{"id":2014,"date":"2010-12-22T23:53:00","date_gmt":"2010-12-22T22:53:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=2014"},"modified":"2010-12-23T00:00:39","modified_gmt":"2010-12-22T23:00:39","slug":"newsletter-aus-keniadie-waisen-im-november","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-keniadie-waisen-im-november\/","title":{"rendered":"Newsletter aus Kenia\/Die Waisen im November"},"content":{"rendered":"<p><b>   <\/p>\n<p>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe:      <\/p>\n<p> F\u00fcr die Nursery-Elefanten war der November ein ziemlich aufregender Monat. <\/b><b>Suguta<\/b>, <b>Melia<\/b> und <b>Tumaren<\/b> mussten \u00fcben, \u00fcber die Rampe auf und von dem Lkw zu steigen, der sie Anfang Dezember nach Ithumba bringen wird. Am 17. November erhielt unsere Nursery-Gruppe erneut Zuwachs durch die kleine <b>Ishanga<\/b> aus dem Nationalpark Tsavo-West. Gerade noch rechtzeitig hatte man sie buchst\u00e4blich aus den F\u00e4ngen der L\u00f6wen retten k\u00f6nnen. Die Patrouille, die sich um das Aufsp\u00fcren und Einsammeln von Schlingfallen k\u00fcmmert (das so genannte De-Snaring Team), bemerkte, in welcher Notlage sich das Elefantenbaby befand und umzingelte das Rudel. Einer der Ranger feuerte zwei Luftsch\u00fcsse ab, so dass die L\u00f6wen die Flucht ergriffen und der kleine Dickh\u00e4uter gerettet werden konnte. Bei seiner Ankunft in der Nursery war das kleine Kalb schwer traumatisiert, abgemagert und verwundet.   <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/12\/IshangaIMG_0379109.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px\" title=\"Ishanga IMG_0379 (109)\" border=\"0\" alt=\"Ishanga IMG_0379 (109)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/12\/IshangaIMG_0379109_thumb.jpg\" width=\"324\" height=\"484\" \/><\/a><\/p>\n<p> <!--more-->  <\/p>\n<p><b>Ishanga<\/b> brach zusammen und ihr Kreislauf musste mit einer Glukose-Infusion in die Ohrvene wieder stabilisiert werden. Erstaunlicherweise ging es ihr am n\u00e4chsten Morgen schon viel besser. Sie war ruhig genug, um den anderen schon an ihrem ersten Tag um 8 Uhr morgens vorgestellt zu werden. <b>Suguta<\/b>, <b>Olare<\/b> und <b>Tumaren<\/b> sowie die Nachwuchs-Leitk\u00fche <b>Mutara<\/b>, <b>Kudup<\/b> und <b>Kalama<\/b> sp\u00fcrten ihre Sehnsucht nach Zugeh\u00f6rigkeit und Trost und schlossen sie sofort ins Herz. <b>Melia<\/b> und <b>Murka<\/b> dagegen waren nicht so freundlich und mussten sogar von den Keepern zurechtgewiesen werden, als sie sie zu schubsen versuchten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/12\/WaasiniswarmlygreetedbyOlareandMutaraIMG_966624.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px\" title=\"Waasin is warmly greeted by Olare and Mutara IMG_9666 (24)\" border=\"0\" alt=\"Waasin is warmly greeted by Olare and Mutara IMG_9666 (24)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/12\/WaasiniswarmlygreetedbyOlareandMutaraIMG_966624_thumb.jpg\" width=\"324\" height=\"484\" \/><\/a> <\/p>\n<p>Eine zweite Rettungsaktion eines K\u00e4lbchens aus dem Shaba Schutzgebiet in Laikipia musste abgebrochen werden, weil der kleine Elefant noch vor Eintreffen des Rettungsflugzeuges verstarb. Im November