{"id":2481,"date":"2011-08-14T09:43:00","date_gmt":"2011-08-14T08:43:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=2481"},"modified":"2011-08-14T09:43:00","modified_gmt":"2011-08-14T08:43:00","slug":"die-waisen-im-juli","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-waisen-im-juli\/","title":{"rendered":"Die Waisen im Juli"},"content":{"rendered":"<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe:     <\/p>\n<p><\/b>Die Nursery hatte im letzten Monat zwei Neuzug\u00e4nge: am 4. Juli wurde der sechs Wochen alte \u201e<b>Mumbushi<\/b>\u201c gerettet, der ohne Begleitung am Mt. Kenya mit einer tiefen Schnittwunde im Gesicht gefunden wurde. Mitarbeiter des Kenya Wildlife Service (KWS) hatten ihn geborgen und \u00fcber Nacht ihrem Chef Robert O&#8217;Brien untergebracht. Robert hatte vorher schon in Tsavo gearbeitet und kannte unser Elefantenprogramm. Er verst\u00e4ndigte sofort den Trust und sorgte daf\u00fcr, dass dem K\u00e4lbchen keine Kuhmilch gef\u00fcttert und es warm gehalten wurde, da es f\u00fcr den Transport an diesem Tag bereits zu sp\u00e4t war. Am n\u00e4chsten Morgen kam <b>Mumbushi<\/b> bei uns an und hatte sofort vollstes Vertrauen zu den Keepern &#8211; trotz der Verletzungen, die ihm offenbar durch Stammesangeh\u00f6rige zugef\u00fcgt wurden und die wahrscheinlich auch seine Mutter auf dem Gewissen hatten. Sein rechtes Auge gab uns ebenfalls Grund zur Sorge, da es tr\u00e4nte und eine Tr\u00fcbung aufwies. Die Wilderei hat in letzter Zeit in Kenia stark zugenommen, proportional zur Zahl chinesischer Gastarbeiter, die f\u00fcr den Absatz illegalen Elfenbeins und Horn von Nash\u00f6rnern sorgen. Es ist also durchaus denkbar, dass <b>Mumbushi<\/b> ein weiteres Opfer dieser Aktivit\u00e4ten wurde.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/Mumbushi-IMG_6960.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Mumbushi IMG_6960\" border=\"0\" alt=\"Mumbushi IMG_6960\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/Mumbushi-IMG_6960_thumb.jpg\" width=\"164\" height=\"244\" \/><\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Neuzugang traf bereits vier Tage sp\u00e4ter ein: ein 18 Monate altes, weibliches K\u00e4lbchen, das in der N\u00e4he der tansanischen Grenze am Lake Jipe im Nationalpark Tsavo-West gefunden wurde. Auch ihre Mutter wurde wahrscheinlich von Wilderern in Tansania get\u00f6tet. Auch dort ist die Lage durch Chinesen auf der Jagd nach Elfenbein angespannt. Sie wurde \u00fcber Nacht in den Voi-Stallungen behalten und f\u00fcr den Flug nach Nairobi am n\u00e4chsten Morgen ruhig gestellt. Sie trank dann schon aus der Flasche und wurde zusehends ruhiger, allerdings hatte sie gro\u00dfe Angst vor Menschen. Sie war stark abgemagert, denn offenbar hatte sie schon l\u00e4nger keine Milch mehr bekommen. Ihr K\u00f6rper war von Milben \u00fcbers\u00e4t und sie hatte W\u00fcrmer, so dass wir sie vorerst noch nicht zum Rest der Gruppe lassen konnten. Wir nannten sie \u201e<b>Kilabasi<\/b>\u201c, nach einem Bergmassiv in der N\u00e4he ihres Fundortes. Nach vier Tagen im Nursery-Stall, an denen die anderen Waisen hin und wieder vorbeischauten, um sie zu begr\u00fc\u00dfen und ihr zu Verstehen gaben, dass sie nicht allein war, war sie ruhig genug und