{"id":2077,"date":"2011-01-19T20:50:00","date_gmt":"2011-01-19T19:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=2077"},"modified":"2011-01-19T20:50:00","modified_gmt":"2011-01-19T19:50:00","slug":"monatsbericht-der-waisen-dezember","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/monatsbericht-der-waisen-dezember\/","title":{"rendered":"Monatsbericht der Waisen &ndash; Dezember"},"content":{"rendered":"<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe<\/b><\/p>\n<p>Am 15. Dezember wurde im Namunyak-Schutzgebiet ein 10 Wochen altes weibliches K\u00e4lbchen aus einem Brunnen in der Naipoki Lugga <i>[Anm. eine Lugga ist ein in der hei\u00dfen Jahreszeit ausgetrocknetes Flussbett, in das L\u00f6cher gebohrt werden, um Wasser zu f\u00f6rdern]<\/i> gerettet. Der Versuch, das K\u00e4lbchen danach mit einer wilden Herde aus der N\u00e4he zusammenzubringen, scheiterte, als man sie am n\u00e4chsten Tag erneut aus dem gleichen Brunnen bergen musste. Sie wurde \u201e<b>Naipoki<\/b>\u201c genannt, damit man sich sp\u00e4ter an ihren Herkunftsort erinnerte. An ihrer R\u00fcsselspitze fanden sich einige Fleischwunden, die ihr h\u00f6chstwahrscheinlich von einer Hy\u00e4ne oder einem anderem Raubtier zugef\u00fcgt wurden, w\u00e4hrend sie im Brunnen festsa\u00df. Abgesehen davon, war sie jedoch in sehr gutem gesundheitlichen Zustand, hat sich ungew\u00f6hnlich schnell in der Nursery eingelebt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/01\/Naipoki-IMG_1170-15.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Naipoki IMG_1170 (15)\" border=\"0\" alt=\"Naipoki IMG_1170 (15)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/01\/Naipoki-IMG_1170-15_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>Nachdem <b>Sities<\/b> nun \u00fcber mehrere Wochen beobachtet hatte, wie <b>Suguta<\/b>, <b>Melia<\/b> und <b>Tumaren<\/b> trainiert wurden, \u00fcber die Laderampe auf den Lkw-Anh\u00e4nger zu laufen und ihre Milchmahlzeiten nur noch dort bekamen, z\u00e4hlte sie offenbar eins und eins zusammen. Die Keeper beobachteten, dass sie im Vergleich zu sonst bedr\u00fcckt schien. Aber ihre gewohnten Schlammbadstreiche lie\u00df sie sich nicht nehmen: an der Absperrung lief sie am Seil entlang, das die Elefanten von den Besuchern trennt, und genoss das Quieken der afrikanischen Schulkinder, wenn sie pl\u00f6tzlich auf sie zu rannte und kurz vor der Sperre zum Stillstand kam!<\/p>\n<p>F\u00fcr <b>Melia<\/b>, <b>Suguta<\/b> und <b>Tumaren<\/b> begann der 2. Dezember sehr fr\u00fch. Sie traten an diesem Tag ihre Reise ins Auswilderungszentrum Ithumba nach Tsavo-Nord an. Morgens um 2.30 Uhr wurde ihre Milch aufgew\u00e4rmt, und um 4.30 Uhr waren die drei gro\u00dfen M\u00e4dchen alle sicher in dem gro\u00dfen Anh\u00e4nger verstaut und bereit zur Abfahrt in die n\u00e4chste gro\u00dfe Etappe ihrer Reise zur\u00fcck in die Wildnis. Jegliche ungewohnten Vorkommnisse mitten in der Nacht sorgen bei den restlichen Nursery-Elefanten f\u00fcr Unruhe. Als die Morgend\u00e4mmerung hereinbrach, \u00fcbernahm <b>Olare<\/b> sofort das Zepter und widmete sich ganz besonders <b>Sities<\/b>. Offenbar hatte sie schnell verstanden, dass sie sich ihre Leitkuhposition fortan nicht mehr mit <b>Suguta<\/b> teilen musste. Komischerweise war es <b>Kibo<\/b>, der die drei K\u00fche am meisten zu vermissen schien. Er hatte von allen am l\u00e4ngsten mit <b>Suguta<\/b> in der Nursery gelebt. Auf jeden Fall hat <b>Olare<\/b> seitdem bewiesen, dass sie eine sehr kompetente und f\u00fcrsorgliche Leitkuh ist. Sie ma\u00dfregelte die rangelnden Jungbullen, hielt <b>Chemi<\/b> <b>Chemi<\/b> unter Kontrolle und r\u00fcgte <b>Murka<\/b>, als diese <b>Naisula<\/b> und <b>Kitirua<\/b> einfach ins Schlammloch schubste. <b>Murka<\/b> ging daraufhin hin\u00fcber zu den beiden, die eben noch ihre Angriffsziele waren und legte vers\u00f6hnlich den R\u00fcssel auf ihren R\u00fccken, um sich zu entschuldigen! Keiner der Keeper zweifelte daran, dass <b>Olare<\/b> ihr das aufgetragen hatte!