{"id":2145,"date":"2011-02-10T16:51:00","date_gmt":"2011-02-10T15:51:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=2145"},"modified":"2011-02-10T16:51:00","modified_gmt":"2011-02-10T15:51:00","slug":"die-eli-waisen-im-januar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-eli-waisen-im-januar\/","title":{"rendered":"Die Eli-Waisen im Januar"},"content":{"rendered":"<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe:<\/b><\/p>\n<p>Neujahrstag in Nairobi, und die Aufregung der Keeper \u00fcber den Anbruch des neuen Jahres entging auch <b>Sities<\/b> nicht. Sie hatte verstanden, dass dies ein Festtag sein musste, rannte im Gel\u00e4nde herum und ermutigte die anderen, es ihr nachzutun! Dennoch, der Tod von Baby <b>Wasin<\/b> am 8. Januar 2011 d\u00e4mpfte die freudige Stimmung, vor allem die Keeper, <b>Mutara<\/b> und Klein <b>Naipoki<\/b> waren tief betroffen \u00fcber den Verlust ihres Gef\u00e4hrten. <b>Wasin<\/b> war schon seit Anfang an sehr fragil und k\u00e4mpfte zuletzt mit dem Durchbruch ihrer Backenz\u00e4hne. Trotz allem ist der Verlust eines Nursery-Babies immer ein f\u00fcrchterlich emotionales Ereignis und Verluste wie dieser werden auch mit den Jahren nicht einfacher! Ruhe in Frieden, kleine <b>Wasin<\/b>, mit all den anderen, die wie du viel zu fr\u00fch gehen mussten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/Turkwel-with-Naipoki-IMG_0458-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Turkwel with Naipoki IMG_0458 (2)\" border=\"0\" alt=\"Turkwel with Naipoki IMG_0458 (2)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/Turkwel-with-Naipoki-IMG_0458-2_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>Ansonsten war es ein friedlicher und gl\u00fccklicher Monat f\u00fcr die Nursery-Waisen. Allein die L\u00f6wen aus dem Nairobi-Park sorgten f\u00fcr Panik, als f\u00fcnf von ihnen den Elefanten am 30. Januar den Weg versperrten. <b>Olare<\/b>, <b>Murka<\/b> und <b>Mutara<\/b> waren drauf und dran sie anzugreifen, wurden aber von den Keepern zur\u00fcckgehalten. Als einer der L\u00f6wen pl\u00f6tzlich br\u00fcllte, begann die Flucht zur\u00fcck zu den Stallungen, und <b>Kudup<\/b> war der schnellste von allen! In der darauffolgenden Nacht umkreisten mehr als die f\u00fcnf, die tags\u00fcber gesehen wurden, die St\u00e4lle und hielten die kleinen Elefanten in heller Aufregung. Sie versuchten entweder in die Schlafs\u00e4cke der Keeper zu kriechen oder die Stallt\u00fcr einzutreten, um zu fl\u00fcchten. Am Ende mussten sich die Keeper drau\u00dfen aufstellen, um den Elefanten zu zeigen, dass sie sie besch\u00fctzen. Am n\u00e4chsten Morgen waren alle v\u00f6llig ger\u00e4dert, und selbst <b>Murka<\/b>, die ihre Milch am schnellsten herunter schlingt, verzichtete freiwillig!<\/p>\n<p>Die erste, der sich morgens heraus traute, war <b>Olare<\/b>, die anschlie\u00dfend von Stall zu Stall ging, um sich zu vergewissern, dass jedes einzelne \u201cHerden\u201c-Mitglied wohlauf war! Die Waisen z\u00f6gerten den ganzen Tag, hinaus in den Busch zu gehen, und als sie schlie\u00dflich doch allen Mut zusammen nahmen, wichen sie ihren Keepern nicht von der Seite! Ab sofort wurde das Stallgel\u00e4nde noch besser beleuchtet, und wir hoffen, dass die L\u00f6wen dadurch abgeschreckt werden k\u00f6nnen! Wann immer sie in der N\u00e4he sind, verstecken sich die Warzenschweine im Gel\u00e4nde der KWS-Angestellten. Daf\u00fcr \u00fcberqueren sie sogar die Hauptstra\u00dfe, um ja nicht das \u00f6ffentliche Gel\u00e4nde der Post und der Banda-Schule verlassen zu m\u00fcssen!