{"id":2248,"date":"2011-03-16T15:31:00","date_gmt":"2011-03-16T14:31:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=2248"},"modified":"2011-03-16T15:31:00","modified_gmt":"2011-03-16T14:31:00","slug":"die-eli-waisen-im-februar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-eli-waisen-im-februar\/","title":{"rendered":"Die Eli-Waisen im Februar"},"content":{"rendered":"<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe<\/b><\/p>\n<p>Der Februar war sehr dramatisch und traurig, denn zwei unserer Neuank\u00f6mmlinge starben: <b>Kulala<\/b> am 7. und <b>Kongit<\/b> am 20. Februar. Am 22. Februar wurde <b>Kainuk<\/b> gerettet, ein Elefantenwaise aus der stark dezimierten Population im Schutzgebiet Turkana-S\u00fcd. Die Region wird von einem kriegerischen Hirtenvolk, den Pokot, bewohnt. Sie versuchen das Beste aus einem Leben in dieser extrem kargen W\u00fcstenlandschaft zu machen. Die Stammesangeh\u00f6rigen sind (illegalerweise) bis an die Z\u00e4hne bewaffnet, um ihre Rinder gegen Diebstahl zu sch\u00fctzen, was in diesem vergessenen Landstrich h\u00e4ufig vorkommt. Jetzt, da die chinesischen Gastarbeiter im Land sind, l\u00e4uft auch der Schwarzmarkt f\u00fcr Elfenbein auf Hochtouren, so dass ein zus\u00e4tzlicher Anreiz zur Wilderei von Nash\u00f6rnern und Elefanten geschaffen wurde.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/03\/Kainuk-meets-the-orphans-for-the-1st-time-_MG_1344-5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Kainuk meets the orphans for the 1st time _MG_1344 (5)\" border=\"0\" alt=\"Kainuk meets the orphans for the 1st time _MG_1344 (5)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/03\/Kainuk-meets-the-orphans-for-the-1st-time-_MG_1344-5_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Elefantenwaise <b>Kulalu<\/b> stammt von der Kulalu Ranch, einem Gebiet an Tsavos \u00f6stlicher Grenze. Man geht davon aus, dass sie ihre Familie an Wilderer verloren hat, und offenbar hat sie eine weite Strecke durch das hei\u00dfe und trockene Land zur\u00fcck gelegt, bevor man sie schlie\u00dflich am 4. Februar am Fluss Galana in der N\u00e4he des Sala-Tores gefunden und gerettet hatte. Als sie in der Nursery ankam, hatte sie bereits ihre letzten Kraftreserven aufgebraucht und keinen Lebenswillen mehr. Die winzige <b>Kongit<\/b> war ein Waise aus der Region um Mount Elgon an der kenianischen Grenze zu Uganda. Sie wurde von Ndorobo Honigsammlern gerettet, nachdem sie am 14. Februar von einer Klippe gest\u00fcrzt war. Ihre Retter hatten es gut gemeint und f\u00fctterten sie \u00fcber Nacht mit Kuhmilch, die Elefantenbabies nur leider \u00fcberhaupt nicht vertragen. Nach einer Nacht und einem Tag in k\u00e4lterem Klima wurde sie am 15. Februar in die Nursery geflogen. Sie war so winzig, dass man davon ausgehen muss, dass sie erst vor kurzer Zeit geboren wurde. Wahrscheinlich hat sie auch nicht gen\u00fcgend Kolostrum, die Muttermilch f\u00fcr Neugeborene, die den K\u00f6rper kurz nach der Geburt mit Antik\u00f6rpern vor Krankheiten sch\u00fctzt, erhalten. F\u00fcr beide Neuank\u00f6mmlinge standen die Chancen schon zu Beginn sehr schlecht, und traurigerweise haben wir sie beide verloren.