sind meistens auch die ausgehungerten L\u00f6wen aus dem Nairobi Nationalpark in der Nachbarschaft. Eigentlich haben sie es auf die hiesigen Warzenschweine abgesehen, die sich oft in der N\u00e4he der Elefanten und ihrer Keeper aufhalten, weil sie sich dort in Sicherheit w\u00e4hnen. <b>Naisula<\/b> und <b>Nitirua<\/b>, die beide erst vor Kurzem zu uns kamen, m\u00f6gen es, zu zweit ein wenig abseits der Gruppe zu fressen, wo sie ihre Ruhe haben. Allerdings sind sie so schon einige Male in brenzlige Situationen gekommen, wo sie im Busch auf L\u00f6wen getroffen sind und gerade noch rechtzeitig zur\u00fcck zu ihren Keepern fl\u00fcchten konnten. Damit versetzen sie auch jedes Mal den Rest der Gruppe in Angst und Panik! <b>Suguta<\/b> und <b>Olare<\/b>, die Leitk\u00fche der Nursery-Gruppe, stellen sich in solchen Situationen sofort vor <b>Sities<\/b>, ihr Lieblingsbaby. Am Morgen des 8. November war rund um das Stallgel\u00e4nde L\u00f6wengebr\u00fcll zu h\u00f6ren, so dass die Keeper ihre Arbeit ruhen und stattdessen kein Auge von ihren Sch\u00fctzlingen lie\u00dfen, die sich morgens immer Wettrennen und wilde Spielereien auf dem Stallgel\u00e4nde liefern. Am 11. November wurden die L\u00f6wen vom tapferen, erst 6 Monate alten Nashorn-Waisen Solio in die Flucht geschlagen, der sie zu allererst entdeckt hatte! Ungl\u00fccklicherweise rissen die L\u00f6wen nur drei Tage sp\u00e4ter einige der Warzenschwein-Frischlinge, die erst kurz zuvor aus ihrem Nest in einem Erdbau gekommen waren. Und am 15. November schlie\u00dflich zeigten die L\u00f6wen gro\u00dfes Interesse an unseren kleinsten Waisenelefanten besonders <b>Naisula<\/b> und <b>Kitirua<\/b>. Einer der Keeper musste gar <b>Sities<\/b> die Decke vom R\u00fccken rei\u00dfen, um damit einen der L\u00f6wen zu verscheuchen! Eine Woche sp\u00e4ter waren es nicht die L\u00f6wen, sondern die Hy\u00e4nen, die Panik unter den Waisen verursachten. Insgesamt kann man also sagen, dass alle in der Nairobi-Nursery jeden Tag dieses Monats sehr konzentriert sein mussten. <b>Sities<\/b>, ein sehr cleveres und ausgebufftes kleines Elefantenbaby, verzaubert immer noch alle Besucher zur t\u00e4glichen \u00f6ffentlichen Schlammbad-Stunde. F\u00fcr gew\u00f6hnlich rennt sie an der Absperrung auf und ab und erschreckt am liebsten kleine afrikanische Schulkinder, indem sie schnurstracks auf sie zu rennt und erst kurz vor den schreienden Kindern zum Halten kommt. Dann legt sie sich vor ihnen hin, um ihnen zu zeigen, dass sie nur spielen m\u00f6chte. Ohne Frage genie\u00dft sie das Tohuwabohu dass ihre kleinen Streiche dann immer verursachen! An einem Nachmittag rannte sie unabsichtlich in <b>Chemi Chemi<\/b>, der gerade die Wassertemperatur testete und sich noch str\u00e4ubte, hinein zu gehen. Stattdessen wurde er hinein geschubst und geriet v\u00f6llig aus der Fassung. Im Nu war er wieder im Trockenen und suchte Vergeltung! F\u00fcr <b>Chemi<\/b> <b>Chemi<\/b> war es ein Kinderspiel, <b>Sities<\/b> zu Boden zu dr\u00fccken. Diese meldete sich lautstark und rief somit die Keeper und <b>Suguta<\/b> zur Stelle. <b>Chemi<\/b> <b>Chemi<\/b>, der wusste, dass ihm jetzt wohl \u00c4rger drohte, zog sich zur\u00fcck hinter die B\u00fcsche zur\u00fcck und versuchte sich m\u00f6glichst unauff\u00e4llig zu verhalten. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/12\/ChemiChemiIMG_01407.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px\" title=\"Chemi Chemi  IMG_0140 (7)\" border=\"0\" alt=\"Chemi Chemi  IMG_0140 (7)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/12\/ChemiChemiIMG_01407_thumb.jpg\" width=\"324\" height=\"484\" \/><\/a> <\/p>\n<p>Am 5. November wurde die kleine <b>Wasin<\/b>, die zuvor mit ihren durchbrechenden Backenz\u00e4hnen zu k\u00e4mpfen hatte, erstmals den \u00e4lteren Waisen vorgestellt. Die waren so versessen nach ihr, dass die Keeper sie vorzeitig aus dem Tumult \u201eretten\u201c mussten. <b>Olare<\/b> und <b>Suguta<\/b> suchten sie dann und lie\u00dfen <b>Sities<\/b> in <b>Kalamas<\/b> Obhut. <b>Kalama<\/b> war unglaublich stolz, schlie\u00dflich hat auch sie Leitkuh-Ambitionen &#8211; so wie <b>Mutara<\/b>. Beide haben exzellentes Potential, sp\u00e4ter einmal in diese Rolle zu schl\u00fcpfen. <b>Wasin<\/b> durfte am 18. November f\u00fcr Filmaufnahmen wieder zur Gruppe und war binnen Sekunden im Mittelpunkt f\u00fcr alle kleinen K\u00fche, die <b>Sities<\/b> tats\u00e4chlich v\u00f6llig verga\u00dfen!<\/p>\n<p><b>Kibo<\/b> und <b>Chemi<\/b> <b>Chemi<\/b> testen regelm\u00e4\u00dfig ihren Kr\u00e4ftezuwachs, und <b>Chemi Chemi<\/b> versucht sein Gl\u00fcck manchmal sogar an den Big Girls. Er verf\u00fcgt definitiv \u00fcber einen ausgepr\u00e4gten Kampfgeist, und eines Tages wird er es zu einem gro\u00dfen starken Bullen bringen. Die Wetterlage war in diesem Monat sehr trostlos, bis auf ein paar Nieselregen und vereinzelte Schauer blieb es f\u00fcr diese Jahreszeit eindeutig zu trocken im Park.<\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Ithumba-Gruppe:      <\/p>\n<p><\/b>Der pl\u00f6tzliche Tod von <b>Salaita<\/b> am 11. November hat uns alle v\u00f6llig \u00fcberrascht, denn es gab keinerlei Anzeichen, dass mit ihm etwas nicht stimmt. <b>Salaita<\/b> war bereits \u00e4lter als zwei Jahre alt als er seine Mutter verlor und wurde am 25. September direkt vom Nationalpark Tsavo-West nach Ithumba geflogen. Dort war er in gleichaltriger Gesellschaft mit <b>Ithumba<\/b>, die tags zuvor aus einem Schlammloch am Ithumba-Damm gerettet wurde. Die beiden gingen schon seit dem 6. Oktober t\u00e4glich mit den \u00e4lteren Waisen und den Keepern zum Fressen in den Busch. Wir merkten erst, dass etwas nicht stimmte, als <b>Salaita<\/b> am 10. November auf dem R\u00fcckweg zum Stallgel\u00e4nde stolperte und zusammenbrach. Er bekam sofort eine Infusion, aber alle Hilfe kam zu sp\u00e4t und schon am n\u00e4chsten Morgen war er tot. Die Obduktion durch unsere Mobile tier\u00e4rztliche Einheit ergab eine hochgradige Lungenentz\u00fcndung als Todesursache. <\/p>\n<p>Der Norden Tsavos wurde im November mit reichlich Regen bedacht, anders als in den meisten s\u00fcdlichen Teilen des Parks und im Rest des Landes. In Ithumba gab es heftige Gewitter und die Vegetation erwachte zu neuem Leben, der Regen f\u00fcllte die nat\u00fcrlichen Senken mit Wasser, und somit gab es f\u00fcr unsere Elefantenwaisen Gr\u00fcnfutter und Wasser ad libitum. Die Waisen, die noch Milch