wurde heraus gelassen. <b>Ishanga<\/b> st\u00fcrmte sofort auf sie zu, so wie sie es auch schon vorher mit <b>Ololoo<\/b> gemacht hatte. So wie alle Waisen, die um ihre verlorene Familie trauern, seilte sich auch <b>Kilabasi<\/b> oft von der Gruppe ab. <b>Ishanga<\/b> behielt sie jedoch immer im Auge, so dass die Keeper keine Schwierigkeiten hatten, sie zu verlieren. Sie wurde schlie\u00dflich aus ihrem Stall in die Nachbarbox von <b>Ishanga<\/b> gebracht. Den Keepern gegen\u00fcber war sie aber immer noch sehr aggressiv, so dass sie f\u00fcr weitere drei Tage im Stall bleiben musste, bevor sie mit den anderen Waisen zum Schlammbad durfte. Beim ersten Mal hatte sie noch gro\u00dfe Angst vor den Besuchern, aber seitdem ist sie viel ausgeglichener, freundlicher und zutraulicher geworden. Sie bevorzugt die Gesellschaft von <b>Shukuru<\/b> und den anderen Babys als die der \u00e4lteren Waisen unter der F\u00fchrung von <b>Mutura<\/b>. Wahrscheinlich ist <b>Ololoo<\/b> daran schuld, der seine Stummel-Sto\u00dfz\u00e4hne gegen alles st\u00f6\u00dft, das ihm in den Weg kommt!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/Kilibasi-IMG_7144-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Kilibasi IMG_7144 (2)\" border=\"0\" alt=\"Kilibasi IMG_7144 (2)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/Kilibasi-IMG_7144-2_thumb.jpg\" width=\"164\" height=\"244\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Mutara<\/b> hat sich zur allgemein anerkannten Mini-Leitkuh der Nursery-Gruppe entwickelt, ist besorgt und kompetent zugleich. Sie wird von <b>Tumaren<\/b> unterst\u00fctzt, deren auserkorener Liebling <b>Kainuk<\/b> ist. <b>Mutara<\/b> ist dagegen v\u00f6llig eingenommen von <b>Naipoki<\/b>. Sie hat sich auch sofort <b>Mumbushi<\/b> angenommen, aber im Kampf um das \u201eSorgerecht\u201c nicht mit <b>Shukuru<\/b> gerechnet, die <b>Mumbushi<\/b> schlie\u00dflich f\u00fcr sich gewann. (Nicht ganz ohne Zutun der eifers\u00fcchtigen <b>Naipoki<\/b>, die <b>Mutara<\/b> nur ungern mit der Neuen teilen wollte.) Aber wie immer wird das kleinste Mitglied der Gruppe von allen am meisten verg\u00f6ttert, und zum Monatsende waren <b>Mumbushis<\/b> sichtbare Wunden schon gut verheilt und auch ihr Auge sah wieder gesund aus. Er war selbstbewusster und schubste <b>Naipoki<\/b> und <b>Tano<\/b> weg, sobald sie sich <b>Shukuru<\/b> n\u00e4herten. Er begann zu spielen, und das ist bekanntlich immer ein gutes Zeichen. Mittlerweile bekommt er seine ersten Z\u00e4hne, was wiederum ein paar Probleme mit sich bringen k\u00f6nnte. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/Mutara-middle-Kalama-and-Chemi-Chemi-play-with-the-water-pipe.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Mutara (middle) Kalama and Chemi Chemi play with the water pipe\" border=\"0\" alt=\"Mutara (middle) Kalama and Chemi Chemi play with the water pipe\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/Mutara-middle-Kalama-and-Chemi-Chemi-play-with-the-water-pipe_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Kalama<\/b>, <b>Chemi<\/b> <b>Chemi<\/b> und <b>Ololoo<\/b> werden derzeit auf den Elefanten-Umzugs-Truck konditioniert, der sie n\u00e4chsten Monat nach Ithumba bringen wird. <b>Ololoo<\/b> wird dort hoffentlich von den \u00e4lteren Bullen erzogen, ganz zu schweigen von den \u00e4lteren K\u00fchen. Weil <b>Kalama<\/b> und <b>Chemi<\/b> <b>Chemi<\/b> sich so nahe stehen, wird auch sie mit umziehen. In Ithumba werden sie dann auf alte Freunde aus der Nursery treffen, und f\u00fcr den kleinen verzogenen <b>Ololoo<\/b> wird es eine n\u00fctzliche neue Erfahrung werden!