<\/p>\n<p><b>Kainuk<\/b> kam am 22. Februar bei uns an, stark abgemagert, verst\u00e4ndlicherweise traumatisiert und daher bei ihrer Ankunft schwer zu b\u00e4ndigen. W\u00e4hrend sie die Keeper in ihrem Stall herum schubste, schaffte sie es trotzdem sowohl eine Flasche Milch als auch eine Flasche Wasser zu saufen. Sie beruhigte sich, sobald die anderen Waisen in den Stall gebracht wurden und sie begr\u00fc\u00dften. Sie wollte unbedingt in ihrer N\u00e4he sein, so dass wir ihr am n\u00e4chsten Tag erlaubten, beim Rest der Herde zu sein. <b>Olare<\/b> und <b>Mutara<\/b> haben sie sofort getr\u00f6stet und sie mit Liebe \u00fcbersch\u00fcttet. Und sie selbst hat sich sogleich mit <b>Naipoki<\/b> angefreundet. Bis jetzt geht es ihr gut, sie trank all ihre Milch und schon fest integriert in die Nursery-Gruppe. Weil sie nachts mit einem Keeper allein Angst hat, haben wir ihr <b>Turkwel<\/b> zur Gesellschaft in den Stall gebracht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/03\/Tano-with-Naipoki-IMG_0550-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Tano with Naipoki IMG_0550 (3)\" border=\"0\" alt=\"Tano with Naipoki IMG_0550 (3)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/03\/Tano-with-Naipoki-IMG_0550-3_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 9. Februar kam es zu dem besagten Zwischenfall zwischen Nashornwaise Shida und Elefantenwaise <b>Tano<\/b>, der leicht h\u00e4tte tragisch enden k\u00f6nnen. <b>Tano<\/b> kam jedoch mit ein paar Blessuren davon und Shida wurde in ein Nashornschutzgebiet gebracht. <\/p>\n<p>Aber dabei sollte es nicht bleiben, denn ein anderer ungebetener Gast, eine lahmende Hy\u00e4ne n\u00e4mlich, fand ihren Weg ins Trust-Gel\u00e4nde. Sie legte sich unter einen der Lager-Container, wo normalerweise die Warzenschweine n\u00e4chtigen. Diese verlie\u00dfen daraufhin eilig ihren Bau. Die Anwesenheit dieser Hy\u00e4ne verunsicherte ganz besonders <b>Murka<\/b>, die nachts in ihrem Stall buchst\u00e4blich tobte. Die Keeper dachten schon, sie h\u00e4tte v\u00f6llig ihren Verstand verloren! <b>Murka<\/b> verbindet offenbar \u00e4u\u00dferst d\u00fcstere Erinnerungen mit Hy\u00e4nen. Als sie damals gerettet wurde, hatte sie tiefe Eiterwunden, verursacht durch Axthiebe, und eine Speerwunde an ihrem Kopf. Ihre Verletzungen wurden auch von Hy\u00e4nen gewittert, die sie die ganze Zeit verfolgten. Jetzt, im Angesicht der lahmenden Hy\u00e4ne, kam das ganze Trauma wieder in ihr hoch und sie konnte erst schlafen, als sie neben <b>Olare<\/b>, die Nursery-Leitkuh verlegt wurde. <\/p>\n<p>Die hungrigen (und lauten) L\u00f6wen des Nairobi-Parks haben ihr \u00dcbriges dazu beigetragen, dass der Monat f\u00fcr unsere Elefantenwaisen und ihre Keeper sehr unruhig war. Die Keeper mussten im Busch ganz besonders aufmerksam sein. Wie sonst auch hatten es die L\u00f6wen eher auf die ortsans\u00e4ssigen Warzenschweine abgesehen. Einmal jedoch gelang es ihnen, einen B\u00fcffel in der N\u00e4he der Elefantenst\u00e4lle zu schlagen. Daher blieben sie eine ganze Weile in der Gegend und hielten die Nerven der Elefanten und ihrer Keeper in st\u00e4ndiger Anspannung. Jeden Morgen, wenn <b>Olare<\/b> aus ihrem Stall heraus kam, eilte sie sofort an alle Unterk\u00fcnfte um sich zu vergewissern, dass ihre Sch\u00fctzlinge alle noch da und nach dieser anstrengenden Nacht wohlauf waren!