<\/p>\n<p>Klein <b>Naipoki<\/b> ist inzwischen der Liebling aller, besonders verg\u00f6ttert wird sie von <b>Mutara<\/b> und j\u00fcngst auch von <b>Makireti<\/b>, die inzwischen mit <b>Mutara<\/b> um <b>Naipokis<\/b> Aufmerksamkeit wetteifert. <b>Olare<\/b> ist eine sehr kompetente Leitkuh, und sie ist die Beste dabei, die jungen Bullen zu b\u00e4ndigen. Vor allem <b>Chemi<\/b> <b>Chemi<\/b>, der nach wie vor ziemlich aufm\u00fcpfig ist und vor allem gerne die kleinen K\u00fche besteigt! <b>Kibo<\/b> und <b>Kandecha<\/b> verbringen Stunden mit ihrem Krafttraining. Sie sind beste Freunde bis zu dem Tag, an dem <b>Kibo<\/b> dummerweise versuchte, auf <b>Kandecha<\/b> aufzusteigen. Das Ganze endete in einem erbitterten Streit, und nicht einmal <b>Olare<\/b> konnte die beiden trennen, so dass die Keeper einschreiten mussten. <b>Kibo<\/b> ist zwar \u00e4lter und st\u00e4rker, aber <b>Kandecha<\/b> hat die l\u00e4ngeren Sto\u00dfz\u00e4hne. Und er setzte sie in diesem Fall auch ein, was <b>Kibo<\/b> zur Wei\u00dfglut trieb! <b>Chemi<\/b> <b>Chemi<\/b> hat wohl ein Auge auf <b>Kalama<\/b> geworfen, denn sie ist offenbar von seiner Dr\u00e4ngelliste gestrichen worden!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/Chemi-Chemi-IMG_0187.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Chemi Chemi IMG_0187\" border=\"0\" alt=\"Chemi Chemi IMG_0187\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/Chemi-Chemi-IMG_0187_thumb.jpg\" width=\"164\" height=\"244\" \/><\/a><\/p>\n<p>Jede \u00c4nderung in der Schlafordnung sorgt f\u00fcr Unruhe unter den Nursery-Waisen. <b>Kalama<\/b> wurde in einen der neuen St\u00e4lle mit <b>Chemi<\/b> <b>Chemi<\/b> untergebracht, und im n\u00e4chsten Abteil schlafen nun <b>Naisulu<\/b> und <b>Kitirua<\/b>. <b>Kalama<\/b> h\u00e4ngt jedoch immer noch sehr an ihrem alten Schlaflager und rennt jeden Abend zuerst dorthin, bevor sie sich in ihren neuen Stall begibt. Dort h\u00e4lt sie f\u00fcr einen Moment inne, um sicher zu gehen, dass <b>Chemi<\/b> <b>Chemi<\/b> in seinem Kompartiment ist. Erst dann geht sie hinein. Nebenan teilen sich <b>Naisula<\/b> und <b>Kititua<\/b> einen Stall, auch wenn das besonders zur F\u00fctterungszeit schwierig ist, so dass die Keeper sie dann kaum trennen k\u00f6nnen. Es zeichnet sich also ab, dass die beiden demn\u00e4chst noch einmal umgesetzt werden m\u00fcssen. Die Nursery-Elefanten sind immer sehr besitzanzeigend, wenn es um ihre Milchration geht (in der Wildnis teilt auch kein Elefantenbaby das Ges\u00e4uge seiner Mutter). Sogar die kleine <b>Naipoki<\/b> toleriert niemanden in der N\u00e4he ihrer \u201eF\u00fctterungsdecke\u201c. F\u00fcr jeden Elefant wird zur F\u00fctterung eine Decke aufgeh\u00e4ngt, unter der die Flasche heraus geschoben wird und an der sie ihren R\u00fcssel beim Saufen ablegen k\u00f6nnen. Diese Decke ist heilig, und sollte es ein Warzenschwein wagen, zu dicht heran zu kommen, wird es umgehend verjagt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/Warthog-encouter-eles-at-w.-hole-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Warthog encouter eles at w. hole (1)\" border=\"0\" alt=\"Warthog encouter eles at w. hole (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/Warthog-encouter-eles-at-w.-hole-1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Ishanga<\/b> ist immer noch \u201equengelig\u201c &#8211; ein Anzeichen f\u00fcr ihr seelisches Leiden nach dem Verlust ihrer Elefantenfamilie. Diese Wunden heilen nur sehr langsam. Dummerweise war sie so leichtsinnig, eines Mittags an der Suhle nach <b>Chemi<\/b> <b>Chemis<\/b> Milchflasche zu greifen, und die Strafe folgte stehenden Fu\u00dfes! <b>Chemi<\/b> <b>Chemi<\/b> lie\u00df seine Flasche zur\u00fcck, und jagte sie bis hin zu den Keepern. Und selbst in deren Anwesenheit gelang es ihm, sie mit solcher Kraft hin zu schubsten, dass sie sich mehrfach \u00fcberschlug! Zweifellos wird sich <b>Ishanga<\/b> beim n\u00e4chsten Mal gut \u00fcberlegen, ob sie sich wieder an seiner Milch vergreift!