{"id":24788,"date":"2020-01-06T10:13:55","date_gmt":"2020-01-06T09:13:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=24788"},"modified":"2020-01-28T17:10:13","modified_gmt":"2020-01-28T16:10:13","slug":"ate-news-oktober-und-november-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ate-news-oktober-und-november-2019\/","title":{"rendered":"ATE News: Oktober und November 2019"},"content":{"rendered":"<p>News vom Amboseli-Trust-for-Elephants &#8211; die Monate Oktober und November 2019:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Oktober und November begann die sogenannte &#8222;Kleine Regenzeit&#8220; in Amboseli. W\u00e4hrend im Oktober insgesamt 63 mm Niederschlag fielen waren es im November 127 mm &#8211; eine ordentliche Menge, wenn man bedenkt, dass der Jahresdurchschnitt 340 mm betr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Die Regenf\u00e4lle bewirkten eine enorme Ver\u00e4nderung der Landschaft &#8211; vor allem im November. Staubige, gelb-braune Halbw\u00fcsten verwandelten sich in saftig-gr\u00fcne Weidefl\u00e4chen &#8211; ein Paradies f\u00fcr alle Pflanzenfresser.<\/p>\n<p>Auch die Sichtverh\u00e4ltnisse besserten sich enorm! Pl\u00f6tzlich konnte man an den H\u00e4ngen des Kilimanjaro Details erkennen, die vorher wegen des st\u00e4ndig in der Luft liegenden Staub-Dunstes nicht sichtbar gewesen waren.<\/p>\n<p>Die Mitarbeiter\/innen des Amboseli Trust for Elephants (ATE) sind an diese dramatischen Ver\u00e4nderungen gew\u00f6hnt und trotzdem jedes Mal aufs Neue davon begeistert. \u00a0Sie kennen die Sch\u00f6nheit jeder Jahreszeit und nach langen Jahren der Feldarbeit in Amboseli wissen sie auch genau, wie man die unterschiedlichen Bedingungen bestm\u00f6glich nutzen kann, um die festgesetzten Forschungsziele m\u00f6glichst effektiv zu erreichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_24785\" aria-describedby=\"caption-attachment-24785\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-24785\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/DSC01954-K-300x225.jpg\" alt=\"Elefantenkuh mit Kuhreiher\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/DSC01954-K-300x225.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/DSC01954-K-768x576.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/DSC01954-K.jpg 1024w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/DSC01954-K-600x450.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-24785\" class=\"wp-caption-text\">Ein typischer Anblick in Amboseli: Eine Elefantenkuh in Begleitung eines Kuhreihers.<\/figcaption><\/figure>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Manche Teile des Parks sind leichter zug\u00e4nglich als andere und werden zu bestimmten Jahreszeiten in st\u00e4rkerem Ausma\u00df von den Elefanten genutzt. Dieses spezielle Wissen ist sehr n\u00fctzlich, wenn man die Elefantenpopulationen mit Blick auf einzelne Individuen \u00fcberwacht, wie dies bei ATE der Fall ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Da die Wege in Amboseli im Verlauf der Regenzeit immer schwerer zu passieren waren und teilweise sogar gesperrt wurden konzentrierten sich die Beobachtungen besonders auf jene Elefantenfamilien, die in der unmittelbaren Umgebung des Forschungscamps anzutreffen waren. Hierzu geh\u00f6rten unter anderem die AA&#8217;s, die EA&#8217;s, die EB&#8217;s und die GB&#8217;s.