{"id":237,"date":"2007-11-28T20:02:37","date_gmt":"2007-11-28T19:02:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=237"},"modified":"2008-04-13T21:21:35","modified_gmt":"2008-04-13T19:21:35","slug":"newsletter-aus-keniadie-eli-waisen-im-oktober-2007","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-keniadie-eli-waisen-im-oktober-2007\/","title":{"rendered":"Newsletter aus Kenia\/die Eli-Waisen im Oktober 2007"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Nursery-Waisen<\/strong><\/p>\n<p>Zu Beginn des Monats entschied der Kenya Wildlife Service pl\u00f6tzlich, einen Eintrittspreis von 40 Dollar pro Besuch im Nairobi National Park zu erheben. Die Geb\u00fchr wird an jenem Eingang kassiert, der auch die Zufahrt zum Gel\u00e4nde unseres Trusts darstellt. Die Entscheidung erfolgte willk\u00fcrlich und ohne vorherige Absprache mit dem Trust. Es folgten Chaos und ein gro\u00dfes Durcheinander bei den Besuchern, die wie immer extra zur Besuchstunde beim \u00f6ffentlichen Schlammbad unserer Elefanten anreisten. Normalerweise entrichten sie eine Spende von 300 Kenianischen Schilling in die Spendenbox der Waisen. Jetzt kehren sie am Eingang um, sind genervt und nicht zur Zahlung bereit. (Wie wir soeben von Angela Sheldrick erfahren, hat der KWS den Eintritt zun\u00e4chst wieder gecancelt. Es ist jedoch zu erwarten, dass ab Mai 2008 wieder etwa 10 &#8211; 20 Dollar verlangt werden.) <!--more--><\/p>\n<p>Offenbar wei\u00df man nicht zu sch\u00e4tzen, wieviel die Elefantenwaisen mittlerweile f\u00fcr Kenias guten Ruf im Artenschutz und zum Bekanntheitsgrad des Landes in der ganzen Welt beigetragen haben. Durch die Waisen hat die \u00c3\u2013ffentlichkeit die M\u00f6glichkeit erhalten, viel mehr \u00fcber Elefanten zu erfahren; sie wurden zu beeindruckenden kleinen Botschaftern ihrer Art und haben somit auf viele andere wirtschaftliche Entscheidungen Einfluss ge\u00fcbt. Diese Gelegenheit m\u00f6chten wir nutzen und uns bei all unseren Freunden und Unterst\u00fctzern f\u00fcr ihre Hilfsbereitschaft zu bedanken. Wir hoffen auf eine faire L\u00f6sung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2007\/11\/lesanju-lempaute-sinya-shimba-and-dida.jpg\" alt=\"Lesanju, Lempaute, Sinya, Shimba und Dida\" \/><\/p>\n<p>Der Monat war ferner noch von einem ganz anderen Kampf gezeichnet &#8211; dem Versuch, die schlimmen Wunden der kleinen <strong>Sinya <\/strong>zu heilen, die in eine offenbar scharfkantige Grube nahe der Grenze zu Tansania gest\u00fcrzt war. Caroline Ingraham, eine Spezialistin f\u00fcr \u00e4therische \u00c3\u2013le, verbrachte 10 Tage damit, <strong>Sinyas<\/strong> Wunden mit Kurkuma sowie roter und gr\u00fcner Tonerde einzuschmieren. Beides hat erstaunlich heilende Eigenschaften, dient als nat\u00fcrlicher Verband, h\u00e4lt die Fliegen fern und erlaubt der Wunde, dennoch zu atmen. Dass die Wundheilung nur wenige Tage nach Caroline&#8217;s Behandlung vorankam, beeindruckte auch unsere Tier\u00e4rzte. Die Natur hat also wieder einmal gezeigt, was sie kann.