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/01\/Chemi-Chemi-mounts-Shukuru-IMG_0936-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Chemi Chemi mounts Shukuru IMG_0936 (1)\" border=\"0\" alt=\"Chemi Chemi mounts Shukuru IMG_0936 (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/01\/Chemi-Chemi-mounts-Shukuru-IMG_0936-1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Kandecha<\/b> und <b>Kibo<\/b> sind nach wie vor Trainingspartner und messen regelm\u00e4\u00dfig ihre Kr\u00e4fte mit- und gegeneinander. <b>Chemi<\/b> <b>Chemi<\/b> war aber schon immer der hitzigste Jungbulle in der Nursery-Gruppe. Als er eines Tages die Dreistigkeit besa\u00df und versuchte, <b>Olare<\/b> zu besteigen als diese sich gerade gen\u00fcsslich im Staub w\u00e4lzte, war er eindeutig zu weit gegangen. <b>Olare<\/b> blies mit ihm ihrem R\u00fcssel eine Handvoll Dreck mitten ins Gesicht, woraufhin er stehenden Fu\u00dfes umdrehte und in einem Affenzahn davon rannte! Wann immer <b>Naipoki<\/b> und <b>Wasin<\/b> mit den \u00e4lteren Waisen zusammen sind, l\u00e4sst <b>Olare<\/b> kein Auge von <b>Chemi<\/b> <b>Chemi<\/b>, weil der einfach keiner Versuchung widerstehen kann, wenn es darum geht, seine Dominanz \u00fcber den kleinen K\u00fchen zu beweisen. Die Keeper sind der Meinung, dass er das Zeug zu einem starken und dominanten Bullen hat, wenn er erwachsen ist, weil er ihnen zufolge so \u201emutig\u201c ist und niemals aufgibt!<\/p>\n<p><b>Mutare<\/b>, die im Stall neben <b>Naipoki<\/b> schl\u00e4ft, ist sehr angetan vom kleinen Neuank\u00f6mmling, und will sie unbedingt bemuttern. Die beiden kleinen Babies wurden am 24. Dezember in die Herde eingef\u00fchrt, was wieder so \u00fcberschw\u00e4nglich endete, dass die Keeper den Gro\u00dfteil der schubsenden und dr\u00e4ngelnden Herde von den beiden Winzlingen wegbringen mussten und nur <b>Olare<\/b>, <b>Kalama<\/b> und <b>Kudup<\/b> bleiben durften. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/01\/Kalama-Mutara-IMG_1052-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Kalama &amp; Mutara IMG_1052 (1)\" border=\"0\" alt=\"Kalama &amp; Mutara IMG_1052 (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/01\/Kalama-Mutara-IMG_1052-1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Ishanga<\/b>, die von unserem De-Snaring Team in Tsavo-West gerettet wurde, als ein L\u00f6we sie bei der Kehle packte, hat sich erstaunlich gut erholt und gut zugenommen. Ihre besten Freunde in der Nursery sind <b>Naisula<\/b> und <b>Makireti<\/b>, die auch noch relativ neu sind. Die drei trifft man nur selten einzeln, und beim Fressen stehen sie &#8211; dicht beisammen &#8211; ein wenig abseits vom Rest der Herde. Das ist ein ganz normales Verhalten f\u00fcr trauernde Elefanten, jedoch verbunden mit dem Nachteil, dass sie sich im Falle einer Gefahr zu weit von der sch\u00fctzenden Herde weg bewegen. Am 12. Dezember zum Beispiel rannte ein Warzenschwein, das von einer L\u00f6win gejagt wurde, mitten durch die Gruppe und sorgte f\u00fcr riesiges Chaos, weil die