{"id":2389,"date":"2011-06-29T17:45:00","date_gmt":"2011-06-29T16:45:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=2389"},"modified":"2011-06-29T17:45:00","modified_gmt":"2011-06-29T16:45:00","slug":"umzug-der-elefanten-waisen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umzug-der-elefanten-waisen\/","title":{"rendered":"Umzug der Elefanten-Waisen"},"content":{"rendered":"<p>Der 13. Mai 2011 war ein weiterer wichtiger Tag in der Nairobi-Nursery, denn wieder einmal sollten drei Elefantenwaisen nach Ithumba in den Nationalpark Tsavo-Ost umziehen. Jetzt waren <b>Olare<\/b>, <b>Kibo<\/b> und <b>Kandecha<\/b> an der Reihe. Sie w\u00fcrden ihre ehemaligen Nursery-Freunde <b>Kilaguni<\/b>, <b>Sabachi<\/b>, <b>Chaimu<\/b>, <b>Melia<\/b>, <b>Suguta<\/b> und <b>Tumaren<\/b> wieder sehen. Au\u00dferdem erwartete sie ein Waisenelefant aus der Region Ithumba, das die Nursery \u00fcbersprungen hatte und direkt in Ithumba untergebracht wurde &#8211; die kleine <b>Ithumba<\/b>. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/Murka-Kitirua-Naisula-move.jpg-6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Murka, Kitirua, Naisula move.jpg (6)\" border=\"0\" alt=\"Murka, Kitirua, Naisula move.jpg (6)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/Murka-Kitirua-Naisula-move.jpg-6_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>In Ithumba beginnt f\u00fcr die Waisen aus der Nursery die n\u00e4chste wichtige Phase ihrer Auswilderung in die wilde Elefantengemeinschaft im Nationalpark Tsavo-Ost. Dieser \u00dcbergang wird ihnen erheblich erleichtert durch die 28 ehemaligen Waisen, die ihrerseits alle mit der Flasche in Nairobi gro\u00dfgezogen und anschlie\u00dfend in Ithumba ausgewildert wurden. Sie halten nach wie vor Kontakt zu den dort stationierten Keepern und den Elefantenwaisen, die noch betreut und gef\u00fcttert werden. Die Ex-Waisen betrachten alle Elefantenbabys aus Nairobi als Teil ihrer \u201eFamilie\u201c, schlie\u00dfen sie in ihre gro\u00dfen Elefantenherzen, tr\u00f6sten, wenn n\u00f6tig und \u00fcbersch\u00fctten alle Neuank\u00f6mmlinge mit viel Liebe und Aufmerksamkeit.<\/p>\n<p>Dieses Mal stand ein anderes Fahrzeug als sonst an der Laderampe der Nairobi-Nursery, ein Spezialfahrzeug, das eigens f\u00fcr den Transport von gro\u00dfen Elefanten konstruiert wurde. Die riesigen T\u00fcren waren mit Heu bedeckt und lehnten an der Rampe, die in drei von einander abgegrenzte, aber gro\u00dfe Abteile f\u00fchrte. In jedem Abteil war Platz genug f\u00fcr einen Elefanten, und darum herum befanden sich G\u00e4nge, in denen sich die Keeper w\u00e4hrend der Fahrt aufhalten k\u00f6nnen. Die Elefanten k\u00f6nnen sich gegenseitig sogar sehen und ber\u00fchren, und durch die Gatter mit Milch, Gr\u00fcnzeug, Wasser etc. gef\u00fcttert werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/olare-kibo-kandecha-move-089.