<\/p>\n<p>Klein <b>Naipoki<\/b> ist ein echter Charakterkopf, und ihre Zuneigung gegen\u00fcber Keeper Mishack ist nicht zu \u00fcbersehen. Wann immer Mishack Dienst hat, klebt sie an seiner Seite. Sie \u201espricht\u201c sogar mit ihm in merkw\u00fcrdigen Elefantenlauten, und bettelt um seine Hand, damit sie daran saugen kann. Sie ist einer der gro\u00dfen Nursery-Lieblinge, die auch die Herzen aller mitt\u00e4glichen Besucher erobert hat. Aber nicht nur diese, sondern auch die der Keeper, denn sie ist sehr intelligent, ein Freigeist und hat eine unglaublich gewinnende Art. Am Schlammbad schlendert sie entlang der Absperrung, so dass alle sie streicheln k\u00f6nnen, und sie hatte sichtlich Spa\u00df dabei. Wie auch immer &#8211; diese Popularit\u00e4t hat auch Neider, und in diesem Fall ist es <b>Sities<\/b>, die bisher im Zentrum aller Aufmerksamkeit stand! <b>Sities<\/b> versteckt ihre Missgunst \u00fcberhaupt nicht, aber alle anderen &#8211; sogar <b>Chemi<\/b> <b>Chemi<\/b> &#8211; waren und bleiben dem Neuzugang <b>Naipoki<\/b> gewogen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/Mutara-next-to-her-favourite-baby-Naipoki-IMG_0231.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Mutara next to her favourite baby, Naipoki IMG_0231\" border=\"0\" alt=\"Mutara next to her favourite baby, Naipoki IMG_0231\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/Mutara-next-to-her-favourite-baby-Naipoki-IMG_0231_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p>Freitags ist immer \u201eKokos-Tag\u201c, das hei\u00dft alle Waisen werden mit Kokosnuss\u00f6l eingerieben. Was nach einer Wohltat klingt, w\u00fcrden <b>Naisula<\/b>, <b>Kitirua<\/b> und <b>Ishanga<\/b> lieber meiden. Nach der \u201e\u00c3\u2013lung\u201c kratzen sich die die Waisen immer ausgiebig an den B\u00e4umen, offenbar kitzelt die durchblutete Haut nach der Behandlung. Aber das \u00c3\u2013l h\u00e4lt die Haut geschmeidig und enth\u00e4lt die richtigen Fetts\u00e4uren. Trotz allem w\u00e4lzen sie sich am Freitag alle immer besonders lange im Schlamm.<\/p>\n<p>Die Abwehrtaktik des \u201cB\u00fcsche-Klopfens\u201c wurde in diesem Monat nur selten beobachtet &#8211; bis zum Monatsende, als die L\u00f6wen auftauchten. Die ans\u00e4ssige Impala-Herde ist immer eine willkommene Partie, die von den Waisen durch das Gel\u00e4nde gejagt wird &#8211; mit <b>Olare<\/b> an der Spitze. <b>Sities<\/b> jagt am liebsten die Eichh\u00f6rnchen, die zur Mittagszeit im Busch immer um die Keeper herum sitzen, in der Hoffnung, etwas zum Naschen abzubekommen. Nur hatte <b>Sities<\/b> nicht damit gerechnet, dass eines der Eichh\u00f6rnchen ihr pl\u00f6tzlich buchst\u00e4blich zwischen die Beine schoss, und sie verlor vollkommen die Nerven. Der Schock endete in \u201eMassen-B\u00fcsche-Klopfen\u201c, einer Art und Weise, ungebetenen Eindringlingen zu sagen, dass sie hier nicht erw\u00fcnscht sind.<\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p><a name=\"S2\"><\/a><b>Monatsbericht f\u00fcr die Ithumba-Gruppe:<\/b><\/p>\n<p>Mit dem neuen Jahr machten 29 Elefantenwaisen den endg\u00fcltigen Schritt zur\u00fcck in die Wildnis und reihten sich in die wilde Herde aus Tsavos Norden ein: <b>Yatta<\/b> (die Hauptleitkuh), unterst\u00fctzt von <b>Nasalot<\/b>, <b>Mulika<\/b> und <b>Kinna<\/b>, als auch die Junior-Leitk\u00fche, die oftmals noch kleine Splittergruppen anf\u00fchren &#8211; <b>Wendi<\/b>, <b>Loijuk<\/b>, <b>Sunyei<\/b>, <b>Galana<\/b>, <b>Naserian<\/b>, <b>Sidai<\/b>, <b>Lualeni<\/b>, <b>Lenana<\/b>, <b>Makena<\/b> und <b>Chyulu<\/b>. (<b>Ol<\/b> <b>Malo<\/b> wurde schon lange nicht mehr gesehen. Allerdings war sie schon immer sehr unabh\u00e4ngig, wenngleich auch ziemlich zerbrechlich. Sie verbrachte seit eh und je viel Zeit mit wilden Freunden oder ganz allein, aber momentan fehlt uns jegliches Lebenszeichen.) Auch die verwaisten Jungbullen <b>Napasha<\/b>, <b>Taita<\/b>, <b>Ndomot<\/b>, <b>Madiba<\/b>, <b>Buchuma<\/b>, <b>Rapsu<\/b>, <b>Challa<\/b>, <b>Kenze<\/b>, <b>Kamboyo<\/b>, <b>Zurura<\/b>, <b>Orok<\/b>, <b>Tomboi<\/b> und <b>Kora<\/b> geh\u00f6ren dieser Gruppe an. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/meibai-kenze-loijuk.