudigste. Er ist immer der Erste, der auf ihren Tagestouren um Mazinga Hill oder im Park selbst die wilden Elefanten begr\u00fc\u00dft. Und er ist sehr angetan von den Bullen in <b>Emilys<\/b> Gruppe Ex-Waisen, ganz besonders von <b>Solango<\/b>. <b>Dida<\/b> und <b>Ndii<\/b> bleiben immer noch lieber in der N\u00e4he ihrer Keeper, doch haben beiden diesen Monat auch von Zeit zu Zeit die Gruppe angef\u00fchrt &#8211; ein gutes Zeichen. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/07\/Kimana-lft-suckling-Kenias-ears.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Kimana lft suckling Kenia's ears\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/07\/Kimana-lft-suckling-Kenias-ears_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Am 17. Juni wurde in der N\u00e4he von Aruba ein einj\u00e4hriges Kalb inmitten einer Gruppe mit 25 riesigen Bullen gesichtet. Die meisten von ihnen hatten riesige Sto\u00dfz\u00e4hne, wie nur die Bullen sie haben, und es wurde keine Kuh in der N\u00e4he gesichtet. Das Kalb war ganz offensichtlich ein Waisenbaby und zeigte erste Anzeichen von Konditions- und Kr\u00e4fteverlust als Folge von Milchmangel. Das Baby von seinen massigen Besch\u00fctzern zu isolieren war ein schwieriges Unterfangen, denn ausgewachsene Bullen verstehen keinen Spa\u00df. Aber Robert Carr-Hartley griff beherzt, aber vorsichtig durch und trennte mit seinem Fahrzeug das K\u00e4lbchen vom Rest der Gruppe. All das wurde vom IMAX-Filmteam festgehalten, das auf dem R\u00fccksitz seines Landrovers Platz genommen hatte. Als das Kalb erst einmal eingefangen war, wurde es in die Voi-Stallungen gebracht und blieb \u00fcber Nacht bei <b>Kenia<\/b> und <b>Kimana<\/b>. Am n\u00e4chsten Morgen wurde er nach Nairobi geflogen. <b>Kenia<\/b> war sehr f\u00fcrsorglich und k\u00fcmmerte sich die ganze Nacht um den ver\u00e4ngstigten kleinen Bullen, den wir <b>Kandecha<\/b> nannten. Als er am n\u00e4chsten Morgen f\u00fcr den Transport wieder eingefangen werden musste, schaute sie dem Treiben ganz ruhig zu und lie\u00df die Keeper ihre Arbeit erledigen. Erst als der aufgeregte Bulle gefesselt auf der Ladefl\u00e4che des Pickups lag, streichelte sie ihn liebevoll mit ihrem R\u00fcssel, als ob sie ihm sagen wollte, dass er sich keine Sorgen machen brauchte, weil er sich in guten H\u00e4nden befand. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/07\/Sweet-Sally-lft-guarding-Eve.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Sweet Sally lft guarding Eve\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/07\/Sweet-Sally-lft-guarding-Eve_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Der Park trocknet jetzt sehr schnell aus und Tsavo drohen wieder gro\u00dfe Buschbr\u00e4nde. Diese werden immer besonders gef\u00e4hrlich durch die starken Winde in der Trockenzeit &#8211; au\u00dfer, wenn rechtzeitig ein Feuer brechender Schutzstreifen im Osten abgebrannt wird. Das scheint allerdings nicht sehr wahrscheinlich. Nach der langen D\u00fcrre in 2008 und 2009 und trotz der guten Niederschl\u00e4ge danach, hat sich das Land noch nicht v\u00f6llig erholt. Ausgedehnte Buschbr\u00e4nde werden wieder Schaden und Leiden verursachen. Au\u00dferdem geht die Wilderei weiter, so dass diejenigen, die nach wie vor der Ansicht sind, dass die Wilderei unter Kontrolle gebracht wurde, nach der geplanten Tierz\u00e4hlung wohl ihre Meinung \u00fcberdenken m\u00fcssen. <\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-juni-5\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe: Juni 2010 H\u00f6hepunkte im Juni waren der Transfer von Kilaguni, Chaimu und Sabachi aus Nairobi nach Ithumba am 7. Juni und die Ankunft von J\u00e4hrling Kandecha am 18. Juni. Kandecha wurde aus der Region Aruba im Nationalpark Tsavo-Ost inmitten einer Gruppe von 25 riesigen Bullen gesichtet, ohne eine Elefantenkuh in der &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-juni-5\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eNewsletter aus Kenia \/ die Eli-Waisen im Juni\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,1],"tags":[],"class_list":["post-1729","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-monatsberichte","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1729","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1729"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1729\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1729"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1729"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1729"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}