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"olare kibo kandecha move 089\" border=\"0\" alt=\"olare kibo kandecha move 089\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/olare-kibo-kandecha-move-089_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aus Erfahrung wissen wir, dass wann immer Waisen aus Nairobi umgesiedelt werden, die Ex-Waisen und ihre wilden Freunde am Zielort, dieses Ereignis schon vorher ahnen. Dieses Ph\u00e4nomen ist und bleibt uns Menschen ein R\u00e4tsel, und dieses Mal sollte es nicht anders sein. Alle 28 Ex-Waisen und ihre wilden Begleiter hielten sich schon am Tag vor dem Umzug im und um das Stallgel\u00e4nde in Ithumba auf. Es kann nicht am Futter- und Wasserangebot liegen, denn im Mai gibt es davon genug in Tsavo-Ost. <b>Yatta<\/b>, die Leitkuh der Ex-Waisen, wird tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzt von <b>Wendi<\/b>, <b>Makena<\/b>, <b>Galana<\/b>, <b>Sunyei<\/b>, <b>Chyulu<\/b>, <b>Lenana<\/b> und <b>Loijuk<\/b>, die alle des \u00c3\u2013fteren kleine Splittergruppen anf\u00fchren. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/Murka-Kitirua-Naisula-move.jpg.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Murka, Kitirua, Naisula move.jpg\" border=\"0\" alt=\"Murka, Kitirua, Naisula move.jpg\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/Murka-Kitirua-Naisula-move.jpg_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Olare<\/b>, <b>Kibo<\/b> und <b>Kandecha<\/b> hatten \u00fcber eine Woche lang ge\u00fcbt, in und aus dem Lkw zu steigen. <b>Olare<\/b> musste nicht lange \u00fcberredet werden, ihre Milch im Truck zu holen, w\u00e4hrend <b>Kandecha<\/b> schon etwas skeptischer war. <b>Kibo<\/b> dagegen wollte um keinen Preis festen Boden unter den (Hinter-)F\u00fc\u00dfen verlieren, und streckte sich so weit wie m\u00f6glich in den Lkw hinein, um an seine Milch zu kommen. Wenn er sie nicht erreichte, dann lie\u00df er diese Mahlzeit einfach aus!<\/p>\n<p>Am Freitag, den 13. Mai gegen 3 Uhr morgens wurde es unruhig in der Nursery, denn um diese Zeit bekommen die Waisen immer ihre letzte Flasche vor dem Sonnenaufgang (nachts werden sie aller drei Stunden gef\u00fcttert). Alle bekamen ihre Milch &#8211; bis auf <b>Olare<\/b>, <b>Kibo<\/b> und <b>Kandecha<\/b>, denn deren Flasche warteten auf der Ladefl\u00e4che des Lkw. <b>Kibo<\/b> und <b>Kandecha<\/b> brauchten eine Spritze Stresnil-\u00ae (Wirkstoff: Azaperon) zur Beruhigung. Die drei wurden dann von den Keepern \u00fcber die Rampe in den Lkw gef\u00fchrt. Bei <b>Olare<\/b> klappte alles wie geschmiert, <b>Kandecha<\/b> z\u00f6gerte ein bisschen und f\u00fcr <b>Kibo<\/b> waren einige kr\u00e4ftige M\u00e4nner n\u00f6tig, um ihn in den Lkw hinein zu schieben. Gegen 4.30 Uhr waren alle Elefanten und Keeper sicher untergebracht, und der Elefanten-Truck setzte sich langsam in Bewegung. Begleitet wurde der Lkw von Robert Carr-Hartley und zwei Freunden im Landrover.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/olare-kibo-kandecha-move-059.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"olare kibo kandecha move 059\" border=\"0\" alt=\"olare kibo kandecha move 059\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/olare-kibo-kandecha-move-059_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p>Komischerweise war es ausgerechnet <b>Olare<\/b>, die w\u00e4hrend der Fahrt immer nerv\u00f6ser wurde. W\u00e4hrend eines kurzen Stopps konnte sie aber mit ein wenig Grewia (Sternenbusch) abgelenkt werden. <b>Kibo<\/b> und <b>Kandecha<\/b> lie\u00dfen alles \u00fcber sich ergehen, schlie\u00dflich waren ihre Keeper bei ihnen, und sie schienen ihrer Menschenfamilie uneingeschr\u00e4nkt zu