{"id":1827,"date":"2010-09-19T17:05:39","date_gmt":"2010-09-19T16:05:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=1827"},"modified":"2010-09-19T17:06:00","modified_gmt":"2010-09-19T16:06:00","slug":"newsletter-aus-keniadie-eli-waisen-im-august","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-keniadie-eli-waisen-im-august\/","title":{"rendered":"Newsletter aus Kenia\/die Eli-Waisen im August"},"content":{"rendered":"<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe: <\/b> <\/p>\n<p>Der Verlust von <b>Mawenzi<\/b> am 8. August war f\u00fcr uns alle sehr schmerzlich. Schlie\u00dflich war sie inzwischen fast zwei Jahre bei uns gewesen und wurde von Zweibeinern und Vierbeinern gleicherma\u00dfen geliebt. <b>Mawenzi<\/b> hatte schon l\u00e4ngere Zeit gekr\u00e4nkelt und sprach auf keinen Therapieversuch an. Jetzt hat sie wenigstens keine Schmerzen mehr und beendete ihr kurzes Leben inmitten von Mitgef\u00fchl, Liebe und F\u00fcrsorge. In der Wildnis w\u00e4re es ihr wohl anders ergangen. Ruhe in Frieden, kleine <b>Mawenzi<\/b>, wir vermissen dich sehr! <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/09\/Mawenzi-soil-bathing.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Mawenzi RIP\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/09\/Mawenzi-soil-bathing_thumb.jpg\" width=\"164\" height=\"244\"\/><\/a> <\/p>\n<p><!--more--> <\/p>\n<p>Wir erhielten in diesem Monat zwei Rettungsrufe, und keiner von beiden nahm ein gl\u00fcckliches Ende. Beim ersten Anruf handelte es sich um ein etwa zweij\u00e4hriges Kalb, das am 6. August auf der Sagalla Ranch an der Grenze von Tsavo-Ost gerettet wurde. Es war \u00e4u\u00dferst aggressiv als es in der Nursery ankam, trank jedoch ein wenig Milch aus einem Eimer. Wie so viele Waisen in seinem Alter, war er noch l\u00e4ngst nicht \u00fcber den Berg. Noch in der folgenden Nacht starb er nach einem Zusammenbruch und auch keine Infusion konnte ihn mehr retten. Der n\u00e4chste Hilferuf erreichte uns von der Tassia Lodge in Laikipia, doch das K\u00e4lbchen starb noch w\u00e4hrend das Rettungsflugzeug mit ihm an Bord in Richtung Nairobi startete.  <\/p>\n<p>Es gibt jedoch auch ein paar gute Neuigkeiten: <b>Murkas<\/b> Wunden sind inzwischen gut verheilt und die Speerwunde an ihrem Kopf verschlie\u00dft sich auch. Gelegentlich l\u00e4uft ein bisschen Eiter heraus, aber ansonsten scheint alles gut zu heilen. Um die Wunde regelm\u00e4\u00dfig reinigen zu k\u00f6nnen und sie nicht immer wieder aufzuregen, bekommt <b>Murka<\/b> dann immer eine geringe Dosis Stresnil-\u00ae <i>(ein Beruhigungsmittel mit dem Wirkstoff Azaperon, das man hierzulande auch Schweinen beim Transport verabreicht)<\/i>. <b>Murka<\/b> hat in der Zwischenzeit aber auch verstanden, dass die Keeper es gut mit ihr meinen und ihr nichts B\u00f6ses wollen. Langsam aber sicher wird sie ein liebevoller und freundlicher kleiner Elefant. Sorge bereitet uns nur noch die Tatsache, dass sie ihren R\u00fcssel noch immer nicht zum Saufen benutzen kann und weiterhin mit der Wasserflasche gef\u00fcttert werden muss. Wir hoffen, dass sich dieses Problem von selbst l\u00f6st, sobald die Wunde wieder richtig verheilt ist. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/09\/Murka_47.