{"id":2299,"date":"2017-12-17T12:41:00","date_gmt":"2017-12-17T11:41:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=2299"},"modified":"2017-12-23T11:09:27","modified_gmt":"2017-12-23T10:09:27","slug":"sponsor-a-scout","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/sponsor-a-scout\/","title":{"rendered":"Sponsor a Scout"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Botswana, Kenia, Tansania, S\u00fcdafrika. Jeder kennt diese L\u00e4nder, aus wundersch\u00f6nen Tierfilmen oder war selbst schon einmal vor Ort und hatte die M\u00f6glichkeit, Elefanten, B\u00fcffel, Antilopen und andere Tiere in ihrem nat\u00fcrlichen Umfeld vom R\u00fccksitz eines Gel\u00e4ndefahrzeugs aus zu beobachten. Ein einmaliges Erlebnis, nicht wahr? F\u00fcr die Wildlife Action Group (WAG) ist es t\u00e4gliche Arbeit &#8211; allerdings nicht in einem der ber\u00fchmten Safari-L\u00e4nder, sondern in Malawi, einem der vielen anderen L\u00e4nder im Afrika s\u00fcdlich der Sahara. Die Tier- und Pflanzenwelt ist hier oftmals einem noch gr\u00f6\u00dferen Druck ausgesetzt, weil diese L\u00e4nder durch den weniger ausgebauten Tourismus nicht das verdiente Ma\u00df an Aufmerksamkeit erhalten. Der Naturschutz ist allerdings auch hier eine der wenigen M\u00f6glichkeiten, die Armut zu bek\u00e4mpfen <a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>, in die Fu\u00dfstapfen der Safari-L\u00e4nder zu treten und Einnahmen aus dem Tourismus zu sch\u00f6pfen. Viele gro\u00dfe und kleine Initiativen in Malawi setzen sich genau hier ein,-\u00a0 die WAG ist eine davon.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Leider ist es sehr schwierig, finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr Personalkosten zu erhalten. Dies liegt zum einen daran, dass viele Menschen noch nie von Malawi geh\u00f6rt haben und potentielle Unterst\u00fctzer ihr Geld daher lieber in die ber\u00fchmten Safaril\u00e4nder geben (siehe oben). Zum Anderen haben wir des \u00c3\u2013fteren die Erfahrung gemacht, dass Geldgeber nicht f\u00fcr Personalkosten aufkommen wollen. Finanzierungshilfen sind meistens sachorientiert, z.B. ein Fahrzeug, Projekte in den umliegenden Dorfgemeinden, Beschilderungen, GPS-Ger\u00e4te und andere Ausr\u00fcstung. All diese Dinge sind nat\u00fcrlich auch enorm wichtig f\u00fcr uns, jedoch helfen sie nicht, wenn das Geld f\u00fcr die Bezahlung derjenigen fehlt, die die eigentliche Arbeit ausf\u00fchren. Und noch viel wichtiger: deren Hauptaufgabe es sein soll, das Waldreservat und deren Tier- und Pflanzenwelt zu besch\u00fctzen, was haupts\u00e4chlich durch Patrouillen geschieht, z.B. um Wilderer dingfest zu machen oder Schlingfallen einzusammeln!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im August 2005 begann die WAG das Sponsor-a-Scout-Programm, in der Hoffnung, dass sich die ein oder andere Einzelperson, Firma oder andere Organisation finden w\u00fcrde und das Gehalt eines Wildh\u00fcters finanzieren w\u00fcrde. Wir haben die Unterst\u00fctzung tats\u00e4chlich erhalten &#8211; am Ende des Jahres 2005 wurde das damals 6-k\u00f6pfige Team ausschlie\u00dflich durch dieses Programm bezahlt. Aber es war auch ein wichtiger Schritt, um weitere Unterst\u00fctzer zu gewinnen. So erhielt die WAG im Jahr 2006 Unterst\u00fctzung vom US Fish &amp; Wildlife Service zur Einstellung weiterer 6 Wildh\u00fcter! Was f\u00fcr einen positiven Unterschied das f\u00fcr unsere t\u00e4gliche Arbeit machte! Und Anfang 2009 patrouillierten schon 16 Wildh\u00fcter im Auftrag der WAG. Ende 2017 arbeiteten 33 Wildh\u00fcter f\u00fcr die WAG, von denen 11 durch das Programm bezahlt wurden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Auch Sie k\u00f6nnen uns helfen!<\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir m\u00f6chten Privatpersonen , Firmen, Gruppen wie Schulklassen oder Vereine finden, die sich f\u00fcr diese Art der Unterst\u00fctzung begeistern k\u00f6nnen und f\u00fcr ein Jahr (nat\u00fcrlich gerne l\u00e4nger) mit 1.100 Euro einen Wildh\u00fcter finanzieren!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein Wildh\u00fcter der WAG erh\u00e4lt ein Gehalt von umgerechnet ca. 60 Euro pro Monat, je nach Dienstgrad und -zugeh\u00f6rigkeit. Das ist \u00fcberdurchschnittlich f\u00fcr Malawi, wo das mittlere Monatseinkommen ca. 23 Euro betr\u00e4gt, Festanstellungen sind ohnehin die Ausnahme. Mit Ihrem direkten Beitrag zum Naturschutz geben Sie also auch einem Malawier die M\u00f6glichkeit auf ein Einkommen, welches &#8211;\u00a0ihm langfristige Planung inklusive Alters- und Gesundheitsvorsorge erm\u00f6glicht. Au\u00dferdem erm\u00f6glicht es ihm, eine Familie zu ern\u00e4hren und seine Kinder zur Schule und zum Arzt zu schicken. Zu den 720 Euro Ausgaben f\u00fcr das Gehalt (von denen der Wildh\u00fcter Steuern zahlt!), wird der Rest der Summe f\u00fcr seine Ausr\u00fcstung (Uniform, Stiefel, Schlaf- und Rucksack usw.), H\u00e4rtezulagen und Notf\u00e4lle (z.B. Dienstunfall) verwendet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als Unterst\u00fctzer k\u00f6nnen Sie auf Wunsch mit dem Wildh\u00fcter Kontakt halten (z.B. durch Emails oder Briefe), erhalten den ca. viertelj\u00e4hrlich erscheinenden WAG-Newsletter und haben freien Eintritt ins Thuma Waldreservat, falls sie einmal bei uns vorbeischauen. Dann zeigt Ihnen der von Ihnen finanzierte Wildh\u00fcter nat\u00fcrlich gerne auf ausgedehnten Wanderungen seinen Arbeitsplatz vor!