{"id":2335,"date":"2011-05-27T20:25:00","date_gmt":"2011-05-27T19:25:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=2335"},"modified":"2011-05-27T20:38:46","modified_gmt":"2011-05-27T19:38:46","slug":"die-eli-waisen-im-april","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-eli-waisen-im-april\/","title":{"rendered":"Die Eli-Waisen im April"},"content":{"rendered":"<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe:<\/b><\/p>\n<p>Der April war ein recht ruhiger Monat, es gab keine Neuzug\u00e4nge. Die \u201eFrischlinge\u201c <b>Naipoki<\/b> und <b>Kainuk<\/b> wachsen und gedeihen pr\u00e4chtig, und die beiden sind inzwischen eng befreundet. <b>Sities<\/b>, die anfangs ein wenig eifers\u00fcchtig auf die beiden war, weil sich <b>Mutara<\/b> und <b>Olare<\/b> so intensiv um die Neuen k\u00fcmmerten, steht den beiden mittlerweile auch sehr nah. <b>Kainuk<\/b> hat sich mit <b>Turkwel<\/b>, ebenfalls einem Waisen vom Turkana-See, angefreundet, und die Keeper vermuten, dass sich die beiden vielleicht schon aus ihrem Leben in der Wildnis kennen. (In der Region um den Turkana-See gibt es nur noch wenige Elefantenherden, weil Wilderer dort seit Jahrzehnten ihr Unwesen treiben.) Eines Abends hatte <b>Kainuk<\/b> nicht mitbekommen, dass <b>Turkwel<\/b> schon in ihrem Nachtlager verschwunden war. Sie lief zur\u00fcck in den Busch und rief schreiend umher, um sie zu suchen. Nicht einmal eine Flasche Milch konnte sie zur\u00fcck locken, so dass die Keeper <b>Turkwel<\/b> hinaus f\u00fchren mussten, um sie zur\u00fcck zu holen. Da die beiden ohnehin Stallnachbarn sind, kollerte <b>Turkwel<\/b> noch die ganze Nacht leise zu <b>Kainuk<\/b> hin\u00fcber, um ihr zu versichern, dass sie noch da ist.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/05\/Kainuk-jumps-on-Mutara-IMG_0949.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Kainuk jumps on Mutara IMG_0949\" border=\"0\" alt=\"Kainuk jumps on Mutara IMG_0949\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/05\/Kainuk-jumps-on-Mutara-IMG_0949_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Olare<\/b> ist eine \u00e4u\u00dferst kompetente Nursery-Leitkuh. Nachdem sie sich lange ausschlie\u00dflich um <b>Sities<\/b> k\u00fcmmern konnte, muss sie ihre Aufmerksamkeit nun auf insgesamt drei K\u00e4lbchen aufteilen. Daher ist sie sehr froh \u00fcber die Unterst\u00fctzung von <b>Mutara<\/b> und <b>Murka<\/b>. Auch <b>Naisula<\/b> und <b>Kitirua<\/b> k\u00fcmmern sich mittlerweile mehr um die Kleineren. Man sieht jetzt \u00f6fter, wie sie die Kleinen aufzuheitern versuchen, wenn die wieder einmal traurig sind. Diese beiden \u00e4lteren Waisen kamen nur kurz nacheinander in die Nursery und teilen sich nachts einen Stall. Dass sie jetzt m\u00fctterliche Gef\u00fchle entwickeln, zeigt, dass es ihnen (psychologisch) besser geht..<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/05\/Murka-with-Mutara-next-to-her-IMG_0935.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Murka with Mutara next to her IMG_0935\" border=\"0\" alt=\"Murka with Mutara next to her IMG_0935\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/05\/Murka-with-Mutara-next-to-her-IMG_0935_thumb.jpg\" width=\"164\" height=\"244\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Ishanga<\/b>, eine andere kleine Kuh, die schon relativ alt war, als sie zu uns kam, durchlebt derzeit die typische Phase, die man bei Menschen \u201epost-traumatisches Stress-Syndrom\u201c nennen w\u00fcrde. Sie ist sehr aggressiv, besonders zu den F\u00fctterungszeiten, und eifers\u00fcchtig auf <b>Mutaras<\/b> F\u00fcrsorge gegen\u00fcber den Babies <b>Naipoki<\/b> und <b>Kainuk<\/b>.