<\/p>\n<p>Nach nur zwei Wochen war es nicht mehr notwendig, <strong>Sinya<\/strong> festzubinden, um ihre Wunden zu s\u00e4ubern und einzureiben. Sie hatte verstanden, dass ihr geholfen wurde, und so stand sie ruhig am Ort, hob sogar ihr Bein an, damit es mit Tonerde eingerieben werden konnte. <strong>Sinya<\/strong> ist jetzt auf dem besten Weg der Besserung und ein verspielter und gl\u00fccklicher kleiner Elefant.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2007\/11\/chyulu-shimba-makena-and-kamboyo.jpg\" alt=\"Chyulu, Shimba, Makena und Kamboyo\" \/><\/p>\n<p><strong>Sinya<\/strong> versteht sich besonders gut mit <strong>Lesanju<\/strong>, der Mini-Leitkuh des Baby-Vierers. Zu diesem Gespann geh\u00f6ren auch die spitzb\u00fcbische kleine <strong>Lempaute<\/strong> und der gelassene kleine <strong>Shimba. Lenana<\/strong> ist nach wie vor die Hauptleitkuh der Nursery-Gruppe und wurde zu einem liebevollen und freundlichen Elefant. Im kommenden Monat steht der Transfer von <strong>Kamboyo <\/strong>und<strong> Zurura<\/strong> nach Ithumba an. Beide haben jetzt ein Alter erreicht, in dem sie von Gleichaltrigen in Ithumba erzogen werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>Die Ithumba-Waisen<\/strong><\/p>\n<p>Jeder Morgen in Ithumba wird mit ungetr\u00fcbter Freude und Gl\u00fcckseligkeit begr\u00fc\u00dft. Die \u00e4lteren Elefanten, <strong>Yatta, Nasalot, Mulika <\/strong>und<strong> Kinna<\/strong>, eilen f\u00fcr gew\u00f6hnlich zu den J\u00fcngeren in den Nachtlagern, um sie zu begr\u00fc\u00dfen, und nachdem sie ihren Durst an der Tr\u00e4nke der Stockades-\u00a0 gestillt haben, beginnen die Gel\u00e4nde-Spiele. Manche kratzen sich gen\u00fcsslich an den B\u00e4umen oder der Laderampe, andere spielen trompetend Verstecken, wieder andere inspizieren die neuen Behausungen, die derzeit f\u00fcr die Neuank\u00f6mmlinge (<strong>Kamboyo <\/strong>und<strong> Zururu<\/strong>) gebaut werden oder den Wasser-Tankwagen, der besonders in diesem Monat unverzichtbare Dienste f\u00fcr Mensch und Tier erwies. Die Auffangbecken trocknen aus, und das Ithumba-Bohrloch, an das ein Entsalzer angeschlossen ist, quittierte seinen Dienst (wir hoffen nur vor\u00fcbergehend!). Ohne diesen Tankwagen st\u00fcnden wir jetzt vor ernsthaften Problemen. Salzwasser f\u00fcr die Elefanten kann vom Tiva-Fluss herbeigeholt werden, doch der Tankwagen muss au\u00dferdem aller zwei Wochen nach Voi gefahren werden, um S\u00fc\u00dfwasser f\u00fcr die Besatzung des Ithumba-Camps und des Kenya Wildlife Service zu besorgen. Das Wasser des Tiva ist f\u00fcr den Menschen zu salzhaltig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2007\/11\/buchuma-rapsu.jpg\" alt=\"buchuma &amp; rapsu\" \/><\/p>\n<p>Die Ithumba-Waisen wurden in diesem Monat einige Male nachts von gro\u00dfen wilden Elefantenbullen besucht. Zwei kamen abends zum Trinken an die Stallungen und kollerten leise in Richtung unserer Waisen, die freudig darauf antworteten; vier wilde Bullen verbrachten eine ganze Stunde an den Stockaes, w\u00e4hrend alle \u00e4lteren Elefanten entlang des Zauns standen und zu ihnen kollerten, um sich zu verst\u00e4ndigen.