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/Chemi-Chemi-IMG_7013.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Chemi Chemi IMG_7013\" border=\"0\" alt=\"Chemi Chemi IMG_7013\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/Chemi-Chemi-IMG_7013_thumb.jpg\" width=\"164\" height=\"244\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Turkwel<\/b> himmelt <b>Kainuk<\/b> an, und <b>Kainuk<\/b> ist umgekehrt sehr besitzergreifend. <b>Sities<\/b> hat ebenfalls Alles, um eine wundervolle Leitkuh zu werden, hilft <b>Mutara<\/b> und <b>Shukuru<\/b> vor allem mit den kleinen Babys. Auch <b>Makireti<\/b> entwickelt immer mehr f\u00fcrsorgliche Eigenschaften. <\/p>\n<p>Die L\u00f6wen im Nairobi Nationalpark haben auch im Juli einige Male f\u00fcr Aufregung gesorgt: die Warzenschweine fl\u00fcchteten buchst\u00e4blich durch die Beine der Elefanten vor den Raubkatzen und sorgten f\u00fcr einen Wahnsinnstrubel! Die Keeper brauchten eine ganze Weile, um sie alle wieder zu beruhigen. Ein paar leichte (f\u00fcr die Jahreszeit ungew\u00f6hnliche) Regenschauer haben f\u00fcr gr\u00fcnes Gras gesorgt, und alles in allem war es ein fr\u00f6hlicher Monat f\u00fcr unsere Waisen.<\/p>\n<p><strong><\/strong><\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Ithumba-Gruppe: <\/b><\/p>\n<p>Die Trockenzeit zieht ihre Z\u00fcgel straffer, so dass wieder mehr wilde Elefanten an die Stalltr\u00e4nke in Ithumba kommen. Die Pumpe bef\u00f6rdert mehrmals t\u00e4glich Wasser vom Bohrloch zum Tank, und die wilden Elefanten haben von den Ex-Waisen (unter <b>Yatta<\/b>) gelernt, dass sie manchmal ein bisschen warten m\u00fcssen, bis die Tr\u00e4nke morgens wieder aufgef\u00fcllt ist. Das Wasser wird n\u00e4mlich mit einem Tankwagen zur Tr\u00e4nke gebracht, der mitunter mehrmals t\u00e4glich unterwegs ist. Am 30. Juli zum Beispiel bef\u00f6rderte er ganze 21.000 Liter Wasser zur Stalltr\u00e4nke, um den Durst der wilden Besucher und der Ex-Waisen zu l\u00f6schen. (Das neue Bohrloch wurde also genau zur richtigen Zeit in Betrieb genommen!) Jetzt, da die nat\u00fcrlichen Wasserl\u00f6cher austrocknen, gibt es nichts weiter au\u00dfer dem salzigen Wasser des unterirdischen Tiva-Flusses. Dort trinken die Elefanten vom Sand gefiltertes Wasser aus L\u00f6chern, die sie in den Sand graben.<\/p>\n<p>Am 4. Juli kam eine Herde K\u00fche mit jungen K\u00e4lbchen zum Saufen an die Stalltr\u00e4nke. Wilde Elefanten, vor allem Bullen, waren fast t\u00e4glich da und ihre Zahl nimmt weiter zu. Am 26. Juli warteten 36 wilde Elefanten und die Ex-Waisen morgens auf den Tankwagen. Danach begleiteten sie alle (!) die Waisen zum Schlammbad.