<\/p>\n<p><b>Kalamas<\/b> Kletter-Talent kann man seit April 2011 in den (US-amerikanischen) IMAX-Kinos bewundern. Der neue 3D-Film \u201eBorn to be Wild\u201c erz\u00e4hlt von den Elefantenwaisen in Kenia und den Orang-Utan-Waisen auf Borneo. <b>Kalama<\/b> kann ohne Probleme bis weit oben in die B\u00e4ume hineinreichen, um sich dort besondere Leckerbissen zu angeln. Sie stellt sich dabei auf die Hinterbeine, st\u00fctzt sich mit den Vorderbeinen auf den unteren \u00c4sten ab und streckt ihren ganzen K\u00f6rper so gut sie kann. Die Keeper sind davon immer sehr beeindruckt. <b>Kalama<\/b> m\u00f6chte nicht von der \u201eBaby-Gruppe\u201c in die \u00e4ltere Gruppe wechseln, die tags\u00fcber weiter entfernt auf Futtersuche geht. Offenbar m\u00f6chte sie die Extra-Aufmerksamkeit nicht missen, die sie von den Keepern und w\u00e4hrend der \u00f6ffentlichen Besucherstunde f\u00fcr Ihr K\u00f6nnen erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Trailer \u201cBorn to be Wild\u201c IMAX   <br \/><a href=\"http:\/\/youtu.be\/wv2Af-H7ZnI\">http:\/\/youtu.be\/wv2Af-H7ZnI<\/a><\/p>\n<p>1. Teil Elephant Nursery   <br \/><a href=\"http:\/\/youtu.be\/I2C1ggDdGwU\">http:\/\/youtu.be\/I2C1ggDdGwU<\/a><\/p>\n<p>2. Teil Elephant Nursery Bed Time   <br \/><a href=\"http:\/\/youtu.be\/MVT80MMAOVw\">http:\/\/youtu.be\/MVT80MMAOVw<\/a><\/p>\n<p>Die Keeper im 2. Teil dieses Filmausschnittes (featuring Sabachi!) <a href=\"http:\/\/youtu.be\/K9bShB9USUQ\">http:\/\/youtu.be\/K9bShB9USUQ<\/a><\/p>\n<p>Behind the Scenes in Kenia:   <br \/><a href=\"http:\/\/youtu.be\/dAADL-Tn8Jg\">http:\/\/youtu.be\/dAADL-Tn8Jg<\/a>&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; <\/p>\n<p>Hungrige L\u00f6wen aus dem Nairobi-Nationalpark haben unsere Nerven auch in diesem Monat strapaziert. <b>Naipoki<\/b> wurde mitten in einer Warzenschwein-Verfolgungsjagd \u00fcberrascht, <b>Naisula<\/b> und <b>Kitirua<\/b> trompeteten sofort los, als vier L\u00f6wen gem\u00e4chlich hinter den Unterk\u00fcnften der Keeper umherstreunten, w\u00e4hrend diese gerade zu Abend a\u00dfen. Die Warzenschweine, die sich in dieser Jahreszeit gerne im Schutz des Trust-Gel\u00e4ndes aufhalten, sorgten im April f\u00fcr einigen Spa\u00df beim Schlammbad. Am 9. April gelang es <b>Kalama<\/b> nicht, die Warzenschweine aus der Suhle zu vertreiben, so dass <b>Murka<\/b> ihr zu Hilfe kam. Sie jagten sie in den Busch und zeigten anschlie\u00dfend ihr imposantes B\u00fcsche-Klopfen, dass vom Publikum begeistert bejubelt wurde!<\/p>\n<p>Die Intelligenz der Elefanten (selbst die der Babies) kann man heute kaum noch anzweifeln! <b>Makireti<\/b> und <b>Ishanga<\/b> bewiesen einmal mehr, dass sie genau wissen, wo sie Hilfe bekommen, als sie eines Tages zu ihren Keepern rannten, um sich stechende Bremsen vom R\u00fccken scheuchen zu lassen. Die Keeper waren zuerst am\u00fcsiert \u00fcber das Verhalten der Waisen, bis sie die Stechinsekten auf dem R\u00fccken der Elefanten entdeckten.