<\/p>\n<p>Klein <b>Naipoki<\/b> ist der Liebling aller jungen Elefantendamen und teilt sich jetzt ein Quartier mit <b>Kainuk<\/b>. Sogar <b>Sities<\/b> hat ihre anf\u00e4ngliche Eifersucht \u00fcberwunden, nachdem sie ihre Rolle des Nesth\u00e4kchens abtreten musste. Inzwischen ist sie sowohl <b>Naipoki<\/b> und <b>Kainuk<\/b> sehr wohlgesonnen. <b>Olare<\/b>, <b>Mutara<\/b>, <b>Makireti<\/b> und <b>Shukuru<\/b> verg\u00f6ttern die beiden Babies und lassen sie keinen Moment aus den Augen. So wie sie es sich von <b>Sities<\/b> abgeschaut hat, liebt es <b>Naipoki<\/b>, an der Absperrung zwischen der Suhle und den Besuchern auf und ab zu rennen. Immer begleitet wird sie dabei von <b>Mutara<\/b>, <b>Makireti<\/b> und <b>Shukuru<\/b>. Die Besucher sind jedes Mal entz\u00fcckt und k\u00f6nnen es kaum glauben, wie die Elefanten auf die Anweisungen ihrer Keeper reagieren.<\/p>\n<p>Seit einigen Monaten machen wir uns gro\u00dfe Sorgen um <b>Kudup<\/b>, die f\u00fcr ihr Alter keinen angemessenen Appetit hat. Sie ist au\u00dferdem sehr lethargisch und immer die letzte der Gruppe, die zur Milchmahlzeit an der Flasche ist. Sie wurde noch einmal entwurmt, was jedoch keinen sichtbaren Erfolg brachte. Der Tierarzt nahm Blutproben von ihr und <b>Turkwel<\/b>, die ebenfalls auffallend ruhig ist und \u00f6fter ihre Milch nicht austrinkt. Die Untersuchung ergab eine zu hohe Anzahl wei\u00dfer Blutk\u00f6rperchen, was ein Hinweis auf eine Infektion sein kann. Daher wurden ihr Langzeit-Antibiotika (Noroclav-\u00ae, Wirkstoffe: Amoxicillin und Clavulans\u00e4ure) und Glukokortikoide (Betasol-\u00ae) verabreicht. Begleitet wurde die Therapie mit Bachbl\u00fcten, die ihr unsere Hom\u00f6opathin Lesley Suter verordnete. In Ihre Milch wurden Probiotika gemischt, damit ihre Magen-Darm-Flora durch die Medikamente nicht gesch\u00e4digt wird. <b>Turkwels<\/b> Blutuntersuchung blieb gl\u00fccklicherweise ohne Befund.<\/p>\n<p>Den Bericht \u00fcber die Nashornwaisen habe ich ausnahmsweise zusammengefasst, weil wir ja \u00fcber den Zwischenfall mit Shida berichtet hatten.<\/p>\n<p>Die Nashornwaisen: Nach dem Zusammensto\u00df von Nashorn Shida und Elefantenwaise <b>Tano<\/b> am 9. Februar musste Shida am 15. Februar schweren Herzens ins Ngulia Nashorn-Schutzgebiet gebracht werden. <b>Tano<\/b> hat den Zwischenfall wie durch ein Wunder unversehrt \u00fcberstanden (REA berichtete)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/03\/Tano-with-Naipoki-IMG_0550-31.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Tano with Naipoki IMG_0550 (3)\" border=\"0\" alt=\"Tano with Naipoki IMG_0550 (3)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/03\/Tano-with-Naipoki-IMG_0550-3_thumb1.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Ithumba-Gruppe: Februar 2011<\/b><\/p>\n<p>Der Monat Februar ist in Tsavo immer besonders hei\u00df, und f\u00fcr die in Ithumba verbliebenen Elefantenwaisen <b>Suguta<\/b>, <b>Melia<\/b>, <b>Chaimu<\/b>, <b>Ithumbah<\/b>, <b>Tumaren<\/b>, <b>Kilaguni<\/b> und <b>Sabachi<\/b> war er besonders anstrengend. Sie gingen fr\u00fcher als sonst zum Schlammbad und verbrachten den Nachmittag unter schattigen B\u00e4umen, bis die Temperaturen gegen Abend wieder sanken. Ein kleines Unwetter am 18. Februar brachte f\u00fcr