<\/p>\n<p>Wir waren sehr erleichtert, dass wir in diesem Monat \u201cRafiki\u201c, den allerersten wilden Freund der Waisen, wiedersahen. Er wurde lange nicht mehr gesehen und kam nun am 7. Juli mit drei wilden Freunden zum Saufen. <a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/ithumbah-rafiki-wild-elephant-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto; padding-top: 0px\" title=\"ithumbah, rafiki &amp; wild elephant (1)\" border=\"0\" alt=\"ithumbah, rafiki &amp; wild elephant (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/ithumbah-rafiki-wild-elephant-1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a>Am 10. tauchte er schon wieder auf, und <b>Ithumba<\/b> war versucht, bei ihm und seinen wilden Kumpanen zu bleiben. Sie holte den Rest der Waisen aber sp\u00e4ter wieder ein. Am 16. Juli kam er noch einmal und hatte dieses Mal vier Gef\u00e4hrten dabei. Noch am gleichen Tag kamen elf wilde Bullen zur Tr\u00e4nke und anschlie\u00dfend zum Schlammbad. Mittlerweile kommen sie mit einer gewissen Regelm\u00e4\u00dfigkeit, so dass die Kleinen jede Menge Kontakt zu wilden Elefanten und den Ex-Waisen haben. Es verging kaum ein Tag, an dem sie sich nicht trafen, sowohl die Ex-Waisen und ihre wilden Freunde als auch fremde wilde Artgenossen. Die Ex-Waisen <b>Galana<\/b>, <b>Meibai<\/b>, <b>Sidai<\/b>, <b>Nasalot<\/b>, <b>Lualeni<\/b>, <b>Sunyei<\/b> und <b>Naserian<\/b> kamen am 6. Juli. Am n\u00e4chsten Tag waren es <b>Makena<\/b>, <b>Kamboyo<\/b> <b>Tomboi<\/b>, sp\u00e4ter stie\u00dfen noch <b>Meibai<\/b>, <b>Naserian<\/b>, <b>Lenana<\/b>, <b>Wendi<\/b>, <b>Sunyei<\/b> und die \u00e4ltesten Mitglieder aus <b>Yattas<\/b> Gruppe inklusive <b>Kijana<\/b> hinzu. Am 11. Juli kamen <b>Nasalot<\/b> und <b>Sunyei<\/b> vorbei und teilten sich einen saftigen gr\u00fcnen Zweig mit ihrem Liebling <b>Kilaguni<\/b>. Den 12. Juli verbrachten <b>Yatta<\/b>, <b>Nasalot<\/b>, <b>Mulika<\/b>, <b>Orok<\/b>, <b>Buchuma<\/b>, <b>Selengai<\/b>, <b>Kinna<\/b> und <b>Napasha<\/b> mit den Waisen, und am 18. Juli waren sie schon wieder zur\u00fcck und hatten dieses Mal noch <b>Kijana<\/b> und <b>Kimethena<\/b> dabei. Am 20., 23., 24. und 30. Juli suhlten sich die Gro\u00dfen und Kleinen zusammen im Schlamm.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/orphans-taking-water-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"\" border=\"0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/orphans-taking-water-2_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir waren sehr besorgt, als am 13. Juli <b>Kora<\/b> mit einem Giftpfeil in seiner rechten Flanke gesichtet wurde, als er die Kanziku-Stra\u00dfe mit seinem besten Freund <b>Lualeni<\/b> und <b>Kamboyo<\/b> hinauf lief. Die Keeper \u00fcberzeugten das Trio zum Mitkommen, und zur\u00fcck in den Stockades wurde <b>Kora<\/b> in einem Stall untergebracht, die Pfeilspitze entfernt und die Wunde versorgt. Er schien zu verstehen, dass die Keeper ihm helfen wollte und tat w\u00e4hrend der schmerzhaften Prozedur (der Pfeil musste schlie\u00dflich herausgeschnitten werden!) keinen Mucks. Die Behandlung wurde von <b>Lualeni<\/b> und <b>Kamboyo<\/b> von drau\u00dfen aufmerksam verfolgt. <b>Lualeni<\/b> und <b>Kamboyo<\/b> wurden sp\u00e4ter von <b>Zurura<\/b>, <b>Loijuk<\/b>, <b>Makena<\/b> und <b>Rapsu<\/b> abgel\u00f6st. <b>Lualeni<\/b> kam sp\u00e4ter allein zur\u00fcck und verbrachte die ganze Nacht im Stallgel\u00e4nde in der N\u00e4he von <b>Kora<\/b> und den Waisen. Bei Anbruch des