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"meibai, kenze &amp; loijuk\" border=\"0\" alt=\"meibai, kenze &amp; loijuk\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/meibai-kenze-loijuk_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Meibai<\/b>, der objektiv gesehen noch ein Junior ist, pendelt zwischen den Gro\u00dfen und Kleinen hin und her. Weggelockt wird er regelm\u00e4\u00dfig von <b>Galana<\/b>, die ihn verg\u00f6ttert. Erst am 12. Januar brachte sie ihn zur\u00fcck zur Gruppe, die noch von den Keepern betreut wird. Er kam an diesem Abend mit <b>Galanas<\/b> Splittergruppe (<b>Naserian<\/b>, <b>Sidai<\/b> und <b>Sunyei<\/b>), und weil er immer noch Milch braucht, brachten ihn die Keeper zur\u00fcck in den Stall mit <b>Kilaguni<\/b>, <b>Sabachi<\/b>, <b>Suguta<\/b>, <b>Melia<\/b>, <b>Ithumbah<\/b>, <b>Chaimu<\/b> und <b>Tumaren<\/b>. <b>Galana<\/b> und die anderen Ex-Waisen wollten <b>Meibai<\/b> partout nicht zur\u00fccklassen und st\u00fcrmten sogar den Stall, um ihn wieder heraus zu holen! Am Ende setzten sich jedoch die Keeper durch, und brachten <b>Galana<\/b> und Co. zur\u00fcck ins Freie, wo sie sich die ganze Nacht aufhielten und warteten. <b>Meibai<\/b> blieb bis zum 25. Januar bei den Keepern und dem Rest der Junior-Gruppe, bis er von der cleveren <b>Galana<\/b> wieder weggeschmuggelt wurde.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/kilanguni-ithumbah.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"kilanguni &amp; ithumbah.\" border=\"0\" alt=\"kilanguni &amp; ithumbah.\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/kilanguni-ithumbah._thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Alle Ex-Waisen kamen am fr\u00fchen Morgen des 3. Januars ins Stallgel\u00e4nde und grasten zwei Stunden lang mit den Kleinsten, bevor sie sich wieder abseilten. Allerdings blieb <b>Nasalot<\/b> als Babysitter zur\u00fcck. <b>Nasalot<\/b> himmelt <b>Kilaguni<\/b> an und somit ist diese Aufgabe f\u00fcr sie eher ein Vergn\u00fcgen als l\u00e4stige Pflicht. <b>Wendi<\/b> hat sich <b>Ithumbah<\/b> als Sch\u00fctzling auserkoren, und <b>Galana<\/b> bemuttert <b>Meibai<\/b>, wo es nur geht. Die Splittergruppen haben sich in diesem Monat oft mit den J\u00fcngsten getroffen. Am Nachmittag des 9. und am 17. kamen <b>Nasalot<\/b>, <b>Wendi<\/b>, <b>Galana<\/b>, <b>Sunyei<\/b> und <b>Tomboi<\/b> gegen 10 Uhr morgens mit einem wilden Freund im Schlepptau und blieben bis nach dem obligatorischen Schlammbad am Mittag. Am 21. Januar brachte <b>Naserian<\/b> eine der Splittergruppen zu der Stelle, an der die J\u00fcngsten grasten, mit dabei waren <b>Lualeni<\/b>, <b>Kora<\/b> und ein wilder Jungbulle. Schon am n\u00e4chsten Tag kam <b>Galana<\/b> mit 11 Ex-Waisen zum Saufen ins Stallgel\u00e4nde, und am 24. war sie mit 17 Gef\u00e4hrten zum Grasen zur\u00fcck. Als die Gruppe wieder ging, blieb <b>Galana<\/b> noch den ganzen Tag bei den Kleinen und brachte sie abends zu den St\u00e4llen zur\u00fcck. Mit Anbruch des n\u00e4chsten Tages war sie zur\u00fcck und verbrachte wieder den ganzen Tag mit den J\u00fcngsten. Allerdings hatte sie das wohl alles gr\u00fcndlich geplant, denn am Nachmittag beim Grasen schlich sie sich mit <b>Meibai<\/b> davon, ohne dass die Keeper etwas bemerkten! Die Keeper sind fest davon \u00fcberzeugt, dass <b>Galana<\/b> v\u00f6llig berechnend gehandelt hat, um ihren geliebten <b>Meibai<\/b> zu kidnappen!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/wendi-ithumbah-drinking-water.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"wendi &amp; ithumbah drinking water\" border=\"0\" alt=\"wendi &amp; ithumbah drinking water\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/wendi-ithumbah-drinking-water_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 27. Januar war <b>Wendi<\/b> mit ihrer Splittergruppe und zwei wilden Bullen zur\u00fcck, sie kamen zum Saufen an die St\u00e4lle. Tags darauf, am 28., nutzte eine wilde Familie die Stalltr\u00e4nke. Der kleine Trupp bestand aus einer Elefantenmutter mit ihren drei Jungtieren: zwei Bullen (3 und 6 Jahre) und einer 9-j\u00e4hrigen Kuh. Die vier waren sichtlich entspannt und w\u00e4lzten sich sogar gen\u00fcsslich in der Mini-Suhle auf dem Gel\u00e4nde. Es ist noch gar nicht so lange her, dass sich wilde Herden ins Stallgel\u00e4nde wagen, und bedeutet einen gro\u00dfen Meilenstein. Es zeigt, dass wilde Elefanten wieder die Region bev\u00f6lkern, die sie vor 30 Jahren aufgrund der heftigen Wilderei in den sp\u00e4ten 1970ern, 80ern und 90ern verlassen hatten. Unsere Waisen sind definitiv mitverantwortlich daf\u00fcr, dass sich die wilden Elefanten zur\u00fcck wagen.