etwa ein bis zwei Tage etwas Abk\u00fchlung, an denen die Waisen in den Wasserl\u00f6chern spielten und sich in den nat\u00fcrlichen Schlammb\u00e4dern suhlten. F\u00fcr die Elefanten ist diese Jahreszeit sehr anstrengend, weil sie nicht schwitzen k\u00f6nnen und ihre K\u00f6rpertemperatur somit nur durch den Zugang zu Wasser und Schatten (\u00fcber die Blutgef\u00e4\u00dfe in ihren gro\u00dfen Ohren) herunter regulieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/03\/sabachi-chaimu-tumaren-suguta-melia-taking-water.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"sabachi, chaimu, tumaren, suguta &amp; melia taking water\" border=\"0\" alt=\"sabachi, chaimu, tumaren, suguta &amp; melia taking water\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/03\/sabachi-chaimu-tumaren-suguta-melia-taking-water_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sowohl Splittergruppen von <b>Yattas<\/b> Herde als auch die ganze Herde haben die Waisen im letzten Monat \u00f6fters besucht. Am 2. Februar wurden unsere Sch\u00fctzlinge auf dem Weg zum Schlammbad von <b>Wendi<\/b>, <b>Naserian<\/b>, <b>Galana<\/b> und <b>Lualeni<\/b> begleitet. Sie alle waren zu ihrer Zeit Leitk\u00fche und jetzt in Gesellschaft der Jungbullen <b>Meibai<\/b> und <b>Kora<\/b>. Die beiden haben sich erst k\u00fcrzlich selbst in die Gruppe der \u00c4lteren bef\u00f6rdert. Am 3. Februar war auch Big Boy <b>Napasha<\/b> zusammen mit <b>Chuyulu<\/b> und <b>Makena<\/b> an der Suhle, und sie tobten ausgelassen mit den Kleinsten umher. Am Abend des 6. Februars kam eine gr\u00f6\u00dfere Delegation von <b>Yattas<\/b> Herde zum Saufen ins Stallgel\u00e4nde: <b>Nasalot<\/b> und <b>Selengai<\/b> (beides erwachsene K\u00fche) zusammen mit <b>Wendi<\/b>, <b>Lenana<\/b>, <b>Loijuk<\/b>, <b>Makena<\/b> und Big Boy <b>Napasha<\/b>. Er hatte wiederum seine jungen Bewunderer <b>Kenze<\/b>, <b>Rapsu<\/b>, <b>Buchuma<\/b>, <b>Taita<\/b> und <b>Zurura<\/b> im Schlepptau. Nachdem sie ihren Durst gestillt hatten, waren sie schon wieder unterwegs, denn in dieser Jahreszeit m\u00fcssen sie viel weitere Strecken zur\u00fccklegen, um Futter und Wasser zu finden.<\/p>\n<p>Am 9. Februar sahen wir endlich einmal <b>Mgeni<\/b> wieder, der wilde Rekrut in <b>Yattas<\/b> Herde. Zwei Monate lang war er verschwunden, aber jetzt kam er mit <b>Yatta<\/b> und einigen Herdenmitgliedern zum Saufen an die Stalltr\u00e4nke. Auch die gro\u00dfen K\u00fche <b>Mulika<\/b>, <b>Kinna<\/b>, <b>Selengai<\/b> und <b>Nasalot<\/b> kamen zusammen mit <b>Lenana<\/b>, <b>Makena<\/b> und den Jungbullen <b>Buchuma<\/b>, <b>Taita<\/b>, <b>Rapsu<\/b> und <b>Orok<\/b>. <b>Ndomot<\/b>, der damals zusammen mit <b>Mgeni<\/b> verschwand, war leider nicht dabei. Wir hoffen, dass es ihm gut geht und er dank <b>Mgeni<\/b> ein paar Freundschaften in der Wildnis geschlossen hat.