n\u00e4chsten Tages war sie immer noch da. In der Zwischenzeit startete in Nairobi ein Flugzeug, dass am Morgen des 14. Juli mit gr\u00fcner Tonerde eintraf, die sich so erfolgreich bei der Behandlung von infizierten Wunden gezeigt hatte. Zus\u00e4tzlich bekam er ein Langzeitantibiotikum verabreicht und wurde zur \u00dcberwachung in den Stockades behalten, bis das Acokanthera-Gift abgebaut sein w\u00fcrde. <b>Lualeni<\/b> quartierte sich f\u00fcr diese Zeit ebenfalls ein und \u00fcbernahm die F\u00fchrung der Waisengruppe. Am 14. Juli um 10 Uhr vormittags tauchten <b>Yatta<\/b>, <b>Mulika<\/b>, <b>Napasha<\/b>, <b>Selengai<\/b>, <b>Galana<\/b> und <b>Wendi<\/b> auf einen Krankenbesuch (und eine Stippvisite an der Tr\u00e4nke) vorbei. Als sie wieder gingen, blieb <b>Lualeni<\/b> bei <b>Kora<\/b> und bestand sogar darauf, nachts in seiner Box zu schlafen. Die anf\u00e4ngliche Schwellung und leichte Schl\u00e4frigkeit blieben zum Gl\u00fcck die einzigen Symptome, und am Ende des Monats schien er wieder v\u00f6llig hergestellt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/challa-napasha-taking-water-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"challa &amp; napasha taking water (1)\" border=\"0\" alt=\"challa &amp; napasha taking water (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/challa-napasha-taking-water-1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach diesem erneuten Zwischenfall erhielt der David Sheldrick Wildlife Trust die offizielle Erlaubnis vom KWS und die finanziellen Mittel der \u00f6sterreichischen Tierschutzorganisation \u201eVier Pfoten\u201c (die auch unsere mobile tier\u00e4rzlichte Einheit in Tsavo unterst\u00fctzt) f\u00fcr eine weitere Anti-Wilderer-Einheit um die Region noch besser zu patrouillieren. Der Trust unterh\u00e4lt nun also insgesamt sieben Teams mit Wildh\u00fctern, die eng mit dem KWS im Tsavo-Schutzgebiet zusammen arbeiten.<\/p>\n<p>Einige Mitglieder der Herde Ex-Waisen standen den ganzen Monat \u00fcber in regelm\u00e4\u00dfigem Kontakt mit den j\u00fcngeren Waisen. Am 7. Juli brachten sie <b>Yattas<\/b> neuesten wilden Freund, einen etwa 10-j\u00e4hrigen Bullen, den die Keeper mittlerweile Kijana nenne, und ein paar andere wilde Elefanten mit, die fast immer bei der Herde sind. Einem weiteren Bullen haben die Keeper den Namen Kimethena gegeben. Die Waisen suchen regelm\u00e4\u00dfig den Kontakt zu wilden Artgenossen, sei es an der Tr\u00e4nke oder beim Suhlen. Sogar Wildhunde nutzen die Tr\u00e4nke inzwischen, ein Rudel von erst vier und sp\u00e4ter sechs Wildhunden war in diesem Monat dreimal zu Gast.<\/p>\n<p>Am 30. Juli warteten so viele Elefanten an der Tr\u00e4nke, dass wir sie kaum z\u00e4hlen konnten. Unter ihnen waren auch die Ex-Waisen. An diesem Morgen waren auch sechs sehr durstige Wildhunde an der Tr\u00e4nke und versuchten, ihren Durst zu l\u00f6schen, w\u00e4hrend sie st\u00e4ndig von den Elefanten geschubst wurden. <b>Kamboyo<\/b> und <b>Taita<\/b> hatten es schlie\u00dflich auf ein Warzenschwein abgesehen, dass \u00fcberhaupt nicht einsehen wollte, dass Elefanten hier Exklusivrechte haben sollten. Es schaffte es tats\u00e4chlich, zu saufen, auch als es die gesamte Herde gegen sich hatte &#8211; ein sehr mutiges kleines Warzenschwein! <\/p>\n<p>Die Jungbullen <b>Kibo<\/b>, <b>Kandecha<\/b>, <b>Kilaguni<\/b> und <b>Sabachi<\/b> lieferten sich die \u00fcblichen Kr\u00e4ftemessen, und <b>Kilaguni<\/b> hat sich inzwischen den unverkennbaren Titel \u201cgierigster Nachwuchselefant\u201c eingehandelt. Er ist immer der erste an der Milchflasche und musste einmal sogar zurechtgewiesen werden, als er sich auch noch \u00fcber <b>Kitiruas<\/b> Ration hermachen wollte!