{"id":201,"date":"2007-09-11T17:24:39","date_gmt":"2007-09-11T15:24:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=201"},"modified":"2008-04-13T21:32:07","modified_gmt":"2008-04-13T19:32:07","slug":"geschafft-die-voi-waisen-sind-erwachsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/geschafft-die-voi-waisen-sind-erwachsen\/","title":{"rendered":"GESCHAFFT: DIE VOI-WAISEN SIND ERWACHSEN!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Natumi<\/strong> hatte mit ihrer Truppe schon im vergangenen April \u201eMorgenluft&#8220; gewittert. Sozusagen. Denn jeden Abend gegen 18 Uhr spazierte sie mit <strong>Laikipia, Edie, Nyiro, Ilingwezi, Tsavo, Ndara <\/strong>und<strong> Loisaba<\/strong> aus den neuen Stockades in Voi hinaus in die Weite des Tsavo-East-Nationalparks. <!--more-->Dort blieben sie bis zum n\u00e4chsten Morgen, um dann <strong>Salamas <\/strong>Gruppe abzuholen, spazierten also mit <strong>Lolokwe, Mvita, Sosian <\/strong>und<strong> Mukwaju <\/strong>hinaus in den neuen Tag. <strong>Thoma <\/strong>blieb mit <strong>Seraa, Mweya, Mpala, Solango, Burra, Irima, Morani <\/strong>und<strong> Mweiga <\/strong>zun\u00e4chst noch<strong> <\/strong>auf den Spuren der Keeper. Aber damit ist es nun auch vorbei&#8230; Nur noch <strong>Mweya, <\/strong>das Eli-M\u00e4dchen aus Uganda,<strong> <\/strong>h\u00e4lt in den Stockades regelm\u00e4\u00dfig die Stellung, bemuttert eine kleine Eli-Waise, die die \u201eGro\u00dfen&#8220; von einem ihrer Busch-Spazierg\u00e4nge mit zu den Keepern gebracht haben.<\/p>\n<p><strong>Die R\u00fcsselbande in Voi, die wir \u00fcber so lange Zeit jedes Jahr aufs Neue begleitet haben, ist auf und davon in den Busch.<\/strong> Wilde Eli-Herden treffen. Wegbleiben, solange man Lust hat. Auf den Putz hauen. Selbst\u00e4ndig sein. Mal ehrlich: Kennen wir doch alle, oder? Und nun sind eben die Elis dran. G\u00f6nnen wir es ihnen von Herzen. Denn mit diesem Schritt ist einmal mehr das ehrgeizige Ziel des Waisenprojekts von Daphne Sheldrick erreicht: Von Menschenhand aufgezogene Elefantenwaisen haben ihren Weg zur\u00fcck in die Wildnis gefunden. Das verdanken sie nicht zuletzt Ihnen &#8211; den Pateneltern, die sie \u00fcber so viele Jahre so treu unterst\u00fctzt haben. Und das werden sie Ihnen nie vergessen.<\/p>\n<p>Einziger Wermutstropfen<span style=\"text-decoration: underline;\">: Besuche der Pateneltern in Voi sind zwar im Prinzip weiterhin m\u00f6glich, aber Sie werden m\u00f6glicherweise dort nur noch <strong>Mweya<\/strong> antreffen.<\/span> Das mag f\u00fcr Sie sehr schmerzlich sein, aber vergessen Sie nicht: F\u00fcr die Elefanten bedeutet diese Entwicklung eben genau das, was Daphne Sheldrick all die Jahre erhofft hat. Und das wird hoffentlich auch Sie dar\u00fcber hinwegtr\u00f6sten, \u201eIhren&#8220; Paten-Eli nicht mehr pers\u00f6nlich zu treffen. Es steht Ihnen selbstverst\u00e4ndlich frei, Ihre Patenschaft ohne Zusatzkosten auf einen anderen Elefanten zu \u00fcbertragen (siehe unsere Liste unter \u201ePatenschaften&#8220;). Bitte, schicken Sie uns dann eine kurze Nachricht.<\/p>\n<p>In Nairobi bereiten sich-\u00a0vier kleine Elis auf den Umzug nach Ithumba vor. Nur <strong>Shimba, Lesanju, Lempaute <\/strong>und<strong> Chyulu <\/strong>bleiben vorerst in der Nursery am Rande des Nairobi Nationalparks, wo sie jeden Tag von 11 bis 12 Uhr ohne Voranmeldung besucht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2007\/09\/nairobi_keeper.jpg\" alt=\"nairobi_keeper.jpg\" \/><\/p>\n<p>Ein <strong>Besuch in Ithumba<\/strong> ist f\u00fcr Pateneltern m\u00f6glich, aber mit besonderen Auflagen verbunden. Der Grund: Der Norden des Nationalparks Tsavo-East ist f\u00fcr Touristen im Prinzip weiterhin gesperrt. Lediglich f\u00fcr Besucher des Ithumba-Camps wird eine Ausnahme gemacht. Das bedeutet allerdings, dass das gesamte Camp (drei komfortable Zelte mit je zwei Schlafpl\u00e4tzen) f\u00fcr ca. 300 US-$ pro Nacht gebucht wird (zzgl. Nationalpark-Geb\u00fchren, ca. 50 US- $\/Pers.\/Tag). Au\u00dferdem muss die gesamte Verpflegung aus Nairobi oder Voi mitgebracht werden, und Besucher d\u00fcrfen nur &#8211; ganz wichtig &#8211; in einem Allrad-Fahrzeug (z.B. Landrover) anreisen. Dies ist eine Vorschrift des Kenya Wildlife Service (KWS), die von Daphne Sheldrick mit allem Nachdruck im Interesse der Besucher unterst\u00fctzt wird. (Weitere Infos auf Anfrage; wir vermitteln Ihnen gern eine zuverl\u00e4ssige Reiseagentin. Gruppenreisen in diese Region sind auf Grund der besonderen Gegebenheiten nicht m\u00f6glich.)<\/p>\n<p>Wir hoffen auf Ihr Verst\u00e4ndnis f\u00fcr diese neue Entwicklung, mit der, noch einmal gesagt, genau das erreicht wurde, was vor fast 20 Jahren als fernes Ziel am Anfang des Waisenprojekts gestanden hat. Herzlichen Gl\u00fcckwunsch, liebe Daphne! Und Dank Ihnen allen, die zum Gelingen beigetragen haben.<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/geschafft-die-voi-waisen-sind-erwachsen\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Natumi hatte mit ihrer Truppe schon im vergangenen April \u201eMorgenluft&#8220; gewittert. Sozusagen. 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