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei Fragen wenden Sie sich gern direkt an uns \u00fcber <a href=\"mailto:kristina.roesel@reaev.org\">kristina.roesel@reaev.org<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Das Bruttoeinkommen pro Kopf in Malawi betrug im Jahr 2016 nur etwa 320 US-Dollar. Zum Vergleich: In Deutschland lag es im gleichen Zeitraum bei 43.660 US-Dollar pro Kopf. Quelle: Bundesministerium f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung <a href=\"http:\/\/www.bmz.de\/de\/laender_regionen\/subsahara\/malawi\/profil.html\">http:\/\/www.bmz.de\/de\/laender_regionen\/subsahara\/malawi\/profil.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_12660\" aria-describedby=\"caption-attachment-12660\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12660\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/04\/SaS_Ingrid-300x231.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"231\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/04\/SaS_Ingrid-300x231.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/04\/SaS_Ingrid-200x154.jpg 200w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/04\/SaS_Ingrid.jpg 555w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-12660\" class=\"wp-caption-text\">Ingrid R\u00f6sel w\u00fcnschte sich zum 50. Geburtstag Geld von ihren G\u00e4sten, um einem Wildh\u00fcter in Malawi das Jahresgehalt zu finanzieren.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_12661\" aria-describedby=\"caption-attachment-12661\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12661\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/04\/SaS_Jugendclub-300x165.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"165\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/04\/SaS_Jugendclub-300x165.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/04\/SaS_Jugendclub-200x110.jpg 200w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/04\/SaS_Jugendclub.jpg 604w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-12661\" class=\"wp-caption-text\">Der Jugendclub Bernsdorf veranstaltete zwei Jahre in Folge eine Party, von deren Erl\u00f6s das Jahresgehalt eines WAG-Wildh\u00fcters in Malawi finanziert wurde.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12668 aligncenter\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/04\/YellowFox-und-Mobilforum-300x72.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"72\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/04\/YellowFox-und-Mobilforum-300x72.png 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/04\/YellowFox-und-Mobilforum-200x48.png 200w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/04\/YellowFox-und-Mobilforum.png 364w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_12683\" aria-describedby=\"caption-attachment-12683\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12683\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2017\/12\/Scouts-workers_2006-300x209.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"209\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2017\/12\/Scouts-workers_2006-300x209.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2017\/12\/Scouts-workers_2006-768x535.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2017\/12\/Scouts-workers_2006-1024x713.jpg 1024w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2017\/12\/Scouts-workers_2006-200x139.jpg 200w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2017\/12\/Scouts-workers_2006.jpg 1337w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-12683\" class=\"wp-caption-text\">&#8211;\u00a0&#8211;\u00a0  Die WAG-Scouts Ende 2006. Photo: WAG\/ Albert Schenk<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_12065\" aria-describedby=\"caption-attachment-12065\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12065\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2017\/11\/DSC_1377-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2017\/11\/DSC_1377-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2017\/11\/DSC_1377-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2017\/11\/DSC_1377-1.jpg 1024w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2017\/11\/DSC_1377-1-200x133.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-12065\" class=\"wp-caption-text\">32 der 33 WAG-Scouts im November 2017. Photo: WAG\/ Lynn Clifford<\/figcaption><\/figure>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/sponsor-a-scout\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Botswana, Kenia, Tansania, S\u00fcdafrika. Jeder kennt diese L\u00e4nder, aus wundersch\u00f6nen Tierfilmen oder war selbst schon einmal vor Ort und hatte die M\u00f6glichkeit, Elefanten, B\u00fcffel, Antilopen und andere Tiere in ihrem nat\u00fcrlichen Umfeld vom R\u00fccksitz eines Gel\u00e4ndefahrzeugs aus zu beobachten. Ein einmaliges Erlebnis, nicht wahr? F\u00fcr die Wildlife Action Group (WAG) ist es t\u00e4gliche Arbeit &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/sponsor-a-scout\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eSponsor a Scout\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":12667,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[123],"tags":[],"class_list":["post-2299","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-sponsor-a-scout"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2299","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2299"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2299\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12684,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2299\/revisions\/12684"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12667"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2299"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2299"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2299"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}