vertrauen. In Nairobi waren unterdessen alle anderen mit einem lachenden und einem weinenden Auge zur\u00fcck geblieben. Obwohl klar war, wohin die Reise ging und dass das neue Zuhause ein Elefantenparadies war (mit einer Population von \u00fcber 12.000 Elefanten, von der auch <b>Kandecha<\/b> abstammt), so w\u00fcrde man sie schrecklich vermissen. Alle drei Elefanten waren jetzt im besten Alter: mit zwei Jahren waren sie aus dem Gr\u00f6bsten heraus, psychisch und k\u00f6rperlich stark genug und bereit f\u00fcr den n\u00e4chsten Schritt zur\u00fcck in die Wildnis.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/olare-kibo-kandecha-move-061.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"olare kibo kandecha move 061\" border=\"0\" alt=\"olare kibo kandecha move 061\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/olare-kibo-kandecha-move-061_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gegen 10.30 Uhr fuhr der Lkw bereits durch das Ithumba-Tor im n\u00f6rdlichen Tsavo-Ost. Nun begann die letzte Etappe der Reise, und wie immer kamen alle Ex-Waisen zur Begr\u00fc\u00dfung und auch die sieben Ithumba-Waisen, die die Neuank\u00f6mmlinge noch aus der Nursery kannten, standen parat. Wie Neuank\u00f6mmlinge immer in Ithumba empfangen werden, kann man im IMAX Film \u201eBorn to be Wild\u201c miterleben. Im Film waren es <b>Kilaguni<\/b>, <b>Sabachi<\/b> und <b>Chaimu<\/b>, die am 7. Juni 2010 nach Ithumba gebracht wurden. Au\u00dferdem wurde auch die Rettung des kleinen <b>Kandecha<\/b> aufgenommen, der als kleine Waise bis zu seiner Rettung von 25 stattlichen Elefantenbullen in der N\u00e4he von Kandecha im s\u00fcdlichen Tsavo-Ost bewacht und besch\u00fctzt wurde.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/olare-kibo-kandecha-move-085.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"olare kibo kandecha move 085\" border=\"0\" alt=\"olare kibo kandecha move 085\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/olare-kibo-kandecha-move-085_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Begr\u00fc\u00dfung war wie immer sehr \u00fcberschw\u00e4nglich: ein Wirrwarr von neugierigen R\u00fcsseln, ein Austausch von Elefanten-\u201eK\u00fcssen\u201c (R\u00fcssel-Maul-Kontakt) und jede Menge Kollern und Urinieren. <b>Kandecha<\/b> war hingerissen, wieder inmitten einer Herde gro\u00dfer Elefanten zu stehen. Vielleicht erinnerte er sich an die Zeit mit den 25 gro\u00dfen Bullen, nachdem er seine Mutter verloren hatte und bevor er gerettet wurde. <b>Kandecha<\/b> war nun der Kleinste, und so drehte sich alles um ihn, so dass <b>Kilaguni<\/b> ein wenig vernachl\u00e4ssigt f\u00fchlte. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/olare-kibo-kandecha-move-069.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"olare kibo kandecha move 069\" border=\"0\" alt=\"olare kibo kandecha move 069\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/olare-kibo-kandecha-move-069_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p>Noch am selben Nachmittag graste die ganze Herde in der N\u00e4he des Stallgel\u00e4ndes, und als die D\u00e4mmerung hereinbrach, wurden die J\u00fcngsten inklusiver der drei Neuank\u00f6mmlinge in den Stallungen untergebracht. Die \u00c4lteren beobachteten alles ganz genau und blieben die ganze Nacht auf dem Gel\u00e4nde. Am n\u00e4chsten Morgen waren sie wieder zur Stelle, f\u00fchrten die Waisen zum Fressen und zeigten den Neulingen ihr k\u00fcnftiges Zuhause. Gegen Mittag, beim Schlammbad, testete <b>Kilaguni<\/b>, ob er sich <b>Nasalots<\/b> Zuneigung noch sicher sein konnte und planschte ein wenig abseits der anderen. Er wurde nicht entt\u00e4uscht, denn <b>Nasalot<\/b> kam zu ihm und bewies, das er nach wie vor ihr Lieblingsbaby war!