<\/p>\n<p>Jeden Morgen, nach Spiel und Spa\u00df auf dem Gel\u00e4nde, geht es zum Grasen hinaus, und einer der J\u00fcngeren, meist <strong>Sunyei, <\/strong>aber manchmal auch<strong> Kora, Kenze, Sian <\/strong>oder<strong> Naserian<\/strong>, darf die Gruppe anf\u00fchren. Wenn sich die Leitk\u00fche f\u00fcr einen Richtungswechsel entscheiden, tritt <strong>Yatta<\/strong> an erste Stelle und \u00fcbernimmt die F\u00fchrung. Dies geschieht auch, wenn die Keeper einen anderen Weg einschlagen. Die Elefanten entscheiden dann, ob sie sich der Alternative f\u00fcgen oder nicht. W\u00e4hrend des Auswilderungsprozesses entscheiden die Elefanten selbst, wo sie grasen wollen, und die Keeper folgen ihnen lediglich. Am Fressplatz trennt sich die Gruppe meist, trifft sich mit anderen und findet sich schlie\u00dflich wieder zusammen. Offenbar stehen sie die ganze Zeit \u00fcber Infrasound-Kommunikation miteinander in Verbindung, w\u00e4hrend sie das Dickicht durchstreifen. Die J\u00fcngeren, die noch mit der Flasche zugef\u00fcttert werden, werden f\u00fcr gew\u00f6hnlich von <strong>Naserian <\/strong>zum Milchtrinken gebracht und treffen die \u00c4lteren dann wieder sp\u00e4ter beim Schlammbad.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2007\/11\/olmallo-yatta-napasha-entwines-their-trunks.jpg\" alt=\"olmallo, yatta &amp; napasha\" \/><\/p>\n<p>Etwas Aufregendes passierte, als die J\u00fcngsten auf dem Weg zu den Stallungen waren und auf eine wilde Herde trafen: <strong>Kenze, Lualeni <\/strong>und<strong> Kora <\/strong>verlie\u00dfen die Waisen und gingen mit den Unbekannten. Als es langsam sp\u00e4t wurde, entschieden sich die Keeper mit den anderen Waisen den Heimweg anzutreten bevor sie sich auf die Suche nach <strong>Kenze, Lualeni <\/strong>und <strong>Kora<\/strong> machen w\u00fcrden. Gl\u00fccklicherweise blieben sie davon verschont, denn die drei eilten bereits zur\u00fcck. <strong>Kenze<\/strong> war bereits zwei Jahre alt, als er seine Elefantenfamilie verlor. Er kann sich also gut an seine Zeit in der wilden Herde erinnern! Dass er sich daf\u00fcr entschied zu den Waisen zur\u00fcckzukehren, zeigt, dass er wei\u00df, wo er sicher ist und dass er die Milch und den Schutz braucht, den ihm seine gleichaltrigen Waisen und die Keeper geben.<\/p>\n<p>Die j\u00fcngeren Elefanten werden von den \u00c4lteren erzogen, wenn sie aus der Reihe tanzen. Jeglicher Schrei eines j\u00fcngeren Gruppenmitgliedes alarmiert die \u00e4lteren K\u00fche, die dann sofort zu Hilfe eilen und der Sache auf den Grund gehen. Sollte die Unruhe durch einen anderen in der Gruppe verursacht worden sein, wird der \u00dcbelt\u00e4ter aus der Gruppe genommen und muss einige Zeit allein verbringen. Als <strong>Sidai<\/strong> w\u00e4hrend des Schlammbades jedoch absichtlich <strong>Rapsu<\/strong> von hinten schubste, er hinfiel und es ihr anschlie\u00dfend ordentlich heimzahlte, blinzelten die \u00c4lteren nicht einmal, obwohl sie nur einen Steinwurf entfernt badeten! Sie hatten n\u00e4mlich genau beobachtet, dass <strong>Sidai<\/strong> selbst schuld war und Strafe verdient hatte! Es wird auch ersichtlich, dass <strong>Wendi<\/strong> sich langsam in der Gruppe der Big Girls einfindet. Sie unterbrach eine Rangelei von <strong>Ndomot <\/strong>und<strong> Buchuma <\/strong>und vertrieb<strong> Rapsu,<\/strong> nachdem er versuchte, auf sie aufzusteigen! <strong>Rapsu<\/strong> stand genau vor <strong>Yatta<\/strong>, als er ihren Liebling <strong>Ol Malo <\/strong>niederschubste! Und auch <strong>Nasalots <\/strong>beide Sch\u00fctzlinge, <strong>Kenze <\/strong>und<strong> Orok<\/strong>, genie\u00dfen besonderen Schutz. Das Sto\u00dfen mit dem Kopf geh\u00f6rt zum Kr\u00e4ftemessen und dient dem Festlegen der Rangordnung unter den jungen Bullen, die sehr wichtig in der Elefantengesellschaft ist. nicht geduldet wird.