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Murka\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/09\/Murka_47_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Sie ist jetzt immer mit den anderen Nursery-Elefanten unterwegs und nimmt sogar am Schlammbad teil. Anfangs musste sie ja ferngehalten werden, weil wir Angst hatten, die vielen Zuschauer machten sie vielleicht noch nerv\u00f6ser. Als sie jedoch mit allen anderen zum Baden kam, ignorierte sie das Publikum schlichtweg und genoss eine gute Suhle. <b>Mutara<\/b>, die sich besonders viel um sie k\u00fcmmert, passte auf wie ein Schie\u00dfhund. Sie scheint wie gemacht f\u00fcr die Rolle einer sp\u00e4teren Leitkuh. <b>Murka<\/b> verbringt viel Zeit mit <b>Makireti<\/b>, den anderen Neuzugang in der Nursery. Sie ist viel lieber bei den Babies als bei ihren \u00e4lteren Artgenossen, die von <b>Suguta<\/b> und <b>Olare<\/b> angef\u00fchrt werden. Nur <b>Melia<\/b> ist gegen\u00fcber <b>Murka<\/b> und <b>Makireti<\/b> noch ein wenig garstig, von allen anderen werden sie nach wie vor verg\u00f6ttert. Schlie\u00dflich k\u00f6nnen sie alle verstehen, dass die beiden immer noch sehr unter dem Verlust ihrer Familien leiden m\u00fcssen und Trost brauchen. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/09\/Mutara_25.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Mutara\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/09\/Mutara_25_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\"\/><\/a>  <\/p>\n<p><b>Kandecha<\/b> hat sich inzwischen gut eingelebt und wurde zum Kampfpartner des feisten kleinen <b>Chemi<\/b> <b>Chemi<\/b>. Manchmal nimmt er es auch mit <b>Kibo<\/b> auf. Anfangs lie\u00df Kandecha den teils sehr aufdringlichen <b>Chemi<\/b> <b>Chemi<\/b> noch gew\u00e4hren, aber mittlerweile hat er genug Selbstbewusstsein, um sich zu wehren! <\/p>\n<p><b>Shukuru<\/b> ist besonders gerne als erste an der Milch und rennt der Gruppe zur Essenszeit immer davon. Konkurrenten sind nicht tolerierbar! <b>Sities<\/b> ist ein sehr verspieltes Baby und wird von allen verh\u00e4tschelt. Sie hat sich jedoch f\u00fcr <b>Suguta<\/b> als Lieblingsleitkuh entschieden. Besonders entt\u00e4uscht dar\u00fcber ist <b>Olare<\/b>. <b>Sities<\/b> erinnert uns alle an <b>Wendi<\/b>, denn auch sie veralbert am liebsten die Besucher am Schlammbad. Sie rennt an der Absperrung auf und ab und gestattet den Zuschauern, sie anzufassen. Besonders gerne erschreckt sie die afrikanischen Schulkinder auf Klassenfahrt, von denen die meisten noch nie im Leben einen Elefanten gesehen haben! Sie rennt auf sie zu, die Kinder schreien und laufen davon, und <b>Sities<\/b> f\u00fchlt sich unglaublich stark! Die Keeper vergleichen sie oft mit der schelmischen <b>Lempaute<\/b>. Innerhalb der Baby-Gruppe ist <b>Sities<\/b> eng befreundet mit <b>Tano<\/b>.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/09\/Sities_61.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Sities\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/09\/Sities_61_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\"\/><\/a>  <\/p>\n<p><b>Kalama<\/b>, eine sehr freundliche kleine Zeitgenossin, hat einen ganz besonderen Trick f\u00fcr all diejenigen Besucher, die eine Patenschaft \u00fcbernommen haben. Mit ihren Vorderbeinen st\u00fctzt sie sich auf die Stallt\u00fcre und \u201egibt\u201c den Besuchern \u201eBescheid\u201c, dass sie da ist. Sie d\u00fcrfen sie anfassen und mit ihr sprechen, und schon hat sie alle Herzen gewonnen! <\/p>\n<p><b>Turkwell<\/b> und <b>Tumaren<\/b> sind unzertrennliche Freunde und schlafen nachts auch in benachbarten St\u00e4llen. Beide sind inzwischen so sehr gewachsen, dass ihr Schlafplatz ihnen schon zu eng wurde. Zwischenw\u00e4nde wurden heraus getrennt, um ein wenig mehr Platz zu schaffen.