wildgewordene Herde sofort schutzsuchend zu ihren Keepern rannte. Auch Impalas und ein Hase, der pl\u00f6tzlich neben <b>Turkwel<\/b>, <b>Tano<\/b> und <b>Shukuru<\/b> aufsprang sorgten mehrmals f\u00fcr kurzzeitige Panik. Aber es gab auch einige Fehlalarme, die offenbar von <b>Naisulu<\/b>, <b>Makireti<\/b> und <b>Ishanga<\/b> ausgel\u00f6st wurden. Weil sie abseits der Herde grasen, sind sie die ersten, die von dieser Seite eine Gefahr wittern. Am 9. Dezember war es Nashornwaise Shida, der nach einem Schl\u00e4fchen die Elefanten durch die B\u00fcsche jagen wollte!<\/p>\n<p>Trotz allem gab es den ganzen Dezember \u00fcber ernstzunehmende Gefahr durch die L\u00f6wen aus dem Nairobi Park, die regelm\u00e4\u00dfig auf der Jagd nach Warzenschweinen waren und somit auch ein Auge auf die Rotte auf dem Gel\u00e4nde des Trusts geworfen hatten. Die schlafen zwischen den Containern und H\u00e4usern, fressen tags\u00fcber gerne in der N\u00e4he der Elefanten und ihrer Keeper, wo sie sich sicher f\u00fchlen. In den letzten Wochen wurden viele Frischlinge geboren &#8211; ein weiterer Anreiz f\u00fcr die L\u00f6wen, die immer dreister werden und mittlerweile sogar schon auf Felsen neben der Suhle liegen, w\u00e4hrend die Elefanten baden und die Besucher unterhalten. Am 7. Dezember alarmierte Nashorn Solio ihren Keeper mit einem Scharchen, weil sie einen L\u00f6we gewittert hatte, der sie zu verfolgen schien. Solio ist alles andere als eine Mimose, wie <b>Kuduk<\/b> und <b>Turkwel<\/b> aus erster Hand erfuhren, als sie ihn f\u00fcr ein Warzenschwein hielten und ihn erschrecken wollten. Solio ging in Stellung und war bereit mit seinem Mini-Horn den erstbesten Angreifer abzuwehren! Es war vorauszusehen, dass die Elefanten augenblicklich auf die Bremsen traten und m\u00f6glichst unauff\u00e4llig den R\u00fcckzug antraten!<\/p>\n<p>Am Silvestertag, als die Keeper mit den Waisen unterwegs zum Schlammbad waren, bemerkten sie zwei L\u00f6winnen und mussten sogar von ihrer gewohnten Route abweichen, da die L\u00f6winnen nicht gewillt waren, den Weg zu r\u00e4umen! Und so endete das Jahr 2010!<\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Ithumba-Gruppe: <\/b><\/p>\n<p>Vorab gibt aufregende Neuigkeiten: <b>Yatta<\/b> und <b>Mulika<\/b> sind offenbar tr\u00e4chtig! Man sieht deutlich das geschwollene Ges\u00e4uge, was man als ziemlich sicheres Indiz werten kann!<\/p>\n<p>Der Monat war sehr abwechslungsreich f\u00fcr die Ithumba-Waisen. Sie waren oft mit den inzwischen wilden Ex-Waisen zusammen, die sich fast t\u00e4glich darum gek\u00fcmmert haben, dass zumindest ein paar der \u00c4lteren daf\u00fcr sorgen, dass die Kleinen jeden Abend zu ihren Stallungen zur\u00fcckgebracht werden. Oft waren es <b>Wendi<\/b> und ihre Splittergruppe &#8211; namentlich <b>Sunyei<\/b>, <b>Ndomot<\/b>, <b>Buchuma<\/b>, <b>Chyulu<\/b>, <b>Sidai<\/b>, <b>Kamboyo<\/b>, <b>Lualeni<\/b>, <b>Kora<\/b>, <b>Rapsu<\/b>, <b>Galana<\/b>, <b>Tomboi<\/b> und <b>Napasha<\/b> &#8211; die diese Aufgabe \u00fcbernahmen. Aber es gab auch Tage, an denen junge Bullen aus <b>Yattas<\/b> Herde nach den J\u00fcngsten sahen. Es gab im Dezember nur sieben Tage, die die beiden Gruppen nicht zusammen verbrachten. Meistens warteten die Ex-Waisen schon vor den St\u00e4llen, wenn die J\u00fcngsten morgens aus ihren Nachtlagern kamen oder man traf sich sp\u00e4ter beim Grasen im Busch oder beim Suhlen im Schlamm. Die \u00c4lteren lassen meistens einen ihrer Herde zur\u00fcck bei den J\u00fcngeren, wenn sie sich auf einen Weg mit unbestimmtem