<\/p>\n<p>Den 11. Februar verbrachten die Junioren mit <b>Yatta<\/b>, <b>Nasalot<\/b>, <b>Mulika<\/b>, <b>Kinna<\/b>, <b>Selengai<\/b>, <b>Orok<\/b>, <b>Taita<\/b>, und <b>Buchuma<\/b> im Busch. <b>Nasalot<\/b> widmet ihre ganze Aufmerksamkeit dann f\u00fcr gew\u00f6hnlich \u201c ihrem Baby\u201c <b>Kilaguni<\/b>, w\u00e4hrend <b>Selengai<\/b> sich um ihren Liebling <b>Ithumbah<\/b> k\u00fcmmert. <b>Yatta<\/b> war auf darauffolgenden Tag nicht bei ihrer Gruppe, daf\u00fcr brachte <b>Mgeni<\/b> einen wilden Freund mit und hatte sowohl <b>Mulika<\/b>, <b>Nasalot<\/b>, <b>Kinna<\/b>, <b>Selengai<\/b>, <b>Lualeni<\/b> als auch die jungen Bullen <b>Buchuma<\/b>, <b>Taita<\/b>, <b>Challa<\/b>, <b>Napasha<\/b>, <b>Rapsu<\/b> und <b>Kora<\/b> im Schlepptau. Am 13. Februar kam eine kleine Gruppe wilder K\u00fche zum Saufen ins Stallgel\u00e4nde. Sie hatten drei Babies und einen ausgewachsenen Bullen dabei.<\/p>\n<p>Die Ex-Waisen wurden dann f\u00fcr einige Tage nicht gesehen, tauchten aber zwischendurch kurz zum Saufen auf. <b>Yatta<\/b> war in Begleitung von <b>Mulika<\/b>, <b>Kinna<\/b>, <b>Nasalot<\/b>, <b>Lenana<\/b>, <b>Makena<\/b> und den kleinen Bullen <b>Orok<\/b>, <b>Taita<\/b>, <b>Kenze<\/b>, <b>Kamboyo<\/b> inklusive <b>Mgeni<\/b>, den wilden Rekruten. Am 22. Februar waren es <b>Yatta<\/b>, <b>Mulika<\/b>, <b>Nasalot<\/b>, <b>Naserian<\/b>, <b>Selengai<\/b>, <b>Lualeni<\/b>, <b>Orok<\/b>, <b>Buchuma<\/b>, <b>Zurura<\/b>, <b>Kenze<\/b>, <b>Kamboyo<\/b> und <b>Kora<\/b> (dieses Mal ohne <b>Rapsu<\/b> und <b>Challa<\/b>). Und schon am n\u00e4chsten Abend kam <b>Wendi<\/b> zusammen mit den gleichaltrigen Leitk\u00fchen <b>Loijuk<\/b>, <b>Chyulu<\/b>, <b>Galana<\/b> und <b>Naserian<\/b>, begleitet von <b>Tomboi<\/b>, <b>Madiba<\/b>, <b>Challa<\/b> und <b>Rapsu<\/b>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/03\/ex-orphans-at-the-stockade-water-trough-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"ex orphans at the stockade water trough (1)\" border=\"0\" alt=\"ex orphans at the stockade water trough (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/03\/ex-orphans-at-the-stockade-water-trough-1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Morgen des 26. Februar hatten unsere Elefanten kurz Besuch von allen Ex-Waisen, und um 13 Uhr kam <b>Yatta<\/b> noch einmal mit <b>Kinna<\/b>, <b>Nasalot<\/b>, <b>Selengai<\/b>, <b>Mulika<\/b>, <b>Mgeni<\/b>, <b>Orok<\/b>, <b>Taita<\/b> und einem anderen wilden Bullen zum Saufen an die Stallungen. Zwei Tage sp\u00e4ter kam die ganze Herde um <b>Yatta<\/b> und <b>Wendi<\/b> um 8 Uhr morgens zum Saufen, und hatten auch dieses Mal wieder zwei wilde Elefanten dabei.<\/p>\n<p>Man kann unschwer erkennen, dass alle Ex-Waisen f\u00fcr gew\u00f6hnlich in <b>Yattas<\/b> Gruppe eingegliedert werden. In der Herde leben einige der \u00e4lteren K\u00fche sowie der wilde Bulle <b>Mgeni<\/b>, unser Big Boy <b>Napasha<\/b>, Klein <b>Orok<\/b> und einige der Jungbullen. In <b>Wendis<\/b> Splittergruppe leben die gleichaltrigen Nachwuchs-Leitk\u00fche, namentlich <b>Galana<\/b>, <b>Sunyei<\/b>, <b>Chyulu<\/b>, <b>Makena<\/b>, <b>Naserian<\/b>, <b>Lenana<\/b>, <b>Loijuk<\/b> und <b>Sidai<\/b>. Auch einige der Jungbullen sind von Zeit zu Zeit in ihrer Gruppe, und ausnahmsweise auch <b>Napasha<\/b>, so wie das eine Mal, als sie und <b>Chyulu<\/b> die Waisen am Schlammbad besuchten.<\/p>\n<p><b>Kilaguni<\/b> ist offensichtlich die gr\u00f6\u00dfte Wasserratte. Nachdem er <b>Chaimu<\/b> am 20. Februar zum Suhlen \u00fcberzeugt hatte, blieb diese stecken, so dass <b>Kilaguni<\/b> ihr zu Hilfe eilte und sie anschob, bis sie wieder festen Boden unter den F\u00fc\u00dfen hatte. Trotz der Hitze ist es bezeichnend, dass die Waisen nicht besonders wild auf das W\u00e4lzen im Schlamm sind &#8211; wahrscheinlich aus genau diesem Grund. <b>Ithumbah<\/b> kam ja sogar auf diese Weise zum Trust, nachdem ihr die Keeper das Leben gerettet hatten als sie im Schlamm am Ithumba-Damm steckte.