<b>Ithumbah<\/b> und <b>Suguta<\/b> sind die Leitk\u00fche der Waisen und werden von <b>Melia<\/b> und <b>Tumaren<\/b> unterst\u00fctzt. <b>Ithumbah<\/b> ist wilden Elefanten gegen\u00fcber am meisten aufgeschlossen, aber die anderen sind inzwischen auch recht unbefangen. Sie alle freuen sich besonders, wenn \u201eOnkel Rafiki\u201c mit seinen Freunden zu Besuch ist und mit ihnen zum Schlammbad kommt. Am 25. Juli war es au\u00dfergew\u00f6hnlich kalt und die Leitk\u00fche konnten sich nicht so recht entscheiden, in welche Richtung sie morgens aufbrechen sollten. Die Keeper griffen schlie\u00dflich ein, obwohl das eigentlich die gro\u00dfe Ausnahme ist, denn die Elefanten entscheiden normalerweise selbst, wohin sie gehen und wann. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/kandecha-kibo-playing-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"kandecha &amp; kibo playing (1)\" border=\"0\" alt=\"kandecha &amp; kibo playing (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/kandecha-kibo-playing-1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Von dem Zwischenfall um <b>Kora<\/b> und drei gewilderten wilden Elefantenbullen am Tiva-Fluss einmal abgesehen, war es ein fr\u00f6hlicher und abwechslungsreicher Monat f\u00fcr die Ithumba-Waisen. Der Trust hat in Zusammenarbeit mit dem KWS auch die \u00dcberwachungsfl\u00fcge aus der Luft intensiviert, so dass wir hoffen, dass wir Tsavo (vor allem im Norden) besser vor Wilderern sichern k\u00f6nnen. Traurigerweise scheint die Nachfrage nach Elfenbein im Fernen Osten nicht abzurei\u00dfen, und die Wilderei nimmt in ganz Afrika unkontrolliert zu. Es gibt kein Land mehr auf dem Kontinent, in dem die Elefanten sicher sind, so lange Elfenbein in China und dem Fernen Osten ein so gefragtes Gut ist. Unsere Waisen haben gr\u00f6\u00dfere \u00dcberlebenschancen als ihre wilden Artgenossen, weil sie wissen, wohin sie sich im Notfall wenden m\u00fcssen. Milde Strafen wirken auf Wilderer nicht wirklich abschreckend, so dass auch die Justiz und die Regierung hier generell eingreifen m\u00fcssten, um ihre Elefantenpopulation zu sch\u00fctzen. Trotz allem glauben wir, dass keiner der wilden Elefanten sein gef\u00e4hrliches Leben gegen ein Leben in Gefangenschaft eintauschen w\u00fcrde. Die Antwort auf die Frage, wie die Wilderei einged\u00e4mmt werden kann, liegt bei der internationalen Staatengemeinschaft und CITES (dem internationalen Artenschutzabkommen). Sie m\u00fcssen den Druck auf die L\u00e4nder im Fernen Osten erh\u00f6hen und die Nachfrage besser kontrollieren. Die Menschheit kann schlie\u00dflich nicht losgel\u00f6st vom Rest der Tier- und Pflanzenwelt leben, von der sie ein Teil ist &#8211; und das gilt auch f\u00fcr die Menschen in Asien.