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/olare-kibo-kandecha-move-075.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"olare kibo kandecha move 075\" border=\"0\" alt=\"olare kibo kandecha move 075\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/olare-kibo-kandecha-move-075_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wie so oft sind die Neuank\u00f6mmlinge immer ein wenig wasserscheu beim ersten Schlammbad in Ithumba, da die Suhle hier um einiges gr\u00f6\u00dfer ist, als das, was sie aus der Nairobi-Nursery kennen. Daher begn\u00fcgten sie sich an ihrem ersten Tag mit ausgedehntem W\u00e4lzen in der roten Erde. <\/p>\n<p>Kaum eine Woche sp\u00e4ter, am 19. Mai, sollten die n\u00e4chsten drei Nursery-Waisen nach Ithumba umziehen: das kleine Wunder <b>Murka<\/b>, die sch\u00f6ne <b>Naisula<\/b> und ihre beste Freundin <b>Kitirua<\/b>. Alle drei haben sich von ihren schweren k\u00f6rperlichen und seelischen Wunden erholt. <b>Murka<\/b> hatte die Klinge eines Speers 25 cm tief in ihrer Stirn stecken und tiefe Axtwunden an ihren Hinterbeinen. Sowohl <b>Naisula<\/b> aus Archers Post im Samburu Nationalreservat und <b>Kitirua<\/b> aus dem Amboseli Nationalpark sind zwei Waisen, deren Familien vermutlich Wilderern zum Opfer fielen, in einer Gegend, wo viele chinesische Bauarbeiter t\u00e4tig sind. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/Murka-Kitirua-Naisula-move.jpg-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Murka, Kitirua, Naisula move.jpg (1)\" border=\"0\" alt=\"Murka, Kitirua, Naisula move.jpg (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/Murka-Kitirua-Naisula-move.jpg-1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p>Start der Reise war wiederum um 3 Uhr morgens, und keine der Drei wollte freiwillig auf den Lkw steigen. Offenbar konnten sie eins und eins zusammen z\u00e4hlen, schlie\u00dflich waren nur eine Woche vorher drei ihrer Freunde mit diesem gro\u00dfen Kasten weg gefahren und seither nicht mehr gesehen\u00e2\u20ac\u00a6 daher wurden alle mit Stresnil-\u00ae sediert und auf dem Truck verladen. Die Keeper glauben, dass <b>Murka<\/b> eine Gabe zum Hellsehen hat! In der Nacht bevor <b>Tano<\/b> von Nashorn Shida verletzt wurde, war sie schon sichtlich verst\u00f6rt gewesen. Selbiges spielte sich ab in der Nacht bevor die L\u00f6wen hinter dem Stallgel\u00e4nde einen B\u00fcffel t\u00f6teten und sich eine Hy\u00e4ne unter dem Container in der N\u00e4he der Stelle versteckte, wo morgens immer die Milch anger\u00fchrt wird. In der Nacht bevor sie nach Ithumba umziehen sollte, war sie v\u00f6llig aufgel\u00f6st. Sie bellte die ganze Zeit und klapperte mit der Kette, die ihre Stallt\u00fcre geschlossen h\u00e4lt! Daher hatten wir uns schon darauf eingestellt, dass es Probleme bei der Verladung von <b>Murka<\/b> geben w\u00fcrde. Aber es kam anders, mithilfe der Medikamente verlief das Einladen sehr friedlich.