<\/p>\n<p>Elefanten zeigen au\u00dferdem wenig Verst\u00e4ndnis f\u00fcr schlechtes menschliches Benehmen! <b>Olare<\/b> zeigte ihren Unmut eines Abends gegen\u00fcber den rowdyhaften Kindern einiger Elefantenpaten. Weder die Keeper noch die Eltern selber konnten die Kinder unter Kontrolle halten, also schubste <b>Olare<\/b> sie mit ihrem R\u00fcssel durch das Gatter ihres Stalles! An so etwas w\u00fcrde sie normalerweise nicht einmal denken, aber solch einen Krawall vor ihren Sch\u00fctzlingen konnte sie als Leitkuh unm\u00f6glich dulden!<\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Ithumba-Gruppe: <\/b><\/p>\n<p>Der Monat begann mit einem Besuch von <b>Yattas<\/b> Herde (<b>Mulika<\/b>, <b>Kinna<\/b>, <b>Selengai<\/b>, <b>Orok<\/b>, <b>Buchuma<\/b> und <b>Taita<\/b>) inklusive dem wilden Rekruten Mgeni. Die Kleinen waren bereits in ihren Nachtlagern untergebracht, aber trotzdem wurden hier und da noch Gute-Nacht-Gr\u00fc\u00dfe ausgetauscht. Die Hitze in Tsavo wurde im April durch einige leichte Schauer unterbrochen, so dass die sieben, in der Obhut der Keeper verbleibenden Waisen in Ithumba eine gute Zeit hatten. <b>Ithumbah<\/b>, ein Elefantenbaby aus dieser Region, kennt die Gegend naturgem\u00e4\u00df viel besser als ihre gleichaltrigen Artgenossen und hat sich daher zur Gruppenanf\u00fchrerin entwickelt. Unterst\u00fctzung erh\u00e4lt sie dabei von <b>Suguta<\/b>, <b>Chaimu<\/b> und <b>Melia<\/b>. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/05\/chaimu-ithumbah-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"chaimu &amp; ithumbah (1)\" border=\"0\" alt=\"chaimu &amp; ithumbah (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/05\/chaimu-ithumbah-1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mittlerweile gibt es viel mehr kleine Elefantenk\u00fche als -bullen in der Station in Ithumba. Die beiden Jungbullen <b>Kilaguni<\/b> und <b>Sabachi<\/b> haben es daher nicht immer leicht. Eines Tages, als sie gerade um ein schattiges Pl\u00e4tzchen unter einem Baum stritten, nahm ihn einfach <b>Suguta<\/b> in Beschlag!<\/p>\n<p>Die J\u00fcngeren hatten im April viel Kontakt zu den \u00c4lteren, die oft zum Saufen an die Stalltr\u00e4nke kamen &#8211; h\u00e4ufig auch in Begleitung wilder Bullen. <b>Wendis<\/b> gro\u00dfe Splittergruppe besteht aus den ehemaligen Nursery-Leitk\u00fchen <b>Naserian<\/b>, <b>Sidai<\/b>, <b>Sunyei<\/b>, <b>Lenana<\/b> und <b>Galana<\/b> und verbrachte auch in diesem Monat viel Zeit mit den Waisen. Am 4. April hatte die Gruppe auch die Jungbullen <b>Meibai<\/b>, <b>Tomboi<\/b>, <b>Madiba<\/b>, <b>Kenze<\/b>, <b>Challa<\/b> und <b>Zurura<\/b> mit dabei. Sie alle waren morgens auf dem Stallgel\u00e4nde, um den Nachwuchs zu begr\u00fc\u00dfen, bevor sie sich wieder auf den Weg in den Busch machten. <b>Kamboyo<\/b>, der am 4. April nicht dabei war, kam noch in der gleichen Nacht auf eine Stippvisite vorbei, d.h. wohl, dass sie sich drau\u00dfen im Park mit <b>Yattas<\/b> Gruppe getroffen haben mussten.<\/p>\n<p>Die J\u00fcngsten beginnen ihren Tag f\u00fcr gew\u00f6hnlich mit Saufen an der Stalltr\u00e4nke. Danach wird sich ausgiebig an den Felsen im Gel\u00e4nde gescheuert, um l\u00e4stige Zecken abzukratzen. Sp\u00e4ter wird der Trupp dann meist von <b>Ithumbah<\/b> zum Fressen hinaus in den Busch gef\u00fchrt. Gegen 11 Uhr macht sich die Herde auf den Weg zur Suhle, wo auch die mitt\u00e4gliche Milchmahlzeit warten. Dank einiger Regenschauer im vergangenen Monat war auch immer gen\u00fcgend Schlamm vorhanden, so dass sich die Elefantenwaisen ausgiebig w\u00e4lzen, rollen und bewerfen konnten. <b>Tumaren<\/b> und <b>Suguta<\/b> haben die Keeper mit einem neuen Kniff beeindruckt: sie halten ihre Milchflasche beim Saufen mit dem R\u00fcssel fest, und wenn sie fertig sind, \u00fcbergeben sie die leere Flasche h\u00f6flich an den n\u00e4chstbesten Keeper!