Ziel machen. Meistens bleibt dann <b>Nasalot<\/b>, die <b>Kilaguni<\/b> verg\u00f6ttert, oder <b>Lualeni<\/b> bei den J\u00fcngsten. Wenn wir von den \u201eGro\u00dfen\u201c sprechen, meinen wir die Herde um Leitkuh <b>Yatta<\/b> und ihren Mitgliedern <b>Mulika<\/b>, <b>Nasalot<\/b>, <b>Kinna<\/b>, <b>Selengai<\/b>, den wilden Rekruten \u201cMgeni\u201c und Klein <b>Orok<\/b>, ein viel zu junges Anh\u00e4ngsel des sonst erwachsenen Trupp. Komischerweise findet man <b>Napasha<\/b>, den gr\u00f6\u00dften Bullen unter den Ex-Waisen, meistens in <b>Wendis<\/b> Splittergruppe. Zu diesem geh\u00f6ren auch <b>Tomboi<\/b>, <b>Kora<\/b>, <b>Kamboyo<\/b>, <b>Zurura<\/b> und <b>Madiba<\/b>. Mgeni und diverse wilde Bullen, die <b>Yattas<\/b> Herde besuchen, k\u00f6nnten sie m\u00f6glicherweise eingesch\u00fcchtert haben. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/01\/ithumbah-escorted-by-kina-selengai-yatta.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"ithumbah escorted by kina, selengai &amp; yatta\" border=\"0\" alt=\"ithumbah escorted by kina, selengai &amp; yatta\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/01\/ithumbah-escorted-by-kina-selengai-yatta_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Meibai<\/b> und <b>Makena<\/b>, die Ende letzten Monats f\u00fcr eine Nacht mit den Gro\u00dfen in den Busch durften, wurden am 1. Dezember von einer gro\u00dfen Karawane zur\u00fcck zu den J\u00fcngsten auf das Stall gebracht: <b>Yatta <\/b>selbst, <b>Mulika<\/b>, <b>Nasalot<\/b>, <b>Kinna<\/b>, <b>Sunyei<\/b>, <b>Kamboyo<\/b>, <b>Ndomot<\/b>, <b>Selengai<\/b>, Mgeni (der wilde Rekrut) und bei dieser Gelegenheit sogar <b>Napasha<\/b>, <b>Buchuma <\/b>und zwei gro\u00dfe wilde Bullen. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/01\/napasha-flapping-ears.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"napasha flapping ears\" border=\"0\" alt=\"napasha flapping ears\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/01\/napasha-flapping-ears_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 2. Dezember trafen die beiden Nursery-Elefanten <b>Suguta<\/b>, <b>Melia<\/b> und <b>Tumaren<\/b> ein. Wie immer wurden sie herzlich und aufgeregt von allen empfangen. Die Gruppe wird von <b>Makena<\/b> angef\u00fchrt, aber als sie mit den \u00c4lteren unterwegs war, wurde sie von <b>Ithumbah<\/b> vertreten. Die drei Neuank\u00f6mmlinge aus Nairobi schienen \u00fcberw\u00e4ltigt von der \u00fcppigen, gr\u00fcnen Vielfalt an Futter! Sie verschwendeten keine Minute und st\u00fcrzten sich Hals \u00fcber Kopf in das Bl\u00e4tterwerk! <b>Wendi<\/b> kam in der Nacht vom 3. zum 4. Dezember in Begleitung von <b>Galana<\/b>, <b>Ndomot<\/b>, <b>Zurura<\/b> und <b>Naserian<\/b>. Sie warteten bis zum Morgen auf dem Stallgel\u00e4nde, um bei Tagesanbruch die neuen Babies begr\u00fc\u00dfen zu k\u00f6nnen, nat\u00fcrlich nicht ohne das \u00fcbliche aufgeregte Trompeten und Urinieren. <b>Wendi<\/b> und ihre Gruppe verbrachten den ganzen Tag mit den J\u00fcngsten, sogar das Schlammbad, und obwohl die Neuank\u00f6mmlinge der neuen Suhle noch ein wenig skeptisch gegen\u00fcberstanden, trauten sie sich schlie\u00dflich wenigstens mit den F\u00fc\u00dfen hinein. Wahrscheinlich haben sie noch nie vorher ein so gro\u00dfes Wasserloch gesehen!