<\/p>\n<p>Im Laufe des Monats hatten sich <b>Challa<\/b>, <b>Ndomot<\/b> und <b>Yattas<\/b> wilder Rekrut Mgeni von der Herde abgeseilt und wurden viele Tage lang nicht gesehen. Umso erleichterter waren die Keeper, als <b>Challa<\/b> am 29. zusammen mit <b>Wendi<\/b>, <b>Loijuk<\/b>, <b>Rapsu<\/b>, <b>Galana<\/b> und <b>Meibai<\/b> auftauchte. Von <b>Ndomot<\/b> und <b>Mgeni<\/b> fehlt allerdings immer noch jede Spur, aber mit gr\u00f6\u00dfter Wahrscheinlichkeit haben sich die beiden einer wilden Herde angeschlossen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/babies-drinking-at-mud-bath-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"babies drinking at mud bath (1)\" border=\"0\" alt=\"babies drinking at mud bath (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/babies-drinking-at-mud-bath-1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aber auch <b>Yattas<\/b> Gruppe tauchte am 11. Januar auf, begleitet von zwei ziemlich nerv\u00f6sen wilden Jungbullen. Die Keeper setzten sich ein wenig von der Gruppe ab, um die beiden nicht zu verunsichern. Sie alle gemeinsam &#8211; inklusive der wilden Elefanten &#8211; badeten mittags zusammen. Am 30. Januar brachten <b>Yatta<\/b>, <b>Mulika<\/b>, <b>Kinna<\/b> und <b>Nasalot<\/b> <b>Makena<\/b>, <b>Lenana<\/b>, <b>Chyulu<\/b>, <b>Sidai<\/b> und die Jungs <b>Orok<\/b>, <b>Buchuma<\/b> und <b>Kenze<\/b> mit. Begleitet wurden sie von zwei wilden Bullen, und alle verbrachten sie den ganzen Tag mit den Kleinen. Abends eskortierten sie sie noch zur\u00fcck zum Stallgel\u00e4nde. Nur <b>Meibai<\/b> gl\u00e4nzte durch Abwesenheit. Offenbar genoss sie ein paar Tage Wildnis mit <b>Galana<\/b>.<\/p>\n<p>Der Monat endete mit einem Besuch der Gro\u00dfen <b>Yatta<\/b>, <b>Mulika<\/b>, <b>Nasalot<\/b> und <b>Kinna<\/b>, die eines Abends mit <b>Makena<\/b> (die erst k\u00fcrzlich in die Gruppe aufgenommen wurde), <b>Selengai<\/b>, <b>Lenana<\/b>, <b>Chyulu<\/b>, <b>Buchuma<\/b>, <b>Taita<\/b>, <b>Orok<\/b> und einem wilden Artgenossen. Nur wenige Tage verlebten die von den Keepern betreuten Waisen ohne ihre \u00e4lteren Freunde. Die Trockenzeit schnallt den G\u00fcrtel jetzt wieder enger, die B\u00e4ume werfen ihre Bl\u00e4tter ab und alle stellen sich auf den tropischen \u201eWinter\u201c ein.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/orphans-ex-orphans-at-soil-bath-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"orphans &amp; ex orphans at soil bath (4)\" border=\"0\" alt=\"orphans &amp; ex orphans at soil bath (4)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/orphans-ex-orphans-at-soil-bath-4_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Von den j\u00fcngeren Waisen, die noch von den Keepern betreut werden, f\u00fchren <b>Ithumbah<\/b> und <b>Suguta<\/b> die Gruppe an. In letzter Zeit haben sich aber auch <b>Melia<\/b> und <b>Chaimu<\/b> eingebracht. <b>Kilaguni<\/b> und <b>Sabachi<\/b>, die einzigen Bullen neben den f\u00fcnf kleinen K\u00fchen, haben viel Spa\u00df bei ihren t\u00e4glichen Raufereien und versuchen auch ihr Gl\u00fcck bei <b>Meibai<\/b>, wenn er in der N\u00e4he ist. <b>Meibai<\/b> versp\u00fcrt offenbar ab und an Appetit auf Milch und bekommt seinen Teil, wann immer er auf Besuch kommt. Er genie\u00dft sichtlich die Vorz\u00fcge der Wildnis gemeinsam mit <b>Galana<\/b>, zeitgleich aber auch die Annehmlichkeiten bei seiner menschlichen Ersatzfamilie. Es ist herzerw\u00e4rmend zu sehen, wie gro\u00df und stark und gl\u00fccklich dieser kleine Bulle geworden ist, wenn man an den Tag seiner Ankunft in der Nursery 2009 zur\u00fcck denkt, als er abgemagert und schwach dem Tod nur knapp von der Schippe sprang!