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine Sache wurde sehr schnell klar: Das nun wieder \u00fcppig vorhandene Nahrungsangebot verbesserte nicht nur die k\u00f6rperliche Verfassung der Elefanten enorm sondern bewirkte auch eine deutliche Ver\u00e4nderung in ihrem Sozialverhalten. Vorbei waren die Zeiten zunehmender Konkurrenz, die man w\u00e4hrend der Trockenzeit zwischen einigen Familien beobachtet hatte. Nun bewegten sich wieder alle Gruppen gelassen durch ihre Weidegr\u00fcnde und hatten kein Problem damit dort auch andere Familien anzutreffen. Im Gegenteil: Unter so g\u00fcnstigen Bedingungen schlossen sich oft befreundete, manchmal sogar fremde, Familien in gr\u00f6\u00dfere Gruppen zusammen, die es genossen zusammen umherzuziehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_24786\" aria-describedby=\"caption-attachment-24786\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-24786\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/IMG_1536-K-300x200.jpg\" alt=\"Elefantenherde in Amboseli\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/IMG_1536-K-300x200.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/IMG_1536-K-768x512.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/IMG_1536-K.jpg 1024w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/IMG_1536-K-600x400.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-24786\" class=\"wp-caption-text\">Bei gutem Nahrungsangebot schlie\u00dfen sich oft mehrere Elefantenfamilien zusammen.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die AA&#8217;s hatten sich w\u00e4hrend der Trockenzeit gegen\u00fcber den EB&#8217;s durchgesetzt und nutzten von nun an mit ihnen gemeinsam deren alte Weidegr\u00fcnde in dem Palmenwald, in dem das ATE-Camp liegt. Beide Familien scheinen die neue Situation zu akzeptieren und es gab keinerlei Anzeichen mehr von Droh- oder Dominanzverhalten. Auch wenn diese beiden Familien bisher nicht so eng befreundet waren kommen sie inzwischen miteinander aus. Und wer wei\u00df &#8211; vielleicht entwickelt sich ja im Laufe der Zeit doch noch eine richtige Freundschaft?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Astrid erwies sich als gro\u00dfartige Matriarchin, die ihre Familie sicher durch die harte Zeit gebracht hatte. Und das ATE-Team freute sich sehr festzustellen, dass es auch ihrem 2017 geborenen m\u00e4nnlichen Kalb gut ging. Bisher war Astrids 1997 geborene Tochter Annan ihr einziges \u00fcberlebendes Kalb gewesen. Und leider hatte Annan bislang ebenfalls kein Gl\u00fcck mit ihren K\u00e4lbern. Sie brachte zwar bereits vier zu Welt, doch keines davon \u00fcberlebte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Elefantenk\u00fche k\u00f6nnen sich l\u00e4nger fortpflanzen als fast alle anderen Lands\u00e4ugetiere und w\u00e4hrend eines Zeitraums von 40 oder sogar 50 Jahren Nachwuchs bekommen. W\u00e4hrend dieser Zeit m\u00fcssen sie zwischen vielen alternativen Verhaltensweisen entscheiden, die ma\u00dfgeblichen Einfluss auf ihren Fortpflanzungserfolg haben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_24784\" aria-describedby=\"caption-attachment-24784\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-24784\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/DSC01761-K-300x225.jpg\" alt=\"Ein Kalb bettelt bei seiner Mutter darum ges\u00e4ugt zu werden.\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/DSC01761-K-300x225.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/DSC01761-K-768x576.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/DSC01761-K.jpg 1024w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/DSC01761-K-600x450.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-24784\" class=\"wp-caption-text\">Ein Kalb bettelt bei seiner Mutter darum ges\u00e4ugt zu werden.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Annans bisheriger mangelnder Erfolg ist allerdings untypisch f\u00fcr Elefantenk\u00fche in Amboseli.