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/01\/zurura-in-water-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"zurura in water (1)\" border=\"0\" alt=\"zurura in water (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/01\/zurura-in-water-1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auch am n\u00e4chsten Morgen wartete <b>Wendi<\/b> vor den St\u00e4llen, dieses Mal hatte sie statt <b>Zurura<\/b> und <b>Naserian<\/b> <b>Kora<\/b>, <b>Lualeni<\/b> und <b>Rapsu<\/b> dabei. Als sie kurz vor dem Schlammbad wieder gingen, lie\u00df sie <b>Lualeni<\/b> zur Sicherheit bei den J\u00fcngsten zur\u00fcck, auch um sicher zu gehen, dass die Kleinsten abends wieder wohlbeh\u00fctet ins Stallgel\u00e4nde zur\u00fcckgebracht w\u00fcrden. <b>Lualeni<\/b> tat wie ihr gehei\u00dfen und schlief sogar auf dem Stallgel\u00e4nde, um gleich morgens wieder bei den Waisen zu sein. Um 9 Uhr stie\u00dfen <b>Yatta<\/b>, <b>Mulika<\/b>, <b>Nasalot<\/b>, <b>Kinna<\/b>, <b>Orok<\/b>, <b>Buchuma<\/b>, Mgeni, <b>Selengai<\/b> und <b>Napasha<\/b> dazu. <b>Selengai<\/b> liebt <b>Ithumbah<\/b> abg\u00f6ttisch und war nur auf sie konzentriert, w\u00e4hrend <b>Nasalot<\/b> sich vor allem um ihren Liebling Kilaguni k\u00fcmmerte.<\/p>\n<p>Als <b>Yatta<\/b> und ihre Gruppe wieder gingen, nahmen sie <b>Lualeni<\/b> mit und lie\u00dfen dieses Mal <b>Nasalot<\/b> als \u201eBaby-Sitter\u201c zur\u00fcck. Sie brachte die Kleinen abends nach hause und schlief ebenfalls auf dem Stallgel\u00e4nde. Am n\u00e4chsten Morgen kamen erneut <b>Yatta<\/b>, <b>Mulika<\/b>, <b>Kinna<\/b>, <b>Orok<\/b>, <b>Selengai<\/b>, <b>Napasha<\/b>, <b>Buchuma<\/b>, <b>Mgeni<\/b> und <b>Taita<\/b>, alle grasten gemeinsam im Busch, badeten, und als sie wieder gingen, lie\u00dfen sie erneut <b>Nasalot<\/b> zur\u00fcck.<\/p>\n<p><b>Kora<\/b>, <b>Rapsu<\/b> und <b>Zurura<\/b> (alle junge Bullen aus der Gruppe der Ex-Waisen) kamen gegen 15 Uhr am selben Nachmittag auf eigene Initiative ins Stallgel\u00e4nde &#8211; allerdings nur kurz zum Saufen &#8211; und am 7. Dezember brachten <b>Rapsu<\/b> und <b>Zurura<\/b> <b>Lualeni<\/b> mit zum Schlammbad. Schon am n\u00e4chsten Tag gelang es <b>Kora<\/b>, <b>Lualeni<\/b> und <b>Zurura<\/b> <b>Meibai<\/b> von der Junior-Gruppe wegzuholen, so dass er wieder eine Nacht mit den Gro\u00dfen im Busch verbringen durfte.<\/p>\n<p>Nach heftigen Regenf\u00e4llen in der gleichen Nacht, kamen <b>Lualeni<\/b>, <b>Rapsu<\/b> und <b>Kora<\/b> schon am n\u00e4chsten Tag zur\u00fcck &#8211; allerdings ohne <b>Meibai<\/b>! Der wurde erst abends gegen 19 Uhr von <b>Yatta<\/b> und ihrer Gruppe zur\u00fcckgebracht und die Keeper lockten ihn zur\u00fcck in seinen Stall. Er folgte ihnen nur z\u00f6gerlich, und die Ex-Waisen machten sich wieder auf den Weg.<\/p>\n<p>Am 12. Dezember versuchte <b>Meibai<\/b> einen \u201cFluchtversuch\u201c und ging ein wenig abseits der Gruppe. Offensichtlich lie\u00df er sich sein Vorhaben noch einmal durch den Kopf gehen, denn er kam sp\u00e4ter zur\u00fcck. Beim Schlammbad hatten die Waisen an diesem Tag Gesellschaft von den Gro\u00dfen, nur <b>Yatta<\/b>, <b>Mulika<\/b>, <b>Kinna<\/b>, <b>Orok<\/b>, <b>Selengai<\/b> und <b>Taita<\/b> waren nicht dabei. Nach dem Bad f\u00fchrte <b>Wendi<\/b> die J\u00fcngsten an die H\u00e4nge von Ithumba Hill und ging dann mit ihrem Gefolge wieder ihres Weges.