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/09\/IMG_1031.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Tano &amp; Turkwel\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/09\/IMG_1031_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>&nbsp; <\/p>\n<p>&nbsp; <\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Ithumba-Gruppe: August 2010<\/b> <\/p>\n<p>Die Trockenzeit hat begonnen, die B\u00e4ume verlieren ihre Bl\u00e4tter und die Suche nach Futter nimmt den gr\u00f6\u00dften Teil des Tages f\u00fcr die Waisenelefanten in Ithumba ein. Auch die wilden Elefanten inklusive der K\u00fche mit ihrem Nachwuchs kommen jetzt wieder h\u00e4ufiger zur Stalltr\u00e4nke, da die nat\u00fcrlichen Wasserl\u00f6cher einmal mehr ausgetrocknet sind. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/09\/IMG_2919.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"IMG_2919\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/09\/IMG_2919_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\"\/><\/a>  <\/p>\n<p><b>Kilaguni<\/b>, <b>Chaimu<\/b> und <b>Sabachi<\/b> haben sich gut eingelebt. <b>Kilaguni<\/b> ist besonders beliebt bei allen Ex-Waisen in <b>Yattas<\/b> und <b>Wendis<\/b> Gruppen, aber ganz besonders vernarrt in ihn ist <b>Nasalot<\/b>. Wann immer die \u00c4lteren die J\u00fcngeren besuchen, legt sie selig ihren R\u00fcssel auf seinen R\u00fccken. Damit sie m\u00f6glichst viel Zeit bei Kilaguni verbringen kann, ist <b>Nasalot<\/b> offenbar von <b>Yattas<\/b> in <b>Wendis<\/b> Gruppe \u201e\u00fcbergelaufen\u201c. Manchmal kommt sie sogar allein oder mit ein bis zwei Mitgliedern der inzwischen wilden Herde. Von ihrer Junior-Leitkuh <b>Loijuk<\/b> werden alle drei Neuank\u00f6mmlinge gleicherma\u00dfen geliebt. <b>Loijuk<\/b> ist verantwortlich, wenn die \u00c4lteren oder <b>Nasalot<\/b> nicht da sind. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/09\/IMG_2683.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Naserian &amp; Kilaguni\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/09\/IMG_2683_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\"\/><\/a>  <\/p>\n<p><b>Meibai<\/b>, ehemaliges Nesth\u00e4kchen und von allen verw\u00f6hnt, musste in letzter Zeit ziemlich zur\u00fcckstecken. <b>Kilaguni<\/b>, <b>Chaimu<\/b> und <b>Sabachi<\/b> sind nun einmal kleiner und l\u00f6sen damit noch st\u00e4rker die Mutterinstinkte der \u00e4lteren Weibchen aus! Anfangs war er ein bisschen vergnatzt und eifers\u00fcchtig, aber langsam erw\u00e4rmt sich das Verh\u00e4ltnis. <\/p>\n<p>Zwar nur wenige Ex-Waisen, daf\u00fcr aber t\u00e4glich, verbrachten den Monat mit den J\u00fcngeren. Meistens warteten sie schon morgens im Stallgel\u00e4nde, und wenn nicht dort, dann sp\u00e4testens beim Grasen im Busch. Sie suhlten sich mittags gemeinsam im Schlamm und eskortierten sie abends zur\u00fcck ins Nachtlager. Und fast immer hatten sie wilde Freunde im Schlepptau. <b>Yatta<\/b> spielt eine besondere Rolle f\u00fcr die S\u00e4ttigung der J\u00fcngsten. Sie ist es, die immer die Schirmakazien sch\u00fcttelt, damit die Schoten herabfallen. Die sind sehr nahrhaft und werden in der Trockenzeit von allen Wildtieren in Tsavo verzehrt.