<\/p>\n<p><strong>Ol Malo <\/strong>bewies besonderen Scharfsinn, als sie einen Stock aufhob, um sich damit hinter einem ihrer Ohren zu kratzen. Sie war so vertieft in diese \u00dcbung, dass sie in einen Baum lief und einen gellenden Schrei ausstie\u00df. <strong>Yatta <\/strong>war nat\u00fcrlich sofort an ihrer Seite und versuchte, den Grund f\u00fcr ihr Schreien herauszufinden. Wenn es selbst den \u00e4lteren K\u00fchen nicht gelingt einen Streit zu schlichten und das Ganze in einen Kampf ausartet, schreitet <strong>Napasha<\/strong>, der \u00e4lteste Bulle der Gruppe, ein.<\/p>\n<p>Die lang erwarteten Regenf\u00e4lle in Ithumba stehen vor der T\u00fcr. Die Lastwagen, die <strong>Kamboyo <\/strong>und<strong> Zurura<\/strong> nach Ithumba bringen werden, stehen einsatzbereit an den Laderampen. Mit ihrer Ankunft wird die Anzahl der Waisen in Ithumba auf 27 junge Elefanten auf dem Weg in die Wildnis ansteigen.<\/p>\n<p><strong>Die Voi-Waisen<\/strong><\/p>\n<p>Die Stallungen in Voi sind derzeit fast leer. Nur <strong>Mweiga <\/strong>und ihr jeweiliger Kompagnon schlafen noch im Nachtlager. Stolz blicken wir mittlerweile auf 36 Ex-Nursery-Elefanten, die als Neugeborene verwaisten (zwei schon beim Tag ihrer Geburt) und jetzt vollkommen integriert als wilde Elefanten in wilden Herden in Tsavo-Ost leben. Dar\u00fcber hinaus gibt es weitere, die direkt in den Voi-Stallungen untergebracht wurden (<strong>Lissa, Chuma und Mpenzi<\/strong>), so dass insgesamt 39 Elefanten seit der Gr\u00fcndung des Trusts betreut wurden. <strong>Eleanor<\/strong> und andere, die bereits zu David Sheldricks Zeit als Chief Warden des Tsavo East Nationalparks, verwaisten, sind dabei nicht einmal einberechnet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2007\/11\/emily-at-the-stkd.jpg\" alt=\"Emily\" \/><\/p>\n<p><strong>Mweiga<\/strong>, die kr\u00e4nkelnde Waise, kehrt jeden Abend in die Stallungen zur\u00fcck, denn sie ist zu schwach. um in der Dunkelheit im Busch zu bleiben. Ein Mitglied der inzwischen wilden Gruppe von <strong>Natumi<\/strong> k\u00fcmmert sich st\u00e4ndig die \u201e<strong>Mweiga<\/strong>-Betreuung&#8220;, so dass <strong>Mweiga<\/strong> wirklich NIE ohne einen anderen Elefanten sein muss. Diese \u00fcberaus wichtige Aufgabe teilten sich in diesem Monat zwei junge Bullen aus <strong>Natumis <\/strong>ausgewilderter Gruppe: <strong>Burra <\/strong>und<strong> Morani. Burra <\/strong>war Anfang des Monats, bis zum 6., &#8222;im Dienst&#8220;. Dann \u00fcbernahm <strong>Morani<\/strong>, so dass <strong>Burra<\/strong> f\u00fcr ein paar Tage zu <strong>Natumis <\/strong>Gruppe zur\u00fcckkehrte. Er kam jedoch schon am 8. zur\u00fcck, um Morani abzul\u00f6sen, der wiederum am 11. \u00fcbernahm &#8211; dieses