<\/p>\n<p>Alle Ithumba-Waisen &#8211; sowohl diejenigen in der Obhut der Keeper als auch die ehemaligen &#8211; wachsen und gedeihen. Nur <b>Ndomot<\/b> ist und bleibt verschwunden, und wir hoffen, ihn endlich wieder zu sehen.<\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Voi-Gruppe: Februar 2011<\/b><\/p>\n<p>Eine erfreuliche Nachricht erreichte uns aus Voi: <b>Solango<\/b>, der im letzten Monat mit einem verletzten Bein Hilfe bei den Keepern suchte, weil nicht mehr laufen konnte, geht es besser. Er wurde in seinem alten Stall unterbracht, wo man sich um ihn k\u00fcmmerte. Er genoss die t\u00e4gliche Gesellschaft der Waisen in Voi und freundete sich besonders mit <b>Siria<\/b> an. Am Monatsende haben die beiden schon ausgiebig \u201etrainiert\u201c und er hat sogar versucht, auf <b>Siria<\/b> aufzusteigen und damit endlich wieder sein Bein belastet. Inzwischen bewegt er sich ganz frei im Stallgel\u00e4nde umher und seine Verfassung hat sich deutlich gebessert.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/03\/Siria-lft-Seraa-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Siria lft &amp; Seraa (3)\" border=\"0\" alt=\"Siria lft &amp; Seraa (3)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/03\/Siria-lft-Seraa-3_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Emilys<\/b> Gruppe hat ihn in diesem Monat zwei Krankenbesuche abgestattet, und besonders <b>Laikipia<\/b> und <b>Lolokwe<\/b> begr\u00fc\u00dften ihn \u00fcberschw\u00e4nglich. Nicht dabei waren <b>Edie<\/b> und ihr K\u00e4lbchen, <b>Ndara<\/b>, <b>Thoma<\/b>, <b>Nyiro<\/b>, <b>Vita<\/b> und <b>Sosia<\/b>. Daf\u00fcr gab es die t\u00e4gliche Aufmunterung durch die Waisen in Voi, die <b>Solangos<\/b> Genesung wohl deutlich beeinflussten. Ob die Ursache der Lahmheit nun eine Fraktur oder eine Weichteilverletzung war, konnte bisher nicht gekl\u00e4rt werden. Viel wichtiger ist jedoch, dass es ihm besser geht und das nur mittels pflanzlichen Heilmitteln. Wir sind uns sicher, dass er mit der Zeit wieder ganz gesund wird. Was f\u00fcr ein Gl\u00fcck f\u00fcr <b>Solango<\/b>, dass er eine f\u00fcrsorgliche menschliche Familie hat, zu der er gehen kann, wenn er Hilfe braucht. Auf drei Beinen, bei dieser Trockenzeit h\u00e4tte er in der Wildnis ohne Hilfe mit Sicherheit nicht \u00fcberlebt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/03\/Wesesa-lft-Tasia.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Wesesa lft &amp; Tasia\" border=\"0\" alt=\"Wesesa lft &amp; Tasia\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/03\/Wesesa-lft-Tasia_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>In der Nacht zum 18. Februar gab es unerwartet heftige Niederschl\u00e4ge mit mehr als 0,1 l\/m-\u00b2. Nachdem die Regenzeit von Oktober-Dezember 2010 v\u00f6llig ausgefallen war und die Trockenheit diesen Landstrich gei\u00dfelt, waren alle erleichtert. Der Sturm f\u00fcllte das gro\u00dfe Wasserloch der Waisen, und Frechdachs <b>Siria<\/b> badete ausgelassen