<\/p>\n<p>Am 16. Dezember waren sie zur\u00fcck und warteten schon fr\u00fch morgens vor den St\u00e4llen. <b>Wendi<\/b> rannte sofort auf <b>Ithumba<\/b> zu und liebkoste ihn ausgiebig. An diesem Tag wurde <b>Wendi<\/b> von <b>Sunyei<\/b>, <b>Ndomot<\/b>, <b>Buchuma<\/b>, <b>Kamboyo<\/b>, <b>Sidai<\/b>, <b>Lualeni<\/b>, <b>Kora<\/b>, <b>Rapsu<\/b>, <b>Napasha<\/b>, <b>Galana<\/b> und <b>Tomboi<\/b> begleitet. Bis nach dem Schlammbad waren alle zusammen, und am Abend wurde diese Mal <b>Makena<\/b> auf einen n\u00e4chtlichen Ausflug mit den Gro\u00dfen mitgenommen! <b>Suguta<\/b> war \u00fcbergl\u00fccklich, dass sie nun die Leitkuh sein durfte &#8211; kr\u00e4ftig unterst\u00fctzt von <b>Ithumbah<\/b>, der aus dieser Region stammt und sich sehr gut auskennt. <\/p>\n<p>Am 18. Dezember, als alle friedlich grasten, hob <b>Meibai<\/b> pl\u00f6tzlich seinen R\u00fcssel gegen den Wind und lief auf einmal eilig in Richtung Osten. Offenbar warteten dort die Gro\u00dfen auf ihn. Schon am n\u00e4chsten Morgen, p\u00fcnktlich zur Milchmahlzeit, war er wieder im Stall und ging der t\u00e4glichen Routine mit den anderen Waisen nach.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag sorgte <b>Tumaren<\/b> f\u00fcr einen Schreck, als sie pl\u00f6tzlich schreiend aus dem Geb\u00fcsch gerannt kam und alle in die Arme ihrer Keeper trieb. Allein <b>Meibai<\/b> war mutig genug, stehen zu bleiben und sich umzudrehen. Er stand wie aus Stein, die Ohren aufgerichtet und bereit zum Kampf! Bei dem vermeintlichen \u201eFeind\u201c handelte es sich jedoch lediglich um einen Dikdik \u00e2\u20ac\u00a6!<\/p>\n<p><b>Yatta<\/b>, <b>Mulika<\/b>, <b>Selengai<\/b>, <b>Kinna<\/b>, <b>Nasalot<\/b> und <b>Orok<\/b> kamen noch vor der Morgend\u00e4mmerung des n\u00e4chsten Tages, um den Vormittag mit den J\u00fcngsten zu verbringen. <b>Selengai<\/b> k\u00fcmmerte sich wieder ganz besonders um <b>Ithumba<\/b>. <b>Nasalot<\/b> wurde nach dem Schlammbad am Mittag erneut als Babysitter zur\u00fcckgelassen, doch schon am n\u00e4chsten Tag waren <b>Yatta<\/b>, <b>Mulika<\/b>, <b>Selengai<\/b> und <b>Orok<\/b> zur\u00fcck, und dieses Mal hatten sie auch <b>Taita<\/b> dabei. Zwei Stunden waren sie auf Besuch und <b>Selengai<\/b> versuchte tats\u00e4chlich, <b>Ithumba<\/b> zu kidnappen! Die Keeper mussten den beiden hinterherlaufen und <b>Ithumba<\/b> zur R\u00fcckkehr \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p>Am 23. Dezember wurde <b>Makena<\/b> mitten in der Nacht zur\u00fcck von einem gro\u00dfen Gefolge &#8211; <b>Wendi<\/b>, <b>Tomboi<\/b>, <b>Galana<\/b>, <b>Sidai<\/b>, <b>Buchuma<\/b>, <b>Kamboyo<\/b>, <b>Chyulu<\/b>, <b>Lenana<\/b>, <b>Loijuk<\/b>, <b>Madiba<\/b>, <b>Napasha<\/b>, <b>Naserian<\/b>, <b>Challa<\/b>, <b>Ndomot<\/b> und <b>Sunyei<\/b> &#8211; zu ihrer Gruppe zur\u00fcck gebracht. Sie alle n\u00e4chtigten auf dem Stallgel\u00e4nde. Nachdem sie inzwischen ein paar Tage weg war, fiel die Begr\u00fc\u00dfung umso \u00fcberschw\u00e4nglicher aus. Gegen 10 Uhr kamen auch noch <b>Yatta<\/b>, <b>Mulika<\/b>, <b>Nasalot<\/b>, <b>Kinna<\/b>, <b>Orok<\/b>, <b>Selengai<\/b> und <b>Taita<\/b>, offenbar nur um <b>Nasalot<\/b> abzusetzen, denn sie verschwanden schon bald wieder. Am gleichen Abend waren auch <b>Zurura<\/b>, <b>Lualeni<\/b> und <b>Kora<\/b> auf einen Gutenachtgru\u00df gekommen, und hatten das Stallgel\u00e4nde erst verlassen, als die J\u00fcngsten in ihren Nachtlagern untergebracht waren. <\/p>\n<p>Am Heiligabend bekamen die Waisen Besuch von <b>Galana<\/b> und <b>Tomboi<\/b>, allerdings nur f\u00fcr eine Stunde. <b>Nasalot<\/b> war kam immer noch ihrer Pflicht als Kinderm\u00e4dchen nach, selbst nachdem <b>Yatta<\/b> und sechs ihrer Herdenmitglieder kurz vor dem Schlammbad vorbeischauten. Auch am ersten Weihnachtsfeiertag war <b>Nasalot<\/b> mit den Kleinen zusammen und der 26. Dezember wartete mit einer riesen \u00dcberraschung auf, denn alle 29 Ex-Waisen besuchten die J\u00fcngsten und verbrachten den ganzen Tag mit ihnen. Sie brachten sie abends sogar zur\u00fcck zu den St\u00e4llen, und <b>Ithumba<\/b> wurde an diesem Tag von vorne bis hinten von <b>Wendi<\/b> und <b>Selengai<\/b> verh\u00e4tschelt.