<\/p>\n<p>Die \u00e4lteren Ex-Waisen <b>Kinna<\/b>, <b>Mulika<\/b> und <b>Selengai<\/b> waren am 9. April in Begleitung von <b>Loijuk<\/b> und <b>Makena<\/b> sowie den Bullen <b>Kenze<\/b>, <b>Orok<\/b> und <b>Taita<\/b> an der Stalltr\u00e4nke. Schon am n\u00e4chsten Vormittag trafen die Waisen <b>Loijuk<\/b>, <b>Lualeni<\/b>, <b>Lenana<\/b>, <b>Naserian<\/b>, <b>Madiba<\/b> und <b>Kora<\/b> beim Grasen im Park wieder. Sie alle fra\u00dfen gemeinsam bis zum Mittag, als die \u00c4lteren ihre Sch\u00fctzlinge zur Suhle eskortieren, wo auch die Milchflaschen warteten. Noch am selben Abend soffen zwei wilde Bullen aus der Tr\u00e4nke im Stallgel\u00e4nde. Einen von ihnen glaubten die Keeper sogar wiederzuerkennen! Er sei der Vater der beiden ungeborenen Babies von <b>Mulika<\/b> und <b>Yatta<\/b>, die offensichtlich beide tr\u00e4chtig sind!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/05\/kina-loijukwild-bulllenanazurura-kora.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"\" border=\"0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/05\/kina-loijukwild-bulllenanazurura-kora_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bald nach dem die Waisen am 13. April das Stallgel\u00e4nde verlassen hatten, tauchten die Ex-Waisen <b>Nasalot<\/b> und <b>Wendi<\/b> zum Saufen auf. Dieses Mal hatten sie <b>Makena<\/b>, <b>Loijuk<\/b>, <b>Lenana<\/b>, <b>Lualeni<\/b>, <b>Napasha<\/b>, <b>Rapsu<\/b>, <b>Kamboyo<\/b>, <b>Zurura<\/b> und <b>Taita<\/b> dabei. Wenig sp\u00e4ter kamen noch <b>Galana<\/b>, <b>Sunyei<\/b>, <b>Naserian<\/b>, <b>Sidai<\/b> und der neueste Zugang in der Gruppe der Gro\u00dfen, <b>Meibai<\/b>, dazu. Die Waisen hatten an diesem Tag die Ehre, von <b>Yatta<\/b> und ihrem wilden Rekruten <b>Mgeni<\/b> besucht zu werden. Die beiden kamen gemeinsam mit <b>Galana<\/b>, <b>Sunyei<\/b>, <b>Loijuk<\/b>, <b>Sidai<\/b> und <b>Meibai<\/b> im Schlepptau, und sie alle t\u00fcmmelten sich gemeinsam in der Suhle, bevor sich die \u00c4lteren wieder absetzten.<\/p>\n<p><b>Yatta<\/b>, <b>Mgeni<\/b>, <b>Mulika<\/b>, <b>Kinna<\/b>, <b>Selengai<\/b>, <b>Nasalot,<\/b> <b>Orok<\/b> und <b>Buchuma<\/b> waren auch am 15. April wieder zum Saufen an der Stalltr\u00e4nke, allerdings erst, nachdem die Waisen schon weg waren. Am selben Tag tauchte <b>Nasalot<\/b> am Schlammbad auf, nat\u00fcrlich nicht, ohne ihrem Lieblings\u201cbaby\u201c <b>Kilaguni<\/b> ganz besonders viel Aufmerksamkeit zu schenken. Liebevoll wie immer, legte sie ihm ihren R\u00fcssel auf den R\u00fccken. Am n\u00e4chsten Tag war es <b>Challa<\/b>, der unerwartet und allein an den Stallungen aufkreuzte, um zu saufen und anschlie\u00dfend die Waisen zum Fressen in den Busch zu begleiten. Dort versuchte er schlie\u00dflich, <b>Suguta<\/b> zu besteigen. Die Keeper brachten ihn zur Raison, und er schlich reum\u00fctig ins Geb\u00fcsch davon. Sp\u00e4ter tauchte er an der Suhle wieder auf, und dieses Mal benahm