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr eine erfolgreiche K\u00e4lberaufzucht scheinen vor allem drei Hauptfaktoren entscheidend zu sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zum einen die k\u00f6rperliche Verfassung: Von ihr h\u00e4ngt es ab ob eine Elefantenkuh \u00fcberhaupt in der Lage ist in den \u00d6strus zu kommen, zu geb\u00e4ren und dann ihr Kalb ausreichend mit Nahrung zu versorgen. Die k\u00f6rperliche Verfassung selbst ist wiederum sowohl das Ergebnis ihrer individuellen Veranlagung, der Umweltbedingungen (der verf\u00fcgbaren Ressourcen und des f\u00fcr die Nahrungssuche verbundenen Aufwands), ihrer bisherigen k\u00f6rperlichen Entwicklung und Fortpflanzungsgeschichte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zweitens die Frage ob das zuletzt geborene Kalb \u00fcberlebt hat, da der Verlust eines Babys dazu f\u00fchrt, dass eine Kuh schneller wieder in den \u00d6strus kommt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und schlie\u00dflich beeinflussen das Alter und die Erfahrung einer Kuh wesentlich ihre F\u00e4higkeit, Nachkommen zu zeugen und aufzuziehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus gibt es aber noch eine Vielzahl weiterer Faktoren, die den Fortpflanzungserfolg einer Elefantenkuh beeinflussen k\u00f6nnen, wie z. B. das Geschlecht und die Geburtsreihenfolge der K\u00e4lber (m\u00e4nnliche K\u00e4lber wachsen schneller und ben\u00f6tigen daher wesentlich mehr Energie). Auch die Anzahl der Helfer in einer Familie ist f\u00fcr das \u00dcberleben eines Kalbes von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n<p>In einer Familie helfen sich K\u00fche jeden Alters gegenseitig dabei ihre K\u00e4lber zu sch\u00fctzen, zu beaufsichtigen und zu erziehen.\u00a0 Speziell Gro\u00dfm\u00fctter k\u00f6nnen das \u00dcberleben der K\u00e4lber verbessern, indem sie ihre T\u00f6chter bei der Beaufsichtigung ihrer Enkel unterst\u00fctzen w\u00e4hrend sie gleichzeitig selbst weiter eigenen Nachwuchs bekommen. Es wurden sogar schon F\u00e4lle beobachtet, in denen sich Gro\u00dfm\u00fctter das S\u00e4ugen der K\u00e4lber mit ihrer Tochter teilten. Au\u00dferdem sind sie, ebenso wie die Matriarchin und alle \u00e4lteren K\u00fche, durch ihre umfassenden Erfahrungen und Kenntnisse von unsch\u00e4tzbarem Wert als Ratgeber f\u00fcr die j\u00fcngeren K\u00fche.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_24787\" aria-describedby=\"caption-attachment-24787\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-24787\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/IMG_2175-K-300x200.jpg\" alt=\"Elefantenkuh und Kalb am Rand eines Sumpfes.\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/IMG_2175-K-300x200.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/IMG_2175-K-768x512.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/IMG_2175-K.jpg 1024w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/IMG_2175-K-600x400.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-24787\" class=\"wp-caption-text\">Elefantenkuh und Kalb am Rand eines Sumpfes, den sie zuvor durchquert haben.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Astrids eigener mangelnder Erfolg bei der K\u00e4lberaufzucht k\u00f6nnte somit ebenso zu den Misserfolgen Annans \u00a0beigetragen haben wie schlichtweg schlechtes Timing, wenn K\u00e4lber w\u00e4hrend D\u00fcrrejahren geboren wurden.<\/p>\n<p>Nun aber hoffen alle, dass auch Annan eines Tages Erfolg haben wird und freuen sich auf ihre n\u00e4chste Geburt. Denn aufgrund der au\u00dfergew\u00f6hnlich niederschlagsreichen letzten beiden Jahre befinden sich die Elefanten in Amboseli in Topform und Annan sollte jetzt die besten Chancen haben ihr n\u00e4chstes Baby aufzuziehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dasselbe hofft man auch f\u00fcr Giza von den GB&#8217;s. Denn man machte die freudige Entdeckung, dass diese 15 j\u00e4hrige Kuh nun ihr erstes Baby bekommen hatte. Mit ihrer erfahrenen Mutter Garissa an ihrer Seite hat Giza allerdings ohnehin sehr gute Chancen ihr Kalb erfolgreich gro\u00dfzuziehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch die EB&#8217;s geh\u00f6rten nun wieder zu den regelm\u00e4\u00dfigen Besuchern in der Umgebung des ATE-Camps. Das Team freute sich sehr sie direkt vor den Zelten zu sehen. Sie waren sehr entspannt und ihre wohlgen\u00e4hrten K\u00e4lber spielten mit zunehmendem Nahrungsangebot auch wieder mehr, wor\u00fcber sich alle sehr freuten.