zugef\u00fcttert bekommen (<b>Kilaguni<\/b>, <b>Chaimu<\/b>, <b>Sabachi<\/b>, <b>Ithumbah<\/b> und <b>Meibai<\/b> unter der F\u00fchrung von <b>Makena<\/b>) trafen in diesem Monat mit vielen Ex-Waisen zusammen. <b>Yatta<\/b>, ihre gesamte Herde (inklusive zwei wilde Elefantenbullen) suhlten sich am 1. November gemeinsam mit ihnen im Schlamm; am 7. kamen <b>Lualeni<\/b>, <b>Kora<\/b> und <b>Challa<\/b> zum Stallgel\u00e4nde und trennten sich erst wieder nach dem mitt\u00e4glichen Schlammbad.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/12\/orphansgrazing11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px\" title=\"orphans grazing (1)\" border=\"0\" alt=\"orphans grazing (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/12\/orphansgrazing1_thumb1.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a> <\/p>\n<p><b>Yatta<\/b>, ihre Gef\u00e4hrten und der wilde Rekrut \u201eMgeni\u201c kamen am 8. erneut zu Besuch, am 13. waren es <b>Sidai<\/b> und <b>Galana<\/b> mit ihrem Gefolge <b>Napasha<\/b>, <b>Madiba<\/b> und <b>Ndomit<\/b>. Alle Ex-Waisen schauten auch am n\u00e4chsten Tag kurz vorbei, wanderten dann aber weiter in die Gegend um Kalovoto. Am 21. November begr\u00fc\u00dfte <b>Wendi<\/b> mit ihrer Mini-Herde die Waisen, als diese aus ihren Nachtlagern kamen. Und am 24., als die Waisen gerade das Stallgel\u00e4nde verlassen hatten, trafen sie <b>Yattas<\/b> Herde im Busch, wo alle gemeinsam grasten. Ein Teil von <b>Yattas<\/b> Gruppe kam auch am 29. November noch einmal auf das Stallgel\u00e4nde, dieses Mal in Begleitung eines gro\u00dfen Bullen, der nur noch einen Sto\u00dfzahn trug. Am 30. November schlie\u00dflich schaute <b>Yatta<\/b> morgens kurz vorbei und nahm bei dieser Gelegenheit gleich <b>Makena<\/b> und <b>Meibai<\/b> mit. Anders als sonst brachte sie sie aber nicht zum mitt\u00e4glichen Bad zur\u00fcck wie sonst, und auch abends gab es noch keine Spur von ihnen. Somit blieben <b>Kilaguni<\/b>, <b>Sabachi<\/b>, <b>Chaimu<\/b> und ihre beunruhigten Keeper allein zur\u00fcck! Aber zur Freude aller waren <b>Makena<\/b> und <b>Meibai<\/b> nach ein paar Tagen wieder beim Rest der Herde.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/12\/yattagroupjoinstheorphans51.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px\" title=\"yatta group joins the orphans (5)\" border=\"0\" alt=\"yatta group joins the orphans (5)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/12\/yattagroupjoinstheorphans5_thumb1.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a> <\/p>\n<p><b>Nasalot<\/b> ist immer noch furchtbar vernarrt in <b>Kilaguni<\/b>. Wann immer die Gro\u00dfen und die Kleinen zusammen treffen, verw\u00f6hnt sie ihn nach Strich und Faden. <b>Chaimu<\/b> und <b>Ithumba<\/b> f\u00fchren die Herde morgens meistens an, w\u00e4hrend <b>Meibai<\/b> und <b>Makena<\/b> den Trupp von hinten zusammenhalten und Acht geben, dass niemand verloren geht. Alle Ithumba Waisen hatten einen wunderbaren Monat mit endlosem Plantschen in den nat\u00fcrlichen Wasserl\u00f6chern, Suhlen im Schlamm und Gr\u00fcnfutter in allen Ecken. Die wilden Elefanten fielen in diesem Monat eher durch Abwesenheit auf, aber das liegt schlicht und ergreifend daran, dass es jetzt \u00fcberall wieder genug Futter und Wasser gibt. Einziger Wermutstropfen in diesem Monat war <b>Salaitas<\/b> Tod, der uns alle furchtbar \u00fcberraschte. Vor allem die Keeper und <b>Ithumba<\/b>, sein bester Freund, waren sehr traurig. <b>Ithumba<\/b> war von Anfang an f\u00fcr <b>Salaita<\/b> dagewesen, als beide noch lernen mussten, ihrer menschlichen Ersatzfamilie zu vertrauen ehe sie mit den anderen in den Busch durften.