<\/p>\n<p><a name=\"S1\"><\/a><b>Monatsbericht f\u00fcr die Voi-Gruppe: <\/b><\/p>\n<p>Auch in S\u00fcd-Tsavo wird es immer trockener, so dass Zusatzfutter f\u00fcr die dort lebenden 12 Elefantenwaisen hingeschickt wurde. Auch die Ex-Waisen, die zwar nunmehr in der Wildnis leben, aber trotzdem ab und an auf eine Stippvisite kommen, bekommen davon ab. Am 8. Januar gab es ein wenig Spr\u00fchregen, und noch einmal am Monatsende, aber das war bei Weitem nicht genug Niederschlag, um die Pflanzen zum Wachsen zu bringen. Die Waisen waren noch kontaktfreudiger als sonst und es gab viele Interaktionen mit Mitgliedern aus <b>Emilys<\/b> Gruppe und auch zu wilden Herden, denen sie unterwegs im Busch begegneten. Eine sehr freundliche kleine Elefantenfamilie, die schon in der Vergangenheit \u00f6fter auf dem Stallgel\u00e4nde war, kam am 11. Januar nach langer Pause zum Saufen zur\u00fcck an die Tr\u00e4nke.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/Wesesa-standng-join-Taveta-Shimba-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Wesesa standng join Taveta &amp; Shimba (1)\" border=\"0\" alt=\"Wesesa standng join Taveta &amp; Shimba (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/Wesesa-standng-join-Taveta-Shimba-1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 16. trafen unsere Sch\u00fctzlinge auf eine wilde Herde, und <b>Wasessa<\/b> h\u00e4tte gerne noch mehr Zeit mit ihnen verbracht. Allerdings warteten die Milchflaschen an der Suhle auf die Waisen, und die hatten f\u00fcr den Rest der Gruppe eindeutig Priorit\u00e4t! Auch am 18. Januar war die Gruppe mit wilden Artgenossen zusammen, und <b>Wasessa<\/b> und <b>Siria<\/b> konnten die Augen nicht von einem kleinen wilden K\u00e4lbchen in der Gruppe lassen. <b>Kenia<\/b> aber schlug sie um Haaresbreite und nahm kurz mit dem Baby Kontakt auf, bis die wilde Mutter einschritt und ihren Nachwuchs zur\u00fcckverlangte, denn ihr war das gro\u00dfe Interesse der drei Waisen nicht entgangen! Am 21. Januar schlie\u00dflich brachte die wilde Leitkuh Catherine ihre Familie zur Stalltr\u00e4nke. Catherine war eine Freundin der einstigen Leitkuh <b>Eleanor<\/b>, und selbst Daphne hatte die beiden einmal verwechselt, was mit einem gebrochenen Bein endete. Catherines wilde Babies spielten mit unseren Waisen, so lange, bis <b>Lesanju<\/b> sie davon jagte. (<b>Lesanju<\/b> ist nicht sehr gesellig, sei es mit den Ex-Waisen oder wilden Elefanten. Vielleicht hat sie Angst, ihre Sch\u00fctzlinge an eine andere Gruppe zu verlieren. So passierte es ja zum Beispiel mit <b>Siria<\/b>, die 2009 von einer wilden Herde entf\u00fchrt wurde.) Catherine kennt unsere Waisen schon lange, hatte sie doch <b>Eleanors<\/b> Gruppe \u00fcbernommen, als diese zum ersten Mal tr\u00e4chtig war und die Gruppe in Catherines Obhut lie\u00df, als die Geburt nahte. Sie wollte ihr K\u00e4lbchen fernab von den Menschen zur Welt bringen, damit es ihr niemand wegnehmen konnte &#8211; so wie es selbst die Elefanten untereinander manchmal tun!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/The-friendly-wld-grp-drinking-at-the-stkd-7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"The friendly wld grp drinking at the stkd (7)\" border=\"0\" alt=\"The friendly wld grp drinking at the stkd (7)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/The-friendly-wld-grp-drinking-at-the-stkd-7_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Emilys<\/b> Gruppe kam in diesem Monat recht h\u00e4ufig zu Besuch. Das erste Mal, am 2. Januar, entdeckten die Keeper <b>Mweyas<\/b> geschwollenes Ges\u00e4uge, ein relativ deutliches Indiz f\u00fcr eine Tr\u00e4chtigkeit. <b>Mweya<\/b> ist ein Elefant aus Uganda, die Anfang 2001 im Queen Elizabeth Nationalpark gefunden und im Alter von nur einem Monat in die Nairobi-Nursery kam. Inzwischen ist sie zwar schon 10 Jahre alt, aber vielleicht noch ein wenig zu jung, um schon Mutter zu werden. Wir hoffen, dass sie ihren Nachwuchs erst zur Welt bringt, wenn sie 11 oder besser noch 12 Jahre alt ist. [Elefanten haben eine Tr\u00e4chtigkeitsdauer von ca. 22 Monaten. Anm. d. \u00dcbers.]