<\/p>\n<p>Schon am 28. Dezember nahmen <b>Wendi<\/b> und ihre Gruppe <b>Meibai<\/b> wieder mit in den Busch. Die J\u00fcngsten und <b>Nasalot<\/b> am\u00fcsierten sich in der Zwischenzeit mit <b>Yatta<\/b>, <b>Mulika<\/b>, <b>Kinna<\/b>, <b>Orok<\/b>, <b>Selengai<\/b> und <b>Taita<\/b> beim Schlammbad.<\/p>\n<p>Am 30. Dezember, nach zwei N\u00e4chten mit den Gro\u00dfen in der Wildnis, kam <b>Meibei<\/b> mit <b>Wendi<\/b>, <b>Loijuk<\/b>, <b>Chyulu<\/b>, <b>Makena<\/b>, <b>Lenana<\/b>, <b>Sidai<\/b> und <b>Galana<\/b> (alles Nachwuchs-Leitk\u00fche) zur\u00fcck, um seine Milch zu trinken. Bis zum Baden blieben sie, danach zogen sie weiter &#8211; inklusive <b>Meibai<\/b>! Der letzte Tag des Monats war extrem ruhig, keine Ex-Waisen in Sicht, und <b>Ithumbah<\/b> und <b>Suguta<\/b> hatten die Aufsicht \u00fcber die verbliebenen Elefantenwaisen in der Ihtumba-Auswilderungsstation: <b>Melia<\/b>, <b>Tumaren<\/b>, <b>Sabachi<\/b> und <b>Kilaguni<\/b>.<\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Voi-Gruppe: <\/b><\/p>\n<p>Die t\u00e4gliche Routine derjenigen Voi-Waisen, die noch von den Keepern betreut werden und noch in den St\u00e4llen \u00fcbernachten, l\u00e4uft meistens nach dem gewohnten \u201eSchema F\u201c ab. Jegliche Abwechslung sorgt entweder f\u00fcr Angst oder gro\u00dfe Aufregung. In diesem Monat waren es eine Puffotter, paarende Schildkr\u00f6ten und rivalisierende Kudub\u00f6cke, die sich auf Mazinga Hill hin und her jagten. <b>Wasessa<\/b> und <b>Shimba<\/b> bewegten die Herde auf der H\u00e4lfte des Weges zur Umkehr und danach begann das \u00fcbliche \u201eB\u00fcsche klopfen\u201c zur Beruhigung der aufgebrachten und von Natur aus sehr \u00e4ngstlichen Elefanten!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/01\/Ex-orphns-drinking-at-stkd-9.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Ex-orphns drinking at stkd (9)\" border=\"0\" alt=\"Ex-orphns drinking at stkd (9)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/01\/Ex-orphns-drinking-at-stkd-9_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Tage beginnen immer ausgelassen mit Spielen auf dem Stallgel\u00e4nde. Die Waisen jagen und w\u00e4lzen sich auf dem weichen Boden, die Jungbullen verwickeln sich in Ringk\u00e4mpfe und die jungen K\u00fche tauschen Z\u00e4rtlichkeiten aus. <b>Wasessas<\/b> Zuneigung zu <b>Tassia<\/b> h\u00e4lt an, w\u00e4hrend <b>Ndii<\/b> und <b>Dida<\/b> besonders viel Aufmerksamkeit von <b>Kenia<\/b> und <b>Lesanju<\/b> zuteilwird. Die Hauptleitkuh wacht \u00fcber alle, aber steht der ausgebufften <b>Lempaute<\/b> am n\u00e4chsten. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/01\/Lempaute-rght-on-a-scratch-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Lempaute rght on a scratch (2)\" border=\"0\" alt=\"Lempaute rght on a scratch (2)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/01\/Lempaute-rght-on-a-scratch-2_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Sinya<\/b> ist zwar eher unauff\u00e4llig, scheint sich aber gut bei den Jungbullen durchsetzen zu k\u00f6nnen, wenn n\u00f6tig. <b>Siria<\/b>, der \u00e4lteste unter den Bullen, h\u00e4lt es haupts\u00e4chlich mit <b>Mzima<\/b> und <b>Shimba<\/b> als \u201eTrainingspartner\u201c und sie alle genie\u00dfen vor allem die Zeit nach der Milchmahlzeit, wenn