<\/p>\n<p><a name=\"S7\"><\/a><b>Monatbericht f\u00fcr die Voi-Gruppe: Juli 2011<\/b><\/p>\n<p><a name=\"S1\"><\/a>Der s\u00fcdliche Teil des Nationalparks Tsavo-Ost wird derzeit wieder von einer verl\u00e4ngerten Trockenzeit heimgesucht. Der Klimawandel ist hier greifbare Realit\u00e4t, die D\u00fcrreperioden werden von Jahr zu Jahr l\u00e4nger. Der Druck auf die Wildtiere nimmt au\u00dferdem zu, da mehr und mehr Viehhirten ihre Herden in die Schutzgebiete treiben, vor allem jetzt, da auch Kenias Norden von der Trockenheit geplagt ist. Die Voi-Waisen bekommen Luzerne, Kokosnusskuchen und Milcheiwei\u00df zugef\u00fcttert. Auch <b>Emily<\/b> und ihre Herde kommen in diesen Genuss, wann immer sie die Voi-Stallungen besuchen. In diesem Monat kamen sie am 13. Juli zusammen mit Ex-Waise <b>Tsavo<\/b>, der in der letzten Zeit eher eigene Wege gegangen war. Sie alle fra\u00dfen sich satt und stillten ihren Durst, bevor sie wieder in den Busch zogen. Die Waisen hatten sie an diesem Tag leider verpasst, aber schon am n\u00e4chsten Tag kam \u201eBig Boy\u201c <b>Laikipia<\/b>, naschte vom Zusatzfutter und f\u00fchrte die J\u00fcngsten zum Grasen an die H\u00e4nge von Mazinga Hill. Er blieb noch eine Stunde bei ihnen und ging dann wieder seine eigenen Wege. Als die Waisen wenig sp\u00e4ter bei der Suhle waren, trafen sie auf zwei wilde Bullen, die sie freundlich begr\u00fc\u00dften und noch ein wenig mit ihnen grasten. Und so hatten die Waisen den ganzen Monat \u00fcber immer wieder Kontakt zu wilden Artgenossen. Am 5. Juli kam eine uns bekannte wilde Herd um 13 Uhr zur Stalltr\u00e4nke, und sie kehrten am 17., 25. und 26. Juli zur\u00fcck. Die Waisen durften dann sogar mit dem K\u00e4lbchen der Herde spielen. Als <b>Wasessa<\/b>, <b>Lesanju<\/b> und <b>Lempaute<\/b> jedoch versuchten, das Baby von seiner Mutter wegzulocken, machte sich die Herde wieder auf den Weg. <b>Wasessa<\/b> und ihr Liebling <b>Tassia<\/b> verfolgten die Gruppe noch ein St\u00fcckchen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/Laikipia-leading-the-small-ones-to-the-field-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"\" border=\"0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/Laikipia-leading-the-small-ones-to-the-field-1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 7. Juli wurde ein kleines weibliches K\u00e4lbchen im Tsavo-Schutzgebiet in der N\u00e4he von Challa gerettet und verbrachte die Nacht im Stall, bevor es am 8. Juli mit dem Flugzeug nach Nairobi in die Nursery gebracht wurde. Sie war etwa 18 Monate alt und wurde f\u00fcr den Transport sediert, so dass sie bei ihrer Ankunft noch ein wenig wackelig auf den Beinen war. <b>Kenia<\/b> lie\u00df es sich nicht nehmen, sie gleich pers\u00f6nlich zu begr\u00fc\u00dfen, indem sie ihren R\u00fcssel durch die Gitterst\u00e4be des \u201eZ\u00e4hmungsstalles\u201c steckte. Die anderen Waisen standen nicht weit entfernt und kollerten freundlich. Am n\u00e4chsten Morgen verga\u00dfen sie fast ihre Milch, weil sie aufgeregt nach dem Neuling schauen wollten. Sie t\u00e4tschelten sie mit ihren R\u00fcsseln und kollerten immerfort. Sie konnten sich kaum losrei\u00dfen, als es Zeit war, zum Fressen in den Busch aufzubrechen und waren sehr entt\u00e4uscht, als sie abends zur\u00fcckkamen und die Kleine verschwunden war.