er sich tadellos! <b>Napasha<\/b> kam an diesem Tag in Begleitung eines wilden Bullen zum Saufen ins Stallgel\u00e4nde, und am 18. war es <b>Kora<\/b> gemeinsam mit zwei wilden Bullen. Unsere Jungbullen scheinen sich in Gesellschaft wilder, m\u00e4nnlicher Artgenossen sehr wohl zu f\u00fchlen, und wir freuen uns, dass sie somit aus erster Hand die Regeln \u00fcber Rang und Status in der Elefantenbullengemeinschaft erlernen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/05\/kina-loijukwild-bulllenanazurura-kora1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"\" border=\"0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/05\/kina-loijukwild-bulllenanazurura-kora_thumb1.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 19. April gegen 16 Uhr tauchte auf einmal die ganze Herde auf dem Stallgel\u00e4nde auf: <b>Yattas<\/b> Gruppe (inklusive Mgeni) und <b>Wendis<\/b> Splittergruppe. Mit dabei waren auch drei wilde Bullen, so dass wir pl\u00f6tzlich eine Herde von 30 Elefanten z\u00e4hlten! <b>Ndomot<\/b> fehlte leider immer noch. Vor etwa vier Monaten hatte er die Gruppe f\u00fcr einen Ausflug mit Mgeni verlassen, und wurde seitdem nicht mehr gesehen. Jetzt, da sich zwei weitere wilde Bullen der Herde angeschlossen haben, macht sich Mgeni wieder rar, und wir hoffen alle, dass er <b>Ndomot<\/b> mitbringt, wenn er zur\u00fcck kommt. Die gesamte Herde der Ex-Waisen und ihre zwei Gef\u00e4hrten besuchten die Waisen noch einmal am 27. April an der Suhle, doch Mgeni war an diesem Tag nicht dabei.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/05\/ex-orphans-at-stockade-in-the-morning-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"\" border=\"0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/05\/ex-orphans-at-stockade-in-the-morning-1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Wendi<\/b> kam am Nachmittag des 20. April mit <b>Nasalot<\/b>, <b>Galana<\/b>, <b>Naserian<\/b>, <b>Sidai<\/b>, <b>Sunyei<\/b>, <b>Loijuk<\/b> und <b>Meibai<\/b>, und sie alle blieben bis etwa 17 Uhr und grasten Seite an Seite mit den J\u00fcngsten bis diese in ihre St\u00e4lle gebracht wurden. Am n\u00e4chsten Tag wurden zwei erwachsene K\u00fche mit zwei K\u00e4lbchen und zwei Halbw\u00fcchsigen an der Stalltr\u00e4nke beobachtet. Am 28. April kamen noch einmal <b>Nasalot<\/b>, <b>Galana<\/b> und <b>Chyulu<\/b> mit den Bullen <b>Meibai<\/b>, <b>Kenze<\/b>, <b>Tomboi<\/b>, <b>Challa<\/b> und <b>Rapsu<\/b> zum Suhlen im Schlamm. <b>Nasalot<\/b> hatte nat\u00fcrlich nur Augen f\u00fcr <b>Kilaguni<\/b>! Nachdem die Kleinen den Schlamm verlassen hatten, blieb die Gruppe der \u00c4lteren noch, weil sie auf <b>Tomboi<\/b> und <b>Wendi<\/b> warteten, die sich noch ausgiebig mit Dreck bewarfen.<\/p>\n<p>Alle Ex-Waisen kamen am 29. April noch einmal als einzige gro\u00dfe Herde zum Saufen. Mgeni war wieder nicht dabei, jedoch die anderen beiden neuen Bullen. Der Monat endete sehr hei\u00df, so dass die Waisen den ganzen Vormittag nach schattigen Pl\u00e4tzchen suchten, bis sie sich mittags zum Schlammbad aufmachten. Insgesamt war es f\u00fcr die sieben Waisen, die noch in der Obhut der Keeper leben und Milch zugef\u00fcttert bekommen, ein sehr abwechslungsreicher Monat. <b>Kilaguni<\/b> und <b>Sabachi<\/b> werden im n\u00e4chsten Monat au\u00dfer sich vor Freude sein, wenn sie <b>Kibo<\/b> wieder sehen. Der wird dann n\u00e4mlich gemeinsam mit <b>Olare<\/b> und anderen aus Nairobi nach Ithumba umziehen!