und versuchte sogar einmal, die arme <b>Mzima<\/b> unterzutauchen. <b>Siria<\/b> ist ein unglaublich kontaktfreudiger und wilder kleiner Bulle, der den ganzen Tag mit den anderen Bullen <b>Shimba<\/b>, <b>Taveta<\/b> und <b>Tassia<\/b> toben und ringen k\u00f6nnte. Manchmal versucht er sein Gl\u00fcck sogar bei <b>Wasessa<\/b>. <b>Tassia<\/b> und <b>Taveta<\/b> haben sich in diesem Monat einige Male so in ihre Ringk\u00e4mpfe gesteigert, dass <b>Wasessa<\/b> eingriff, um ihren Liebling <b>Tassia<\/b> vor einer Niederlage zu bewahren! Leitkuh <b>Lesanjus<\/b> besonderer Sch\u00fctzling ist <b>Lempaute<\/b>, w\u00e4hrend <b>Sinya<\/b>, <b>Ndii<\/b> und <b>Kenia<\/b> besonders auf <b>Dida<\/b> aufpassen. Diese ist f\u00fcr ihr Alter deutlich zu klein und war schon immer ein eher gebrechliches Herdenmitglied. Ihr Bauch wirkt ein wenig aufgetrieben, was auf eine Wassereinlagerung &#8211; wie damals bei <b>Kudup<\/b> &#8211; hindeuten k\u00f6nnte. Wir bef\u00fcrchten, dass sie nicht sehr alt werden wird. Trotz allem scheint sie sehr zufrieden, gl\u00fccklich und schmerzfrei. Und sie wird von allen Herdenmitgliedern und ihren Keepern verh\u00e4tschelt. Wir m\u00fcssen einfach darauf hoffen, dass sie ihr gesundheitliches Problem aussitzen kann.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/03\/Shimba-Silango.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Shimba &amp; Silango\" border=\"0\" alt=\"Shimba &amp; Silango\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/03\/Shimba-Silango_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach dem gro\u00dfen Sturm, genossen die Voi-Waisen eine gl\u00fcckliche zweite Monatsh\u00e4lfte und verbrachten viel Zeit mit <b>Solango<\/b> &#8211; ein Gl\u00fccksfall f\u00fcr ihn, der sich so gut von seiner Beinverletzung erholte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/03\/Drinking-water-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Drinking water (1)\" border=\"0\" alt=\"Drinking water (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/03\/Drinking-water-1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-eli-waisen-im-februar\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe Der Februar war sehr dramatisch und traurig, denn zwei unserer Neuank\u00f6mmlinge starben: Kulala am 7. und Kongit am 20. Februar. Am 22. Februar wurde Kainuk gerettet, ein Elefantenwaise aus der stark dezimierten Population im Schutzgebiet Turkana-S\u00fcd. Die Region wird von einem kriegerischen Hirtenvolk, den Pokot, bewohnt. Sie versuchen das Beste aus &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-eli-waisen-im-februar\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDie Eli-Waisen im Februar\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,1],"tags":[],"class_list":["post-2248","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-monatsberichte","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2248","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2248"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2248\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2248"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2248"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2248"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}