<\/p>\n<p><b>Wasessas<\/b> Liebe zu <b>Tassia<\/b> ist ungebrochen. Sie begleitet ihn, wenn er seine Milch abholt und ist nie weit weg von ihm. <b>Dida<\/b> litt am 12. Juli unter Bauchschmerzen, schien aufgedunsen und hatte keinen Appetit. <b>Lesanju<\/b> und <b>Kenia<\/b> hatten gleich verstanden, dass sie krank war, und sie wichen nicht von ihrer Seite bis es ihr gegen Monatsende wieder gut ging.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/Bathing-time-voi.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"\" border=\"0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/Bathing-time-voi_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Voi-Waisen haben in diesem Monat zwei Gruppen afrikanischer Schulkinder unterhalten. Am 18. Juli stand die freche <b>Lempaute<\/b> im Rampenlicht und brachte alle Kinder zum Schreien, wenn sie sie sich langsam an die Gruppe pirschte. Am 19. Juli war es <b>Siria<\/b>, die an den Fingern der Kinder saugte &#8211; was f\u00fcr ein Erlebnis!     <br \/>Die Kudus Mkuki und Arubi, die inzwischen ausgewildert sind, besuchten die Waisen am 28. Juli und fra\u00dfen eine Weile auf dem Gel\u00e4nde. Beide sahen gut gen\u00e4hrt und stark aus. Eine Herde Oryx-Antilopen kam am 27. Juli und wartete geduldig bis die Elefanten im Busch verschwunden waren, um dann in Ruhe an der Tr\u00e4nke zu saufen. <b>Lesanju<\/b> ist die Leitkuh des Voi-Nachwuchses und wird tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzt von <b>Wasessa<\/b>, <b>Sinya<\/b> und <b>Kenia<\/b>. <b>Ndii<\/b> und <b>Dida<\/b> sind immer noch ein Herz und eine Seele, <b>Siria<\/b> ist der Anf\u00fchrer der Jungbullen und k\u00e4mpft besonders gerne mit <b>Taveta<\/b>. <b>Mzima<\/b> und <b>Lesanju<\/b> scheinen langsam in die Wildnis \u00fcberzulaufen. Wann immer wilde Elefanten in der N\u00e4he sind, vergessen sie fast ihre Waisengruppe. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/Mzima-lft-Siria.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"\" border=\"0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/Mzima-lft-Siria_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-waisen-im-juli\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe: Die Nursery hatte im letzten Monat zwei Neuzug\u00e4nge: am 4. Juli wurde der sechs Wochen alte \u201eMumbushi\u201c gerettet, der ohne Begleitung am Mt. Kenya mit einer tiefen Schnittwunde im Gesicht gefunden wurde. Mitarbeiter des Kenya Wildlife Service (KWS) hatten ihn geborgen und \u00fcber Nacht ihrem Chef Robert O&#8217;Brien untergebracht. Robert hatte &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-waisen-im-juli\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDie Waisen im Juli\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,1],"tags":[],"class_list":["post-2481","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-monatsberichte","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2481","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2481"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2481\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2481"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2481"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2481"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}