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/Murka-Kitirua-Naisula-move.jpg-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Murka, Kitirua, Naisula move.jpg (3)\" border=\"0\" alt=\"Murka, Kitirua, Naisula move.jpg (3)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/Murka-Kitirua-Naisula-move.jpg-3_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Elefanten-Truck hat die Umsiedelung der Elefanten aus der Nursery in den Nationalpark Tsavo-Ost buchst\u00e4blich revolutioniert. Der riesige Mercedes-Transporter, den wir aus zweiter Hand in Mombasa gekauft hatten, war ein Gl\u00fccksfall &#8211; in gutem Zustand zu einem vern\u00fcnftigen Preis. Robert Carr-Hartley, Angela Sheldricks Ehemann, ist sehr handwerklich sehr begabt und technisch versiert und entwarf Pl\u00e4ne f\u00fcr den Umbau des Fahrzeugs, so dass die Elefanten es an Bord so angenehm wie m\u00f6glich hatten und der Stressfaktor beim Transport minimiert werden konnte. Im Inneren gibt es drei gut bel\u00fcftete Abteile, die durch Stahlgitter voneinander abgegrenzt. Zwischen diesen Abteilen verlaufen enge G\u00e4nge, so dass die mitreisenden Keeper mit den Waisen in Kontakt bleiben k\u00f6nnen, um sie z.B. zu beruhigen oder zu f\u00fcttern. Eine Seite des Trucks kann man aush\u00e4ngen und auf die Laderampe legen, so dass die Elefanten leicht hin\u00fcber laufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Im Landrover hinter dem Truck sa\u00df dieses Mal Daphne pers\u00f6nlich zusammen mit Robert und Tal Manor. Es gab nur zwei Stopps auf dem Weg, einen zum Schneiden der beliebten Grewia-Zweige als Leckerei f\u00fcr die Elefantenwaisen und ein zweiter Stopp zum Tanken. Den Elefanten ging es soweit gut, nur <b>Murka<\/b> wurde einmal nerv\u00f6s, als es von der asphaltierten Stra\u00dfe Richtung Mombasa pl\u00f6tzlich \u00fcber die holprige Piste in Kibwezi ging.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/Murka-Kitirua-Naisula-move.jpg-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Murka, Kitirua, Naisula move.jpg (4)\" border=\"0\" alt=\"Murka, Kitirua, Naisula move.jpg (4)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/Murka-Kitirua-Naisula-move.jpg-4_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p>Als der Konvoi auf dem Stallgel\u00e4nde eintraf, war nur ein Bulle vor Ort an der Stalltr\u00e4nke. Keeper Benjamin erz\u00e4hlte, der Bulle sei mittlerweile ein Mitglied in <b>Yattas<\/b> Herde, sei aber heute allein gekommen. Als der Lkw geparkt hatte, liefen <b>Murka<\/b>, <b>Naisula<\/b> und <b>Kitirua<\/b> nur z\u00f6gerlich die Rampe herunter. Sie beschn\u00fcffelten kurz die neue Umgebung, die aber merkw\u00fcrdigerweise auffallend stark nach ihnen bekannten Elefanten roch\u00e2\u20ac\u00a6 Es dauerte nur einen kurzen Moment, da kamen die elf Ithumba-Waisen schon um die Ecke geflitzt: <b>Suguta<\/b>, <b>Chaimu<\/b>, <b>Tumaren<\/b>, <b>Melia<\/b>, <b>Kilaguni<\/b>, <b>Sabachi<\/b>, <b>Olare<\/b>, <b>Kibo<\/b> und <b>Kandecha<\/b> zusammen mit <b>Ithumbah<\/b>, die als einzige nie in der Nairobi-Nursery gewesen war. Alle erkannten die Neulinge sofort, und begr\u00fc\u00dften sie aufgeregt. <b>Olare<\/b> herzte <b>Murka<\/b> ganz besonders. Anders als bei vorangegangenen Begr\u00fc\u00dfungen war dies nicht nur einfach die Freude, einen Artgenossen zu sehen, sondern es schwang unglaublich viel Erleichterung und Dankbarkeit mit, dass sie alle wieder zusammen waren. Alle Ex-Nursery-Waisen standen still zusammen, dr\u00fcckten ihre K\u00f6pfe aneinander, ber\u00fchrten sich mit ihren R\u00fcsseln und immer wieder h\u00f6rte man ein weiches, ganz tiefes, friedliches Kollern. Es war unglaublich ber\u00fchrend, wie ein Dankesgebet sah es f\u00fcr uns Menschen aus. Nur eine gab es, die in diesem Moment v\u00f6llig au\u00dfen vorgelassen wurde: Klein <b>Ithumba<\/b>. Und sie schien wirklich verloren. <b>Murka<\/b> jedoch lief gleich zu ihr, tr\u00f6stete sie kurz und kuschelte sich anschlie\u00dfend wieder an ihre Freunde.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/Murka-Kitirua-Naisula-move.jpg-5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Murka, Kitirua, Naisula move.jpg (5)\" border=\"0\" alt=\"Murka, Kitirua, Naisula move.jpg (5)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/Murka-Kitirua-Naisula-move.jpg-5_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die gesamte Gruppe, inzwischen waren es 13, gingen nun gemeinsam zur Tr\u00e4nke, wo sie <b>Yattas<\/b> wilden Freund begr\u00fc\u00dften. Dieser musste um die 18 Jahre alt sein und war sehr entspannt inmitten der kleinen Elefanten. Er schien diejenigen auch zu kennen, die schon l\u00e4nger in Ithumba waren. <b>Murka<\/b>, <b>Naisula<\/b> und <b>Kitirua<\/b> waren schon alt genug gewesen, als sie verwaisten, und somit hatte niemand Befindlichkeiten. Nach einer Weile ging der Bulle weg, und die Waisen wurden von ihren Keepern in den Busch gef\u00fchrt, wo sie noch eine Weile grasen konnten. Als sie gerade verschwunden waren, tauchte <b>Wendi<\/b> mit ihrer gro\u00dfen Splittergruppe auf: <b>Loijuk<\/b>, <b>Galana<\/b>, <b>Naserian<\/b>, <b>Lualeni<\/b>, <b>Chyulu<\/b>, <b>Sunyei<\/b>, <b>Sidai<\/b> und <b>Makena<\/b> zusammen mit den Jungbullen <b>Tomboi<\/b>, <b>Kora<\/b>, <b>Zurura<\/b> und <b>Kamboyo<\/b>. <b>Kora<\/b> und <b>Zurura<\/b> haben inzwischen kr\u00e4ftige Sto\u00dfz\u00e4hne entwickelt. Es tat gut, <b>Kora<\/b> endlich einmal wieder zu sehen. Er war inzwischen 7 Jahre alt und wieder v\u00f6llig gesund. Wir erinnerten uns an seine dramatische Rettung, als er 100 m von der n\u00e4chsten Wasserstelle entfernt im weit entlegenen Kora Nationalpark gefunden wurde &#8211; sein Kiefer von einem Projektil zerschmettert, dass vermutlich seine Mutter get\u00f6tet hatte. Wir erinnerten uns, wie lange er leiden musste, wie viele Liter an Eiter aus seinem Kiefer drainiert werden mussten und wie stoisch er die t\u00e4gliche Reinigung und Desinfektion ertragen hatte, die ihm sehr weh getan haben musste. Selbst \u00fcber Jahre danach trat noch Eiter aus einer kleinen \u00c3\u2013ffnung der sonst verheilten Kieferwunde aus, aber jetzt scheint alles komplett verheilt zu sein. In den letzten drei Jahren hatte niemand mehr Eiter an seinem Kopf entdecken k\u00f6nnen. Davon abgesehen, dass eine Seite seines Kiefers ein wenig dicker war als die andere, war <b>Kora<\/b> ein h\u00fcbscher Jungbulle in <b>Yattas<\/b> Gruppe geworden.