<\/p>\n<p>Etwa zwei Wochen sp\u00e4ter kam <b>Mweya<\/b> allein, um die Waisen zum s\u00fcdlichen Ende von Mazinga Hill zu f\u00fchren. Dort stie\u00df <b>Lolokwe<\/b> aus <b>Emilys<\/b> Gruppe hinzu, die etwas weiter weg grasten. <b>Siria<\/b> kam in den Genuss eines Trainingskampfes mit Big Boy <b>Lolokwe<\/b>, der inzwischen 12 Jahre alt ist. Er war ebenfalls erst einen Monat alt, als er im August 1999 in die Nursery kam. <b>Siria<\/b> war sehr stolz, wie freundlich <b>Lolokwe<\/b> mit ihm umging.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/Orphns-drinking-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Orphns drinking (2)\" border=\"0\" alt=\"Orphns drinking (2)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/Orphns-drinking-2_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Joseph Sauni, Chef-Keeper in Voi, traf <b>Emily<\/b> und 11 weitere Waisen am 19. Januar auf ihrem Weg zur\u00fcck zu den St\u00e4llen. Dabei stellte er fest, dass <b>Emily<\/b> eine b\u00f6se Wunde an ihrer Schulter hatte, die vermutlich von einem \u201ePanga\u201c [einem Buschmesser] oder einem Speer stammte. Und <b>Irima<\/b> lahmte heftig. Die Keeper eskortierten die Ex-Waisen zum Stallgel\u00e4nde, wo sie <b>Emilys<\/b> Wunde behandelten. F\u00fcr <b>Irimas<\/b> Bein konnten sie vorerst nichts tun, da sie sich nicht untersuchen lassen wollte. Allerdings geht es ihr inzwischen deutlich besser, so dass wir von einer Verstauchung ausgehen. <\/p>\n<p>Die Ex-Waisen und die meisten wilden Herden des s\u00fcdlichen Parks verlassen um diese Jahreszeit wieder mehr und mehr das Parkgel\u00e4nde, um auf den benachbarten Farmen ihr Futter zu suchen. Offenbar sind sie dabei auf Widerstand durch Menschen gesto\u00dfen, die f\u00fcr die Wildtiere nur wenig \u00fcbrig haben. <b>Emily<\/b> und ihre Gruppe wurden mit Kraftfutter versorgt, in der Hoffnung, dass man sie dadurch noch ein wenig l\u00e4nger in der N\u00e4he halten konnte, um <b>Emilys<\/b> Schulter und <b>Irimas<\/b> Bein \u00fcberwachen und gegebenfalls behandeln zu k\u00f6nnen. Am n\u00e4chsten Morgen waren sie wieder am Stall, w\u00e4hrend <b>Lesanju<\/b> ihre Gruppe lieber in die entgegengesetzte Richtung f\u00fchren wollte! <\/p>\n<p>W\u00e4hrend eines Routinestreifgangs am 28. Januar trafen die Keeper auf Ex-Waise <b>Solango<\/b>, der sich schmerzverzerrt in Richtung Stallgel\u00e4nde schleppte. Er lief buchst\u00e4blich nur noch auf drei Beinen und konnte seinen verletzten Lauf nicht einmal aufsetzen. Die Keeper begleiteten ihn langsam nach Hause und brachten ihn in <b>Emilys<\/b> altem Stall unter, so dass man seine offenbar ernste Verletzung in Ruhe untersuchen konnte. Er war wohl schon lange unterwegs, und nachdem er gesoffen und ein wenig gefressen hatte, war er so ersch\u00f6pft, dass er sich hinlegte und f\u00fcr die n\u00e4chsten 24 Stunden schlief!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/Solango-is-admitted-in-the-stockd-for-medication-7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Solango is admitted in the stockd for medication (7)\" border=\"0\" alt=\"Solango is admitted in the stockd for medication (7)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/Solango-is-admitted-in-the-stockd-for-medication-7_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>In der Zwischenzeit haben wir uns den Rat verschiedener Tier\u00e4rzte in Nairobi und den unserer Hom\u00f6opathin Lesley Suter eingeholt, da wir von einem Knochenbruch ausgingen. Man kam zur \u00dcbereinstimmung, dass vorerst nichts unternommen werden sollte, au\u00dfer <b>Solango<\/b> m\u00f6glichst ruhig zu stellen, und den nat\u00fcrlichen Heilungsprozess zu unterst\u00fctzen. Schmerzbehandlung war nicht wirklich eine Option, da er dann sein verletztes Bein mehr belasten w\u00fcrde als n\u00f6tig. Pflanzliche Heilmittel und eine Bachbl\u00fctentherapie wurden eingeleitet, und jetzt hoffen wir, dass es ihm bald besser geht. Die Tatsache, dass <b>Solango<\/b> wusste, wo er Hilfe finden w\u00fcrde, best\u00e4tigt uns in der Annahme, dass unsere ausgewilderten Waisen sich uns in einer Notlage immer anvertrauen, und das stimmte uns sehr gl\u00fccklich.