<\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Voi-Gruppe:<\/b><\/p>\n<p><b>Dida<\/b> bereitet uns gro\u00dfe Sorgen, weil sie sich nicht entwickelt, wie sie sollte. Trotz der Nahrungserg\u00e4nzungserg\u00e4nzungsmittel ist sie in schlechter k\u00f6rperlicher Verfassung. Sie sieht aufgebl\u00e4ht und unterern\u00e4hrt aus und bewegt sich nur sehr langsam. Wir kennen diese Symptome schon von anderen Waisen, die w\u00e4hrend der D\u00fcrre oder aus einem Wasserloch gerettet worden. Im Alter von ca. zwei Jahren wurden sie alle krank.<\/p>\n<p>Im Gegensatz dazu grenzt die schnelle Heilung von <b>Solangos<\/b> Hinterbein an ein Wunder! Vor etwa vier Monaten hatte er sich (nur mit Hilfe von <b>Burra<\/b> aus <b>Emilys<\/b> wilder Herde) buchst\u00e4blich auf drei Beinen zum Voi-Stallgel\u00e4nde geschleppt. Dank wochenlanger Schonung und liebevoller Pflege in seinem alten Zuhause humpelt er zwar noch ein bisschen, kann sich mittlerweile aber wieder frei bewegen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/05\/Emily-grp-drinking-water-at-stkd-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"\" border=\"0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/05\/Emily-grp-drinking-water-at-stkd-2_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"244\" \/><\/a><\/p>\n<p>W\u00e4hrend seiner Genesung hat er sich eng mit den Waisen angefreundet, die ihn t\u00e4glich in seinem Stall besuchten, bevor sie sich fr\u00fch morgens auf den Weg in den Busch machten. Auch abends, nach ihrer R\u00fcckkehr schauten sie bei ihm vorbei. <b>Siria<\/b> h\u00e4ngt mittlerweile sogar innig an <b>Solango<\/b>. <b>Emily<\/b>, die Leitkuh der ehemaligen Waisen, und ihr Anhang kamen auch gelegentlich auf einen Besuch auf der \u201cKrankenstation\u201c vorbei, ganz so wie es auch die Menschen bei kranken Verwandten oder Freunden im Krankenhaus machen!<\/p>\n<p><b>Solango<\/b> darf seinen Stall jetzt verlassen, und verbringt seine Zeit entweder mit den Ex-Waisen oder den 12 Waisen in der Obhut der Keeper, mit <b>Lesanju<\/b> als Leitkuh. <b>Emily<\/b> hat die Voi-Stallungen in diesem Monat regelm\u00e4\u00dfig besucht, so auch am 2. April gemeinsam mit <b>Solango<\/b>, der in Begleitung von <b>Icholta<\/b> unterwegs war. Am n\u00e4chsten Morgen ging <b>Solango<\/b> allerdings alleine mit den Waisen in den Busch und wurde von <b>Siria<\/b> und <b>Wasessa<\/b> freudig begr\u00fc\u00dft. Er ging mit ihnen zur Suhle und war auch abends mit dabei, als sie zur\u00fcck ins Stallgel\u00e4nde kamen. Erst kurz vor dem Eingangstor hat er sich abgeseilt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/05\/Tasia-suckling-Wesesa-ears.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"\" border=\"0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/05\/Tasia-suckling-Wesesa-ears_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"244\" \/><\/a><\/p>\n<p>Schon am n\u00e4chsten Morgen \u00fcberraschte er die Kleinen, als sie sich gerade auf ihr Futter st\u00fcrzten, und er sich einfach unter sie mischte. Sie freuten sich alle \u00fcber seinen Besuch, und anschlie\u00dfend brachte er sie bis nach Mazinga Hill. Am Fu\u00dfe des Berges seilte er sich allerdings ab, der Aufstieg war noch zu anstrengend f\u00fcr sein Bein. Als <b>Emily<\/b> mit ihrer Herde am 9. April zu den St\u00e4llen kam, war er auch wieder dabei. <b>Lolokwe<\/b> wollte ihn zu einem kleinen Ringkampf herausfordern. Das lehnte er jedoch ab. In seinem momentanen Zustand balgt er sich h\u00f6chstens mit Klein <b>Siria<\/b>, den gleichaltrigen Bullen f\u00fchlt er sich noch nicht gewachsen.