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/09\/IMG_3231.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Yatta\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/09\/IMG_3231_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\"\/><\/a>  <\/p>\n<p><b>Mgeni<\/b>, <b>Yattas<\/b> wilder Freund, konnte sich zwischen ihrer und <b>Wendis<\/b> Gruppe nicht so richtig festlegen. Er brachte noch einen weiteren wilden Kumpan mit, der sich inmitten der Elefantenwaisen auch wohl zu f\u00fchlen schien. Es war spannend zu beobachten, dass die J\u00fcngsten am 8. August von einem wilden Elefanten abgeholt wurden! Er brachte sie in den Busch, wo die Ex-Waisen schon auf sie warteten. Am 11. August kamen <b>Kora<\/b> und <b>Lualeni<\/b> gemeinsam mit einem wilden Freund zum Saufen an die Stalltr\u00e4nke. <\/p>\n<p><b>Naserian<\/b>, die in der Nursery auch schon Mini-Leitkuh war, f\u00fchrte sp\u00e4ter diejenigen Waisen in Ithumba an, die noch von den Keepern gef\u00fcttert werden m\u00fcssen. Inzwischen \u00fcbernimmt sie immer mehr Aufgaben innerhalb <b>Wendis<\/b> Splitterguppe. <b>Zurura<\/b> entschied am 14. August eingenm\u00e4chtig, dass er jetzt nicht mehr zu den J\u00fcngeren sondern zu den gro\u00dfen \u201eWilden\u201c geh\u00f6rt. Er brauchte die Keeper nicht mehr zum \u00dcberleben und schloss sich <b>Naserians<\/b> kleiner Herde an. Dieser geh\u00f6ren auch <b>Kora<\/b>, <b>Lualeni<\/b> und manchmal auch <b>Challa<\/b> und <b>Rapsu<\/b> an. Er weigerte sich eines Abends in sein Nachtlager zur\u00fcckzukehren und ging stattdessen mit <b>Naserians<\/b> Gruppe zur\u00fcck in den Busch. Er wurde seither nur am 19. August noch einmal gesehen, als er mit <b>Napasha<\/b> und <b>Nasalot<\/b> auftauchte. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/09\/IMG_2727.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Rapsu\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/09\/IMG_2727_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Der wilde Elefantenbulle, der von uns \u201e<b>Rafiki<\/b>\u201c &#8211; der Freund &#8211; genannt wurde, ist der erste ausgewachsene wilde Elefantenbulle, der sich sowohl mit den Waisen als auch ihren Keepern angefreundet hat. Am 4. August war er gemeinsam mit <b>Naserian<\/b> und <b>Nasalot<\/b> auf dem Stallgel\u00e4nde. Die Keeper lieben ihn, und er bringt in der Trockenzeit immer wieder wilde Freunde zum Saufen an die St\u00e4lle. Anschlie\u00dfend bringt er sie mit den J\u00fcngsten zusammen. Diese hatten im August viele wilde Besucher. Am 8. eine ganze Herde, am 6. zwei wilde K\u00fche mit ihren K\u00e4lbern, am 12. waren es zehn wilde Elefanten und am 17. sechs von ihnen. <\/p>\n<p>&nbsp; <\/p>\n<p>&nbsp; <\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Voi-Gruppe: <\/b> <\/p>\n<p>Jetzt, da der Park sichtbar austrocknet, sind auch die Waisen in Voi mehr mit der Futtersuche als mit Spielen besch\u00e4ftigt. Zum Gl\u00fcck gibt es innerhalb des umz\u00e4unten Gebietes vom Kenya Wildlife Service noch ein Reservat, wo sich die Waisen satt fressen konnten. <\/p>\n<p>Der gesundheitliche Zustand unseres kleinsten Elefanten in der Gruppe, <b>Kimana<\/b>, bereitete uns gro\u00dfe Sorgen. Eines Tages kam er mit einem geschwollenen Bein, so dass er es kaum noch bewegen konnte. Sp\u00e4ter war auch noch sein Bauch geschwollen, so dass er eine Spritze mit dem Antibiotikum Noroclav-\u00ae <i>(Amoxicillin\/Clavulans\u00e4ure)<\/i> bekam. Seither geht es ihm viel besser, aber er hat sichtbar abgenommen. Dass er <b>Kenia<\/b> lieber am Ohre saugte, als sich auf die Futtersuche zu konzentrieren, hat vermutlich auch dazu beigetragen! Pl\u00f6tzlich fanden wir auch an <b>Ndiis<\/b> Unterbauch eine Schwellung, was sich jedoch sp\u00e4ter als Insektenstich herausstellte, denn ihr ging es ansonsten sehr gut. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/09\/IMG_0564.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Kimana\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/09\/IMG_0564_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Sowohl Keeper als auch Elefanten wurden am 23. August, unweit des Stallgel\u00e4ndes, von einem L\u00f6wen \u00fcberrascht, der sie lange anstarrte und schlie\u00dflich im Busch verschwand. Die Keeper schlugen in weiser Voraussicht einen anderen Weg ein, aber die Begegnung lie\u00df viele wackelige Beine zur\u00fcck! <\/p>\n<p>Dreimal in diesem Monat kam eine freundliche wilde Herde zum Saufen ins Stallgel\u00e4nde. Beim ersten Mal waren die Waisen besonders an dem kleinsten K\u00e4lbchen in der Herde interessiert. Sie versuchten ihn sogar zur\u00fcckzuhalten, als sich die Herde wieder auf den Weg machen wollte! Beim zweiten und dritten Besuch waren sie schon in ihren Nachtquartieren, aber die wilde Gruppe blieb eine lange Zeit und das K\u00e4lbchen hob (nach seinen Spielgef\u00e4hrten suchend?) st\u00e4ndig seinen R\u00fcssel.  <\/p>\n<p><b>Emilys<\/b> Gruppe war gemeinsam mit einigen anderen wilden Herden auf der Sagalla Ranch, die gleich hinter der Parkgrenze an die Ngutuni Ranch anschlie\u00dft. Dort gibt es momentan mehr Gr\u00fcnfutter als im Park selber. Die Keeper fuhren zweimal mit dem Motorrad dorthin, um sie zur\u00fcckzutreiben. Aber beide Male wurden sie von aggressiven wilden Bullen verjagt. Bis die Regenf\u00e4lle wieder einsetzen wird man nicht viel tun k\u00f6nnen, aber dann werden die wilden Elefanten wieder in den Park zur\u00fcckkehren &#8211; und mit ihnen <b>Emily<\/b> und ihre Gruppe! <\/p>\n<p>Die notwendige Instandsetzung der Voi-Stallungen wurde in diesem Monat von einem Drittunternehmen durchgef\u00fchrt und durch den Trust bezahlt. Die Voi-Waisen haben es sich in ihren neuen St\u00e4llen bereits gut eingerichtet und stellen sich nunmehr auf die Hitze und die Trockenheit ein, die in Tsavo immer besonders harsch ist. Die Vorhersagen f\u00fcr die diesj\u00e4hrigen Regenf\u00e4lle versprechen auch nicht allzu viel, so dass die Lage in Anbetracht des hier sehr realistischen Klimawandels nun von Jahr zu Jahr schlimmer zu werden scheint. Zum Gl\u00fcck ist die Natur sehr belastbar, aber es ist traurig mit anzusehen, dass der Mensch und sein Handeln einen so schlechten Einfluss haben auf die Erde, die er sich mit anderen Lebewesen teilt.<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-keniadie-eli-waisen-im-august\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe: Der Verlust von Mawenzi am 8. August war f\u00fcr uns alle sehr schmerzlich. Schlie\u00dflich war sie inzwischen fast zwei Jahre bei uns gewesen und wurde von Zweibeinern und Vierbeinern gleicherma\u00dfen geliebt. Mawenzi hatte schon l\u00e4ngere Zeit gekr\u00e4nkelt und sprach auf keinen Therapieversuch an. 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