<\/p>\n<p>Am 23. Januar gab es eine besondere \u00dcberraschung f\u00fcr <b>Dida<\/b>, <b>Taveta<\/b> und <b>Ndii<\/b>, denn die Kinderm\u00e4dchen von Baby Eve &#8211; <b>Sweet<\/b> <b>Sally<\/b> und <b>Mweya<\/b> &#8211; erlaubten ihnen, mit <b>Emilys<\/b> wildem Nachwuchs zu spielen. Alles ging gut, bis <b>Siria<\/b> hinzu st\u00fcrzte und die Babysitterinnen ihren Sch\u00fctzling abzogen. Die jungen K\u00fche verfolgten Eves F\u00e4hrte in der Hoffnung, dass sie zur\u00fcckk\u00e4me. Aber das Gegenteil war der Fall, sie drehte sich sogar um und drohte ihnen! Offenbar war sie von all der pl\u00f6tzlichen Aufmerksamkeit ein wenig \u00fcberrumpelt. Am 25. gab es den n\u00e4chsten H\u00f6hepunkt, als die Big Boys <b>Lolokwe<\/b>, <b>Burra<\/b> und <b>Laikipia<\/b> den Nachmittag mit den Waisen verbrachten. <b>Siria<\/b> gew\u00e4hrten sie ein schattiges Pl\u00e4tzchen als es um die Mittagszeit sehr hei\u00df wurde. <b>Lesanju<\/b> und die kleinen K\u00fche hielten sich aus Angst, bestiegen zu werden, in sicherer Entfernung, und <b>Lesanju<\/b> war sichtlich erleichtert, als ihr die Bullen auf dem R\u00fcckweg zu den Stallungen, wo die Milch und das Bad warteten, nicht nachkamen. Die drei Big Boys gingen offenbar zu <b>Emilys<\/b> Gruppe zur\u00fcck, denn die gesamte Herde kam am Abend noch einmal auf einen Abstecher ins Stallgel\u00e4nde zur\u00fcck.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/Bura-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Bura (2)\" border=\"0\" alt=\"Bura (2)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/Bura-2_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 26., als <b>Siria<\/b> sich gerade mit dem 10-j\u00e4hrigen <b>Mpala<\/b> balgte, kam <b>Emilys<\/b> Gruppe noch einmal. Bei dieser Gelegenheit entschloss sich <b>Siria<\/b>, mit den Gro\u00dfen mitzugehen, und alles Rufen seitens der Keeper brachte ihn nicht zur\u00fcck. Der Ruf der Milchflasche zeigte dagegen Wirkung, und so war er mittags wieder zur\u00fcck beim Rest der Herde! Einen Tag sp\u00e4ter kam <b>Laikipia<\/b> allein und f\u00fchrte die J\u00fcngsten zum Grasen in Richtung KWS Hauptquartier. Er blieb f\u00fcr drei Stunden bei ihnen, bevor er zu <b>Emilys<\/b> Gruppe zur\u00fcckkehrte. Schon am n\u00e4chsten Tag war er zur\u00fcck, dieses Mal in Begleitung von <b>Burra<\/b>. Die beiden Ex-Waisen verbrachten den ganzen Morgen mit den J\u00fcngsten, und lie\u00dfen <b>Mzima<\/b>, <b>Shimba<\/b> und <b>Siria<\/b> freien Lauf bei einer wilden Rauferei. Als <b>Burra<\/b> sich verabschiedet hatte, brachte <b>Laikipia<\/b> die Waisen zur\u00fcck zum Stall, wo sie ihre Milch bekamen und sich im Schlamm suhlten. Anschlie\u00dfend begab er sich wieder zu seiner Gruppe.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/Mzima-scratching-up.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Mzima scratching up\" border=\"0\" alt=\"Mzima scratching up\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/02\/Mzima-scratching-up_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 31. Januar fielen seichte Regenf\u00e4lle und sorgten somit f\u00fcr ein wenig Abk\u00fchlung. Allerdings reichte der Niederschlag lediglich f\u00fcr eine ausgelassene Stimmung unter den Keepern und ihren Sch\u00fctzlingen! Am Monatsende ging es <b>Solangos<\/b> Bein schon sichtlich besser, er konnte seinen Fu\u00df wieder aufsetzen, so dass er sich ausgiebig an dem gro\u00dfen Felsen im Stallgel\u00e4nde scheuern konnte. Die Gesellschaft der Waisen scheint ihm sehr zu gefallen, und sie besuchen ihn immer morgens vor und gleich abends nach ihrem Tag im Busch. Wir hoffen, dass er bald wieder ganz der Alte ist.<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-eli-waisen-im-januar\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe: Neujahrstag in Nairobi, und die Aufregung der Keeper \u00fcber den Anbruch des neuen Jahres entging auch Sities nicht. 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