<\/p>\n<p><b>Mpala<\/b> aus <b>Emilys<\/b> Gruppe begleitete ihn am 11. April, als er wieder auf Besuch kam, und am folgenden Tag waren sie alle wieder da und verbrachten den Tag mit den Waisen. Die durften sogar mit <b>Emilys<\/b> K\u00e4lbchen <b>Eve<\/b> spielen! Allerdings nur unter strengster Bewachung durch die Kinderm\u00e4dchen <b>Ndara<\/b> und <b>Sweet<\/b> <b>Sally<\/b>. Als <b>Eve<\/b> m\u00fcde wurde und ein Nickerchen einlegen wollte, hielt <b>Ndara<\/b> sie sorgsam zwischen ihren Vorderbeinen, um sicherzugehen, dass sie ungest\u00f6rt sei. Als <b>Emily<\/b> aufbrach, nahm sie <b>Eve<\/b> und die meisten ihrer Gruppe mit. Nur <b>Solango<\/b>, <b>Burra<\/b>, <b>Thoma<\/b> und <b>Irima<\/b> blieben noch bis mittags bei den Waisen.<\/p>\n<p><b>Solango<\/b> und <b>Irima<\/b> waren am n\u00e4chsten Morgen als erstes auf den Beinen, und standen schon bereit, als die Waisen noch ihre Milch tranken. Zusammen machten sie sich noch auf den Weg in den Busch, wo sich ihre Wege trennten. Aber schon am n\u00e4chsten Vormittag war <b>Solango<\/b> zur\u00fcck und suhlte sich mit <b>Lempaute<\/b> im Schlamm, w\u00e4hrend <b>Lesanju<\/b> und <b>Dida<\/b> es vorzogen, dem Spektakel im Wasserloch lediglich zuzuschauen! <b>Lesanju<\/b> war noch nie besonders erpicht darauf, ihre Zeit oder ihre Herde mit den Ex-Waisen oder wilden Artgenossen zu teilen. Sie war gerne Anf\u00fchrerin und \u00fcberhaupt nicht gewillt, wegen einer \u00e4lteren Kuh zur\u00fcckzutreten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/05\/Taveta-rgt-Lempaute.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"\" border=\"0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/05\/Taveta-rgt-Lempaute_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"244\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Solango<\/b>, <b>Thoma<\/b> und <b>Mpala<\/b> waren auch am 18. April wieder am Schlammbad. Danach blieb es erst einmal ein paar Tage ruhig. Erst am 27. April kam er mit <b>Emilys<\/b> Gruppe erneut zu den Stallungen. Dieses Mal fehlten <b>Edie<\/b> und ihr K\u00e4lbchen <b>Ella<\/b>, aber auch noch ein paar andere aus der Herde. Sie alle gesellten sich aber am n\u00e4chsten Tag hinzu.<\/p>\n<p><b>Emily<\/b> hat die Stallungen den ganzen Monat \u00fcber regelm\u00e4\u00dfig besucht, allerdings waren die Waisen nicht immer da. Sie und ihre Gruppe bekamen dann immer ein paar Kopra-Reste und Luzerne als Leckerbissen und Ansporn, hier im Park zu bleiben und nicht auf Futtersuche auf das angrenzende Farmland zu gehen, denn dort waren sie immer in Gefahr. <\/p>\n<p>Die 12 Waisen in der Obhut der Keeper hatten einen wunderbaren Monat mit <b>Solango<\/b>, und durch ihn auch viel Kontakt zu <b>Emilys<\/b> Herde und <b>Edies<\/b> Splittergruppe. <\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-eli-waisen-im-april\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe: Der April war ein recht ruhiger Monat, es gab keine Neuzug\u00e4nge. 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