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/12\/chaimu1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px\" title=\"chaimu..\" border=\"0\" alt=\"chaimu..\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/12\/chaimu.._thumb1.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a> <\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Voi-Gruppe: <\/b><\/p>\n<p>Der S\u00fcden Tsavos blieb im vergangenen Monat weiterhin ziemlich trocken. Nur am 8. und 25. November gab es ein paar leichte Nieselregenf\u00e4lle. Somit hat sich der Alltag der Waisen und ihrer Keeper nicht sonderlich ver\u00e4ndert, und H\u00f6hepunkte waren lediglich die K\u00e4mpfe zwischen den jungen Bullen. Vor allem <b>Siria<\/b> und <b>Mzima<\/b> sind manchmal so vertieft in ihre Kabbeleien, dass sie weit hinter der Gruppe zur\u00fcckfallen, wenn die Gruppe morgens in den Busch auf Futtersuche geht. Es gab die \u00fcblichen Auseinandersetzungen, wenn einer dem anderen die Milchflasche stibitze oder viel Spa\u00df beim Baden, wenn das Wetter besonders hei\u00df war. Die Waisen halten sich derzeit meistens innerhalb des umz\u00e4unten Areals auf, wo es in der Trockenzeit mehr Futter zu finden gibt. Der E-Zaun des KWS macht dieses Gel\u00e4nde f\u00fcr wilde Elefanten unzug\u00e4nglich. In dieser Jahreszeit gibt es sowohl die mitt\u00e4gliche Flasche als auch das Schlammbad im Stallgel\u00e4nde, das in diesem Monat dank der finanziellen Unterst\u00fctzung einer Partnerorganisation aus den USA aufw\u00e4ndig renoviert wurde. Das war dringend n\u00f6tig, denn die Voi-St\u00e4lle wurden in den fr\u00fchen 1950er Jahren erbaut und das sah man ihnen langsam an!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/12\/Siriaenjoyasoilwarmthontheroadbank11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px\" title=\"Siria enjoy a soil warmth on the road bank (1)\" border=\"0\" alt=\"Siria enjoy a soil warmth on the road bank (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/12\/Siriaenjoyasoilwarmthontheroadbank1_thumb1.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a> <\/p>\n<p><b>Tassia<\/b>, der Liebling von <b>Wassessa<\/b>, macht sich diesen Sonderstatus inzwischen ordentlich zunutze und \u00e4rgert \u00f6fters <b>Ndii<\/b> und <b>Taveta<\/b>. <b>Kenia<\/b> und <b>Lesanju<\/b> tr\u00f6sten <b>Ndii<\/b> dann ausgiebig und w\u00fcrden <b>Tassia<\/b> gerne bestrafen, haben aber Angst, dass sie dann selber von <b>Wasessa<\/b> zur Raison gebracht werden. <b>Siria<\/b> und <b>Mzima<\/b> sind Trainingspartner, und <b>Shimba<\/b> mengt auch manchmal mit. Die Paviane auf dem Stallgel\u00e4nde sind der Quell ewiger Freude f\u00fcr die Waisen, die Affen herum zu scheuchen. Es ist lustig zu beobachten, dass die Strau\u00dfenk\u00fcken, die die Keeper gerade in Voi mit aufziehen, schon dasselbe tun! <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/12\/WesesarghtTasiaplaying11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px\" title=\"Wesesa rght &amp; Tasia playing (1)\" border=\"0\" alt=\"Wesesa rght &amp; Tasia playing (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/12\/WesesarghtTasiaplaying1_thumb1.