Mal bis zum 30. und dann wieder an <strong>Burra <\/strong>\u00fcbergab! Es war interessant, dass sich in diesem Monat <strong>Burra <\/strong>und<strong> Morani<\/strong> abwechselnd um sie k\u00fcmmerten, denn vorher waren <strong>Mweya <\/strong>und<strong> Sosian<\/strong> ihre besten Freunde. Wahrscheinlich verteilt <strong>Natumi<\/strong> die Aufgaben, denn sie ist jetzt als Leitkuh f\u00fcr diejenigen Elefanten verantwortlich, die nicht mehr in <strong>Emilys <\/strong>Gruppe sind.<\/p>\n<p><strong>Natumis<\/strong> Gruppe trifft sich mit <strong>Mweiga<\/strong>, je nachdem, wer gerade bei ihr ist, entweder im Busch oder beim Grasen, beim Schlammbad oder abends an den Stallungen. Es gab nur wenige Tage in diesem Monat, die <strong>Mweiga<\/strong> mit ihrem Betreuer ohne die Gesellschaft der anderen verbrachte. An diesen Tagen waren sie mit einer wilden Gruppe zusammen, suhlten sich mit ihnen am 13. und 14., und grasten anschlie\u00dfend auch zusammen. <strong>Natumis <\/strong>Gruppe wurde am 9. von einem wilden Bullen begleitet, der auch mit ihnen badete. Sogar <strong>Mweiga <\/strong>und<strong> Burra<\/strong>, ihr Begleiter an diesem Tag, waren dabei. Am 16. l\u00f6sten sich einige Mitglieder von <strong>Natumis<\/strong> Gruppe, namentlich <strong>Edi, Irima, Mpala <\/strong>und <strong>Mukwaju<\/strong>, und verbrachten den Tag mit <strong>Mweiga <\/strong>und <strong>Burra<\/strong> beim Grasen auf Mazinga Hill. Am Ende des Monats waren es dann <strong>Mweya <\/strong>und<strong> Edie<\/strong>, die die beiden zu den Stockades zur\u00fcck begleiteten und noch eine Weile mit ihnen spielten, bevor sie sich wieder zur\u00fcckzogen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2007\/11\/idie-msinga-thomma.jpg\" alt=\"Edie, Msinga &amp; Thoma\" \/><\/p>\n<p>Auch <strong>Emily<\/strong> tauchte in diesem Monat wieder h\u00e4ufiger auf, an ihrer Seite die Waisen ihrer Gruppe: <strong>Aitong, Sweet Sally, Salama, Loisaba, Nyiro <\/strong>und<strong> Tsavo<\/strong>. <strong>Natumis <\/strong>Gruppe, die aus dem Rest von <strong>Emilys<\/strong> ehemaliger Gruppe besteht, trifft <strong>Emilys <\/strong>Gruppe h\u00e4ufig abends bei den Stallungen oder drau\u00dfen im Busch. Wenn sie sich bei den Stallungen begegnen, warten sie erst, bis <strong>Mweiga<\/strong> und ihr Begleiter sich niedergelassen haben und gehen dann gemeinsam zur\u00fcck f\u00fcr die Nacht. Genauso machte es auch die 21-j\u00e4hrige Ex-Waise <strong>Lissa<\/strong> mit ihren drei K\u00e4lbern und <strong>Mpenzi<\/strong>, ihr Kinderm\u00e4dchen (die ihr erstes Kalb Anfang des Jahres an ein Rudel L\u00f6wen verlor). Auch sie haben die Stallungen besucht und Zeit mit den anderen Waisen verbracht. Manchmal kommen sie auch zusammen mit <strong>Emilys <\/strong>oder<strong> Natumis<\/strong> Gruppe.<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-keniadie-eli-waisen-im-oktober-2007\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nursery-Waisen Zu Beginn des Monats entschied der Kenya Wildlife Service pl\u00f6tzlich, einen Eintrittspreis von 40 Dollar pro Besuch im Nairobi National Park zu erheben. 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