sie sich in der Suhle abk\u00fchlen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/01\/Lesanju-Others-after-mud-bath-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Lesanju &amp; Others after mud bath (4)\" border=\"0\" alt=\"Lesanju &amp; Others after mud bath (4)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/01\/Lesanju-Others-after-mud-bath-4_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Dida<\/b>, das kleinste Mitglieder der Herde, macht derzeit einen sehr zerbrechlichen Eindruck. Sie vermeidet es, zwischen ihre ausgelassen planschenden Artgenossen zu geraten. <b>Ndii<\/b> k\u00fcmmert sich ganz besonders um sie und ist nie weit weg von ihr. <b>Dida<\/b> darf die Gruppe abends oft zur\u00fcck zu den St\u00e4llen f\u00fchren. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/01\/Taveta-leading-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Taveta leading (1)\" border=\"0\" alt=\"Taveta leading (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/01\/Taveta-leading-1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Emily <\/b>und <b>Edie <\/b>kamen am Abend des 23. Dezember auf einen Besuch, aber leider zu sp\u00e4t, die Waisen waren bereits in ihren Nachtlagern. Die Keeper berichteten, dass Eve und Ella, die beiden K\u00e4lbchen von <b>Emily <\/b>und <b>Edie<\/b>, sehr gut aussahen. Die Ex-Waisen schauten sich \u00fcberall um auf dem renovierten Stallgel\u00e4nde und bedienten sich ausgiebig der nagelneuen Stalltr\u00e4nke. Mit von der Partie war auch ihr wilder Freund, ein junger Bulle von etwa 10 Jahren, der mittlerweile fest zur Gruppe zu geh\u00f6ren scheint. <b>Emily<\/b>, <b>Edie <\/b>und ihre Herde kamen am 29. Dezember noch einmal vorbei &#8211; leider wieder zu sp\u00e4t &#8211; aber der wilde Gef\u00e4hrte k\u00fcmmerte sich an diesem Abend ganz besonders aufmerksam um den Nachwuchs der beiden.<\/p>\n<p>Die meiste Zeit des Monats verbrachten die Waisen beim Grasen an den H\u00e4ngen von Mazinga Hill, wo das abflie\u00dfende Wasser permanent Gr\u00fcnfutter wachsen last. Die Regenf\u00e4lle, mit denen man normalerweise im November\/Dezember rechnen darf, fielen in diesem Jahr wieder viel zu niedrig aus, vor allem in Voi, so dass diesem Teil Tsavo erneut eine D\u00fcrreperiode bevorsteht. Schlie\u00dflich kommt hinzu, dass die Monate Januar, Februar und M\u00e4rz immer die hei\u00dfesten des Jahres sind. Die Mittagsmilch gab es in diesem Monat entweder auf dem Stallgel\u00e4nde oder bei den kleiner werdenden nat\u00fcrlichen Wasserl\u00f6chern auf der Ebene beim Park-Hauptquartier. Am 27. Dezember brachten die Keeper ihre Sch\u00fctzlinge allerdings wieder in den eingez\u00e4unten Bereich des Parks zur\u00fcck. Wir m\u00fcssen uns damit abfinden, dass die Ex-Waisen und ihre wilden Freunde in dieser Jahreszeit die meiste Zeit au\u00dferhalb des Parks auf den benachbarten L\u00e4ndereien und H\u00fcgeln verbringen. Dort gibt es einfach mehr Gr\u00fcnfutter als im Park selbst, der im Moment wieder von viel zu vielen Rinderherden invadiert wird. <\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/monatsbericht-der-waisen-dezember\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe Am 15. Dezember wurde im Namunyak-Schutzgebiet ein 10 Wochen altes weibliches K\u00e4lbchen aus einem Brunnen in der Naipoki Lugga [Anm. eine Lugga ist ein in der hei\u00dfen Jahreszeit ausgetrocknetes Flussbett, in das L\u00f6cher gebohrt werden, um Wasser zu f\u00f6rdern] gerettet. 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