<\/p>\n<p>In der Zwischenzeit war <b>Wendi<\/b> (wie immer!) mehr an den Menschen als an den neuen Elefanten interessiert. Aber auch ihr und ihrer Gruppe fiel auf, dass sich hier gerade etwas sehr Emotionales abspielt und sie inspizierten neugierig, was da vor sich ging. Als <b>Wendi<\/b> in die Nursery gebracht wurde, war sie sogar noch mit Plazenta beschmiert. <b>Wendi<\/b> war seit ihrer Geburt unter Menschen und hatte immer eine besondere Beziehung zu ihrer Ersatzfamilie, besonders zu Robert, der regelm\u00e4\u00dfig neue Babys nach Ithumba bringt. Dieses Mal ging ihr Interesse aber noch weiter und sie musterte eingehend den Elefanten-Truck. Sie versuchte alle Tricks, um an den Keepern vorbeizukommen, die nat\u00fcrlich Angst hatten, sie w\u00fcrde die Spiegel kaputt machen oder den Lack zerkratzen! Sogar nachdem ihre Gruppe schon l\u00e4ngst wieder verschwunden war, blieb sie noch bis mittags bis die Menschen weiter in Richtung Ithumba-Camp fuhren.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/Murka-Kitirua-Naisula-move1.jpg-61.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Murka, Kitirua, Naisula move.jpg (6)\" border=\"0\" alt=\"Murka, Kitirua, Naisula move.jpg (6)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/Murka-Kitirua-Naisula-move1.jpg-6_thumb1.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p>Noch am selben Abend, gegen 17 Uhr, kamen wir zu den Stallungen zur\u00fcck, um auf die Keeper und die Waisen zu warten. Wir hofften, dass auch <b>Yatta<\/b> inzwischen von den Neuank\u00f6mmlingen wusste. Und so kam es auch, dass <b>Yatta<\/b> und <b>Kinna<\/b>, <b>Nasalot<\/b>, <b>Mulika<\/b> und <b>Napasha<\/b> bald danach auftauchten. <b>Napasha<\/b>, der mit 9 Monaten in die Nursery gebracht wurde und damals so unglaublich traurig \u00fcber den Verlust seiner Mutter war, dass er sich nur noch zum Sterben hinlegte, und nicht einmal mehr aufstehen wollte, als ihn ein Hirte fand und dachte, er sei tot. Dieser <b>Napasha<\/b> war inzwischen ein gut aussehender 10-j\u00e4hriger Bulle! Es war eine gro\u00dfe Belohnung, ihn und all die anderen wieder zu sehen, erwachsen, gesund und gl\u00fccklich. Jeder einzelne von ihnen ein Wunder f\u00fcr sich, und w\u00e4ren sie nicht rechtzeitig gefunden worden, dann w\u00e4ren sie heute wohl nicht mehr unter uns! Zu <b>Yattas<\/b> Herde geh\u00f6ren neuerdings auch ein 18-j\u00e4hriger wilder Bulle und ein 8-j\u00e4hriger Jungbulle. Mit ihr kamen ebenfalls <b>Selengai<\/b>, <b>Taita<\/b> (gerettet aus einem Abwasserrohr in Tsavo-West), <b>Buchuma<\/b>, <b>Rapsu<\/b> (inzwischen ein sehr attraktiver Bulle mit gro\u00dfen, kr\u00e4ftigen Sto\u00dfz\u00e4hnen), <b>Challa<\/b>, <b>Orok<\/b> und <b>Madiba<\/b> aus Botswana &#8211; inzwischen erwachsene 8 Jahre alt, und l\u00e4ngst kein Fremder aus dem S\u00fcden mehr, der einst wie ein zotteliges Mammut aussah und nicht zu verstehen schien, dass er ein Elefant war! Eingequetscht zwischen diesen gro\u00dfen Elefanten, wirkte der 5 Jahre alte <b>Meibai<\/b> wie ein Winzling! Er hatte sich selber in die Reihen der Gro\u00dfen bef\u00f6rdert und hatte nie sonderlich viel Zeit f\u00fcr die Menschen \u00fcbrig!