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a> <\/p>\n<p>Am 16. November wurden <b>Emily<\/b> und die Ex-Waisen inmitten ihrer gro\u00dfen Herde auf der S\u00fcdseite von Mazinga Hill gesichtet. Sie wollten zum Saufen an die nagelneue Stalltr\u00e4nke kommen und mussten dann traurig feststellen, dass darum eine Absperrung gezogen wurde, damit der Zement aush\u00e4rten konnte. Also gingen sie zum Leck an der Rohrleitung der Voi Safari Lodge, um ihren Durst zu stillen. Die Keeper berichteten, dass alle Ex-Waisen inklusive <b>Emily<\/b> und ihr Kalb \u201eEve\u201c trotz der langen Trockenzeit sehr gut aussahen. Offenbar haben sie noch ausreichend Futterpl\u00e4tze gefunden. Am 30. November wurde <b>Edies<\/b> Herde auf der Pipeline-Stra\u00dfe gesehen, dieses Mal ohne <b>Emily<\/b> und einige der Ex-Waisen, die normalerweise bei ihr sind. <b>Edies<\/b> Baby \u201eElla\u201c war offenbar auch in guter Verfassung. Sie scheuchte sogar die Keeper herum, als diese aus ihrem Fahrzeug ausstiegen, um sich die Herde aus der N\u00e4he anzuschauen. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/12\/Tavetaindeepwaters11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px\" title=\"Taveta in deep waters (1)\" border=\"0\" alt=\"Taveta in deep waters (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/12\/Tavetaindeepwaters1_thumb1.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a> <\/p>\n<p>Alle Waisen, die noch in der Obhut der Keeper leben, haben die widrigen Klimakonditionen in S\u00fcd-Tsavo gut weggesteckt. Unter der F\u00fchrung von <b>Lesanju<\/b>, immer eifrig unterst\u00fctzt von <b>Wasessa<\/b>, <b>Kenia<\/b>, <b>Sinya<\/b> und <b>Lempaute<\/b>, die <b>Ndii<\/b> und <b>Dida<\/b> vor pubertierenden Jungbullen sch\u00fctzen, sind die Voi-Waisen zu einer eingeschworenen, selbst\u00e4ndigen und gl\u00fccklichen kleinen Herde zusammengewachsen. <b>Shimba<\/b> f\u00fchrt die Gruppe oft zum Fressplatz und mittags zur\u00fcck ins Stallgel\u00e4nde, wo sie ihre Milch bekommen und sich im Schlamm suhlen. <b>Siria<\/b> ist der dominante Jungbulle in der Gruppe. Er und <b>Wasessa<\/b> sind auch am aufgeschlossensten, wenn die Gruppe auf wilde Artgenossen treffen. Allerdings kam es in diesem Monat leider gar nicht dazu.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/12\/Keniaisdownplaying31.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px\" title=\"Kenia is down playing (3)\" border=\"0\" alt=\"Kenia is down playing (3)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2010\/12\/Keniaisdownplaying3_thumb1.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-keniadie-waisen-im-november\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe: F\u00fcr die Nursery-Elefanten war der November ein ziemlich aufregender Monat. 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