<\/p>\n<p>Diese Familie hat viele gleichaltrige K\u00e4lber, die sich als Spielkameraden bestens eignen . Ewok, Ektor und Emberre sind Jungs, die sich begeistert ausgelassenen Spielen hingeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_24783\" aria-describedby=\"caption-attachment-24783\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-24783\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/DSC01752-K-300x225.jpg\" alt=\"Elefantenfamilie mit kleinen K\u00e4lbern\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/DSC01752-K-300x225.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/DSC01752-K-768x576.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/DSC01752-K.jpg 1024w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/DSC01752-K-600x450.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-24783\" class=\"wp-caption-text\">Elefantenfamilie mit kleinen K\u00e4lbern<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eudora erhielt Besuch von zwei jungen Bullen: Emoroo aus der EA-Familie und Garango von den GB&#8217;s. \u00a0Garango war erst vor kurzem von seiner Familie unabh\u00e4ngig geworden und verbrachte einen Gro\u00dfteil seiner Zeit mit anderen Bullen oder Familiengruppen, die Verbindungen zu seiner Familie hatten. Die GB&#8217;s nutzen die gleichen Gebiete wie die EB&#8217;s, so dass Garango mit den EB&#8217;s aufgewachsen ist und oft mit den gleichaltrigen K\u00e4lbern dieser Familie spielte. Er wird allm\u00e4hlich, je \u00e4lter er wird, mehr Zeit mit anderen unabh\u00e4ngigen Bullen verbringen.<\/p>\n<p>Emorro ist mit 31 Jahren bereits ein ziemlich erfahrener Bulle, wenn er auch erst am Beginn seiner besten reproduktiven Jahre steht. Er interessierte sich etwas f\u00fcr Eudora, und sie antwortete auf sein Interesse mit einem R\u00fcsselwinken in seine Richtung. Sie begann auch zu urinieren, damit er ihren aktuellen Zustand testen konnte. Doch befand sie sich derzeit nicht im \u00d6strus, so dass Emorro bald wieder weiterzog.<\/p>\n<p>Nach den Aufzeichnungen des ATE-Teams m\u00fcsste es bei Eudora allerdings bald soweit sein. Und dann wird sie sicher erneut Bullenbesuche erhalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_24782\" aria-describedby=\"caption-attachment-24782\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-24782\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/20190320_163200-K-300x225.jpg\" alt=\"Elton von der EA-Familie\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/20190320_163200-K-300x225.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/20190320_163200-K-768x576.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/20190320_163200-K.jpg 1024w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/01\/20190320_163200-K-600x450.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-24782\" class=\"wp-caption-text\">Elton von der EA-Familie in Musth<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So waren also Oktober und November f\u00fcr die Elefanten in Amboseli eine sehr angenehme Zeit, w\u00e4hrend der sie sich regenerieren und ihre sozialen Bindungen erneuern und erweitern konnten. Und die Chancen standen gut, dass sich diese positive Entwicklung im Dezember fortsetzen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ate-news-oktober-und-november-2019\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>News vom Amboseli-Trust-for-Elephants &#8211; die Monate Oktober und November 2019: &nbsp; Im Oktober und November begann die sogenannte &#8222;Kleine Regenzeit&#8220; in Amboseli. W\u00e4hrend im Oktober insgesamt 63 mm Niederschlag fielen waren es im November 127 mm &#8211; eine ordentliche Menge, wenn man bedenkt, dass der Jahresdurchschnitt 340 mm betr\u00e4gt. 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