<\/p>\n<p><b>Nasalot<\/b> versicherte sich zuerst, ob ihr Lieblingsbaby <b>Kilaguni<\/b> wohlauf war und begr\u00fc\u00dfte uns dann zusammen mit <b>Yatta<\/b>, <b>Kinna<\/b> und <b>Selengai<\/b>. Die drei warteten dann am Eingang auf die Ankunft der Waisen, und als diese auf dem Heimweg waren, liefen sie ihnen mit erhobenen R\u00fcsseln und freudigem Trompeten entgegen. Die Waisen wiederum hatten viel mehr Interesse an ihrer Milchflasche als an den K\u00fchen. <b>Nasalot<\/b> begr\u00fc\u00dfte <b>Kilaguni<\/b> schnelle mit einem \u201eR\u00fcssel-Kuss\u201c, zog sich dann aber wieder zu <b>Yatta<\/b> und <b>Kinna<\/b> zur\u00fcck, die drau\u00dfen vor den St\u00e4llen der Neuank\u00f6mmlinge standen, Willkommensgr\u00fc\u00dfe kollerten und aufpassten, wie sich die Waisen ihre Flaschen abholten. <b>Nasalot<\/b> interessierte sich besonders f\u00fcr <b>Murka<\/b> und ignorierte erstmals <b>Kilaguni<\/b> im Nachbarstall (mit <b>Melia<\/b>, <b>Sabachi<\/b>, <b>Tumaren<\/b> und <b>Chaimu<\/b>). <b>Murka<\/b> sp\u00fcrte <b>Nasalots<\/b> Empathie, und als sie ihre Milch ausgetrunken hatte, steckte sie ihren R\u00fcssel mehrfach durch die Dr\u00e4hte des elektrischen Zauns, um sie zu ber\u00fchren. Zwischendurch stopfte sie sich immer wieder Gr\u00fcnzeug ins Maul. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/Murka-Kitirua-Naisula-move1.jpg1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Murka, Kitirua, Naisula move.jpg\" border=\"0\" alt=\"Murka, Kitirua, Naisula move.jpg\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/06\/Murka-Kitirua-Naisula-move1.jpg_thumb1.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Yatta<\/b> ist offenbar tr\u00e4chtig, denn ihr Ges\u00e4uge ist deutlich geschwollen! <b>Mulika<\/b> war nicht sonderlich interessiert an uns Besuchern, sie blieb lieber an der Stalltr\u00e4nke. <b>Rapsu<\/b>, <b>Buchuma<\/b> und <b>Napasha<\/b>, die Bullen, waren neugieriger und begr\u00fc\u00dften uns.<\/p>\n<p>Als es dunkel wurde, kehrten wir ins Ithumba-Camp zur\u00fcck, w\u00e4hrend die \u00e4lteren Ex-Waisen noch bis 22 Uhr in der N\u00e4he der Stallungen der Waisen blieben. Schon fr\u00fch am n\u00e4chsten Morgen kamen wir zur\u00fcck, um die Babys dabei zu beobachten, wie sie ihre St\u00e4lle verlie\u00dfen und wie erstaunt sie waren, dass die Gro\u00dfen wieder auf sie warteten. W\u00e4hrend die Kleinen friedlich in ihren St\u00e4llen geschlafen hatten, waren immer wieder wilde Elefanten auf dem Stallgel\u00e4nde gekommen und gegangen. Alle sahen an diesem Morgen entspannt aus, bis auf die kleine <b>Ithumba<\/b>, die ein wenig abseits stand. Wir waren uns sicher, dass der kommende Tag ein aufregender f\u00fcr die Waisen sein w\u00fcrde und es tat uns leid, dass wir nicht bis zum Schlammbad am Mittag bleiben konnten. Aber wir verlie\u00dfen Ithumba mit dem gl\u00fccklichen Gef\u00fchl, dass die Babys aus Nairobi so liebevoll aufgenommen wurden.<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umzug-der-elefanten-waisen\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der 13. Mai 2011 war ein weiterer wichtiger Tag in der Nairobi-Nursery, denn wieder einmal sollten drei Elefantenwaisen nach Ithumba in den Nationalpark Tsavo-Ost umziehen. Jetzt waren Olare, Kibo und Kandecha an der Reihe. Sie w\u00fcrden ihre ehemaligen Nursery-Freunde Kilaguni, Sabachi, Chaimu, Melia, Suguta und Tumaren wieder sehen. 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